Mh, und irgendwas anderes machen wobei was rumkommt? Hörbuch ist zwar mal ganz nett, aber am Ende ja auch eine Form von Berieselung und die erholt einen ja nicht wirklich langfristig weil das positive Ergebnis am Ende fehlt. Was stricken oder so ginge sicher auch und was die Termine angeht würde ich schonmal fragen ob sich da auf lange Sicht nicht einer auf einen anderen WOchentag legen ließe.

    Der Schwimmkurs geht jetzt noch 6 x


    und der Anschlusskurs findet dann nicht mehr am Ergotherapie tag statt sondern an einem anderen.


    Klar im Winter stricke oder Häckel ich auch während der Wartezeit ..


    Was nervt sind eigentlich die einsamen Abendende an denen ich zu Hause hocke, während das Kind schläft. Und immer nur telefonieren mag ich auch nicht immer wirklich ...

    Mh, hast du mal überlegt irgendein Rollenspiel online zu zocken? Das ist zwar kein vollwertiger Ersatz, aber solange man gerade nicht anders rauskommt kann das schon einiges kompensieren. Man macht ja was mit anderen, unterhält sich dabei und so. Ich nehme mal an BAbysitter ist dank finanzieller Situation gerade nicht drinne und jemanden kennen tust du ja auch noch nicht, also würde ich wohl sowas zum Überbrücken versuchen.

    Einen Babysitter hätte ich schon. Der springt auch ein wenn Elternabende sind oder ähnliches. Das ist ein ehmaliger Praktikant aus dem KiGa. Aber der nimmt 15,00 Euro die Stunde und das geht regelmässig überhaupt nicht ...


    Hmmm Rollenspiele online ... ich weiß wie mein PC an der Arbeit funktuniert, mein Handy und der Toaster ;-D


    wie und wo mache ich so etwas ?

    Hihi. Also es gibt ja schon verschiedene Sachen, mehr Strategiespiele, Rollenspiele, Shooter... Eigentlich gibt es bei allem was man online spielen kann auch irgendwie Gruppen oder so bei denen man mitspielen kann. Ich verlinkt dir heute Abend mal ein paar Videos dann kannst du einfach mal rumgucken. ;-)

    Ne, ich hab das erste Kind 2011 bekommen, aber eine Freundin hat 2009 ein Kind bekommen. ;-)


    Rollenspiele:


    GW2


    WoW


    Strategie:


    LoL


    Total War Warhammer


    Das sind die vier die gerade in meinem Umgebung am intensivsten gespielt werden, würde ich sagen. Gibt aber auch noch Diablo 3 oder Don't Starve und Minecraft und so. Wenn du hier im Forum dafür einen Thread aufmachst würde ich wetten das du erstens überschwemmt wirst und zweitens auch jemanden findest der dich in irgendein Spiel mitnimmt, so dass du da schon Anschluß hättest. ;-)

    Du hattest geschrieben, dass dein Kind nicht beim Vater schlafen möchte, weil das Zimmer neu und er im Ehebett bei ihm nicht schlafen darf. Heißt dass, das er bei dir zu Hause in deinem Bett schläft und nicht in seinem eigenen? Wenn ja, dann solltest du ihm das abgewöhnen, neue Situation hin oder her, aber er muss lernen in seinem eigenen Bett zu schlafen. Ich kann verstehen, dass manche Kinder etwas länger brauchen, aber wie lange willst du warten bis er mal von sich aus sagt, dass er dort schlafen will...6 Monate, 9 Monate, 1 Jahr,...


    Dieses sich nichts neues zutrauen, Angst haben vor neuen, das kommt sehr oft davon, dass die Eltern alles übernehmen.


    Das ist oft nur gut gemeinte Fürsorge und Angst ums Kind, aber für das Kind ist es tausendmal besser,wenn es neue Sachen selber ausprobiert.


    Nur so bekommt es das Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein. Auch wenn es am Anfang schlimm war, hinterher sind die Kids dann stolz auf sich. Vielleicht ist es sinnvoll, ihn öfters mal zu pushen es zu probieren oder auch mal einfach zu entscheiden es zu machen, anstatt sich nur hinzusetzen und darauf zu warten.


    Wenn er sehr wild und aktiv ist, würde ich schauen, dass er einen Ausgleich hat wo er sich auspowern kann, manche Kinder strotzen ja nur so vor Energie. Wie kommt er in der Schule so zurecht? Kann es sein, dass er überfordert ist und deswegen frustriert ist?


    Lässt sich das im Hort nicht irgendwie regeln, dass er seine Hausaufgaben dort macht, dann müsste das am Nachmittag nicht mehr getan werden.


    Den Tipp mit den ADHS-Gruppen finde ich gut. Ich würde auch mal schauen, was die Volkshochschulen so hergeben oder in sozialen Netzwerken wie Facebook schauen, was für Gruppen es in der Stadt gibt. Vielleicht findet sich ja was für dich oder deinen Sohn.


    Du hattest geschrieben, dass sich treffen mit Eltern oftmals nicht ergeben, weil diese dann so "abgeschreckt" sind von deinem Sohn. Ich würde das zum einen trennen. Triff dich mit den Eltern ohne Kinder.


    Wenn dein Sohn bei seinem Vater auch übernachtet, hast du nicht nur mehr Zeit für dich, sondern auch für deinen Freund. Deswegen würde ich da dringend dran arbeiten.


    Was ist denn der Grund, dass du deinen Ex nicht in der Wohnung haben möchtest,, könnte er die Bude abfackeln, was klauen,... oder ist es nur das Ego, das man nicht will, dass er sieht wie man wohnt? Hier geht es doch um eine längerfristige Investition in deine berufliche Zukunft, wenn es nur das Ego ist, würde ich das zur Seite packen und die Chance nutzen. Ist doch egal, wenn er die Wohnung sieht.


    Auch wenn das so ein Standardspruch ist, aber es ist sein Sohn. Wenn er keine Zeit hat, weil er da arbeiten muss ok, aber keine Lust gilt nicht.

    Also mein Kind schläft bei mir sehr wohl in seinem Bett, ab und an kommt er mitten in der Nacht mal an, weil er aufwacht ... und dann darf er bei mir weiterschlafen, weil er dann nur schwer wieder alleine einschläft. Das passiert im Monat max. 3x und das ist für mich o.k.


    Wenn er bei seinem Vater schlafen soll, dann fängt er an zu heulen und will nach Hause. Mein Ehedings knickt dann jedesmal ein und lässt das Kind anrufen und bringt ihn mir dann "mitten" in der Nacht. Er hat leider aufgrund seiner Depression nicht das Rückrad, dass dann durchziehen, geschweige den, ein sicheres Gegenüber für das Kind in dieser Situation zu sein.


    Wir sind im Gespräch mit der Erziehungsberatungsstelle (EZB) und auf anraten dieser musste ich zurückrudern. Und wir sollen warten, bis das Kind von alleine den Wunsch äußert dort zu schlafen bzw. bis das Ehedings stabil genug ist, es tragen zu können.


    Warum ich das Ehedings nicht in meiner Bude haben möchte?


    Es ist vom Prinzip her kein Problem. Aber ich möchte ihm kein 2. Zuhause geben. Ich habe kein Bock wieder für ihn mit zu kochen, den Abwasch zu machen und ihm abends dann sein Bier und die Chips vor den Fernseher zu stellen, wenn er dann hier Abends auf das Kind aufpasst. Ich übertreibe hier mal ganz bewusst, massiv ...


    Außerdem habe ich auch kein Bock darauf, dass dann auf die Uhr geschaut wird, wann und wie ich nach Hause komme. Ich habe keine Lust mich rechtfertigen zu müssen und zu erklären, wo ich war. Das hatten wir schon alles und ich habe hier eine klare Grenze ziehen müssen.


    Ich bin, was den Umgang mit dem Vater des Kindes betrifft sehr, sehr liberal. Sie können sich sehen wann sie wollen. Wir haben 2 Termine fest in der Woche. Wenn an einem der Termine der Vater nicht kann, wird von seiner Seite, kein Ersatztermin eingefordert. Das stinkt mir und macht mich wütend. Weil ich im Interesse dann natürlich Ersatztermine aushandele und organisiere. Er kann tagsüber jederzeit hier her kommen, ABER ich verlange, dass er sich vorher anmeldet und nicht einfach vor der Tür steht. Auch hier gab es ständig diesbezüglich Grenzüberschreitungen.


    Er heult überall rum, wie wenig er das Kind sieht. Die räumliche Trennung wurde Anfang Dezember vollzogen. Unser Kind war am Heiligen Abend von 10 h bis zum 1. Feiertag bis um 13 h bei ihm. Und er beklagt sich darüber, dass es ihm zu kurz war. Ich habe hier am Heilgen Abend ALLEINE gehockt ...


    Er hat in den Sommerferien 14 Tage Urlaub und konnte sich bis heute nicht dazu äußern, wie und wann er das Kind nehmen möchte. Er möchte mit ihm wegfahren, dass wäre die Chance für die beiden ... aber er schafft das gerade von der Psyche her nicht.


    Er gibt selbst zu, dass ihn die Betreuungszeiten mit dem Kind total überfordern. Das haben mittlerweile auch mehrere Personen aus dem Aussen drum herum bestätigt. Aber die zwei Tage nehme ich ihm nicht ab. Es ist nur der Montag nachmittag bis abends und der ganze Samstag ... Er versteht glaube ich nicht, was er für eine Verantwortung mit trägt - als ebenfalls Sorgenberechtigter.


    Aber das ist wohl auch der Depression geschuldet - ich bin ruhig und habe Verständnis.


    Wir sind im regelmässig im Gespräch mit der EZB und suchen nach Lösungen.


    So wie es aussieht, wird der Vater aber erstmal einen langen stationären Aufenthalt in der Klinik haben. Hier wartet er auf seine Aufnahme und dann können wir weiter schauen.


    Das Kind ist in der Schlafsituation bei ihm massiv überfordert und erfährt, bei aufkommender Sehnsucht nach der Mutter, keinen Rückhalt. Und ich habe keine Lust ständig am späten Abend ein aufgelöstes Kind in Empfang zu nehmen.


    Zu der Hausaufgabensituation im Hort:


    Ich habe ein ADHS Kind mit massiven Konzentrationsproblemen.


    Im Hort gibt es 50 Kinder aus der 1. Klasse. Ein Zeitfenster von 1,5 h in denen alle mit den Hausaufgaben durch sein müssen. Einen Raum mit 15 Arbeitsplätzen und eine Betreuerin. Das Kind macht die Hausaufgaben nicht ordentlich und fehlerfrei, ist ständig abgelenkt und lenkt andere Kinder ab. Darauf hin haben wir, nach langen Gesprächen beschlossen, dass er die Hausaufgaben in einer 1 zu 1 Situation mit mir zu Hause macht. Der Hort kann eine 1 zu 1 Hausaufgabenbetreuung hier nicht übernehmen.


    Treffen mit anderen Müttern? Weißt du wie ADHS Kinder tickern ? Treffen ohne Kind ? Wann?


    Und klar ist das Kind in der Schule frustriert massiv.


    Er wird nach Inklussion mit Nachteilsausgleich beschult, ist schon ein Jahr zurück gestellt worden und ist der schlechteste Schüler der Klasse. Das merkt er ...


    Es gäbe eine Schule hier im Landkreis, die auf so Kinder wie unser Kind spezialisiert sind. Die Schule würde unser Kind sofort nehmen, aber das will das Ehedings nicht, weil ich unser Kind ja mit Absicht einen Psychostempel aufdrücke und in eine Schublade stecke ... Ja - ne ist klar ...


    Entschuldige bitte meinen Sarkasmus.


    Die EZB hat das sog. Wechselmodell zur Betreuung unseres Kindes vorgeschlagen. Eine Woche ist das Kind bei ihm und eine bei mir. Würde von seinem Job her auch gehen - aber er wehrt sich mit Händen und Füssen.


    Heute hat er ihn abgeholt. Und fragte mich: was mache ich den mit ihm?


    Ich habe ihm dann gesagt, er soll den Tag mit ihm im Museum verbringen ... und dann wenn er Bock hat am Nachmittag noch zu den Großeltern gehen ... die haben ihn auch schon ne Weile nicht mehr gesehen.


    So hat er es dann macht und dann kam er um 19 h total fertig hier an ... und war froh das Kind abgeben zu können.


    Was habe ich an meinem "freien" Tag gemacht? Ich bin 5 h putzen gewesen bei fremden Menschen, damit ich meine Kasse etwas aufbessere. So sieht es aus ...


    Ja ich weiß, ich wirke gerade wahrscheinlich etwas Sarkastisch, Ungerecht und Böse ... Aber es ist gerade nicht einfach ...


    Ich kann mich am Besten auf mich selbst verlassen. Auf den Vater kein Stück ... und das ist sehr, sehr traurig.


    Und nun noch die Antwort auf die Frage, warum er so Depressiv ist?


    Er hat sich getrennt.


    Er war verliebt.


    Ist leider nichts draus geworden.


    Er will wieder zurück.


    Aber ich möchte ihn NIE wieder zurück ...


    und nun verfällt er in Selbstmitleid und Selbsthass, nimmt keine Hilfe an und dreht jedes wohlwollen gesagte Wort um.


    Und ja: ich kann nicht das EHEDINGS, mein Kind und mich tragen.


    Hier muss ich mich gerade massiv abgrenzen.


    Ich hoffe, dass war jetzt nicht alles zu krass ...

    Noch hinzufügen muss, dass bis letzte Woche das Kind noch 3x wöchentlich beim Vater war. Aber der Mittwoch ist aus unerfindlichen Gründen abgesagt worden. Hier gibt es aber meinerseits Rede- und Klärungsbedarf nächste Woche bei der EZB ... weil darüber bin ich gerade mehr als wütend ...