Mitunter werden die Traditionen hier noch intensiver gepflegt als in der einstigen Heimat.


    Wenn ich z. B. nach China auswandern würde, würde ich vermutlich wieder ganz traditionell Weihnachten feiern, obwohl es hier und jetzt für mich keine große Bedeutung hat.

    Zitat

    jemand, der in ein fremdes land geht, bricht normalerweise seine zelte in seiner heimat ab. man kappt die wurzeln und pflanzt den baum woanders neu ein. durch die kommunikation mit der heimat sind migranten jedoch in ihrer heimat verwurzelt, während der rest des baumes hier steht.

    Das ist leider so gar nicht richtig, wie vagabundin schon sagte es ist eher zu beobachten das die Leute ind er Diaspora ihre Religion und KUltur umso mehr pflegen und das unabhängig davond as sie nach hause telefonierne können, die kriegen dann doch trotzdme nichts mit. Das ist einer der gründe wieso das Judentum gerade so lange überlebt hat weil sie fast immer ind er Diaspora waren und dann erst recht dicht gemacht haben.


    Und zu den anderen Punkten du sprachst von der industriellen Revolution und die ist nunmal zeitlich ganz klar zu verorten, also also die erste und zwar 18 und 19 Jahrhundert. Wovon du jetzt sprichst ist nicht die industrielle Revolution, wenn du fachbegriffe verwendest halte dich bitte an die Definitionen.


    Und die ganzen Punkte die du anführst gelten imemr für Deutschland und nichtmal mehr ganz Westeuropa, wie gesagt wie ist das mit Spanien oder Italien. Deutschland ist nicht der Kern der Welt. Du bist mir zusehr auf Technik etc versteift, du studierts nicht zufälligerweise was techniches oder?;)


    Tehcnik schön und gut, wenn aber weie gesagt die geistige Grundlage nicht da ist bringt es nichts.


    Beispiel schon im antiken Griechenland haben sie Dampf als Energiegeber benutzt, in nem tempel gab es nen automatischen Türöffner der mit Dampf betrieben war. Da kam aber keiner auf die Idee das systemmatisch zu nutzen.


    Merke zuerst braucht es die geistige Offenheit, erst dann nutzt man die technischen Möglichkeiten, klar es gibt ne Wechselwirkung, aber in dem falle war recht eindeutig zuerts ne geisitge Öffnung da die dann zu technischen Fortschritten führte

    Ich bin jedoch der Meinung, dass in Deutschland keine Folgen haben darf, wenn man ein religöses Gesetzt verletzt. Da fängt aber schon das Problem an, da diese gewisse religöse Hardliner nicht akzeptieren wollen. Wer die sexuelle Freiheit einer anderen erwachsenen Person einschränkt, schränkt die Freiheit an sich ein und damit ist er ein Verbrecher. Das gilt auch, wenn man die Freiheit der eigenen Tochter oder Schwester einschränkt!

    Aus vielerlei Gründen. Manche wollen die holde Jungfrau aus den Fängen ihres eigenen Irrglaubens erretten. Andere fühlen sich bemüßigt, eine Gläubige über ihren Glauben aufzuklären. Wieder andere würden selbst gerne mal eine Salami versenken, und sehen überhaupt nicht ein, daß es an ihrer Stelle ein Muselmann, oder noch schlimmer, ein anderer Nichtmuselmann als sie selbst tun soll. Männlicher Neid auf den unwürdigen Ficker, weiblicher Neid auf die unwürdig Gefickte. Viele empfinden den Islam als Affront, viele haben Angst davor, und der Kick inbetween ist die Ambivalenz Islam/Angst und Muslima/Sex. Die Chance, ohne von Betbrüdern verdroschen zu werden, einmal direkt am Mann (bzw. der Frau) die eigene überlegene Weltanschauung ablassen zu können. Ehrliche gutmenschliche Anteilnahme, und väterlich/mütterlichen Rat loswerden zu können, da schmeckt der nächste Döner gleich nochmal so gut. Etc. pp. , ich bin sicher, ich hab ein paar Sachen vergessen :-D

    Zitat

    da war es brauch, das blut zu zeigen


    also ich fand es nicht so appetittlich muß ich sagen

    nicht immer handelt es sich hierbei um das blut der frau somal die gezeigte menge oftmals gänzlich der tatsäclichen menge übersteigt.


    es ist brauch und tradition und daher wird dies durchaus auch mit fremdblut oder falschem blut demonstrativ getan


    zur TE:


    es geht doch darum was für dich zählt...allerdings zeigt doch bereits,indem du dich in einen deutschen verliebt hast und dies 2 jahre geheimhälst was für dich wichtiger zu sein scheint-die liebe zu deinem freund.andernfalls hättest du diese beziehung gar nicht gestattet.selbst wenn man sagt es sind gefühle und für die kann man nichts-ist man von der religion überzeugt,so spielt dies eine geringere rolle und frau lässt gefüle erst gar nicht zu


    ich denke es wird zeit deinen eltern wenigstens den respekt entgegen zu bringen in dem du es ihnen sagst.sofern das aufgrund ihrer religiösität zulässig ist.andernfalls musst du dich wohl entscheiden zwischen religion/eltern und freund :/

    Voran gestellt sei gesagt, persönlich trete ich dafür ein, dass alle Menschen der Welt sich frei aus Liebe, Respekt und Anziehung füreinander entscheiden dürften/können/wollen. Ohne Ansehen von sozialem Status, Religion, sexueller Ausrichtung, Alter, Gesundheit usw.


    Dennoch, um etwas freidenkend ablehnen oder gut finden zu können, bedarf es für eine empathische Diskussion zwischen den Fronten – schlüssige Argumente zu sammeln.


    Mit der islamischen Kultur hab ich mich erstmals genauer befasst, als sich deutsche Freundinnen in Männer aus diesem Kulturkreis verliebten und Beziehungen eingingen. Anfänglich hab ich so wie die Mehrheit, im westlichen Wertesystem Deutschland aufgewachsen, nur den Kopf geschüttelt. Weniger wegen der Liebe bzw. der Bindung selbst zu einem Moslem. Sondern eher weil die Frauen sich zunehmend verändert haben nach dem Strickmuster, wie es gängigste Klischees bedienen. Der große Unterschied diese Entscheidung war/ ist völlig frei gefallen, sich diesen Dingen an zu passen. Deswegen lass ich das außen vor.


    Was ich fairer Weise sagen muss, es gibt auch völlig gleichberechtigte Beziehungen zwischen Männer und Frauen anderer Konfessionen und Moslems. Allerdings kenne ich selbst nur wenige, wo es so läuft aus eigenem Erleben.


    Möchte jetzt gar nicht im Einzelnen aufzählen, was meine Freundinnen im Laufe der Zeit nicht mehr mit mir erlebten, weil es sonst die Beziehung negativ belastet hätte bzw. Streit provozierte.


    Man könnte es kurz formulieren, es gehören immer zwei zu so einem Lebensmodell. Machen und mit sich machen lassen. Zauberwort eigene Grenzen setzen, Stopp bis hierher und nicht weiter. Wer das nicht kann oder will, hat verloren oder ist zufrieden damit (soll es durchaus auch geben).


    Einen großen Vorteil und vermutlich der wesentlichste, warum wir Frauen in Deutschland überwiegend frei in Liebe und Partnerschaft entscheiden können und wollen, ist unser Sozialsystem, dass uns Frauen relative Entscheidungsfreiheit verbürgt. Wir sind nicht ausschließlich auf einen finanziellen Ernährer/Familie angewiesen, wenn Schule und/oder Ausbildung abgeschlossen sind und wir raus wollen aus lästig empfundenen Zwängen.


    Frauen im islamischen Kulturkreis (nicht in Deutschland geprägt/aufgewachsen) haben diese Möglichkeit nicht. Wer als Frau/Mann aus der Reihe tanzt, ungehorsam ist, dem Ansehen der Familie aus Vorsatz schadet, wird verstoßen – kann zusehen wie er fertig wird. Hilfe verweigert, wer sich innerhalb der Familie nicht daran hält, ist der/die nächste Verstoßene. ( kann im Einzelfall anders sein, Ausnahmen gibt es überall )


    Was wir, die freiheitlich erzogen und aufgewachsen sind, oft vergessen, wenn uns die Eltern/Verwandte rausschmeißen, gibt es ein Netz sozialer Möglichkeiten, die den Komplettabsturz aufhalten, wenn man sich kümmert und weiß wohin man sich wenden kann.


    Die Erziehung und Prägung auf die Werte/Kultur/Religion findet von Geburt an statt, in jeder Familie egal welcher Herkunft. Muslimische Frauen/Männer stellen vieles nicht in Frage, bevor sie Heranwachsende sind, weil das ganze Familienkonstrukt darauf basiert, dass jeder seine Rolle ohne Widerspruch ein- und hinnimmt. Die "Ehre" der Familie basiert fast ausschließlich darauf, dass man der religiösen "Norm" entspricht. (Liberale Familien vernachlässige ich jetzt mal. Es gibt sie zunehmend).


    Was es so schwer macht sich für die andere "ungehorsame" Liebe zu entscheiden, man muss sich oft auf Lebenszeit/ oder lange Jahre entscheiden ohne Bindung/Hilfe der Herkunftsfamilie weiter zu leben, mitunter sogar versteckt. Alles Dinge, die wir aus Medienberichten kennen.


    Worauf ich eigentlich hinaus will, es ist nicht nur der finanzielle Hintergrund der es so schwer macht, sich für eine freie Liebe/Beziehung pp zu entscheiden. Es ist vielmehr der emotionale Hintergrund. Als Betroffene/r hört man nicht plötzlich auf Geschwister/Eltern/ andere Verwandte/ Freunde usw. zu lieben und respektieren. All das was wir aus unseren Familien sicher auch kennen.


    Es gibt Familientradtionen, Hochzeiten, Geburten, Geburtstage, religöse Feste, Krankheiten, Sterbefälle der eigenen Familie und all das wird man auf absehbare Zeit nicht mehr erleben/erfahren dürfen, wenn alle sich an die Regeln halten. Man ist raus, gehört nicht dazu, der "Vip-Status in der Gemeinschaft" ist weg. Man erlebt künftig alles nur noch aus der Ferne, wenn überhaupt. Lebt von Zufällen, Hören-Sagen, mehr nicht.


    Mancher mag jetzt denken/sagen naund was solls, dafür ist Frau/Mann ab sofort sexuell/gefühlsmäßig/in seinen/ihren Entscheidungen für die Zukunft frei. Sicher ein hohes Gut, erstrebenswert, zuerst einmal toll. Ein Partner und im Idealfall seine/ihre ganze Familie, die das mit viel Aufmerksamkeit, Zu-Hause- Wir-Gefühl auffangen könnten. Total wichtig, im Grunde zum "Erfolg" verdonnert, sonst bleibt das wirkliche Glücksgefühl nämlich sehr schnell aus.


    Diese Überlegungen in der Sache haben mir zum ersten Mal ein gewisses Verständnis vermittelt, nicht so pauschal zu sagen – was für ein rückständiges Gebaren, Mittelalter, überwiegend Frauen verachtend eben die ganze Bandbreite. Davon ab, auch Söhne werden verstoßen, wenn sie die "Auflagen" der Familie nicht erfüllen. Ich weiß hört sich alles sehr pathetisch an, bin mir sicher viele winken müde ab.


    Aber all das Beschriebene, ist dieser fiese Kultur-Kampf, zwischen Gehorsam und Freiheitswunsch. Mein Anliegen war keineswegs verkrustete Strukturen zu verteidigen, genau DAS will ich nicht. Nur um Verständnis werbend, warum der Weg so verdammt schwer sein kann, und nicht einfach Just-for-Fun ist.


    Mit dieser festen Gewissheit vor Augen, so wird es laufen nach der Entscheidung für die Liebe, verstehe ich durchaus diesen großen Leidensdruck, dieses lange Abwägen, was soll ich tun, das schmerzliche Zögern, die inneren Kämpfe, die Wut und Verzweiflung darüber. Man gezwungen wird, für die frei gewählte glückliche Liebe zu einem Mann/ einer Frau – die erste verlässliche Liebe des eigenen Lebens – die zum Elternhaus zu verraten/ darauf zu verzichten. Selbst die größte Liebe – ist dafür kein leicht austauschbarer Ersatz. (glückliche Kindheit voraussetzend, sonst ist es vermutlich sehr viel leichter sich aufzulehnen).

    jemand, der in ein fremdes land geht, bricht normalerweise seine zelte in seiner heimat ab. man kappt die wurzeln und pflanzt den baum woanders neu ein. durch die kommunikation mit der heimat sind migranten jedoch in ihrer heimat verwurzelt, während der rest des baumes hier steht. -Zitatende-


    Ich kann mich mit dieser Aussage und dem Gedanken nicht so sehr anfreunden. Ich erlebte es öfter in Gesprächen mit Menschen aus anderen Kulturkreisen, dass Heimweh, Fremdengefühl – sich unverstanden fühlen, seine Identität nicht verlieren wollen – gerade deswegen so sehr an einer Kultur, Religion festhält.


    Es ist nicht die Kommunikation mit Verwandten, die noch in den Heimatländern leben – die den großen Einfluss auf das Verhalten hier lebender Ausländer haben.


    Vielmehr ist es so, dass der Mensch, wenn er einen gewissen Halt in fremder Umgebung/Kultur haben will, sich auf das besinnt was bekannt ist, urwüchsig.


    Wer sich damit beschäftigt, wird leicht zu der Erkenntnis kommen, dass selbst deutsche Auswanderer im Ausland erst mal Kontakt zu Landsleuten des eigenen Kulturkreises suchen, im Idealfall auch Deutschen. Sie leben dann vielfach ebenso in eigenen Vierteln, Wohngebieten und halten an Dingen fest, die sie aus der Heimat kennen. Sei es die geprägte Nahrung, (Menschen die dunkle Brotsorten lieben, vermissen das u.a., oder bestimmte Gerichte, Fleischsorten)


    Das zieht sich durch alle Lebensbereiche, bis hin zur Sprache. Es gibt innere Sicherheit sich nicht in allen Lebensbereichen "umkrempeln" zu müssen, für sich schön erlebtes aufgeben zu müssen. Es ist verdammt einfach vom jeweils anderen verlangen zu wollen, sich ändern zu müssen.


    Möchte so einige derer erleben, die das hier machen, wenn sie in Afrika leben würden, dort ihre Frauen beschneiden lassen müssten, weil es dort Tradition und mehrheitlich befürwortet und gelebt wird.


    Mit vielen Menschen in kleiner Hütte zu leben, und nicht, weil es möglich ist finanziell sich billig Bauland zu kaufen, ein Haus nach eigenen Bedürfnissen zu errichten, völlig unabhängig, ob es zur Kultur oder in die Landschaft passt.


    In China komisch angesehen wird, weil man nicht Schnecken, Schlangen, eben typische Landesnahrung einzunehmen, und statt dessen lieber einen deutschen Metzger sucht – der es möglich macht, dass zu essen was bekannt ist.


    Solche Auswüchse fremder überladener Kultureinflüsse gibt es weltweit, und die die kommen sind nur zu selten bereit, dass zu leisten, was sie in der eigenen Heimat als völlig normal und selbst verständlich empfinden.


    Darüber sollten wir alle in verschiedenen Konfliktsituationen nachdenken. Was wäre, wenn es andersrum ist ....??

    Im Koran steht, dass beide unbefleckt in die Ehe müssen.


    Verlange von Deinen Eltern einfach einen, bei dem das so ist ;-D und sollten sie tatsächlich so jemanden finden, dann merkt er es eh nicht ;-)


    Dass, was Ihr da praktiziert, hat mit RELIGION nichts zu tun, das ist die patriachialische Gesellschaftsform der Türkei.


    Religion ist nur die Ausrede, weil so steht es nämlich nicht im Koran. (Sure 24.33)

    Zitat

    Ich finde das einzige Motiv was hier gelten kann ist die Freiheit des Einzelnen. Diese steht ÜBER JEDE Religion

    Das ist ein deutscher Ethnozentrismus. Da sich diese Familie der deutschen Familie aber nicht zugehörig fühlt, gilt dieser Freiheitsgedanke für sie nicht, ist also als Argumentationsbasis unbrauchbar.

    33 Und diejenigen, die es sich nicht leisten können zu heiraten, sollen so lange Enthaltsamkeit üben, bis Allah sie durch seine Huld reich macht. Und wenn welche von euren Sklaven einen Freibrief haben wollen, dann stellt ihnen einen solchen aus, falls ihr eine gute Meinung von ihnen habt, und gebt ihnen etwas von dem Vermögen Allahs, das er euch gegeben hat! Und zwingt nicht eure Sklavinnen (fatayaat), wenn sie ein ehrbares Leben führen wollen, zur Prostitution, um (auf diese Weise) den Glücksgütern ('arad) des diesseitigen Lebens nachzugehen Wenn (jedoch) jemand sie (wirklich dazu) zwingt, dann ist Allah gewiß nach ihrem erzwungenen Tun, barmherzig und bereit zu vergeben. – Sure 24,33


    Dort steht eindeutig geschrieben, dass es sich bei der vorehelichen Enthaltsamkeit, um beide Geschlechter handelt – es ist keins erwähnt, dass bevorzugt wird.


    Stellt sich dann doch irgendwie die Frage, warum bei Gleichen unter Gleichen, wenn zwei das Gleiche tun, es nicht dasselbe sein darf/kann. Jedem islamischen Mann muss das abverlangt werden, was er bei Frauen des eigenen Kultur/Religionskreises als Vorrecht ansieht – selbst zu leben.


    Er kann nicht überzeugter Moslem sein, gläubig im Sinne des Korans aufrecht wahrhaftig, wenn er in den meisten Bereichen die Religion nur bemüht, wenn es um vorteilhafte Auslegung für sich selbst geht.


    Wer zu gern die Vorteile genießt, sollte nicht vergessen, dass jede Münze zwei Seiten hat, die man nicht voneinander trennen darf. Es gibt kein Alibi außer das Patriarchat, was dafür herhalten kann, den Koran zu umgehen.


    Toleranz für Andersdenkende/Handelnde ist wichtig, aber nicht um den Preis von nicht vorhandenem Respekt, Achtung im Umgang zwischen Mann und Frau. Der fängt damit an, von anderen nicht mehr zu verlangen, als man selbst zu geben bereit ist.