Zitat

    Zum Psychiater oder einem anderen Arzt "muss" man, wenn es um verschreibungspflichtige Medikamente z.B. Antidepressiva geht. Das kann ein Psychotherapeut nicht verschreiben, weil er kein Arzt ist.

    Natürlich kann er oder sie das in bestimmten Fällen auch, denn es gibt sehr wohl PsychotherapeutInnen, die auch ÄrztInnen sind. Die können dann jedes nötige Medi verschreiben, ohne dass man extra zum Psychiater muss. Um das nur der Vollständigkeit halber zu erwähnen.

    Also… ich weiß nicht. :|N Gerade denke ich schon wieder, ich sollte das beenden. :°( … Ihr findet, ich bin gerade nicht so zurechnungsfähig und sollte keine Entscheidungen treffen oder wie?… Ich fühle mich ziemlich verzweifelt. :-(


    Habe mich auch schon gefragt, ob ich aus psychischen Gründen (was jetzt auch immer alles mit mir los ist) gar nicht in der Lage bin, mich verliebt zu fühlen. ??Diese Sache mit dem Küssen macht mir ja noch mit am meisten Sorgen??. Wenn man nicht immer diese Vorstellungen hätte, wie etwas sein sollte… Ich weiß es einfach nicht. Entweder ich grüble oder ich fühle nichts/bin am weinen. Echt super. :-/

    @ Elaf

    Zitat

    Wissen ist rational. Bei Gefühlen ist das anders. "Ich weiß es" bedeutet das man seinen Gefühlen in diesem Punkt vertraut. Das ist Glaube, vielleicht Hoffnung, aber kein rationales Wissen das losgelöst von persönlichen Belangen einfach da ist.

    Aber so funktioniere ich nicht. Ich bin so dermaßen rational, das geht gar nicht anders. Und ansonsten bin ich so unsicher, ich vertraue da meinen Gefühlen einfach nicht. Aktuell fühle ich sowieso die meiste Zeit entweder gar nichts oder Überforderung/Angst. … Ich bin so jemand, der eine Pro und Contra Liste schreibt und anhand dessen seine Entscheidungen trifft. …


    Btw: Ich weiß nicht, auf welcher Seite das jetzt war, ist ja in diesem Schlagabtausch untergegangen, aber deine Charakterisierung meinerseits fand ich an sich auch recht passend. :-) So grob habe ich das zumindest gerade in Erinnerung.

    @ Taps

    Nähe kenne ich von zuhause auch nicht, im Gegenteil. Aber darauf möchte ich nicht näher eingehen. Hätte aber schlimmer kommen können. Insbesondere meine Mutter war ziemlich unberechenbar und mit meinem Vater hatte ich auch Probleme, wenn auch nicht so arg wie mit meiner Mutter.

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    Yuna, aus deinen Zeilen spricht doch, wie sehr Du deinen Freund magst und dass Du dich zu ihm hingezogen fühlst. Du schreibst doch selbst, dass er dir zwischendurch immer mal wieder in den Kopf kommt. Du musst dir da nicht immer Bestätigung von anderen holen und dem Ganzen nicht das Etikett "verliebt" oder "nicht verliebt" verpassen. Wozu soll das gut sein?

    Naja… Weil ich denke: Wenn man nicht verliebt ist oder jemanden nicht liebt, dann sollte man mit dieser Person nicht in einer Beziehung sein. Ist doch unfair demjenigen gegenüber, DAZU sind Beziehungen doch da. Außerdem ziehe ich ständig Vergleiche und frage mich, was ich als beste Freundin alles tun würde. Ob das eher meine "Bestimmung" ist. Aber da fehlt mir die Erfahrung. Die Situation kenne ich nicht. :-|

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    Und sieh es mal so, wenn man ununterbrochen an seinen Partner denken würde, meinst Du, man würde in seinem Leben sonst noch irgendetwas auf die Reihe bekommen?

    In… "klaren" Moment ist mir das auch bewusst. Nur wenn ich sehr panisch/ängstlich/nachdenklich werde, dann kann ich mich da sehr gut reinsteigern und sehe das wieder als schlechtes Zeichen. So von wegen "Ohgott, du hast den ganzen Tag nicht eine Sekunde an ihn gedacht, los trenn dich! Du bist nicht verliebt!" Wobei ja "Ohgott, ich habe xy h lang nicht an ihn gedacht" mir ja auch schon Sorgen macht…


    Und nein, dein Beitrag war vollkommen okay, vielen Dank! :)^

    @ BraunesLedersofa

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    Es gibt keine Skala oder ein Raster wie Liebe zu funktionieren hat.

    Das ist nur leider genau das, was ich suche oder bräuchte. Ich frage mich, woran das liegt. … ":/

    Liebe ist aber individuell, so wie jeder Mensch individuell ist. Manche zb brauchen jeden Tag Sex, um glücklich zu sein, manche hingegen nur dreimal im Jahr, sind aber trotzdem zufrieden. So sieht das auch mit Küssen, Vermissen, Schreiben, Streiten etc in der Beziehung aus. Da gibt es keinen Maßstab. Das wäre auch gruselig, jemandem Gefühle anhand einer Skala aufzwingen zu wollen. Solange dein Freund und du glücklich bist, ist alles gut.


    Ich bin übrigens auch nicht so der Küsser, mir gibt das nicht so viel. Und einfach nur kuscheln finde ich auch komisch, entweder wird dabei TV geguckt oder irgendwas erzählt. Aber einfach nur nebeneinander liegen finde ich seltsam. Aber da tickt jeder anders.

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    In… "klaren" Moment ist mir das auch bewusst. Nur wenn ich sehr panisch/ängstlich/nachdenklich werde, dann kann ich mich da sehr gut reinsteigern und sehe das wieder als schlechtes Zeichen. So von wegen "Ohgott, du hast den ganzen Tag nicht eine Sekunde an ihn gedacht, los trenn dich! Du bist nicht verliebt!" Wobei ja "Ohgott, ich habe xy h lang nicht an ihn gedacht" mir ja auch schon Sorgen macht…

    Das ist doch schonmal gut. Der nächste Schritt ist dann, dir in den schlechten Momenten auch genau das bewusst zu machen. Das stellt diese Momente nicht auf Anhieb ab, aber hilft, sie besser einzuordnen. Nämlich als nicht wirklich aussagekräftig für deine Gefühle.

    Zitat

    Ihr findet, ich bin gerade nicht so zurechnungsfähig und sollte keine Entscheidungen treffen oder wie?

    Ich bin der Meinung das genau das zutrifft. Du bist verliebt, merkst es aber nicht oder willst es nicht wahr haben oder vertraust diesem Gefühl nicht. Das heißt ausdrücklich nicht das du beziehungsunfähig bist oder gar asexuell.

    Zitat

    Und ansonsten bin ich so unsicher, ich vertraue da meinen Gefühlen einfach nicht.

    Du kannst dein Problem nicht zu wissen ob du verliebt bist oder nicht, nicht lösen, ohne dieses Problem anzugehen! Ich versuche es mal anders: Vertraust du deiner besten Freundin und magst du sie auf eine freundschaftliche Art? Wenn ja, warum? Zähle Gründe auf.

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    Nähe kenne ich von zuhause auch nicht, im Gegenteil.

    Das sind natürlich keine guten Voraussetzungen. Wie ich schon öfter sagte, fehlt dir einfach die Erfahrung und das Vertrauen in diesem Punkt. Das ist aber kein unveränderlicher Fakt sondern du selber hast es in der Hand jetzt diese Erfahrung zu machen, jemandem vertrauen zu können und damit auch dir selber.

    Zitat

    Außerdem ziehe ich ständig Vergleiche und frage mich, was ich als beste Freundin alles tun würde.

    Ja, dass tust du. Ein wenig tut das wohl so gut wie jeder. Die meisten haben aber durch Lebenserfahrung genug Grundlage, um diese Vergleiche bewerten und gewichten zu können inwiefern sie auf einen selber zutreffen oder nicht. Diese Erfahrung fehlt dir.

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    Ohgott, du hast den ganzen Tag nicht eine Sekunde an ihn gedacht, los trenn dich

    Auch hier spiegelt sich dein krasses Schwarz-Weiß-Denken wider. So gut wie jeder hier und sicher auf deine beste Freundin haben dir versichert das diese Überlegung Unsinn ist. Jetzt liegt es an dir dies zu akzeptieren oder nicht. Aufgrund "rationalem Wissen", vermittelt durch andere, mit denen du dich so gerne vergleichst.

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    Das ist nur leider genau das, was ich suche oder bräuchte.

    Es gibt aber keine Checkliste. Dabei spielt es keine Rolle wie sehr du dir das wünschst. Wieder liegt es an dir dies zu akzeptieren oder nicht. Statt einem Phantom nachzujagen und damit nur eine sich selbst erfüllende Phophezeihung zu erschaffen, wäre es deutlich sinnvoller und zielführender wenn du deine Gedanken mal hinterfragen würdest.


    Konzentriere dich weniger auf die Antworten dieser Fragen, sondern auf die Gründe warum du dir all diese Fragen überhaupt stellst. Denn diese Fragen führen alle zu keinem Ziel. Können sie gar nicht. Und das liegt nicht an dir, sondern in der Natur dieser Fragen. Wenn du das einmal begriffen hast, bist du schon einen großen Schritt weiter.

    mnef hat auch ganz richtig angemerkt:

    Zitat

    Nur wenn ich sehr panisch/ängstlich/nachdenklich werde, dann kann ich mich da sehr gut reinsteigern

    Du weißt also im Grunde das du in diesen Momenten alles unrealistisch erhöht und übertrieben siehst. Du musst dir klar machen das das dann eben keine sicheren, verlässlichen Zeichen sind, die es zu deuten gilt, sondern nur Ausdruck deiner eigenen Unsicherheiten ist. Dies also nur etwas mit alleine dir zu tun hat und andere Menschen (wie dein Partner, deine beste Freundin, deine Eltern usw.) damit nichts zu tun haben. Dann hast du vielleicht ein Instrument an der Hand, um dir selber sagen zu können das diese Gedanken gerade belanglos und schädlich sind.

    Ich habe heute einen echt schlechten Tag. Vorhin habe ich geweint, gerade fühle ich mich irgendwie leer. Ich weiß auch nicht. … Das kann ja was werden, wenn ich meinen Freund sehe. Vielleicht sind es auch wieder die Hormone, ich weiß es nicht. Frag ich mich wieder, ob ich doch depressiv bin. Haha. Hach, das wäre "lustig". :°(

    @ BraunesLedersofa

    Zitat

    Solange dein Freund und du glücklich bist, ist alles gut.

    Mein Freund ist glücklich, sagt er zumindest. Ich nicht. Das liegt aber zu 0% an ihm, sondern einzig alleine an mir, meiner Haltung und meinen Gedanken. Nur ich schätze ohne ihn gehts mir noch schlechter. …

    Zitat

    Ich bin übrigens auch nicht so der Küsser, mir gibt das nicht so viel. Und einfach nur kuscheln finde ich auch komisch, entweder wird dabei TV geguckt oder irgendwas erzählt. Aber einfach nur nebeneinander liegen finde ich seltsam. Aber da tickt jeder anders.

    Und das beunruhigt dich nicht? Mich beunruhigt halt gleich alles. In 99% der Fälle bringt mir küssen nix. 1-2x war es anders, da frage ich mich auch, woran das lag… Mein Freund und ich liegen in letzter Zeit meistens nur im Bett. Ich kann das auch nicht, nur so stundenlang kuscheln. Nebenbei reden okay, aber irgendwann habe ich dann auch mal genug. Vor allem bin ich so ein Mensch, dem total schnell warm wird und Körperkontakt macht das alles noch schlimmer. Das wird dann unerträglich. Aber mir wird auch so schnell warm, wenn ich alleine im Bett liege…

    @ mnef

    Und was IST bitte aussagekräftig für meine Gefühle? … ":/

    @ Elaf

    Was mir so Sorgen macht ist ja: Man sagt, wenn man verliebt ist, dann WEIß man es. Man fühlt es. Da ich das nicht weiß oder nicht fühle, heißt das ja, ich bin nicht verliebt. Ich weiß halt nur nicht, ob diese "Regel" auch für jemanden wie mich gilt. Weil dann war ich ja noch nie in meinem Leben verliebt.

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    Du kannst dein Problem nicht zu wissen ob du verliebt bist oder nicht, nicht lösen, ohne dieses Problem anzugehen! Ich versuche es mal anders: Vertraust du deiner besten Freundin und magst du sie auf eine freundschaftliche Art? Wenn ja, warum? Zähle Gründe auf.

    Jetzt ernsthaft? Ich kenne sie seit Ewigkeiten. Natürlich vertraue ich ihr, wir haben schon so viel zusammen durchgemacht. Sie hat auch eine echt gute Menschenkenntnis, kann mich sehr gut einschätzen und ist generell ein sehr empathischer Mensch bzw. sie kann gut einem Rat geben. … Und das Gefühl von Freundschaft würde ich doch nie hinterfragen? Wieso sollte ich? Ich bin noch nie in meinem Leben auf die Idee gekommen, mich zu fragen, ob sie meine Freundin ist.

    Zitat

    Konzentriere dich weniger auf die Antworten dieser Fragen, sondern auf die Gründe warum du dir all diese Fragen überhaupt stellst. Denn diese Fragen führen alle zu keinem Ziel. Können sie gar nicht. Und das liegt nicht an dir, sondern in der Natur dieser Fragen. Wenn du das einmal begriffen hast, bist du schon einen großen Schritt weiter.

    Wenn das mal so einfach wäre… :°(

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    Man fühlt es. Da ich das nicht weiß oder nicht fühle, heißt das ja, ich bin nicht verliebt.

    Ich bin mir sicher das du es nur nicht erkennst, obwohl es da ist. Sich dessen nicht sicher sein oder nichts zu fühlen ist etwas völlig anderes. Du sagst selber das du deinen Gefühlen nicht vertraust. Darum verstehe ich nicht warum du speziell in diesen Punkt so viel hinein interpretieren möchtest. Beinahe zwingst du dich zu der Erkenntnis nicht verliebt zu sein. Das kann auch wieder nur ein Ausdruck deiner Ängste und Unsicherheiten sein. Dennoch müsste dir das Zusammensein mit deinem Freund doch zeigen das deine Ängste in diesem Punkt unangebracht sind.

    Zitat

    Und das beunruhigt dich nicht? Mich beunruhigt halt gleich alles.

    Warum sollte sie das beunruhigen? Sie weiß das sie nunmal so tickt und das es in Ordnung ist. Genauso als wäre es ganz anders. Sie ist dadurch weder normaler noch unnormaler als andere. Manche kuscheln für ihr Leben gern, andere können das nicht. Manche würden sich stundenlang küssen, anderen gibt das nicht so viel. Das ist kein Maß um die Intensität einer Beziehung zu bewerten. Ich selber könnte stundenland mit einer Freundin kuscheln. Das würde auch nicht langweilig werden, weil ich jede einzelne Sekunde davon genießen würde, mit dem wohligen Gedanken "alles meins...".

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    das Gefühl von Freundschaft würde ich doch nie hinterfragen? Wieso sollte ich? Ich bin noch nie in meinem Leben auf die Idee gekommen, mich zu fragen, ob sie meine Freundin ist

    Das wollte ich hören. Wenn du bei deiner Freundin nichtmal auf die Idee kämst die Freundschaft zu hinterfragen, warum dann bei deinem Freund? Liegt es vielleicht nur daran das bei deiner Freudin nicht die Gefahr besteht mit ihr intim werden zu "müssen"? Er ist dein erster, richtiger Freund. Da fehlt natürlich erstmal die Erfahrung. Reine Freundschaft kennst du. Man muss seine Gefühle erst kennenlernen und muss sie zulassen. Auch muss man Intimitäten erst erlernen. Damit meine ich nicht die Handlungen als solche, sondern die Umstände und Gefühle dabei. Vor allem Berührungen sind etwas sehr persönliches und es kann sich so anfühlen als wäre man dem anderen "schutzlos" ausgeliefert. Es ist eine Überwindung vor anderen die Hose runter zu lassen, im wörtlichen und übertragenen Sinne.

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    Und was IST bitte aussagekräftig für meine Gefühle? … ":/

    Die Gefühle selbst, wie du sie in nicht-panisch-grübelnden-Durchdrehmomenten fühlst. Du hast sie hier schon oft genug aufgeschrieben, du darfst sie 'nur' nicht mit den anderen Gedanken und Gefühlen vermischen.

    Ich fürchte, ich bin einfach nicht verliebt. … Also ich hatte einen guten Tag mit meinem Freund, war alles interessant und gut und so, wir haben auch interessante Sachen gemacht, aber naja … Ich bin einfach nicht "da". Es ist irgendwie so, als wäre ein Kokon um mich herum, woran alles abprallt. Ich fühle mich total gefühllos, falls das Sinn macht.

    Es ist schön zu sehen, dass die Dinge, die ich so machen kann, ihm gefallen. Es ist echt sehr interessant zu sehen, wie er dann so ausflippt und seine Reaktion zu sehen. ^^ Das hat schon was. Aber… ja. Ich glaube, ich mache das, weil es für mich so unvorstellbar ist, dass ich jemanden glücklich machen kann. Sonst mache ich Leute immer nur unglücklich. Es ist interessant, aber am liebsten rede ich einfach nur mit ihm oder kuschel halt und rede dabei. Wobei ich auch bemerkt habe, dass ich nicht so der Mensch bin, der jemanden streichelt. Weiß nicht. Mir bringt das ja nix und mir erschließt sich der Sinn nicht. Ich glaube, das Thema hatten wir ja schon mal. Das Menschen das machen, weil man weiß, dass es sich für den anderen schön anfühlt? Ich glaube, das muss ich noch verinnerlichen. So selbstlos zu sein und so? Hm … Es ist alles sehr verwirrend. Oder ich bin halt doch asexuell. Dann wäre das alles ja normal, glaube ich. Ich hatte ja wie gesagt schon mal mit anderen darüber gesprochen und die meinten ja, das könnte es bei mir sein. … Ich bin einfach nur verwirrt. Das ist so kompliziert alles.


    Das Ding ist auch so: Solange ich den Gedanken, dass ich nicht verliebt bin, akzeptiere, geht es mir gut. Also so gut es einem dann gehen kann. Dann bin ich NICHT am grübeln, sondern mein Kopf ist irgendwie ruhig. :-| Vielleicht ist das ja einfach die Wahrheit. … Mein Freund denkt nicht, dass ich NICHT verliebt bin, sondern dass Ängste, Sorgen etc. meine Gefühle überlagern. Wenn ich er wäre, würde ich so was vermutlich auch denken. Ich würde ja auch nicht sagen "Das liegt bestimmt daran, dass du NICHT in mich verliebst bist". Haha. … :( Er tut mir so leid. … Ich bin einfach nur verwirrt. Wenn ich mir vorstelle, mit meinem Freund Schluss zu machen, stehe ich heulend da. Aber ich glaube gerade, dass ich eher heule, weil er mir dann so Leid tut, weil er das nicht verdient hat, weil er nix falsch gemacht hätte, weil er nach wie vor unfassbar toll ist usw. und dass ich heule, weil ich meinen Verlust betrauere. Von all den Menschen auf dieser Welt wäre er der letzte, den ich verletzen wollen würde. Nur: Wie macht man mit seinem besten Freund Schluss? Wie? :°( Ich kann das nicht. … Jetzt sowieso nicht, das ist nicht der passende Zeitpunkt und wir wollten auch nochmal ein paar Dinge ausprobieren, das würde ich ihn gerne machen lassen, weil ich weiß, dass es ihm Spaß machen würde. Außerdem bin ich so oder so gerade nicht fähig, das zu beenden. Nur was so in einem Monat oder so ist, weiß ich nicht. Und wie ich dann damit lebe, weiß ich auch noch nicht. Das ist alles so schrecklich. :°( :°(


    Ich schätze, ich sollte Beziehungen einfach sein lassen und erst mal an mir arbeiten. Das dachte ich ja vorher auch schon immer und gerade fühle ich mich bestätigt. :°( Jetzt muss ich mich erst mal ablenken…

    Ich wollte das eigentlich nicht öffentlich schreiben, aber bevor ich wieder zich PNs verschicke:


    Ich habe mit meiner Freundin geredet. Jetzt bringt die mich auch schon zum weinen. Es ist alles so schrecklich. Ich ertrag diese Weinerei langsam nicht mehr. Ich glaube, ich kann Beziehungen einfach nicht. Zu labil oder so. Also sie meinte zu mir Folgendes:


    Ich soll sie da nicht so mit reinziehen, sie könnte die Verantwortung nicht übernehmen für das, was ich so tu. Sie würde das eh alle sehr sinnlos finden. Wieso ich denn so sehr glauben würde, dass nicht verliebt zu sein ein Grund ist, all das zu zerstören. Ich würde sowohl mir als auch meinem Freund nur schaden. Sie versteht nur nicht, wieso mich das so quält, dass ich vielleicht nicht verliebt bin. Ich soll tun, was ich nicht lassen kann, aber mit dem Ergebnis könnte ich ja auch nicht leben… Sie meinte, dass mich ja eigentlich nichts an ihm stören würde. [Nunja… :-| ] Aber trotzdem würde ich das zerstören wollen. Ich hätte da nen falschen Ansatz. Auf welche Art von Mann ich denn da warten würde. Ob ich denn das Gefühl hätte etwas zu vermissen, nur weil dieses Gefühl nicht da ist oder ob sonst alles okay sei. Wenn ich sonst was vermissen würde, sei es ja okay, aber wenn es nur der Gedanke ist, dass dieses Gefühl nicht da ist, dann versteht sie es nicht. Und mich würde nur der Gedanke beruhigen, Schluss zu machen, weil ich dann die Verantwortung nicht mehr hätte. Ich hätte dann weniger Arbeit, meint sie. Sie würde meinen Gedanken, dass er was Besseres verdient hat, verstehen. Nur hätte er jemanden verdient, der ihn schätzt wie er ist, so komplett und das würde ich ja tun. Mit ihm Schluss zu machen aus Rücksicht auf ihn fände sie nen falschen Ansatz. Er wüsste ja, woran er sei, weil ich so (zu) ehrlich mit ihm sei. Wenn es ihm zu viel werden würde, könnte er sich ja trennen. Das würde er dann sicherlich auch tun.


    Was ich dazu sagen muss und weswegen ich ein schlechtes Gewissen habe: Ich habe so das Gefühl, dass meine Psyche (oder wer auch immer) jetzt so Dinge sucht, die mir an ihm nicht gefallen, damit ich einen Grund habe, mich zu trennen? Oder so. Die ich vorher gar nicht so wahr genommen habe. So von wegen z.B. "Ohgott, seine Zähne sind ja nicht ganz gerade!" oder solche Dinge. Das irritiert mich total. Ich weiß nicht, woher dieser Perfektionismus jetzt so herkommt… oder diese Oberflächlichkeit. Ich weiß, dass Menschen nicht perfekt sind. Meine Zähne z.B. sind auch nicht gerade. Das ist merkwürdig. :( Deswegen fühle ich mich so schlecht, wenn meine Freundin sagt, ich würde ihn im Ganzen schätzen. Das ist total verwirrend. :°(


    Ich bin ein schrecklicher Mensch.