Alleinerziehend - neue Beziehung - überfordert

    Guten Morgen ihr Lieben,


    Ich bin seit längerem von meinem Mann getrennt, lebe mit 2 kleinen Kindern alleine.


    hatte in der Zeit schon eine Beziehung über einige Monate, die aber eher locker ohne Zukunftsgedanken lief. Jeder machte seins, manches machte man zusammen.


    Aus verschiedenen Gründen haben wir uns getrennt.


    Nun ist es so, dass mir (zu einem Zeitpunkt,an dem ich definitiv nicht an eine neue Beziehung dachte) jemand über den Weg lief und es einfach passte.


    Wollten es langsam angehen lassen, aber irgendwie hat es uns beide überrannt ;-D haben uns eigentlich jeden Tag gesehen, die Kinder kennen ihn auch schon. Auch hier passte es sofort...


    Soweit so gut, jetzt muss man dazu sagen, dass ich eine relativ hohe Belastung im Alltag habe. Da ich neben meinen Kindern auch arbeiten bin und täglich noch auf andere Kinder dazu aufpasse. Mich auch in der weitläufigeren Familie um sehr viel kümmere. Hinzu kommt, dass ich selbst nicht ganz gesund bin und eigentlich Überlastung in jeglicher Form meiden muss.


    Langer Rede, kurzer Sinn, nach nun wenigen Wochen steh ich gefühlt mit dem Rücken zur Wand.


    Ich möchte jedem gerecht werden und Zeit für alle haben in einem Maß, was so nicht umsetzbar ist. Infolge dessen stört mich die Fliege an der Wand, ich bin irgendwie auf Streit aus, zerpflücke vieles kleinkariert und stelle alles in Frage :�(


    Ich kann in soweit klar darüber denken, als das ich weiß, dass man sich als Paar (was aus zwei eigenständigen gefestigten Leben kommt und keine 20 mehr ist) erst einschleifen und kennenlernen muss. Das die "Macken" die mich grad so nerven, definitiv nix von Bedeutung sind. Ich weiß, dass wir es viel zu schnell zu eng angegangen sind und das mich das, mit dem Stresslevel meines Alltags überfordert und einengt. Mein Gefühl schreit, renn weg...lass alles sein und konzentriere dich wieder nur auf deine Kleine Familie.


    Das ist aber auch nicht das, was ich möchte. Dieser Mann hat soviele positive Eigenschaften, wir verstehen uns in sehr vielen Dingen total gut. Haben ähnliche Vorstellungen vom Leben. Er ist total lieb, Liebenswert, verständnisvoll und und und.


    Was ich jetzt hier erwarte...keine Ahnung...Gedankenanstöße? Habt ihr Erfahrungen mit ähnlichem und habt die Kurve bekommen?


    Ich möchte mich nicht trennen...a la, wenn die Gefühle so konfus sind, dann ist es nicht der richtige Partner...denn das denke ich nicht. Ich denke schon, dass wir gut zusammen passen, eben in einigen Dingen zusammen finden müssen (und das ist eben bei "fertigen" Menschen schwieriger als mit 17/18/19 wo man als Paar gemeinsam ins Leben einsteigt.


    Wir haben über meine Gefühle gesprochen, haben ausgemacht uns jetzt weniger zu sehen, dass ich Luft habe für mich und auch meine Kinder. Versuchen es quasi rückwärts langsam anzugehen. Er zeigt sehr viel Verständnis und lässt mir da auch Freiraum.


    Allerdings weckt das bei mir wieder ein schlechtes Gewissen. Es ist so verzwickt :|N


    Fällt euch etwas dazu ein?


    Was hilft mich ein wenig zu sortieren?


    Tut mit Leid für den langen, vielleicht etwas konfusen Text und vielen Dank schonmal allen, die sich durchquälen s@:)


    Ich werde erst später zum antworten kommen, euch allen einen schönen Tag

  • 30 Antworten

    Wieso bist du für alles und jedes Problem zuständig? Zeige gerne deinen Mitmenschen wie was funktioniert, aber handeln muss jeder allein – aber oftmals war es denen wohl doch nicht sooo wichtig.


    Und Wieso darfst du nicht glücklich sein?


    Es gibt so tolle Gutmenschenkrankheiten – die deine Gesundheit so richtig ruinieren.


    Denke um und umgebe dich mit Menschen, die selbstständig denken und handeln und dir zu Seite stehen.

    hach... das kommt mir unglaublich bekannt vor ;-) auch ich hatte meine beiden kinder, den vollzeitjob, den haushalt, die große familie... und meine erwartungshaltung mir selber gegenüber. und genau bei diesem anspruch, den man sich selber vorgibt, habe ich dann angesetzt.


    wo kann ich auch mal alle fünfe gerade sein lassen


    wo kann mich meine familie unterstützen


    warum fühle ich mich für alle verantwortlich


    ...

    Zitat

    Wir haben über meine Gefühle gesprochen, haben ausgemacht uns jetzt weniger zu sehen, dass ich Luft habe für mich und auch meine Kinder. Versuchen es quasi rückwärts langsam anzugehen. Er zeigt sehr viel Verständnis und lässt mir da auch Freiraum. Allerdings weckt das bei mir wieder ein schlechtes Gewissen. Es ist so verzwickt. Fällt euch etwas dazu ein?

    Ja. Für dein schlechtes Gewissen kann es zunächst zwei Gründe geben:


    1. Es wird dir von deinem neuen Partner "gemacht"


    2. Du "machst" es selber.


    Aus deinen Schilderungen entnehme ich, dass er dir gern alles an Freiraum geben möchte, was du brauchst, damit du nicht leidest und es dir besser gehen kann. Und damit er sich dabei nicht als Störfaktor und Auslöser, sondern als Bereicherung fühlen darf. Also fällt er als Produzent des Schlechten Gewissens offensichtlich aus. Ergo: Du machst es dir selber. Und nun die gute Nachricht: Dann kannst du auch selber damit aufhören.


    Für Letzteres brauchst du deinen Verstand. Dass die Schuldgefühle kommen, hat aber nichts mit dem Verstand zu tun, sondern mit anderen Hirnregionen. Das war ein Automatismus, weil irgendwo in dir schlummert, dass du diesem Mann auch ganz viel GEBEN musst, damit du das von ihm NEHMEN darfst, was dir gut tut. Wenn du ihm also weniger gibst, als dein Unbewusstes es verlangt, schaltet das Unbewusste automatisch auf "Schuldgefühle" in Form eines schlechten Gewissens. Das kann wieder neue Automatismen in Bewegung bringen. Und die kann man unterbrechen, indem man die Großhirnrinde einschaltet und verstandesmäßig anschaut, was denn nun Fakt ist, was Automatismus ist und was durch Schuldgefühle unnötigerweise erzeugt wurde.


    Damit hast du angefangen, als du hier geschrieben hast. Und nun mach auch weiter. Sag deinem neuen Partner, dass du sehr glücklich darüber bist, dass er dir diesen Freiraum geben will. Sag ihm, dass du verantwortungsvoll damit umgehen willst und dann aber auch die Stunden, die euch wirklich bleiben, mit ihm von Herzen genießen willst. Fordere ihn auf, dir Bescheid zu sagen, wenn er sich mehr wünscht, wenn es ihm zu wenig ist, aber leg das ruhig vertrauensvoll in seine Hände. Denn dann kannst du aufhören, stündlich deinen Terminkalender zu scannen um irgendwelche Minuten für ihn herauszuschlagen. ER wird sich melden und du gibst, was dir gut tut.


    Das wäre ein erster Weg, um aus den Schuldgefühlen heraus zu kommen.

    Zitat

    Soweit so gut, jetzt muss man dazu sagen, dass ich eine relativ hohe Belastung im Alltag habe. Da ich neben meinen Kindern auch arbeiten bin und täglich noch auf andere Kinder dazu aufpasse. Mich auch in der weitläufigeren Familie um sehr viel kümmere. Hinzu kommt, dass ich selbst nicht ganz gesund bin und eigentlich Überlastung in jeglicher Form meiden muss.


    Langer Rede, kurzer Sinn, nach nun wenigen Wochen steh ich gefühlt mit dem Rücken zur Wand.

    Alleinerziehend und berufstätig ist zusammen genommen Stress pur. Da versucht man doch eigentlich, sich den Rest der Zeit soweit wie möglich frei zu schaufeln und zur eigenen Entspannung zu nutzen. Wie Du es schaffst, Dich nebenbei auch noch um andere Kinder und weitläufige Familienmitglieder zu kümmern, ist mir ein Rätsel. Vor allem aber wirft das die Frage auf: Warum? warum passt Du auf andere Kinder auf? warum kümmerst Du Dich soviel um die entfernte Verwandschaft? Langeweile scheint es nicht zu sein... Am Ende bleibt Dir nicht genug Zeit für den neuen Partner, das kann nur schief gehen.

    Vielen Dank erstmal für eure Antworten.


    Vielleicht noch etwas zu meiner Situation und Person.


    Also ich bin schon immer jemand vom Typ "schaffe", wahrscheinlich auch mit einer Art helfersyndrom ;-)


    Ich arbeite allerdings nicht Vollzeit und habe auch Hilfe aus der Familie. Also es ist nicht so, dass nur ich etwas tue und der Rest schaut zu.


    Die weitläufige Familie war schlecht formuliert. Es iat schon meine direkte enge Familie, nur halt eben nicht mein im Sinne von Kindern und mir. Aber so wie sie aufpassen, wenn ich arbeiten bin, so passe ich auf an anderen Tagen auf ihre Kinder.


    Es ist schon ein geben und nehmen, aber der Taktschlag ist definitiv sehr hoch.


    Und natürlich darf ich glücklich sein. Ich war es auch total und mit einem Mal nervte mich eben die besagte Fliege an der wand. Und viel davon projizierte ich auf meinen neuen Partner.


    Ich kann klar darüber nachdenken, dass das Blödsinn ist...aber meine Gefühle schreien irgendwo alles durcheinander.


    Das war aber irgendwie schon immer so, wird es zuviel, ist das Fass voll...möchte ich alles wegwerfen, wegrennen, nur meine kleine Welt halten.


    Ich weiß, dass das surreal ist. Ich kann "dagegen" denken...aber trotzdem belastet es mich.


    Mein schlechtes Gewissen mache ich mir definitiv selbst. Das kann ich (Gefühle weg, Hirn an) so absolut sagen. Habe es auch meinem Partner kommuniziert, der mir sehr deutlich gemacht hat, dass ich es nicht haben brauche.


    Auch habe ich mich mehr als einmal bedankt, für die Geduld und das Verständnis. Was ich eben auch nicht als selbstverständlich ansehe.


    Warum ich das alles mache mit der Familie...weil ich ein absolutes Familientier bin...wir sind alle sehr eng miteinander und es ist ein geben und nehmen. Mal ausgewogener, mal nicht so.


    Es gehört einfach zu meinem Leben, ohne der Hilfe meiner Verwandtschaft würde auch ich doof dastehen und so unterstützen wir uns alle gegenseitig.

    Ich habe vor einiger Zeit eine Kur genehmigt bekommen, ich hoffe auch dort noch Tipps und Anregungen zu bekommen, wie ich das alles vernünftig auf die Reihe bekommen kann.


    Aber es ist richtig und läuft in allem eigentlich darauf hinaus, dass ich mich zu sehr unter Druck setze, mir Stress mache. Einen zu hohen Anspruch an mich habe..und das tötet irgendwie Gefühle ":/


    Ich habe jetzt ausgesprochen, dass ich Ruhe brauche...es mir nicht gut geht. Das ist ein Anfang...und hier zu schreiben, da habe ich auch lang überlegt, aber ich denke es ist gut, um sich mehr zu reflektieren

    Zitat

    Ich möchte jedem gerecht werden und Zeit für alle haben in einem Maß, was so nicht umsetzbar ist.

    Dann hast du das Problem und auch den Lösungsansatz ja schon selber gefunden. Überleg dir mal ganz genau, was welche Priorität in deinem Leben hat (deine Kinder/ Familie, deine Gesundheit, deine Arbeit, dein Freund ...) und streich das weniger Prioriäre weg. Einfach mal nur aufschreiben und nicht gleich machen ;-)

    Zitat

    die "Macken" die mich grad so nerven(...) Ich denke schon, dass wir gut zusammen passen, eben in einigen Dingen zusammen finden müssen

    Was meinst du damit konkret? Ich finde schon, dass man seinen Freund nicht als nervig und die Beziehung nicht als Belastung empfinden sollte, und wenn man da noch viel dran schrauben muss, passt es eben doch nicht gut genug.

    Zitat

    Also ich bin schon immer jemand vom Typ "schaffe", wahrscheinlich auch mit einer Art helfersyndrom ;-)

    Sowas könnte zu burnout führen und sowas

    Zitat

    mit einem Mal nervte mich eben die besagte Fliege an der wand.

    könnten erste Anzeichen dafür sein.


    Anscheinend hast du auch das erkannt, sonst hättest du dich nicht um so eine Kur bemüht. Ich finde, da bist du schon sehr weit mit deinen Überlegungen!

    Zitat

    Mich auch in der weitläufigeren Familie um sehr viel kümmere.

    mir viel sofort das ins Auge ":/ . Wenn du mit dem neuen Partner eine <zukunft haben willst, konzentriere dich auf deine kleine Familie und den neuen Partner...das wäre fürs erste sicher erst mal genug. Denk mal an dich !!!


    Und wenn du arbeiten gehst, wieso kümmerst du dich da noch um andere Kinder? Vielleicht kannst du da auch reduzieren.


    Mir jedenfalls wurde beim lesen schon schwindlig, wäre mir alles auch zuviel. :-o

    Naja, so einfach ist das eben nicht.


    Wie ich bereits schrieb, ich kann ja auch nur arbeiten gehen, weil auf meine Kinder aufgepasst wird, so passe ich dann auf, wenn deren Mutter arbeiten geht ;-)


    Wir sind einfach eine enge Familie, was ich auch gut so finde. Jetzt zu sagen "lasst mich alle in Frieden" funktioniert eben nicht. Dann steh auch ich da und kann viele Dinge eben nicht mehr tun.


    Weitläufige familie habe ich bereits oben korrigiert, es geht nicht um entfernte Verwandtschaft, sondern direkt.


    Und andere Optionen für die Kinder gibt es nicht (also Tagesmutter oder Hort und möchte ich nicht)


    Ich bin froh, dass sie innerhalb der Familie betreut werden und so gebe ich zurück.


    Die "Macken" waren bewusst in Anführungszeichen gesetzt...weil es eben wirklich belangloses ist. Kategorie fliege an der Wand eben.


    Also wenn sowas ausschlaggebend sein sollte, für eine Beziehung, dann wird es mit niemandem passen.


    Ich ordne meine Reaktion da schon sehr deutlich ein zu meiner Überlastung.


    Prioritäten... Priorität haben definitiv meine Kinder. Wir verbringen eben auch viel Zeit alleine. Durch mein Gespräch mit meinem.freund jetzt auch wieder mehrere Nächte die Woche alleine..ich sehe zu bei allem trotzdem die Zeit zu finden, mit jedem Kind auch mal etwas alleine zu machen und wir nutzen unsere Zeit wirklich. Die beiden haben unter der Trennung vom papa sehr gelitten und sollen emotional alles bekommen, was sie brauchen.


    Sie äußern auch, wenn sie noch mehr Zeit wollen und ich mache das dann auch möglich.


    Arbeiten muss ich. Wir wollen satt werden.


    Meine Familie ist meine Familie. Wir helfen uns gegenseitig und dieses Konstrukt funktioniert nicht, wenn einer plötzlich die Ego-schiene fährt.


    Dann bin noch ich und mein neuer Freund. Ich brauche Zeit für mich und Zeit für ihn. Denn auch er tut mir gut, gibt mir vieles.


    Das ist aber der Bereich, wo ich jetzt erstmal "gestrichen" habe. Wir uns jetzt erstmal weniger sehen (haben uns vorher eigentlich täglich gesehen, meist spät abends und die Nacht). Damit ich vernünftig schlafen kann, mal einfach den Kopf ausmachen kann. Und wir dann die Zeit zu zweit wirklich nur für uns haben.


    Aber das war eben jetzt erst so. Ich werde sehen, wie gut das funktioniert. Er lässt mir auf jeden Fall diesen Freiraum und hat ja auch gesehen, wie schlecht es mir ging.


    Ich hoffe, dass sich meine Gefühlswelt darüber beruhigt.


    Ich wieder klarer sehen und fühlen kann.


    Denn ich denke einfach, dass dieser plötzliche Umschwung und das gefühlschaos sich wieder normalisiert.


    Ja, die Kur...ich bin wie schon geschrieben ein Familientier, ich liebe das Leben als "Großfamilie" und wir fahren schon regelmäßig in den Urlaub (also die Kinder und ich) aber ich bin nicht gerne länger weg. Eine Woche ist ok, 10 Tage Maximum ;-D


    Die Kur hat mir mein Hausarzt und meine Neurologin aufgebrummt...anfangs war ich nicht so begeistert. Aber jetzt, wo alles geklärt ist und ich weiß wohin wir fahren, da freue ich mich mittlerweile. und möchte das als echte Chance sehen aufzutanken und aufzuräumen in meinem Kopf.

    Also so einen netten und verständnisvollen Typ solltest du unbedingt behalten. Frag mal die ganzen Frauen, die mit A...löchern zusammen sind.


    Du musst dich doch nur mit ihm an den Tisch setzen und ausmachen, wie ihr es handhabt. Er könnte doch der Teil deines Lebens sein, der, wenn mal nix zu tun ist, mit dir relaxt. Und er könnte mal was mit den Kindern machen und dich entlasten etc.


    Ich höre raus, dass er dazu bereit ist.

    Ja, das ist er durchaus. Von der "Arschloch-version" lasse ich mich grad scheiden :-D


    Er spielt auch gerne mit den Kindern und sie sehr gerne mit ihm.


    Darum möchte ich auch nicht unbedingt Tipps hören a la, dann passt ihr nicht...eben weil ich der Meinung bin, dass ich mich selbst in dieses Gefühlschaos reinmanövriert habe


    Hatte gehofft, dass vielleicht jemand hier ist, der ähnliches erlebt hat.

    Zitat

    Hatte gehofft, dass vielleicht jemand hier ist, der ähnliches erlebt hat.

    ja! habe ich und im grunde ist es viel viel einfacher das anzupacken, als du denkst. Oldie hat dir so schöne ansätze mit auf den weg gegeben...


    ... du solltest vielleicht nicht in "aber es geht nicht, weil..." denken, sondern in "ich will jetzt etwas ändern und das geht..."!

    Zitat

    und täglich noch auf andere Kinder dazu aufpasse

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    Wie ich bereits schrieb, ich kann ja auch nur arbeiten gehen, weil auf meine Kinder aufgepasst wird, so passe ich dann auf, wenn deren Mutter arbeiten geht ;-)

    Sorry, ich kapiers immer noch nicht.... Ich gehe auch arbeiten, meine Kinder gingen in die Kita. (inzwischen in die Schule). Erst die Tatsache, dass sie in die Kita gehen, hat es überhaupt erst ermöglicht, dass wir beide arbeiten. Das ganze System würde sich ad absurdum führen, wenn wir dafür nach Feierabend auf andere Kinder aufpassen müssten. Klar bringt einem das mehr Stress, als man bewältigen kann. Und letztlich kostet es dich soviel Zeit, dass für die Beziehung nichts mehr bleibt. Kostet die Kita zuviel?

    ...morgens aufstehen, deinen Verpflichtungen nachgehen, er geht seinen nach, wenn beide Zeit haben treffen, zusammen sein, freuen, ins Bett gehen... Einfach jeden Tag neu anfangen.


    Wenn du Hilfe von deiner Familie brauchst, sagt da jeder immer zu? Oder sagt ab und zu mal einer auch nein, heute kann ich nicht, ich hab was vor? Fragst du dann einfach jemand anderen und denkst dir nichts dabei?


    Sagst du mal NEIN? Auch wenn du nicht arbeiten musst sondern nur was privates, und sei es nur relaxen, vorhast????