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    Menschliche Nähe ist mir immer noch sehr fremd, meine Eltern haben mich da … sagen wir anders erzogen. Als ich 18 war, hat mich zum ersten Mal ein Junge umarmt. Das ist mein Leben. Umarmen kann ich mittlerweile, das habe ich gelernt anzunehmen und als toll zu empfinden. Alles darüber... ist ungewohnt. Das macht es auch nicht einfach.

    Verständlich, aber vielleicht hilft es dir, erstmal zu akzeptieren, dass es eben ungewohnt ist, statt dich dafür schlechtzufühlen? Du kannst ja nichts dafür und so ist es jetzt nunmal. Es bringt nichts, sich darüber zu ärgern oder sonstwie blöd zu fühlen. Du hast alle Zeit der Welt, nachzuholen, was du nachholen willst. Und was nicht, das eben nicht. Völlig egal ob es für andere dazugehört oder nicht.


    Im Vergleich zu deinen Fäden vor einigen Jahren merkt man jedenfalls, dass du dich mit dir beschäftigst und nicht mehr alles mit "So bin ich eben punkt" abwiegelst :)^ Das ist grundsätzlich ne gute Sache, sollte aber nicht darin ausarten, alles an dir zu bekritteln, was jetzt erstmal voll ok so ist.

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    Wenn ihr z.B. mit eurem Partner mehrere Stunden (also sagen wir mal mehr als 3h) kuschelnd auf dem Sofa sitzen würdet, könntet ihr dann davon nicht genug bekommen? Könntet ihr da auch noch 10h sitzen? Oder wärt ihr irgendwann an dem Punkt, wo ihr denkt "Jetzt ist aber auch erst mal genug"? So geht es mir nämlich.

    Auch das ist eben eine Typfrage. Ich finde dich normal. Ich mag auch nicht ununterbrochen meinen Hintern wund sitzen vor lauter Verliebtheit :-p Das man nicht 24/7 aufeinanderhocken will, sondern auch mal wieder gerne für sich ist, heißt nicht, dass die Beziehung schlecht oder der Typ falsch ist. Also nein, bei mir ist das kein schlechtes Zeichen.


    Wie ist dein Freund denn da? Kriegt der nicht genug davon?

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    Meine beste Freundin meint, dass ich ja schon immer ein sehr unsicherer Mensch war und Selbstzweifel mein Leben bestimmen, von daher sei es gar nicht ungewöhnlich, dass ich jetzt so denke. Sie meint, ich soll mich erst mal an die Situation gewöhnen, lernen Komplimente usw. anzunehmen und nicht alles zu hinterfragen. Ich müsste wohl erst lernen, mich fallen lassen zu können, dann käme der Rest (hoffentlich) auch.

    gute Freundin :)z

    Ja, die hat schon öfters echt kluge Sachen zu dir gesagt! Genieß einfach was du hast aber achte nicht ständig auf Zeichen, ob und wie sehr du verliebt bist. Da ist sicher was intensives bei dir zu Gange, nur ist das tief versteckt aufgrund deiner Erziehung.


    Ich finde es völlig normal, dass es dann auch wieder reicht und man autark sein möchte. Es ist gut, so wie es ist!

    Dieses sogenannte Kribbeln sagt nicht so viel aus. Meist tritt es dann auf, wenn man das Gefühl hat, der andere ergänzt ein eigenes Defizit. Dann ist man einfach hin und weg. So ist zumindest meine Erfahrung. Dieses Kribbeln vergeht im Laufe des Alltags ohnehin oder man bemüht sich ständig es immer wieder zu entfachen. Manche können ohne dieses Kribbeln gar nicht leben und sie suchen sich ständig neue Partner, damit sie es wieder erfahren können. Viel wichtiger finde ich, dass man den anderen gut riechen kann und dass man sich wohl mit demjenigen fühlt und dass man gerne mit demjenigen zusammen ist.


    Da ihr euch recht ähnlich seit, ist das Kribbeln vielleicht jetzt erst einmal nicht präsent. Muss es auch gar nicht. Kann aber sein, dass ihr trotzdem schöne Gefühle erfahrt und vielleicht ist auch irgendwann dieses Kribbeln dabei. Es ist auch die Frage, was man darunter versteht. Das kann alles Mögliche sein, von Nervosität, sich einfach nur gut fühlen mit dem anderen ect.


    Ich finde deine sonstigen Bedenken ganz normal. Im Laufe der Zeit wird sich das von selbst einspielen. Für mich gibt es auch keine reinen Kopfmenschen. Du gehst halt auf diese Weise an die Sache heran, du schreibst sehr reflektiert, was du dabei empfunden hast und was nicht, halt an anderen gemessen. Du kannst auch einfach deinen Fokus aufs Fühlen legen. Auch dafür braucht man den Verstand und den Kopf, denn das ist eine Absicht. Die Gedanken kommen von ganz alleine, denn schließlich hast du eine gewisse Erwartungshaltung, dank der Medien oder von Menschen, die von sich ihre eigenen Erfahrungen niedergeschrieben haben. Aber letztendlich ist die erste Beziehung immer unterschiedlich und nicht vergleichbar. Zu schreiben, dass du diesen Mann sexuell nicht anziehend findest, diese Aussage teile ich nicht. Das ergibt sich.

    Zusammen mit meinem Freund seit wir beide 14 sind, hatte am Anfang und auch beim ersten Kuss überhaupt nicht dieses Kribbeln, saßen da, total unbeholfen, dachte eher "hmm..." , mich hinterher oft gefragt, warum das nicht so toll war, aber meine Gefühle für ihn waren von Anfang an sehr, sehr tief, bis heute, aber von starker körperlicher Anziehungskraft, nervösem Kribbeln, Herzschlag in dem Moment keine Spur, mich oft gefragt ob ich unnormal bin.


    Aber als wir etwas mehr als ein Jahr später Sex hatten (Hab mir Zeit gelassen), war plötzlich alles da, Kribbeln und dieses ganz krasse körperliche Verlangen nach ihm, das wurde von Monat zu Monat mehr und hält bis heute an, Küssen war dann auch plötzlich ...geil. Hängt wohl einfach auch mit der sexuellen Unerfahrenheit zusammen und sagt nix aus.

    Das mit dem Kribbeln.... Meine persönliche Erfahrung dazu ist, wie gesagt, das gilt jetzt nur für mich, je länger ich eine Person schon kannte bevor es romantisch wurde, desto weniger kribbelt es.


    Da ist es bei mir eher eine "warme Welle" die mich umspült wenn man angelächelt wird,...

    Sei erst mal stolz, dass du es bis zu einem Kuss gebracht hast. Du machst halt jetzt die Erfahrungen, die andere mit 15 machten. Da lief auch nicht immer alles wie im perfekten Drehbuch ab. Aber weisst du was? Einfach weitermachen, geniessen und Erfahrungen sammeln. Das kommt schon gut!

    Danke für eure Antworten! :-)


    Ich habe ein Update. Leider kein Positives. :-/ Also...


    Bevor wir uns getroffen haben, war ich echt nervös. Vielleicht auch aus Angst? Die Nervosität war dann weg, als er da war. Ich kenne ihn halt. Wieso sollte ich da, während er da ist, noch nervös werden? Das ist halt alles eher vertraut.


    Ich glaube, ehrlich gesagt, ich stelle auch oft Fragen, die man vermutlich nicht so fragt, aber naja... Ich wollte nochmal wissen, wieso er diese Beziehung will. Er meinte, weil er mich mag. Soso. Ich habe da nichts weiter zu gesagt. Ich habe ihn gefragt, ob er so ein "Kribbeln" verspürt. Von dem ja alle so reden. Er hat es verneint. Das hat mich schon mal beruhigt. Er meinte, er findet das alles hier aber schön. Ahja. Hm … ":/


    Wir haben mal ein bisschen mehr gemacht. ^^ Aber nach der Reihe: Ist für euch Kuscheln, dass man z.B. sitzend den Arm um seinen Partner gelegt hat? Und evtl. noch etwas gestreichelt wird? Oder sollte man da mehr machen? Ich streichle halt nicht, weil ich selbst dabei nichts fühle, ich weiß nicht, wie sich das für meinen Gegenüber anfühlt und komme mir dann irgendwie dämlich vor, wenn ich da so meine Hand auf und ab bewege. ??? Ist das verständlich? Wenn man da so sitzt, komme ich mir eher vor wie ne Statue. :-| Außerdem, das checke ich erst recht nicht, tut mir dauernd alles weh. Ich kriege vom "Kuscheln" Rückenschmerzen oder Schmerzen an anderen Stellen. Das ist doch auch nicht normal? Liegt das an der Haltung? Ich finde das alles so was von unbequem und nervig. Vielleicht genieße ich es deswegen nicht? Ich weiß es nicht. :°(


    Dann wollte ich noch was herausfinden und nach Ewigkeiten sind wir dann auf meine Initiative hin sag ich mal zum Küssen gekommen. Mal etwas mehr als sonst. ^^ Aber irgendwie... mh. Ich fühle nichts? Ich denke mir so "Joah, ist ganz nett", das war es dann aber auch schon. Oder ich bin damit beschäftigt herauszufinden, was ich denn da jetzt mechanisch, sag ich mal, spüre. Hahaha. Ich habe keine Ahnung, ob das unter Zungenkuss fiel, was da passiert ist. Das war auch anders als gedacht. Ich dachte mir so: "Okay, was ist das? Das ist seine Zunge?" ^^ Awkward as fuck. Und wir haben uns echt öfters geküsst... Ich war jetzt nicht abgeneigt oder so, das nicht, ich würde das auch nochmal machen, aber... es lässt mich ratlos hier sitzen. Wo ist denn das ominöse Feuerwerk? Oder irgendwas anderes? Hmpf. Und auch beim Küssen tut mir alles weh. Wir sitzen halt so scheiße. Oder selbst im Stehen habe ich schnell Rückenschmerzen beim Küssen. ????! Ich check das nicht. Sollte man beim Küssen noch irgendwas machen? Mit seinen Händen? Oder sollte man nicht die Art des Kusses variieren? Ich fand das alles so monoton. Ach herje... ":/


    Ich hatte einmal ganz kurz Gänsehaut, das hat mir Hoffnung gemacht, weil ich so dachte "Aha, also doch...", da hat er mich irgendwie irgendwo berührt. Ich weiß nicht mehr wo... Keine Sorge, nichts unanständiges. Aber... ja...


    Ich versteh das alles nicht. Es macht mir wirklich große Sorgen. Ist mit mir etwas nicht in Ordnung? Bin ich doch echt asexuell? Ist er der Falsche? Mich lässt das immens zweifelnd zurück. Bevor wir zusammen waren, hatte ich zum Teil echt interessante heftige sexuelle Träume. Die waren... nun. ^^ |-o Oder als wir uns noch nicht nahe waren, war da ein paar mal diese Spannung in der Luft und ich hätte ihn gerne in den Arm genommen und so. Aber nun? Wo ist das hin? ??? Was mache ich denn jetzt? Abwarten? Gucken, was passiert? Ich kann ihm doch nicht sagen: "Heeey, ich fühle da nicht so richtig was, vielleicht sollten wir besser Freunde bleiben?" - Das bricht ihm doch das Herz. :-( Oder am Ende haben wir gar keinen Kontakt mehr, das wäre ja auch immens scheiße.


    Mit der Art von Problemen hätte ich im Traum nicht mit gerechnet. :-(


    Ich versteh das nicht... Der paranoide Teil von mir hofft auch inständig, dass er das hier nicht irgendwie findet. Dann habe ich noch ein Problem. Aber er wird ja wohl nicht die Weiten des Internets absuchen...

    @ mnef

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    Wie ist dein Freund denn da? Kriegt der nicht genug davon?

    Ich weiß nicht. Ich habe ihn jetzt nicht danach gefragt, wie da sein Bedürfnis aussieht. Meine Vermutung bisher ist, dass er das macht, weil man es so macht? Kuscheln gehört ja dazu..

    Ehrlich gesagt klingt es für mich so, als wäre der Freund eher als Freund denn als Partner (also auch sexuell) geeignet.


    Denn das hier

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    Reagierst du denn rein körperlich auch auf seine Berührungen? ??Also ich meine jetzt mal ganz platt das weibliche Äquivalent zur Erektion ("Lubrikation")?? Ich bin auch ein nachdenklicher, zurückhaltender, vorsichtiger Mensch. Aber 2 x hat es derart ZOOM gemacht, dass ich gar keine Wahl hatte. Da war so eine starke Anziehungskraft, rein körperlich, auch die Reaktion auf Berührungen, den Geruch, Geschmack usw. Da gab es nichts mehr nachzudenken...


    (Edge of 17)

    habe ich auch schon erlebt, und auch mal bei einer Person die ich schon länger kannte. Er hat mich nicht mal berührt, war nur plötzlich näher an mir dran als sonst, und peng. ??Eine Welle der Erregung floss durch den Körper als hätte jemand einen Knopf gedrückt.?? Da gab es wirklich nichts nachzudenken.

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    Bevor wir zusammen waren, hatte ich zum Teil echt interessante heftige sexuelle Träume. Die waren... nun. ^^ |-o

    Also hast du ja schon gewisse Vorstellungen, was dir gefallen würde? Und dazu kommt es jetzt nicht, weil? Weil es real doch nichts bei dir auslöst? Weil er nicht so weit geht? Weil du es nicht zulässt?


    Ja, auf der einen Seite denke ich, dass ihr euch vielleicht selbst irgendwie noch im Weg steht. Auf der anderen Seite: Unbeholfenheit ist das eine. Ich erlebe Sexualität heute auch anders als zu Beginn, weil ich meinen Körper einfach besser kenne und durch Erfahrung auch selbstsicher(er) mit meinem Gegenüber agieren kann. Aber Erregung (kribbeln, nenn es wie du willst) habe ich bei allem, also auch bei der größten Unsicherheit, in der Verliebtheitsphase eigentlich immer gespürt.


    Mir fällt es durch Traumata in der Kindheit

    wirklich schwer, andere Menschen an mich heran zu lassen. Ich bin nicht besonders "touchy" und halte mir Küsschen-Küsschen-Leute und solche, die ständig und vor allem mit jedem auf Kuschelkurs gehen, konsequent vom Leib. Mit sowas kann ich gar nicht. Und die Vorstellung, mich einem anderen Menschen sexuell zu "öffnen", damit meine ich vor allem auch körperlich |-o, ihn also in mich zu lassen, die hat mir nach dem was ich erlebt hatte, sogar ziemlich Angst. Es war im Grunde unvorstellbar. Bis ich ihm dann begegnet bin. Da wollte ich plötzlich alles und bei aller Unsicherheit und allen Zweifeln (auch an mir, meinem verletzten Körper und der Ungewissheit, wie sich das real wohl anfühlt mit ihm) - wenn er auch nur meine Hand gehalten hat, kribbelte es bereits am ganzen Körper... Da waren jegliche Bedenken weggewischt und ich wollte diesem Menschen einfach nur nahe sein.


    Ich will nicht behaupten, dass das immer so sein muss. Vielleicht hatte ich einfach nur Glück oder es ist unabhängig von allem anderen irgendwie Typsache. So richtig verliebt klingt das, was du beschreibst, für mich aber nicht, sondern wie von anderen bereits angemerkt, eher nach einer tiefen guten platonischen Freundschaft.

    Deine Erwartungshaltung ist meiner Meinung nach viel zu hoch geschraubt.


    Und wenn beide noch unbeholfen sind, dann nimmt man sich, meiner Erfahrung nach, besser est einmal ein "gutes" Buch zur Hand. Ein "gutes" deshalb, weil es gibt auch in meinen Augen schlechte, die Sex als Leistungssport betrachten.


    Ich habe mir vor vielen Jahren ein Buch gekauft, dass da hieß: Alles über Sex. Im Gegensatz zu anderen, die den Mainstream mit allen Techniken darstellen, geht es hier um die Berührungen an sich, um die Gefühle, die Blicke und das Vertrautsein bei der Annäherung und um die Zonen, die neben den Geschlechtsteilen eine Rolle spielen. Man lernt die unterschiedlichen Berührungen und das bewusste Fühlen von diesen kennen. Es gibt inzwischen nicht wenige Jugendliche, die alle möglichen Stellungen durch die Pornografie kennen, die ihren Körper und das, was da sonst noch ist, aber null kennen. Da glaubt man schon wunderst, was da alles an Gefühlen auftauchen "müsste" und man selbst hat davon außer vielleicht einem Orgasmus, wenn man Glück hat, nichts.


    Bei meiner ersten Beziehung habe ich auch kaum etwas gefühlt außer beim Kuscheln und Küssen. Alles andere war eher verzichtbar. Und so gab es zwar wenige Beziehungen, bei denen ich den Mann auch immer sehr anziehend gefunden habe, aber das Sexuelle, war für mich einfach nur schlicht gesagt, blöde, bis dann einmal jemand gekommen ist, der sich selbst in dieser Richtung gebildet hat und der mich berühren konnte, ohne große Erwartung und der auch gewartet hat und zum ersten Mal habe ich mich wohlgefühlt. Ich hätte mich vielleicht genauso schlau machen können wie er, musste ich später auch, weil ich seine erste richtige Beziehung gewesen bin und es auch da irgendwann einen Punkt gegeben hat, wo ich meinem Gefühl entsprechend auch mehr Antworten gebraucht habe. Aber ich habe eine zeitlang gebraucht, weil die vorherigen Erfahrungen, doch eher ab einem gewissen Punkt in die falsche Richtung gelaufen sind.


    Da das von mir genannte Buch nicht mehr erhältlich ist, kann ich auch kein anderes empfehlen. Ich nehme aber an, das es diese gibt. In dem Buch waren auch ansprechende und ästhetische Bilder. Damals habe ich mich in einer Buchhandlung einfach mal eingelesen und dabei festgestellt, dass mich hier vieles nicht anspricht, da wie gesagt stand hier eher Technik und Leistungssport im Vordergrund. Auch das von mir genannte Buch geht nachher einige Schritte weiter, aber es hat wenigstens eine solide Grundlage, die mir sehr weitergeholfen hat. Man kann das natürlich auch alles selbst herausfinden, aber das kann auch mühsam sein und soviele Fragen aufwerfen, wie du sie jetzt hast.


    Als Abschluss möchte ich noch erwähnen, das auch in diesem Forum einige Jugendliche verwundert scheiben, wie wenig sie doch beim Sex fühlen und das bei der sogenannten Penetration kein Orgasmus für die Frau möglich ist. Das ist deshalb oftmals nicht möglich, weil die Gefühle sich erst mit der Zeit langsam intensivieren und sie sich einspielen. Ich habe auch erst im Laufe der Jahre mehr gefühlt als am Anfang. Das ist bei allem so, im Kleinen wie im Großen. Deshalb denke ich einfach, das deine Erwartungshaltung, wie oben bereits erwähnt, zu hoch geschraubt ist. Deine Rückenschmerzen ect. kommen wahrscheinlich auch wegen deiner inneren Anspannung und Erwartung. Man kann sich beim Kuscheln auch legen. Aber wie gesagt, ein entsprechend aufgebautes Buch kann dir die ein oder andere Frage vielleicht besser beantworten und du kannst dadurch vielleicht entspannter sein.

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    Oder sollte man da mehr machen? Ich streichle halt nicht, weil ich selbst dabei nichts fühle, ich weiß nicht, wie sich das für meinen Gegenüber anfühlt und komme mir dann irgendwie dämlich vor, wenn ich da so meine Hand auf und ab bewege. ??? Ist das verständlich?

    Hrmpf ":/ "Normalerweise" ergibt sich das alles irgendwie von selbst wenn zwei sich nahe sind und eine gegenseitige Anziehung da ist. Da will man halt alles anfassen, küssen, am anderen rumschnüffeln etc... Ich würde das nicht als Kribbeln bezeichnen. Es ist eher so ein Drang, buchstäblich das "sich hingezogen fühlen" zum anderen. Stell dir vor, jemand drückt dir ein süßes Meerschweinchen in die Hand - da fängt man auch einfach an das Viech zu knuddeln ohne zu überlegen ;-)


    Auch wenn es sicher besser läuft wenn einer von beiden kein Anfänger mehr ist klingt das bei euch beiden schon arg gruselig.


    Du musst halt für dich rausfinden, ob er einfach der Falsche ist oder ob du grundsätzlich dem Körperlichen nicht viel abgewinnen kannst. Und wenn das so sein sollte musst du dich auch nicht zu irgendwas zwingen oder versuchen was vorzutäuschen.

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    Du musst halt für dich rausfinden, ob er einfach der Falsche ist oder ob du grundsätzlich dem Körperlichen nicht viel abgewinnen kannst. Und wenn das so sein sollte musst du dich auch nicht zu irgendwas zwingen oder versuchen was vorzutäuschen.

    Das sehe ich ähnlich.


    Yuna, wie alt bist du?


    Ich lese primär Zuneigung und Gernhaben, aber keine Leidenschaft, null Begierde. Das finde ich seltsam. Klar, die ersten Male sind merkwürdig, aber dennoch erregend und bezaubernd, so war es bei mir jedenfalls. Du hingegen wirkst kalt und emotionslos. Wieso seid ihr zusammen gekommen? Spürst du von seiner Seite aus Begierde?

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    Ich dachte mir so: "Okay, was ist das? Das ist seine Zunge?" ^^ Awkward as fuck.

    ;-D


    Ich denke es nutzt hier nichts, nach dem Alter zu gehen. Du machst deine Erfahrungen eben später und ich möchte wetten, dass du das in 10 Jahren so siehst, wie die meisten anderen auch: Ganz anders als beim ersten Mal.


    Und ich kann mich auch nicht erinnern, meine ersten Zungenküsse gut gefunden zu haben (ich glaube sogar mein Gedanke war: "NA TOLL, das ist also das tolle Küssen, von dem alle reden, so ein nasser Lappen der in meinem Mund rumfeudelt. Wahnsinn" ;-D). Und ich kann mich auch nicht erinnern, wahnsinnig rattig auf meinen ersten Teeniefreund gewesen zu sein, da überwiegt dann eben meistens noch die Verklemmtheit und Unsicherheit.


    Plus das, was bei dir noch hinzukommt, dass du generell sehr Speziell bist (Ich denke ich kann das so sagen, ohne dich zu verletzen, ich meine es auch absolut nicht negativ, sonst würde ich es auch so formulieren).


    Gut ist ja schonmal, dass dein Freund da ähnlich ist. Ihr habt also beide kein Kribbeln, sondern mögt euch und findet es nett zusammen. Passt doch, ohne dass einer ein schlechtes Gewissen haben müsste, den anderen weniger zu mögen und es nicht genauso ernst zu meinen. Solange es fair zu geht, muss nicht jede Beziehung den Anspruch haben, die große Liebe für immer und ewig zu sein.