Zitat

    Bei Freunden schläft er noch nicht und bei Oma und Opa auch nicht alleine - nur mit mir.

    :-o :-o :-o


    Warum ist das so? Noch nicht? Ab wann geht es denn Deiner Ansicht nach? Andere Kinder machen das schon mit 5 und profitieren davon in puncto Sozialkompetenz, Vernetzung, Selbstständigkeit...


    Keiner will Dich, sagst Du. Für mich klingt aus jeder Zeile das Umgekehrte: dass Du eigentlich niemanden willst. Dass Du gar keinen Platz in Deinem Kopf und Herzen für jemanden frei hast. Nicht dass ich das per se schlimm finde oder Dir ausreden möchte - überhaupt nicht. Aber wäre es dann nicht besser, wenn Du ehrlich zu Dir selbst bist und nicht zu Schutzbehauptungen greifst? Dass Du Dich nicht als Opfer darstellst, sondern Deine Situation als das begreifst, was sie ist: das Ergebnis einer Entscheidung. Es ist primär aktiver Verzicht, nicht der Mangel an Möglichkeiten!


    Anders gesagt: wenn Männer sich nicht für Dich interessieren, dann liegt es - abgesehen von mangelnden Gelegenheiten - auch daran, dass Du sehr wahrscheinlich unbewusst und nonverbal entsprechend "abweisende" Impulse aussendest. Sie werden "riechen" können, dass Du Dich in Deiner Situation eingerichtet hast, "gesättigt" und selbstzufrieden bist, keine Valenzen frei hast, nicht "hungrig" auf Flirt und Liebe bist. Wahrscheinlich vor allem, weil Du Dein Leben in einem ungesunden Übermaß auf Deinen Sohn ausgerichtet hast und daran auch nicht wirklich etwas ändern willst. Und das ist ein Aspekt, wo es nicht nur um Dein Leben geht. Für Dich mag dieses Leben richtig und in Ordnung sein, aber was ist mit dem Deines Sohnes?

    Guten Morgen! :)D


    Ich möchte mich meinem Vorredner anschließen. Eigentlich scheinst du ganz ausgelastet und zufrieden zu sein. Nur ab und an kommt der Gedanke an einen Partner zu Tage. Vielleicht auch deshalb, weil es ja "gesellschaftlich normal" ist, einen Partner zu haben bzw einen zu suchen. Ich habe das bewusst in Anführungszeichen gesetzt. Denn "normal" ist relativ.


    Wenn du dich wohl fühlst und dein Leben ausgefüllt ist, so what.


    Was ich aber auch zu bedenken geben möchte, ist deine Darstellung eures Mutter-Sohn-Verhältnisses.


    Und da möchte ich gerne aus zwei Sichtweisen drauf eingehen. Ich bin selbst Mutter von zwei Kindern, ähnlich alt wie dein Sohn. Meine Kids sind 8 und 10 Jahre alt.


    Aber eben auch als Tochter einer alleinerziehenden Mutter.


    Für Kinder ist es erst mal was tolles, ein Abenteuer an dem sie wachsen, wenn sie mal bei einem Freund/ Freundin übernachten oder bei Patentante/Großeltern. Denn dort herrschen meist andere Regeln, andere Abläufe...Die Kids stellen sich (gerne) darauf ein und erweitern ihre Sozialkompetenz und fühlen sich "groß."


    Das aus der Sicht als Mutter.


    Als Tochter einer alleinerziehenden Mutter weiß ich, dass gerade ein Einzelkind( ich war auch eins) unbewusst zu einem Partnerersatz wird. Das passiert nicht wissentlich und auch nicht mit schlechter Intention. Meine Mutter war in meiner Kindheit auch immer für mich da, auswärts schlafen gab es zu keiner Zeit. Ich war wohl behütet...Klingt erst mal ganz gut. ABER...


    ...man stülpt dem Kind eine Rolle über, die viel zu groß ist! Ich fühlte mich stets verantwortlich für meine Mutter. Wohlgemerkt schon als Kind und Teeny. Ich war ihr ein und alles. Oft genug bekam ich zu hören "Wenn du nicht wärst, dann gäbe es mich längst nicht mehr." :-o


    Jetzt wo ich selber Mutter bin, weiß ich dass das ein sehr schwerwiegender Satz ist.


    Auch wenn du sowas nicht zu deinem Sohn sagst, befindet er sich aber in einer Position die eigentlich nicht richtig ist.


    Du sagst selbst, ihr seid sehr eng miteinander. Bis zu einem gewissen Grad auch gut.


    Aber du als erwachsene Frau brauchst in deiner Freizeit erwachsenen Themen/Kontakte.


    Und ganz besonders dein Sohn muss die Möglichkeit haben zu wachsen/sich zu entfalten.


    Sicher sagst du jetzt "Kann er doch."


    Kann er theoretisch auch, du wirst ihm das nicht verbieten.


    Aber aufgrund der zu engen Bindung und seiner daraus resultierenden Rolle wird er es unbewusst nicht tun. Er fühlt, dass er dein Mittelpunkt ist, dein hauptsächlicher Lebensinhalt. Und deshalb wird er unbewusst daran festhalten und sich nicht zu emotional entwickeln wie es sein sollte.


    Mal ganz krass gesagt :" Irgendwann ist er 15/16 seine Klassenkameraden sind mitten in den ersten Erfahrungen mit Mädchen/Disco und er bleibt dann lieber bei dir auf dem Sofa und ihr guckt einen Film.


    Ich weiß wovon ich rede. Ich hatte keine richtige Jugend, ich saß brav daheim bei Mama.


    Heute mit Ende 30 gelingt es mir Stück für Stück mich aus der gefühlten Verantwortung für meine Mutter rauszunehmen. Sie ist zum zweiten Mal geschieden, wieder allein lebend und spricht "unbewusst" immer wieder das schlechte Gewissen bei mir an. Dabei ist das Unsinn. Sie ist eine erwachsene Frau, es war ihre Entscheidung wie und ob sie sich einen Partner wählt.


    Also, bitte lass deinen Sohn "wachsen."


    Dabei reicht es nicht zu sagen " du darfst ruhig", er wird es nicht tun.


    Geh einfach mal mit einer Freundin ins Kino oder mach irgendwas was dir gefällt ohne deinen Sohn. Und er ist dann zeitgleich bei einem Freund. Beim ersten Mal sicher komisch, aber ihr könnt das! Und ihr werdet BEIDE davon profitieren! :)z


    LG

    Wenn ich Deinen ersten Post so lese, dann kommen mir spontan die Gedanken, da hat sich jemand in seinem Status quo bequem eingerichtet, ist nicht bereit, etwas zu ändern und wundert sich dann, dass sich nichts ändert...


    Eine Partnerschaft ist etwas tolles, manche kommen ohne aus, manche nicht. Du verspürst den Wunsch, eine zu haben. Wie liesse sich die also in Dein Leben integrieren? Das ergibt sich, mach Dir noch keine Gedanken, wo da Platz sein könnte für eine Beziehung. Fang also mit dem Anfang an: Wie findest Du jemanden? Du stellst selber fest, dass es bei Dir zwei Hinderungsgründe gibt, das eine ist Dein Gewicht, der andere Dein Kind. Sind das echte Gründe oder sind das nicht doch nur Ausreden?


    Am Gewicht kann man arbeiten. Nicht unbedingt, weil es nicht genug Männer geben würde, die Dich genau so attraktiv fänden. Aber wenn DU Dich so nicht magst, strahlt das nach außen. Du bist erst dann attraktiv, wenn Du Dich so magst, wie Du bist. Aus Deinem Post lese ich heraus, dass das nicht so ist, also runter vom Sofa, rein in die Sportbude und bewegen.


    Mit dem Kind kann man auch Lösungen finden. Mit 9 ist er alt genug, tagsüber mal stundenweise allein zu bleiben und abends ist ein Babysitter normalerweise schon im Kindergartenalter eine Option. Er wird sich dran gewöhnen. Klar gibt das anfangs Theater, wenn Du ihn bislang jeden Abend persönlich ins Bett bringst. Aber er wird dran wachsen. Unsere Kinder lieben die Abwechslung, die es mit sich bringt, wenn sie mal abends jemand anderen da haben.


    Der Rest vom Geheimnis ist, Leute kennen zu lernen. Das wird zwar mit zunehmendem Alter nicht einfacher, wo man doch eingespannt ist im Alltag, im Beruf, im Haushalt. Auf Parties wie früher lernt man also niemanden mehr kennen. Aber da gibt es heute das Internet, wo man zumindest Verabredungen treffen kann, so dass man reichlich Leute mal antesten kann. Man muss nur wollen.

    @ Ralph

    Hallo!


    In vielen Dingen gebe ich dir recht.


    Aber deine Beurteilung über ihre Figur,finde ich sehr merkwürdig.


    Darf ich fragen,wie alt du bist? Unter 30?


    Sie ist keine Größe 38 und entspricht mit ihrem Verhältnis Größe zu Gewicht nicht dem Medien-Ideal.


    Aber wer tut das schon?!


    Ich bin zu 100% überzeugt davon, wenn sie selbstbewusst auftritt,sich gut und weiblich kleidet, dann gibt es genug Männer für sie. :)z


    Ich kenne sie nicht, weiß nicht wie das Gewicht verteilt ist. Ich denke mal ein Figurtyp Rubens, insgesamt etwas mehr. Aber weder fett noch "pottwalig." ;-)


    Also weder unnormal, noch "abschreckend."


    Daher bitte nicht vorschnell ohne Fotos so was behaupten.


    LG

    Liebe Fadenstellerin!


    Es wird immer mal wieder über die Figur spekuliert.


    Du schriebst, du bist 1,62m u hast ein Gewicht von 80kg.


    Klingt üppig, aber aus meiner Sicht nicht bedenklich.


    Darf ich mal fragen, was für ein Figurtyp du bist?


    Gibt es jemand bekanntes mit einer ähnlichen Figur?


    Mir fällt als hübsche und üppige Frau Maite Kelly ein.


    Egal wie, du solltest selbstbewusst zu dir stehen und dich mögen. Dann findet sich stets jm mit der gleichen Meinung. :)z


    Fühlst du dich allerdings selbst nicht wohl und es stört dich für dich allein, dann runter vom Sofa, ran ans Gemüse und den Sport. ;-)


    LG

    Nein, hat er nicht. Du hast dich da auf das Gewicht eingeschossen, das hat Ralf nur nebenher erwähnt - und übrigens genauso, wie du das dann nochmal ausführlich gemacht hast.


    Ich glaube wirklich, die stete Anwesenheit des Kindes könnte das viel größere Problem sein. Wenn ich mir vorstelle, ich lerne einen neuen Mann kennen und da ist permanent sein Gör mit dabei? Nein danke.

    Mich würde weniger explizit die Anwesenheit des Kindes stören, mehr die Erziehungsansichten, die dahinter stecken. Ich ginge davon aus, dass mein Partner/meine Partnerin ein extrem enges Bindungsbedürfnis hat und das einige Folgen für die Beziehung haben kann. Es würde bei mir jedenfalls einen unangenehmen Beigeschmack hinterlassen.

    TE

    Es ist toll, dass ihr euch gut versteht, dein Sohn und du. Aber dass ihr euch nicht voneinander trennt ist jetzt auch nichts, worauf du stolz sein müsstest. Warum auch? Wärst du nicht eher stolz, wenn du in ein paar Jahren einen Sohn hast, der sich selbstbewusst und sicher löst, ohne dabei wegzurennen? Also bei gleichbleibend gutem Verhältnis einfach nicht mehr die ganze Zeit mit dir verbringen möchte?


    Und was hast du dann mit dir selbst vor, wenn es soweit ist?

    Zitat

    Am Gewicht kann man arbeiten. Nicht unbedingt, weil es nicht genug Männer geben würde, die Dich genau so attraktiv fänden. Aber wenn DU Dich so nicht magst, strahlt das nach außen

    = Es gibt genug Männer. Das Gewicht ist kein Problem. Aber: Die TE empfindet es selber als eines.

    Zitat

    Haken an der Sache: 2. Ich bin nicht mehr 1.62m und 52 kg, sondern eher 1.62m und knappe 80 kg.

    Und das geht ans Selbstbewusstsein und das strahlt nach außen.

    Das mit dem Kind ist so ein Ding, was sich selber am laufen hält. Ohne Partner neigt ein Mensch dazu, sein Bedürfnis nach Nähe und kuscheln mit dem Kind auszuleben. Das ist insofern nicht gut, als das der Abnabelungsprozess des Kindes dadurch verzögert oder gestört wird. Das Kind lernt normalerweise, dass die Eltern einander die wichtigsten Partner sind und das Kind da eine andere Rolle wahrnimmt.


    Einen Partner für unmöglich zu halten, weil die Rolle nun quasi durch das Kind schon belegt ist, ist etwas paradox.

    Steph-Bounty,


    das mit den Kosten kann ich verstehen. Ich zahle zwar "nur" 8 Euro die Stunde für den Babysitter, aber dazu kommt ja auch noch der Beitrag fürs Fitnessstudio und/oder der Saunaeintritt o.ä.. Aber MIR ist es das wert (kann sich bestimmt nicht jeder leisten, ich weiß). Da spar ich lieber an anderen Statussymbolen (z.B. meiner Schrottkarre ;-) ) und genieße die "Freiheit" ohne Kind!


    So empfinde ich das nämlich - halte mich ruhig für eine Rabenmutter ;-D . Und am WE nehmen oft meine Eltern die Kurze über Nacht - herrlich! :-D Auch das ist Luxus, nicht jeder hat die Großeltern vor Ort.


    Aber ich sage Dir - es fühlt sich toll an. Am Anfang hatte ich auch Gewissensbisse in die Richtung "Das arme Kind, ist eh schon mit mir allein und dann schiebe ich sie auch noch ab". Aber dem Kind schadet es nicht, ganz im Gegenteil und allen anderen auch nicht: Der Bbysitter kriegt Geld ;-) , Oma und Opa freuen sich.


    Ach die Sache mit dem Austausch verstehe ich gut: Der fehlt mir auch manchmal. Andererseits - was ich ja bereits erwähnte - ich kann mir ähnlich wie Du kaum jemanden vorstellen, der IMMER in meiner Wohnung herumläuft (außer meiner Tochter natürlich), ich glaube, das will ich auch gar nicht (mehr). (Vorübergehende) Lösung: Ein Mann, den man bzw. frau ein bis zweimal die Woche sieht. AM WE bei ihm, unter der Woche bei mir, wenn das Kind schläft.


    Auch den muss man "finden"...aber wenn Du generell offener wärest, mal was alleine zu unternehmen (es soll ja auch gemischte Fitnessstudios geben), erhöhen sich da bestimmt auch die Chancen. Und wie gesagt: Das Selbstbild verändert sich doch (positiv), wenn frau sich vom Kind etwas abnabelt.


    LG, Anne

    Hallo Steph-Bounty,


    ich habe frueher, als ich auf Partnersuche war, kein Problem gehabt, wenn Kinder mit dabei waren. Im Gegenteil waren die Kinder eher ein unkomplizierter Anknuepfungspunkt, so aehnlich wie die Leute mit ihren Hunden alleine spazieren gehen und dann ueber die Hunde mit anderen (oft: Hundebesitzern) ins Gespraech kommen.


    Da man ja sowieso das "Gesamtpaket" betrachten muss, ist es sogar am besten, wenn man gleich den potentiellen Partner zusammen mit den Kindern kennenlernt und deren Gruppendynamik. Wen das abschreckt, mit dem passt es dann sowieso nicht. Da nuetzt auch ein romantischer Kinoabend zu zweit nichts.


    Zur Partnersuche: wir haben's per Parship geschafft. Etwas muehsam war es trotzdem - etliche Monate insgesamt und bei mir deutlich mehr als 200 individuell geschriebene Briefe. Wie immer im Leben muss man sich eben anstrengen und etwas einfallen lassen. ;-) Viel Glueck dafuer! :)_

    Zitat

    ich habe frueher, als ich auf Partnersuche war, kein Problem gehabt, wenn Kinder mit dabei waren. Im Gegenteil waren die Kinder eher ein unkomplizierter Anknuepfungspunkt, so aehnlich wie die Leute mit ihren Hunden alleine spazieren gehen und dann ueber die Hunde mit anderen (oft: Hundebesitzern) ins Gespraech kommen.


    Da man ja sowieso das "Gesamtpaket" betrachten muss, ist es sogar am besten, wenn man gleich den potentiellen Partner zusammen mit den Kindern kennenlernt und deren Gruppendynamik. Wen das abschreckt, mit dem passt es dann sowieso nicht. Da nuetzt auch ein romantischer Kinoabend zu zweit nichts.

    :)^ :)^ :)^ :)z