Alles beenden für ein neues Leben?

    Ich danke Jetzt schonmal fürs Lesen. Damit das hier kein Roman entsteht, versuche ich die Vorgeschichte in Stichpunkten zusammen zu fassen.


    -seit 14 Jahren in einer Beziehung


    - er 52 ich 32


    - ich habe seit ei paar Jahren folgende Diagnosen: bipolar, Borderline, Trauma,


    -er ist lt. meinem Therapeuten (hat ihn ein paar mal gesehen) narzisst


    -meine Krankheiten brauchen nach eine Unfall 2013 aus, inzwischen keine Medies und 1x monatlich Therapie


    -ich bin seit dem ersten Tag Hauptverdiener


    -er distanziert sie seit meine Unfall (1x meine Hand gehalten in 2017)


    Aktuell ist Esso, dass ich völlig isoliert war. Er hat mit mir nicht gesprochen und alle Freunde schlecht gemacht. Ich lebte sozusagen alleine und habe aber alles getan, damit er umsorgt ist (essen vorbeitet, Haushalt etc)


    Ich wollte das Thema Hochzeit nochmal ansprechen und seine Reaktion auf die war extrem verletzend (wir wollte vor dem Unfall heiraten).


    Nun habe ich Schluss gemacht. Wollte es zumindest und habe gebeten zu reden, wie wir das mit Hund und Haus machen. Er hat sich eine Woche später entschuldigt. Ich glaube ihm, dass er sich ändern will, aber ich habe nach der Aufopferung in den letzten Jahren, keine Gefühle mehr.


    Ich habe jemanden kennengelernt. Das ist keine Beziehung g aber ich genieße jede Moment mit diesem Mann wie ein schwamm und it meinem ex-nochfreund fühlt sich alles so bedrohlich an. Wir haben miteinander geschlafen ich dachte vieleicht kommt das Gefühl ja. Aber stattdessen hat mein Kopf laut nein geschrien und ich habe geweint. Ich wollte das einfach nicht.


    Wenn ich das hier lese ist klar was ich tun sollte aber mir der Trennung riskiere ich mein zu hause und meine Hunde. Ich habe keine familie und keine freunde. Habt ihr einen Rat?

  • 18 Antworten

    Wir wohnen beide zur Miete hier. Ich könnte das alleine weiter halten aber könnte die Hunde nicht alleine ausreichend betreuen.


    Wir haben heute nochmal miteinander gesprochen.


    Jetzt, da er versucht sich zu ändern, ist vieles auch wieder schön, aber ich fühle es einfach nicht.

    Hört sich an als würde er sich nur ins gemachte Nest setzen und jetzt wo sich das aufzulösen droht, bemüht er sich wieder etwas.


    Es findet sich auch bezüglich der Hunde eine Lösung. Vielleicht findet sich ein Renterehepaar oder ähnliches, die sie tagsüber gerne betreuen.


    Du musst zunächst mal den ersten Schritt gehen. Wenn er das Haus nicht allein halten kann, wird er sich was neues suchen müssen. Denn wenn du gehst, muss er das sowieso.


    Und falls er im Haus bleibt und es halten kann, dann sehe das positiv und starte in einer neuen Wohnung einen Neuanfang.

    Es ist so, dass die Hunde Mein Leben sind. Nach dem Unfall, als ichimmer Rollstuhl saß, Waren sie mein Ansporn zu trainieren, dass ich wieder laufen kann.


    Wird sich keine Lösung finden. Ich stehe nicht zum ersten Mal vor de Problem eine Betreuung zu finden. Diese kostet hier minimum 600 Euro im Monat.


    Er würde sich zumindest anfangs weiterhin kümmern. Aber das Problem ist, er sagt wir sind doch eine Familie und er hat recht. Aber ich fühle es einfach nicht. Ich empfinde Zuneigung und Verantwortung aber eher wie bei einem Freund.


    Anders, und dafür fühle ich mich auch schlecht, kann ich nicht wissen wie es mit einem anderen wäre, so lange wir zusammen sind und hier zusammen wohnen.


    Am liebsten würde ich eine Art Trennung auf Zeit machen, um zu sehen wie es sich anfühlt (ich bin immerhin seit ich 17 war in einer Beziehung) und ihm die Möglichkeit zu geben, sich selbst wieder zu ordnen. Habe das gestern versucht eine wenig anzusprechen aber das kommt für ihn wohl nicht in Betracht.

    Ich will eigentlich diese, früher als schöne Beziehung retten aber ich fühle es einfach nicht.


    Habe ihm das gestern gesagt. In mir ist nichts gebrochen, es ist gerostet. Zerfressen von rost und metallisch mit kratzender Oberfläche.


    Aber dann könnte ich knapp nur die Miete zahlen. Eine günstigere Wohnung wäre Mittweida Hunden nicht drin und hier zahlt man für eine 40qm Wohnung nur 100 Euro weniger als ich für unser Haus (über vitamin B gemietet) zahle. Es würde gehen aber sehr knapp. Aber die Hunde.

    Ich würde dir den Rat geben, vielleicht erstmal eine vorübergehende Trennung, um dir deiner Gefühle klar zu werden, vorzuschlagen. 14 Jahre sind eine lange Zeit und ich denke, das sollte man nicht "einfach so" aufgeben. Ich möchte damit nict sagen, das du deine Beziehung leichtfertig aufgibst, dennoch würde ich dir raten, vielleicht noch einmal ein wenig Zeit zu nutzen, um dir sicher zu werden.


    Gerade deine gesundheitlichen Einschränkungen durch das Borderline und die bipolare Störung können dich auch mal in eine gefühlsmäßige Richtung pushen, die evtl. aber auch nur kurzfristig so ist.


    Wünsche dir viel Kraft für die bevorstehende Zeit, egal, wie du dich entscheidest. Und ich hoffe, du kannst zu deiner Entscheidung stehen und bereust hinterher nicht, wie du gehandelt hast. :)-

    Zitat

    Ich würde dir den Rat geben, vielleicht erstmal eine vorübergehende Trennung, um dir deiner Gefühle klar zu werden, vorzuschlagen. 14 Jahre sind eine lange Zeit und ich denke, das sollte man nicht "einfach so" aufgeben.

    Ernsthaft?


    Die TE hat mehrfach geschrieben, dass sie es einfach "nicht mehr fühlt".


    Ich denke diese Beziehung ist am Ende.


    Genieß die Zeit mit Deiner neuen Liebe.

    Zitat

    er distanziert sie seit meine Unfall

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    Er hat mit mir nicht gesprochen und alle Freunde schlecht gemacht.

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    abe nach der Aufopferung in den letzten Jahren, keine Gefühle mehr.

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    mit meinem ex-nochfreund fühlt sich alles so bedrohlich an.

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    ich dachte vieleicht kommt das Gefühl ja. Aber stattdessen hat mein Kopf laut nein geschrien und ich habe geweint.

    Zitat

    Wird sich keine Lösung finden. Ich stehe nicht zum ersten Mal vor de Problem eine Betreuung zu finden. Diese kostet hier minimum 600 Euro im Monat.

    hm, ich würde mich da nochmal hin setzen und mir überlegen, was ich tun könnte wenn ich du wäre.


    ich meine, eine lösung kann natürlich sein, jetzt für die ganze zeit einen hundebetreuer zu mieten, der füttert, gassi geht und co. dass das 600 euro im monat kostet glaube ich dir auch.


    eine weitere lösung könnte aber auch sein, dass du vielleicht deine arbeitszeit etwas reduzierst. natürlich nur, wenn das in deinem beruf ohne weiteres machbar ist. aber wenn du z.b. morgens nur eine halbe stunde später zur arbeit gehst könntest du die hunde schonmal füttern und kurz mit ihnen gassi gehen. abends nach der arbeit dann ebenso, also würde nur noch jemand fehlen, der mittags für sie da ist.


    so, jetzt rechnen wir mal. sagen wir mal, du besorgst dir auf einem internetportal eine putzfrau und diese nimmt 15 euro pro stunde. sagen wir dann mal, die kommt unter der woche jeden tag mittags für eine stunde, kümmert sich um die hunde und putzt evtl. noch ein bisschen - dann wärest du ja auch entlasteter.


    dann würde das ganze bei 15 euro pro tag und 5 tagen in der woche grade mal 300 euro kosten. viele putzfrauen nehmen allerdings viel weniger. wenn du ein bisschen suchst und dich umhörst, findest du vielleicht eine die 12 oder 10 euro in der stunde nimmt. dann wärst du schon bei 200 euro.


    oder du hast vielleicht die chance, wegen deines unfalls eine art haushaltshilfe von der krankenkasse bezahlt zu bekommen?


    ansonsten vielleicht erstmal in den sauren apfel beissen und die 600 zahlen. im moment hast du ja absolut kein soziales umfeld. wenn es dir seelisch besser geht und du dich im leben neu positioniert hast findest du auch sicher freunde und bekannte. vielleicht gehst du mit den hunden mal in den nächsten hundepark oder trittst einem hundehalterverein bei? da lernst du leute kennen und viele von denen haben sicher die selben probleme mit der betreuung, wie du. vielleicht findet sich dort dann ja eine lösung für euch alle? z.b. ein hundesitter, der sich um alle hunde deines vereins kümmert, wo du die hunde morgens vor der arbeit hin fährst und abends abholst und nur einen kleinen anteil der kosten zahlen musst? ;-)

    Er kann sicherlich irgendwo unterkommen, du musst kein schlechtes Gewissen haben oder das Gefühl für ihn mitsorgen zu müssen.


    Wenn es denn nämlich sein muss, geht es immer irgendwie. Dann muss er halt sein Leben auch mal in die Hand nehmen.


    Zahlt er denn auch irgendwas in eurem gemeinsamen Leben?


    Wenn die Beziehung sowieso seit Jahren ohne körperlichen Kontakt ist und ein Zusammenleben für beide ok ist, dann macht halt ne WG drauß. Du darfst ihn nur nicht aushalten müssen und auf den Kosten sitzen bleiben.

    Zitat

    Ernsthaft?


    Die TE hat mehrfach geschrieben, dass sie es einfach "nicht mehr fühlt".

    Ja, ernsthaft. Gerade vor dem Hintergrund der Erkrankungen der TE finde ich es ratsam, nicht sofort alles komplett und unumkehrbar hinzuwerfen.


    Die Gefühle von Menschen mit Borderline Persönlichkeitsstörung können bedingt durch die Krankheit auch mal vorübergehend total trügerisch sein. Deshalb würde ich es eben nicht sofort zu 100% beenden, sondern zunächst feststellen wollen, wie ich tatsächlich auch nach vielleicht 1-2 Monaten darüber denke.