Spüre die Angst und mache es trotzdem. Es gibt sogar ein Buch mit diesem Namen. Ich habe mal das englische Original (Feel the fear and do it anyway) gelesen.


    Angst ist grundsätzlich ein Signal vom Körper, dass man aufpassen soll. Jetzt bedeutet sie aber nicht automatisch, dass die Situation auch wirklich gefährlich ist. Du kannst Sachen trotz der Angst durchaus machen. Wenn die Situation sich dann als doch nicht so gefährlich erweist, sollte die Angst kleiner werden. Vermeidung führt eher zum Gegenteil.


    Vielleicht hilft es dir, wenn du dir diesen Mechanismus vor Augen hältst. Viel Erfolg! @:)

    Ich schlließe mich den bisherigen Antworten an.


    1. Liste von der Krankenkasse anfordern und telefonieren. Und wie bereits erwähnt, es bleibt noch die Uni und die Caritas.


    2. Habt ihr eine Selbsthilfegruppe mit Angst- und Panikpatienten in der Stadt. Das kann man googeln. Diese können einem bei der Therapeutensuche helfen und auch sagen, welche gut geeignet sind für dein Problem.


    2. Angstauslösende Situationen nicht vermeiden, beide Gefühle wahrnehmen, sowohl die Freude als auch die Unsicherheit und in die Situation reingehen, so wie sie jetzt ist. Man kann Ängste durch ständige Wiederholung einer angstauslösenden Situation kleiner werden lassen, bis sie irgendwann ganz verschwinden oder man kann den Grund dafür zu fassen bekommen, diesen neu überdenken und die Ängste sind weg. Oder man macht beides. Du schaffst es nicht ohne Therapeut und Nachdenken hilft dir nicht weiter im Moment, weil dir einfach die praktische Erfahrung fehlt. Also bleibt dir erst mal nur in die Situationen einfach hineinzugehen. Das ist besser als nichts.

    Das schlimmste was man machen kann, ist die angstauslösenden Situationen zu vermeiden. Dadurch verstärkt sich das alles nur noch viel mehr. Ich hatte beispielsweise Angst vor Bluthochdruck und Herzrasen. Also hab ich alles vermieden, was normalerweise den Blutdruck hochtreibt. Irgendwann hab ich mich nicht mehr getraut, die Wohnung zu verlassen oder irgendwas anstrengendes zu machen. So ein Vermeidungsverhalten verselbstständigt sich leider sehr schnell.


    Triff dich mit deinem Freund und lass es auf dich zu kommen. Aber wenn du jetzt schon wieder Angst davor hast, dass es dich nicht anmacht, wirst du sicher keine anregenden Gefühle bekommen. Freu dich einfach ihn zu sehen, mit ihm zu reden und in seiner Nähe zu sein. Und hör auf, dir so einen Druck zu machen.

    Rational betrachtet macht das alles überhaupt keinen Sinn. ... Ich müsste mal so ne Pro und Kontra Liste machen. ...


    Ich hab neulich gehört, je mehr Aufmerksamkeit man einem Gedanken widmet, desto mehr gewinnt er an Kraft. Na toll. Das ist doch so ein Teufelskreis.


    Woher weiß ich jetzt, dass es die Angst ist und nicht, dass da tatsächlich was fehlt?


    Irgendwo am Anfang des Threads meinte mal jemand, das hier klinge gruselig. :( Toll.


    Mich macht das echt fertig. Aber ich hab überhaupt keine Zeit für diesen ganzen Kram. Ich muss lernen, sonst vergeig ich es total.


    Ich weiß echt nicht, wie ich mich verhalten soll. Hätte ich keine Beziehung, hätte ich all diese Gedanken und Ängste nicht. Aber ich schätze ohne ihn gehts mir auch beschissen.

    Zitat

    Hätte ich keine Beziehung, hätte ich all diese Gedanken und Ängste nicht.

    Dann findest du etwas neues, um das du dir Gedanken machst.


    Mal ehrlich, willst du denn überhaupt etwas ändern? Du findest für alles Ausreden, warum es nicht geht. Scheinbar gefällt dir deine Situation.

    Yuna, du hast noch einen Monat bis zur Prüfung.


    So schnell findest du keinen Therapeuten und so schnell kann der auch nicht helfen.


    Nach der Prüfung hast du Zeit genug, dir eine Therapie zu suchen.


    Du musst dir einfach mal selbst helfen, damit du dich auf die Prüfung konzentrieren kannst.


    Schon vor Monaten habe ich dir einfache Techniken genannt, wie du das Gedankenkreisen um deine Probleme mal anhalten kannst. Du hättest darin schon eine gewisse Routine entwickeln können.


    Aber du hast es offenbar noch nie versucht.


    Da kommt von dir keine Rückmeldung, keine Fragen... nichts.

    Zitat

    Ich weiß echt nicht, wie ich mich verhalten soll. Hätte ich keine Beziehung, hätte ich all diese Gedanken und Ängste nicht.

    Dann hättest du andere Gedanken, Sorgen und Ängste.


    Die sind doch beliebig austauschbar bei dir.


    Dein Problem kann man in einem Satz zusammenfassen.


    Du überlässt deinem negativen Denken dein Leben.

    [...] Ich sehe nicht, dass du auf Hilfestellungen eingehst. Jammer, Jammer, Jammer ... mehr nicht.


    Bei deiner Haltung kann auch ein Therapeut wenig bewirken.


    Konzentrier dich auf deine Prüfung. Das ist eine einfache Sache. Was glaubst du, wie andere ihr Leben regeln? Wer holt deinen Müll ab, wer sorgt dafür, dass du im Supermarkt einkaufen kannst, wer organisiert eine ärztliche Betreuung?


    Du bist nicht allein auf der Welt. So kompliziert ist Leben nicht.


    ??Sei froh, dass du hier geboren bist und nicht in einem Land, wo Kinder schon arbeiten müssen??

    Zitat

    Ich hab neulich gehört, je mehr Aufmerksamkeit man einem Gedanken widmet, desto mehr gewinnt er an Kraft. Na toll. Das ist doch so ein Teufelskreis.

    So einen Blödsinn habe ich auch schon gehört. Wenn der Gedanke keine Relevanz für mich hat, dann ist er neutral und ich kann an ihn so lange denken wie ich will. Er stört mich nicht, weil er mir nicht mehr bedeutet als ein krummes Stück Holz. Erst wenn man dem Gedanken eine Wahrheit im eigenen Leben zuspricht, erst dann bekommt er eine Relevanz. Das, was da oben in dem Satz steht, ist eine einseitige Betrachtung. Gedanken, die mich nicht stören, verschwinden ohnehin wieder von der Bildfläche.


    Und dann fragst du dich sicher, warum du ihm eine Bedeutung zusprichst. Und ich würde wieder sagen, dass du dir die Frage ohne selbst gemachte Erfahrungen nicht beantworten kannst. Du willst immer nur positive Gefühle haben, obwohl alle sagen, dass in jeder Beziehung neutrale und auch mal negative Gefühle normal sind. Andererseits wirst du erst im Laufe der Zeit wissen, ob dein Partner zu dir passt. Also alles wieder auf Anfang.


    Mehr will ich auch gar nicht dazu schreiben. ;-)

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    [...]

    Zitat

    Ich weiß echt nicht, wie ich mich verhalten soll. Hätte ich keine Beziehung, hätte ich all diese Gedanken und Ängste nicht. Aber ich schätze ohne ihn gehts mir auch beschissen.

    Da bin ich Deiner Meinung. Du hättest dann andere Gedanken und Ängste, die Dich beschäftigen würden.


    Ich schreibe nur: "denken Sie nicht an den rosa Elefanten"...


    Wenn Du magst kannst Du es im großen Netz suchen...