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    Ich frage mich, welche Sorgen sich ihre Eltern um sie machen müssen. So offensichtlich lebensuntüchtig entlässt man doch aus dem heimischen Nest kein Kind?!

    Da kenne ich aber eine ganze Menge, mich eingeschlossen in früheren Zeiten, zumindest in einigen Lebensbereichen. ;-D Und natürlich habe auch ich einiges gekonnt, anderes musste ich mir erst aneignen. Aber wenn man allein da steht und das habe ich schon früh, dann lernt man nur aus Erfahrungen und über andere, die ein Stückchen weiter sind als man selbst. Und so gut aufgebaut ist die soziale Kompetenz bei vielen aber bei weitem nicht, als dass hier etwas wirklich mal glatt geht. Und diejenigen, die angeblich lebenstüchtig sind, sind es an nicht wenigen Stellen auch nicht wirklich. Das wird dann mit autoritär, mit Süchten, latenten Ängsten, Depressionen, Ignoranz ect. wettgemacht. Und was heißt lebenstüchtig? Das man sein Leben/Bedürfnisse mit der Zeit einigermaßen versteht und das man lernbereit ist und man im besten Fall sich irgendwann ein eigenes Leben aufbauen kann, was trotzdem nicht wenige Abhängigkeiten über andere mit sich bringt, wodurch es dann immer mal wieder ordentlich krachen kann. Wäre es nicht so, dann bräuchte man keine Foren, in denen man sich über das austauschen kann, was nicht funktioniert oder noch nicht funktioniert. Denn davon leben diese.

    vor dem autoritär, das "mit" bitte streichen.


    Und etwas besser formuliert, heißt es dann so:

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    Das wird dann autoritär, mit Süchten, latenten Ängsten, Depressionen, Ignoranz ect. entweder wettgemacht oder ausglichen und das meist auch nicht ganz freiwillig.

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    Ich frage mich, welche Sorgen sich ihre Eltern um sie machen müssen. So offensichtlich lebensuntüchtig entlässt man doch aus dem heimischen Nest kein Kind?!

    Es gibt weitaus lebensuntüchtigere Kinder, z.B. die, die mit 30 noch bei Mutti wohnen, sich bekochen und die Wäsche machen lassen und finanziell nicht für sich Sorgen können. Yuna hat Schwierigkeiten, die ihr ihre Lebensqualität stark beeinträchtigen. Aber sie ist nicht der Fall "zu lebensuntüchtig, um ohne heimisches Nest leben zu können". Mal davon abgesehen haben ihre Eltern, wie man aus alten Fäden weiß, auch ihren Anteil beigetragen und ihre eigenen Problemchen.

    heute_hier

    Zitat

    @ Hanca,


    du bist vom Fach und hast hier sehr viele konstruktive Hinweise gegeben - ins Nix leider. Deswegen bleibe ich der TE gegenüber provokant. Fällt mir auch nicht so leicht.


    Ich sehe hier wie Perlen vor die Säue geschmissen werden. Von Dankbarkeit spürt man von der Empfängerin der Botschaften wenig, eher das Gegenteil.

    Man kann keine Dankbarkeit erwarten, nur weil man hier Beiträge schreibt.


    Es ist ja gerade Yunas Problem, dass sie mit Antworten nicht viel anfangen kann.


    Es beruhigt sie keinen Millimeter, wenn andere sagen "alles nicht so schlimm".


    Auch Tipps wie "mach mal dieses oder jenes" helfen ihr nicht wirklich, weil sich immer wieder der Zweifler in ihrem Kopf einschaltet.


    Yuna kann nicht so einfach die Entscheidung treffen, mal eben einen Therapeuten zu suchen oder Medikamente zu nehmen.


    Das erfordert bei ihr einen langen Denkprozess, in dem sie tausend Tode der Angst stirbt.

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    [...]

    Welch konstruktiver Beitrag %-|


    Wenn man kein Interesse daran hat Yuna zu helfen, kann man den Faden doch einfach ignorieren.


    Und wer Yunas Beiträge hier von Anfang an verfolgt hat, weiß, dass ihre Eltern sicher nicht ganz unschuldig an Yunas Problemen sind.

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    Könnten vielleicht die Leute … einfach mal davon absehen, solche Dinge zu schreiben? Das ist unfassbar verletzend.

    Ich nehme mal an, "solche Dinge" sind jetzt die Sachen, die Du nicht hören willst?


    Ich wüsste jetzt zwar nicht, was ich am Montag Verletzendes geschrieben haben soll, aber trotzdem


    Alles Gute für die Prüfung!

    @ DrumBlue

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    Ich frage mich, welche Sorgen sich ihre Eltern um sie machen müssen. So offensichtlich lebensuntüchtig entlässt man doch aus dem heimischen Nest kein Kind?!

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    [...]

    Wenn Du ihre alten Threads kennen würdest, wüsstest Du, wie unnötig deine Posts hier sind.


    Die Eltern sind an der ganzen Misere nämlich absolut nicht unschuldig.

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    Yuna kann nicht so einfach die Entscheidung treffen, mal eben einen Therapeuten zu suchen oder Medikamente zu nehmen.

    Hanca, ich kenne solch eine Erkrankung nicht. Ferndiagnosen sind immer gefährlich. Da halte ich mich komplett raus. Nicht umsonst gibt es die Anwesenheitspflicht beim Arzt in Deutschland.


    Irgendwie schafft es die TE doch immer und immer wieder die Entscheidung zu treffen Fragen über Fragen zu stellen. Hoffentlich geht auch ihr Alltag über entsprechende Entscheidungen: aufstehen, waschen, Aufgaben erledigen etc. Soweit reicht offensichtlich die Kompetenz an Entscheidungen ;-)


    Einen Userbeitrag abzuwerten, weil er die elendlangen Beiträge der Vergangenheit nicht gelesen hat (Asche auf mein Haupt - hab ich auch nicht) ist ein ganz schmales Brett. So lange kann man gar nicht leben, dem TE hinterher zu lesen. Da würde es in egal welchem Forum gar keine Antworten mehr geben.


    Wäre in diesem Fall vielleicht sogar eine wirklich gute Möglichkeit.


    Die nächste Fragerunde ist vorprogrammiert bei der TE: Hilfe, wie überstehe ich die Zeit bis ich mein Prüfungsergebnis weiss? Schlimm, schlimm, schlimm und so banal :=o

    JessSly, das gibt Hoffnung auf noch mehr Fragen, hui.


    Wenn es schriftliche Prüfungen sind, dann wird es immer eine Zeit benötigen, die abgelieferte Arbeit zu bewerten. Bei mündlichen Prüfungen hat man oft sehr schnell ein Resultat.


    Drücke auf jedenfall auch die Daumen für die Prüfung heute :)^ :)^ :)^

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    Irgendwie schafft es die TE doch immer und immer wieder die Entscheidung zu treffen Fragen über Fragen zu stellen. Hoffentlich geht auch ihr Alltag über entsprechende Entscheidungen: aufstehen, waschen, Aufgaben erledigen etc. Soweit reicht offensichtlich die Kompetenz an Entscheidungen ;-)

    Ich habe selber eine Zwangsstörung und kann daher Yunas Probleme wahrscheinlich so gut nachvollziehen.


    Von mir (unter einem anderen Namen) gab es auch mal einen ewiglangen Thread, weil ich Angst vor Bluthochdruck und plötzlichen Herztod hatte. Ich hab auch ständig die selben Fragen gestellt und mich damit im Kreis gedreht. Und wenn jemand was beruhigendes geschrieben hat, habe ich bei Google immer wieder was Neues gefunden, was mir Angst macht. Und obwohl ich eigentlich wusste, dass ich gesund bin, war da immer noch diese Unsicherheit vielleicht stimmt ja doch was nicht. Ich hab das auch erst mit Antidepressiva in den Griff bekommen. Wäre ich nicht zum Psychiater gegangen, würde ich wahrscheinlich auch jetzt noch allen mit meinen Problemen auf die Nerven gehen. Und deswegen kann ich Yuna gut verstehen und leide hier mit. Ich weiß, dass man nicht einfach seine Gedanken/Ängste ignorieren kann. Und es auch nicht so einfach ist, sich zu entscheiden etwas dagegen zu unternehmen.