Man soltle das Ganze definitiv nicht zu locker nehmen in Richtung WaS solls die deutschen gesetze verhbieten es nicht, sollen die amchen was sie wollen. da vergisst man die gesellschaftlichen Konsequenzen, die dazu führen kann da sman sozial tot ist und seine gesamte familie und Freundeskreis verliert. da muss man nichtmal ins Ausland gehen ist beim Hochadel in Deutschland ähnlich, wenn man da als Frau nen nicht adligen heiratet hat man auch verschissen.


    Wenn dann die Argumente in Foren kommen, wenn die Leute einen wirklich lieben akzeptieren sie alles muss ich sagend as greift zu kurz. ERstens ist es illusorisch zu sagen das man alles Menschen verzeiht die man mag zweitens ist den Leuten dies dann eben so wichtig und für sie selbstverständlich, jeder Mensch hat unumstößliche Prinzipien. Zu argumentieren das die eigene Freiheit das Maß aller Dinge ist auch was die Bewertungen betrifft greift zu kurz.


    Niemand sagt dass das fair ist, aber sich für bestimmte Dinge zu entscheiden bedeutet also sein ganzes Umfreld aufzugeben


    Zu der religionsgeshcichtlichen Ausführung mus sich aber sagen das sie viel zu europalastig ist, in welcher JKultur gab es keine Dominanz des Mannes, die Gewichtung war eine andere ja, aber so insgesamt? Also wenn man sich zb den Hinduismus anschaut, da ist eine Frau auch nichts ohne Mann.


    Und ich würde es nicht an der industriellen Entwicklung festmachen, sondern vor allem an der Aufklärung, das sieht man am orthodoxen Christentum, das auch noch in einer voraufklärerischen zeit existiert. Auch wenn man wie es sich für nen kulturzentralistischen blick gehört lange Zeit dachte die westliche Entwicklung sei der Standard und die anderen die Ausnahmen ist es doch mittlerweile das die Aufklärung wie die Säkularisierung ein westlicher Sonderfall ist, der nichtmal für Osteuropa gilt.


    AUßerdme muss man hier natürlich aufpassen kultur und religion nicht gleichzusetzen, also viele strukturen und regeln die man dem islan anheftet kommen aus den jeweikls vorher dort herrschenden kulturen. Die Araber waren eben schon imemr sehr naja so halt;)

    Zitat

    eben... denn dieses feeling, dass ich nicht der richtige für sie war, ist mir richtig an die substanz gegangen... und das, wo ich ja auch wusste, dass sie mich durchaus liebt... ich war aber einfach aufgrund ihrer gesellschaftlichen traditionen nicht der richtige...

    Du hast Dich aber dafür entschieden. Bist Du völlig blind und blauäugig in diese Beziehung gestolpert oder hast Du Dich vorher informiert?


    Hast Du naiv geglaubt, dass Liebe allein alles schaffen kann und Liebe allein ausreicht?


    Nun, dann bist Du wohl inzwischen kuriert, oder? ;-)


    Ich befand mich mal in einer ähnlichen Situation. In diese habe ich mich allerdings freiwillig begeben, wissend, was mich früher oder später erwartet.

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    Und ich würde es nicht an der industriellen Entwicklung festmachen, sondern vor allem an der Aufklärung, das sieht man am orthodoxen Christentum, das auch noch in einer voraufklärerischen zeit existiert. Auch wenn man wie es sich für nen kulturzentralistischen blick gehört lange Zeit dachte die westliche Entwicklung sei der Standard und die anderen die Ausnahmen ist es doch mittlerweile das die Aufklärung wie die Säkularisierung ein westlicher Sonderfall ist, der nichtmal für Osteuropa gilt.

    die aufklärung ist im grunde ein resultat der reformation und der industriellen revolution, da man diese dinge nie voneinander trennen kann. die reformation hat zu einer veränderung des gottesbildes und des wertes der kirche in der gesellschaft geführt. die industrielle revolution hat auf mikrosoziologischer sicht durchaus dazu geführt, dass sich geschlechterrollen verändert haben. die aufklärung hat dann dazu geführt, dass aus einem anderen religionsverständnis und veränderten rollenbildern heraus sich breite gesellschaftsschichten bildeten und dass sich durch bildung eben auch frauen emanzipierten. ;-)


    und die von mir in meinem beitrag angesprochene entwicklung der industrialisierung ist ja etwas, was im engsten masse lediglich auf westeuropa zutrifft, also weder auf den nahen osten, nordafrika oder russland. russland wurde unter den sowjets mit gewalt industrialisiert, wodurch millionen todesopfer zu beklagen waren, die rolle der frau in der russischen gesellschaft hat sich dadurch aber massiv verändert: 1917 war sie noch tochter, stammhalterin der familienehre, gebährmaschine und mutter, nach der industrialisierung war sie in den 30ern fast gleich gestellte arbeiterin, wissenschaftlerin oder sogar soldatin/partisanin im 2. weltkrieg. der nahe osten macht durch den ölboom eine ähnliche entwicklung durch, nur dass es sich von dem westeuropäischen prozess, der jahrhunderte dauerte und doch recht schonend vor sich ging und vom russischen prozess, der sehr schnell und unter vielen todesopfern vorging dadurch unterscheidet, dass sie zwar schnell, jedoch ohne todesopfer vonstatten geht. trotzdem ist es aber ein schwieriger prozess und oft gibt es da innerhalb von 2-3 generationen einer familie schon gänzlich unterschiedliche frauenbilder und dementsprechend reibereien.


    das problem ist einfach das moderne kommunikationszeitalter. man stelle sich vor, all die millionen auswanderer nach amerika hätten ihre handys und computer mitgenommen, als sie in den letzten 400 jahren dorthin gekommen sind. ^^


    wäre amerika dann wirklich ein melting pot? hätte dann wirklich der ire aus einer erzkatholischen familie eine englische protestantin geheiratet, wenn er gewusst hätte, dass er seiner familie in irland davon am telefon erzählen muss? wohl kaum, die menschen damals haben hart gearbeitet, um sich etwas aufzubauen und hatten alle verbindungen in ihre heimat gekappt, so konnte der melting pot entstehen. soll jetzt nicht heissen, dass alle migranten an der grenze ihre handys abgeben sollten. nein, man sollte sich einfach mal gedanken machen, wo man steht und was man will.


    meine vorfahren sind vor ewigkeiten mal aus ungarn hierher gekommen. hätten meine vorfahren also verbindung mit ihren verwandten in ungarn gehalten, hätte mein opa meine oma vielleicht nie geheiratet? oder mein vater meine mutter? dann gäbe es mich überhaupt nicht. ich bin also der meinung, dass die aufgabe der ungarischen kultur für meine vorfahren auf lange sicht auch kein beinbruch ist, denn es gibt ja mich und damit bin ich ganz zufrieden. ^^


    will damit sagen: selbst wenn man seine kultur aufgibt, vielleicht dinge aufgibt, die einem wichtig sind, entstehen aus den meisten ehen doch kinder und irgendwann auch enkel und urenkel. und mir persönlich ist es wichtiger, dass ich als alter mann mal mit meinen enkeln spielen kann. welche religion sie haben, welche hautfarbe sie haben oder welche sprache sie sprechen ist mir da zweitrangig. hauptsache, sie mögen mich. ^^

    ja, ich war so blind und naiv, dass ich dachte, liebe könne alles überstehen und das glaube ich ehrlich gesagt noch immer. ;-)


    ich sehe es bei meiner tante, die mit einem afrikaner liiert ist und bei meiner anderen tante, die vor ein paar jahren ihren langjährigen italienischen freund geheiratet hat. mittlerweile ist meine cousine auch schon da. sie spricht sowohl italienisch, als auch deutsch, vermischt ab und zu beide sprachen, was richtig lustig klingt und kommt sowohl in italien, als auch in deutschland mit den anderen kindern klar, spielt mit ihnen, usw.


    insoweit glaube ich also, dass liebe solche gräben überspannen kann, ja. auch, wenn das naiv sein mag...^^

    danke, sofia...


    so sehe ich das auch... schief gehen kann es mit jeder, genauso, wie es mit jeder klappen kann, wenn man sich nur liebt und anstrengt...


    manchmal denk ich mir sogar, dass es doch sehr langweilig wäre, eine partnerin zu haben, die absolut genauso wäre, wie ich, also gleiche ansichten, gleiche werte, usw., denn dann hat man doch nichts mehr, wo man sich auseinandersetzen kann und man hat auch nicht mehr die chance, sich irgendwann irgendwelche rollen in der beziehung zu geben, mit denen beide gut leben können.

    Wir mussten es erleben von der Familie ausgestossen zu werden, das ist brutal, bei uns war es weil ich nicht der Traumschwiegersohn war, jetzt über 40 Jahre verheiratet. Noch zur Reparatur der Jungfräulichkeit, kürzlich kam im TV wieviele diesen Betrug nicht verkraften können, die Operation ist ein "med Eingriff" aber die seelische Wunde? Die Operation ist oftmals keine grosse Sache, wird meist ambulant ausgeführt, muss ja meist unter Ausschluss der Familie gemacht werden.

    endemitschrecken


    Doch, ich finde es naiv... Natürlich trennen sich auch kulturell/religiös ähnliche Paare aber das hat dann doch eher zwischenmenschliche Hintergründe.


    Sich sehenden Auges in jemanden zu verlieben, wissend, dass diese Beziehung definitiv und garantiert keine Zukunft hat, ist blind und blauäugig. Ich meine das auch gar nicht wertend oder richtend ;-)


    Und ich finde es auch kurzsichtig, unwissend und auch wieder sehr naiv, z. B. Italiener und Afrikaner mit z. B. Arabern in einen Topf zu werfen. Italiener sind Europäer christlichen Glaubens, in erster Linie katholisch. Und bei den Afrikanern (je nach Stammessitte) zählt in erster Linie, dass die Frau eine "gute Partie" ist...


    Natürlich gibt es auch Muslime, die ihren Glauben nicht so ernst nehmen – aber das sind doch dann ganz andere Voraussetzungen.


    Mit einem wirklich gläubigen Moslem ist eine Beziehung nach unseren Werten und Vorstellungen nicht möglich. Und "Liebe schafft alles" gehört dann eher in einen Rosamunde-Pilcher-Film als ins wahre Leben ;-) Mit zunehmender Lebenserfahrung stellt man schon irgendwann fest, das Liebe das Wichtigste aber eben allein nicht ausreicht, wenn die Basis nicht stimmt. Aber keine Angst, das desillusioniert, frustriert und verbittert einen nicht, sondern ist eher ein Ausstieg aus der rosaroten Erdbeerwelt, den ich als ganz normale Entwicklung empfinde ;-)


    Ich habe bei Dir den Eindruck dass Du nach dem Motto "ich mache mir die Welt, so wie sie mir gefällt" lebst – hat bei Frau Langstrumpf wunderbar funktioniert aber wenn Du doch näheren Kontakt zu Menschen anstrebst, die nicht in verklärten Teddywelten leben, solltst Du Dich schon mal mit ihren Traditionen, ihrer Kultur und ihrem Glauben vertraut machen. Ein "wenn man wirklich liebt, dann geht alles" ist die Krone der Naivität ;-)


    Und nein, Garantien gibt es im Leben nicht aber wenn ich emotional und reifemäßig nicht dazu in der Lage bin, eine zeitlich limitierte Beziehung einzugehen, dann sollte ich die Finger davon lassen.

    Zitat

    Doch, ich finde es naiv... Natürlich trennen sich auch kulturell/religiös ähnliche Paare aber das hat dann doch eher zwischenmenschliche Hintergründe.


    Sich sehenden Auges in jemanden zu verlieben, wissend, dass diese Beziehung definitiv und garantiert keine Zukunft hat, ist blind und blauäugig. Ich meine das auch gar nicht wertend oder richtend ;-)

    dass die beziehung keine zukunft hätte, wusste ich so definitiv von anfang an nicht. ;-) ich bin, wie gesagt, in einer familie gross geworden, in der derartige beziehungen nichts aussergewöhnliches sind. drum war mir vor der beziehung vieles nicht klar.


    natürlich wusste ich, dass kurden da eine gewisse haltung haben, aber meine ex hatte bevor wir zusammengekommen sind irgendwann mal gesagt, dass sie sich selbst aussucht, wen sie liebt und dass ihre eltern da nicht so wären. ich dachte also, dass es eigentlich kein problem wäre und wurde dann im laufe der beziehung von meiner ex stück für stück eines besseren belehrt.

    Zitat

    Und ich finde es auch kurzsichtig, unwissend und auch wieder sehr naiv, z. B. Italiener und Afrikaner mit z. B. Arabern in einen Topf zu werfen. Italiener sind Europäer christlichen Glaubens, in erster Linie katholisch. Und bei den Afrikanern (je nach Stammessitte) zählt in erster Linie, dass die Frau eine "gute Partie" ist...

    ;-D


    mein italienischer onkel ist atheist und der afrikaner ist muslim. ;-) im übrigen haben araber nüscht mit kurden zu tun.

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    Natürlich gibt es auch Muslime, die ihren Glauben nicht so ernst nehmen – aber das sind doch dann ganz andere Voraussetzungen.

    das glaube ich eben nunmal nicht... es sind die gleichen voraussetzungen, da es um menschen geht. und genauso, wie es auf sizilien familien gibt, die ihren kindern vorschreiben, wen sie zu heiraten haben, gibt es das auch in der türkei. und genauso, wie es auf sizilien familien gibt, die ihren kindern alle freiheiten lassen, gibt es das auch in der türkei. und genauso, wie es auf sizilien die blutrache gibt, gibt es das auch in der türkei. etc, etc.... ;-)

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    Mit einem wirklich gläubigen Moslem ist eine Beziehung nach unseren Werten und Vorstellungen nicht möglich. Und "Liebe schafft alles" gehört dann eher in einen Rosamunde-Pilcher-Film als ins wahre Leben ;-) Mit zunehmender Lebenserfahrung stellt man schon irgendwann fest, das Liebe das Wichtigste aber eben allein nicht ausreicht, wenn die Basis nicht stimmt. Aber keine Angst, das desillusioniert, frustriert und verbittert einen nicht, sondern ist eher ein Ausstieg aus der rosaroten Erdbeerwelt, den ich als ganz normale Entwicklung empfinde ;-)

    darf ich dich fragen, warum eine solche beziehung nicht vorstellbar ist? wie gesagt, der freund meiner tante ist muslim. ;-) ihr letzter freund war es auch, bei dem ist es dann daran gescheitert, dass er sehr jähzornig war. hat sie mal fertig gemacht, weil sie seinen koran angefasst und aus interesse darin lesen wollte, ohne sich die hände, füsse und das gesicht gewaschen zu haben. doch der jetzige ist eine seele von mensch und die beziehung läuft wohl schon seit jahren sehr gut.


    was ich jedoch bei meiner ex bemerkt habe war, dass sie stück für stück gläubiger wurde und dass ich dann stück für stück unwichtiger in ihrem leben wurde. so, und DAS verletzt dann schon. denn der freund meiner tante ist auch muslim und kann mit ihr glücklich zusammen sein, ohne ihr das gefühl zu geben, sie wäre was schlechteres, nur weil sie keine muslima sei.


    und ich hatte schon das gefühl, dass ich allein weil ich kein kurde und muslim bin und nicht in dieser kultur aufgewachsen bin von ihr für etwas schlechteres gehalten wurde. :(v


    das halte ich dann aber auch für etwas türkei-spezifisches, denn ich glaube, es gibt kaum ein land, dessen regierung seinen untertanen so sehr über die predigten in den moscheen und über den stoff in den schulen einimpft, dass sie die muslimischen übermenschen seien. es werden ängste geschürt und den migranten in europa gegenüber werden die europäer als feindbild aufgebaut.


    da könnte man schon viel tun, wenn man den einfluss des türkischen religionsministeriums auf deutsche moscheen unterbinden würde, denn derzeit schreiben die noch allfreitaglich die predigten für tausende moscheen in deutschland.


    darum brauchen wir autonomere moscheen und auch eine imamausbildung in deutschland und in deutscher sprache, denn sonst werden muslime nie integriert werden.

    Zitat

    Ich habe bei Dir den Eindruck dass Du nach dem Motto "ich mache mir die Welt, so wie sie mir gefällt" lebst – hat bei Frau Langstrumpf wunderbar funktioniert aber wenn Du doch näheren Kontakt zu Menschen anstrebst, die nicht in verklärten Teddywelten leben, solltst Du Dich schon mal mit ihren Traditionen, ihrer Kultur und ihrem Glauben vertraut machen. Ein "wenn man wirklich liebt, dann geht alles" ist die Krone der Naivität ;-)


    Und nein, Garantien gibt es im Leben nicht aber wenn ich emotional und reifemäßig nicht dazu in der Lage bin, eine zeitlich limitierte Beziehung einzugehen, dann sollte ich die Finger davon lassen.

    nunja, mich mit den kurdischen traditionen und der muslimischen religion auseinandergesetzt habe ich zuhauf. habe viel darüber gelesen und mich informiert. trotzdem bin ich immernoch der meinung, dass es letzten endes eine sache ist, die sich von mensch zu mensch und von familie zu familie unterscheidet. ich möchte doch auch nicht mit irgendwelchen erzkonservativen katholischen bayern in einen topf geworfen werden. :|N


    die welt besteht nicht nur aus schwarz und weiss, nicht alle deutschen sind nazis und nicht alle kurden sind gegen beziehungen ihrer kinder mit deutschen.

    Mir ist klar, dass Kurden keine Araber sind, jedoch eint die meisten eine gemeinsame Religion ;-)


    Dass die Eltern für die Kinder den Lebenspartner aussuchen, hat keinen religiösen Hintergrund; das sind uralte, religionsunabhängige Traditionen, die viel, viel älter sind als die gelebte Religion. Der Islam sieht eher eine Beraterfunktion der Eltern vor, aufgrund der größeren Lebenserfahrung. Zwangsverheiratungen werden nicht vom Islam vorgeschrieben.

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    edoch eint die meisten eine gemeinsame Religion

    Das war jetzt sehr unglücklich ausgedrückt. Es eint sie nicht und es verbindet sie nicht wirklich, sie gehören mehrheitlich der gleichen Religion an.

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    die aufklärung ist im grunde ein resultat der reformation und der industriellen revolution, da man diese dinge nie voneinander trennen kann.

    Du weißt aber das die industrielle Revolution nach der Aufklärung kam bzw die industrielle Revolution anfing, als die Aufklärung shcon mittendrin war und vor allem begann die industrielle Revolution in England und e snoch länger dauerte bis es zu uns kam.


    Und die industrielle Revolution hat im 19 und 20 jahrhundert viele Länder erfasst, also die gabs in Indien zb auch und trotzdem sind viele Rollenbilder geblieben bzw. die Religion blieb gleich mächtig.


    Ja die industrielle Revolution kann große Auswirkungen haben auf das proletariat etc, aber wenn es keine geistige Aufklärung gibt und die Religion dominietr mit anderen Bildern bringt das nicht wirklich viel.


    Das die Reformation wichtig war für die Aufklärung joha, wobei man da auch drüber streiten kann, da die Reformation nur bedingt zb italien oder Spanien betroffen hat und in frankreich gabs auch bald keine Protestanten mehr.


    Materielle Veränderungen sind gut, aber wennd e rgeistige Rahmen nicht gegeben ist verändetr sich nur minimal etwas, Chancen muss man nutzen, das passietr nicht automatisch, so wie deine Ex sich hätte emanzipieren können von ihrer Herkufnt und ihrem Glauben, da sie hier ja alle Möglichkeiten dazu hatte, hat sie aber nicht, was sagt dir das? Industrieolle revolution reicht nicht, also die Möglichkeit für die Frau andere Rollenbilder zu leben.


    Achja da gibts ne STudie vom Familienministerium die besagt das je geringer das bIldungsniveau ist umso eher an alten Rollenbildenr festgehalten wird wonach die Frau nicht arbeitet der Mann schon. Das zeigt wieder das es vor allem ne Frage der EInstellung ist und nicht de robjektiven Möglichkeiten.

    Zitat

    darf ich dich fragen, warum eine solche beziehung nicht vorstellbar ist? wie gesagt, der freund meiner tante ist muslim. ;-)

    Auf dme Papier bin ich auch Christ bzw es gibt eben viele Ausfächerungen, streng moderat oder halt eher pseudo und so weiter. Katholiken dürften ja eigentlich auch keinen sex vor der ehe haben die meisten leben das eben nicht, wenn mans dann durchzieht gibts Probleme. Es kommt also vor allem darauf an wie intensiv der Glaube gelebt wird. Wird er intensiv gelebt kannst dus halt vergessen, wenn du da nicht reinpasst.


    Beispiel ne gute Freundin von mir ist Mormonin, wer wieß ob wir uns nicht näher gekommen wäre, wenn sies nicht wäre, dadurch das sie das aber kosnequent durchzieht hat sich nie die Fraghe gestellt, da das einfahc nicht ginge.

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    Mir ist klar, dass Kurden keine Araber sind, jedoch eint die meisten eine gemeinsame Religion ;-)


    Dass die Eltern für die Kinder den Lebenspartner aussuchen, hat keinen religiösen Hintergrund; das sind uralte, religionsunabhängige Traditionen, die viel, viel älter sind als die gelebte Religion. Der Islam sieht eher eine Beraterfunktion der Eltern vor, aufgrund der größeren Lebenserfahrung. Zwangsverheiratungen werden nicht vom Islam vorgeschrieben.

    nuja, viele kurden sind jeziden, manche sind schiiten oder alewiten. bei den arabern gibt es ebenso schiiten und sunniten. innerhalb der grossen gruppen schia und sunna gibt es dann auch noch verschiedene aufspaltungen und so weiter... im endeffekt gibt es da also eine vielfalt, wie sand am meer. genauso, wie es die im westen immer vielangesprochenen hassprediger gibt, gibt es auch das komplette gegenteil davon...


    und ja, das sind uralte traditionen. bei den kurden kommt jedoch noch hinzu, dass sie seit jahrhunderten für ihre selbstbestimmung kämpfen und aus diesem grund probleme damit haben auch nur ein kleines bisschen von ihren traditionen abzuweichen, weil es sie sofort an die türkischen umerziehungsprogramme der 60er und 70er erinnert, als kurdisch nicht gesprochen werden durfte und, und, und...

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    Du weißt aber das die industrielle Revolution nach der Aufklärung kam bzw die industrielle Revolution anfing, als die Aufklärung shcon mittendrin war und vor allem begann die industrielle Revolution in England und e snoch länger dauerte bis es zu uns kam.


    Und die industrielle Revolution hat im 19 und 20 jahrhundert viele Länder erfasst, also die gabs in Indien zb auch und trotzdem sind viele Rollenbilder geblieben bzw. die Religion blieb gleich mächtig.

    die industrialisierung war ein prozess, der jahrhunderte dauerte und schon im 16. jahrhundert mit dem merkantilismus in frankreich begann.


    die industrialisierung, die du ansprichst ist die, die mit der dampfmaschine und der webmaschine in zusammenhang steht, da reden wir einfach aneinander vorbei.


    die, die ich meine ist der prozess, der bereits im spätmittelalter einsetzte und die arbeitsprozesse auf gesellschaftlicher ebene komplett veränderte. im frühmittelalter musste ein bauer noch alles selbst produzieren, was er zum leben brauchte, mit der weile differenzierte sich eine gesellschaft heraus, in der es einen schmied, einen weber, einen schuhmacher, einen metzger, einen müller, usw. gab. diese neuen berufe entwickelten sich und ihr technisches know-how weiter und das führte dann eben dazu, dass der bauer im 9. jahrhundert das ganze jahr auf seinem hof lebte und ein recht autoritäres regime seiner familie gegenüber aufrecht halten konnte und dass der bauer im 16. jahrhundert während eines teiles des jahres auf wanderschaft zog, um sich in irgeneiner stadt arbeit zu suchen, um geld zu verdienen oder um seine ware auf märkten zu präsentieren. dadurch musste die familienmutter das regime übernehmen und es setzte ein rollenwechsel ein.


    diese revolution hat europa bereits im 15 jahrhundert erfasst. andere länder und kontinente waren davon erst viel später erfasst und manche gegenden werden jetzt erst erfasst.


    und wenn du nach indien schaust, wirst du auch sehen, dass es dort auch seit jahrzehnten einen kleinen teil der bevölkerung gibt, die ihre religion und ihre werte nicht mehr so auslebt, wie noch vor 400 jahren, sondern dass manche familien ihre meinung umstellen.


    die reformation war für die aufklärung in so weit wichtig, als dass die macht des papstes und des kaisers gebrochen wurde und als dass die macht in deutschland zunehmend auf die fürsten überging. dadurch konnte es erst zu diesem kulturellen wettstreit kommen, in welchem menschen wie schiller oder goethe überhaupt die chance hatten, mit ihren ideen geld zu verdienen, um zu überleben.

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    Materielle Veränderungen sind gut, aber wennd e rgeistige Rahmen nicht gegeben ist verändetr sich nur minimal etwas, Chancen muss man nutzen, das passietr nicht automatisch, so wie deine Ex sich hätte emanzipieren können von ihrer Herkufnt und ihrem Glauben, da sie hier ja alle Möglichkeiten dazu hatte, hat sie aber nicht, was sagt dir das? Industrieolle revolution reicht nicht, also die Möglichkeit für die Frau andere Rollenbilder zu leben.

    da spielt auch das moderne kommunikationszeitalter eine rolle. im ruhrpott gibt es hunderttausende ruhrpolen, die vor 150 jahren dorthin gekommen sind und hervorragend integriert sind, weil sie kein iphone und kein internet hatten und auch noch kein telefon kannten.


    jemand, der in ein fremdes land geht, bricht normalerweise seine zelte in seiner heimat ab. man kappt die wurzeln und pflanzt den baum woanders neu ein. durch die kommunikation mit der heimat sind migranten jedoch in ihrer heimat verwurzelt, während der rest des baumes hier steht.