• An alle Männer: warum zieht ihr euch manchmal zurück?

    Mal eine allgemeine Frage an die Männer: Warum meldet ihr euch einfach nicht mehr, obwohl ihr euch super mit der Frau verstanden habt und ihr euch auch eine Beziehung mit ihr vorstellen könnt? Woran liegt das? Packt mal aus! Weil langsam reicht´s mir! immer passiert mir dasselbe mit euch!
  • 68 Antworten

    J447

    Was micht betrifft: es gab vor längerer Zeit eine wundervolle Frau, in die mich heftigst verliebt hatte. Nicht von heute auf morgen, sondern langsam und stetig.


    Wir haben uns beide prächtig verstanden, aber leider war sie an einer Beziehung mit mir nicht interessiert. Ich habe Ihr von meinen Liebe nichts gesagt, daß war auch nicht notwendig, da die entscheidenden Signale von Ihr nicht gekommen sind.


    Ich hatte also nur die Chance auf Freundschaft.


    Da es mir aber bei den letzten Malen immer sehr weh getan hat, sie zu sehen und zu wissen, das ich bei Ihr über Freundschaft nicht hinauskommen werde, habe ich den Kontakt völlig abgebrochen.


    Letztendes war das für mich die beste Entscheidung.


    Grüße


    giffyd

    Mars

    Zitat

    Kann ich empfehlen, wenn man mehr über die Kommunikationsanlagen von Mann und Frau erfahren will."Venus und Mars" so der Titel des Buches.

    Männer sind vom Mars, Frauen sind von der Venus, jajaja. Ich halte mehr von der Version, die ich kürzlich im Netz fand:


    "Men are from Earth. Women are from Earth. Deal with it!"


    wieauchimmer: Weibliche Jäger, haste gute Links? :-)

    Der_Newton

    Ja:


    "...Ich bin mir sicher, dass der Fleischkonsum bei der Weiterentwicklung des Gehirns überbewertet wird", unterstreicht O'Connell seine und auch inzwischen die Meinung mehrerer seiner Kollegen. Stattdessen sind sie der Meinung, dass die Knochenfunde vielmehr von verendeten Tieren stammen, die von anderen Großtieren wie beispielsweise Löwen gerissen und die Reste vom Homo erectus nur ausgenommen wurden. Dies belegen Knochenfunde großer Tiere, die nicht nur Spuren von den primitiven Werkzeugen des Homo erectus, sondern auch Spuren von Raubtieren zeigen. Auch wurden die meisten dieser Knochen und Werkzeuge in der Nähe von Flüssen gefunden, die normalerweise von wilden Raubtieren gut besucht waren und eher familienfeindliche Örtlichkeiten waren. Ein Hinweis, so vermutete der Anthropologe Lewis R. Binford schon in der 80er Jahren, dass die Männer ihr Fleisch gar nicht zurück zu den Familien brachten.


    Außerdem ist nicht anzunehmen, dass der Homo erectus zahlreiche Beute machte. Gute Vergleiche lassen Beobachtungen des im ostafrikanischen Tansania lebenden Stammes Hadza aus den späten 80er Jahren zu, den O'Connell selbst studiert hat. Männliche Jäger dieses Stammes machen nur sehr geringe Beute von großen Tieren, obwohl sie mit Pfeil und Bogen auf die Jagd gehen. Gerade einmal alle zwei oder drei Wochen können die Ernährer ein Großwild erlegen. "Zur Zeit des Homo erectus gab es jedoch noch kein Pfeil und Bogen", so O´Connell, "vielmehr werden sie mit Steinen nach den Tieren geworfen haben, was die Trefferquote nicht gerade erhöht". Nach dieser Theorie wäre es kaum möglich gewesen, die Kinder durchzubringen.


    Die Großmütter und die Kinder


    Beim Hadza-Stamm sind es die Großmütter, die den überlasteten Müttern beistehen. Da selbst nicht mehr fruchtbar, helfen sie in der Erziehung der Kinder und bei der Beschaffung von Nahrung, hauptsächlich Pflanzen und kalorienreiche Knollen. Ebenso jagen die weiblichen Mitglieder des Hadza-Stammes kleinere Nagetier oder Schildkröten, die zusammen mit den Pflanzen den Hauptbestandteil der täglichen Nahrung bilden.


    O'Connell geht davon aus, dass auch der Homo erectus von den Großmüttern profitierte. Untersuchungen von vergangenen Populationen hatten Hinweise darauf ergeben, dass die Überlebensrate der Kinder davon abhängt, ob eine Großmutter vorhanden ist oder nicht..."


    http://www.heise.de/tp/deutsch…ml&words=J%E4ger%20Frauen


    und was die Inuit angeht:


    "Oftmals befindet sich diese Art von Wissen nicht im Besitz von nur einer einzigen Person. Die Frauen sind oft sehr kundig in bezug auf gewisse Reiserouten oder geeignete Anlegeplätze, und manche Personen mögen über bestimmte Orte oder Tierarten mehr wissen als andere. Wissen und Jagen sind daher eine Gemeinschaftssache. Dies wird erneut bestärkt durch die Tatsache, daß die Inuit ihre Erträge miteinander teilen, wodurch die Bedeutung der Gruppe wiederum eine Bestätigung erfährt."


    http://www.virtualmuseum.ca/Ex…dy_ger_searesoursces.html


    "...Diese Arbeitsteilung entsprach den Umständen, war aber niemals ganz strikt. Nicht alle Frauenarbeit war auf den häuslichen Bereich beschränkt. Die Frauen beteiligten sich stark am Fischfang, besonders im Frühling, wenn am Eisloch geangelt wurde. Bei gemeinsamen Kaributreibjagden war ihre aktive Mithilfe gefordert, und manchmal gingen jüngere Frauen, besonders die, die noch keine Kinder hatten, mit den Männern auf Robben- oder Karibujagd. Die Frauen mussten auch hart mit anpacken, wenn die Familie auf Reisen war oder in eine andere Siedlung weiterzog; so halfen sie zum Beispiel beim Bau des Schneehauses oder zogen dn Winterschlitten. Im Sommer, wenn die Last auf den Rücken gepackt wurde, trugen die Frauen im allgemeinen die Schlafdecken der Familie, die Lampen und den Kochtopf. Der Mann schleppte das Zelt, seine Werkzeuge und seine Waffen. Ein müdes Kleinkind wurde sowohl vom Vater als auch von der Mitter huckepack genommen, während Babys immer bei der Mutter blieben. Im Notfall waren die meisten Männer in der Lage, einfachere Arbeiten mit Nadel und Faden zu übernehmen. Umgekehrt waren die Frauen oft sehr geschickt bei Tätigkeiten, die normalerweise als Männearbeit betrachtet wurden. Alte Inuit-Legenden berichten immer wieder von Frauen, die aus irgendwelchen Gründen den Winter allein, ohne einen Ehemann oder männliche Unterstützung, überstehen mussten. Der Erzähler zeigt sich meistens freudig überrascht, wie gut sie sich zu helfen wussten. Aber durch die Spezialisierung der Partner verfügte ein verheiratetes Paar über doppelt so viele Fertigkeiten wie jeder von ihnen alleine.


    Die Frauen in der traditionellen Inuit-Gesellschaft kamen der vollen Gleichberechtigung wahrscheinlich näher als Frauen irgendwie sonst auf der Welt - zumindest bis in die jüngste Zeit.


    Wie erwähnt, verfügte eine Frau über eigenen Besitz, unabhängig von ihrem Mann, und letztlich war sie ein freier Mensch und konnte nur, was sie für richtig hielt. Sie war die Herrin in ihrem Haus, wo ihre Autorität unbestritten war. Ihr Mann musste alle wichtigen Dinge mit ihr absprechen, zum Beispiel die Frage, ob es an der Zeit war, weiterzuziehen, oder wo man den Sommer verbringen würde. Ihre Meinung wurde bei großen Palavern im Tanzhaus gehört, ja sogar auf dem Jagdfeld, wenn Karibus gesichtet und eine Treibjagd organisiert wurde..."

    wieauchimmer

    Zitat

    Ein Stück weit nähert man sich dem anderen, indem man seine Andersartigkeit akzeptiert. Um aber zu wissen, wie man das andere Verhalten des anderen beurteilen soll, muss man es eben manchmal verstehen. "Wieso zieht er sich zurück?" ist hier die Frage. "Ist es eine Eigenart von ihm, die nichts mit mir zutun hat, oder bin ich ihm nicht wichtig genug, dass er sich nur von mir zurück zieht" Um diese Frage beantworten zu können, müßte man etwas über seinen "Normalzustand" wissen. Für mich wäre die Antwort auf diese Frage wichtig, um zu wissen, ob die Beziehung "Sinn" macht.

    So empfinde ich das nicht. Nur weil ich jemanden akzeptiere, heißt es nicht, dass sich meine Beurteilung auch über ihn ändert. Ich kenne zwar seine Beurteilung, aber näher kommt er mir dadurch nicht. Für mich würde sich die Sinnhaftigkeit der Beziehung auch stellen, aber nicht meine Gefühle.;-)

    Zitat

    Nur zu verstehen, warum sich der Mann zurückzieht, heißt aber eben nicht, dass man es genauso empfindet.


    Ob ich diesen Normalzustand dann akzeptieren kann, auch wenn er nicht genau dem entspricht, was meine Bedürfnisse sind, oder nicht, das ist dann noch eine andere Frage.

    Ganz Deiner Meinung. Es ist das eine zu verstehen, was der "Normalzustand" bei jemandem ist und es ist etwas anderes wenn es bei mir nicht so ankommt, wie es von ihm gemeint ist.

    Kleio

    Zitat

    Für mich würde sich die Sinnhaftigkeit der Beziehung auch stellen, aber nicht meine Gefühle.

    Nein, an meinen Gefühlen ändert es auch erst Mal nichts, aber auf Dauer, denn es ist zermürbend, zu lieben und nicht das Gefühl zu haben, entsprechend "zurückgeliebt" zu werden. Schließlich passiert es oft genug, dass einer in der Beziehung langsam aber sicher immer mehr sich selbst verliert, weil er vor lauter Liebe nicht mehr genug auf seine eigenen Bedürfnisse achtet. Manchmal kann es "gesünder" sein, sich gegen die eigenen Gefühle zu entscheiden.

    Zitat

    Es ist das eine zu verstehen, was der "Normalzustand" bei jemandem ist und es ist etwas anderes wenn es bei mir nicht so ankommt, wie es von ihm gemeint ist.

    Ich denke, da gibt es verschieden geartete Fälle. Manchmal ist man in seinem eigenem "Normalzustand" so gefangen, dass man anderes nicht sieht. Man ist blind dafür. Für mich ist es als Zeichen von Zuneigung vielleicht normal, ständig seine Nähe zu suchen. Er zeigt mir seine Zuneigung, indem er für mich Pogramme schreibt, mit denen ich meinen Computer besser bedienen kann.


    Manchmal muss man auch darauf aufmerksam gemacht werden, dass man in einer anderen Sprache dieselbe Bedeutung ausdrücken kann. Dafür muss man diese Sprache verstehen lernen, um zu wissen, was gemeint ist (wie beim Erlernen einer Fremdsprache). Ist die Bedeutung aber nicht die "richtige" (den eigenen Bedürfnissen entsprechend), dann nützt auch das Verstehen nichts.

    wieauchimmer

    Zitat

    Ich denke, da gibt es verschieden geartete Fälle. Manchmal ist man in seinem eigenem "Normalzustand" so gefangen, dass man anderes nicht sieht. Man ist blind dafür. Für mich ist es als Zeichen von Zuneigung vielleicht normal, ständig seine Nähe zu suchen. Er zeigt mir seine Zuneigung, indem er für mich Pogramme schreibt, mit denen ich meinen Computer besser bedienen kann.


    Manchmal muss man auch darauf aufmerksam gemacht werden, dass man in einer anderen Sprache dieselbe Bedeutung ausdrücken kann. Dafür muss man diese Sprache verstehen lernen, um zu wissen, was gemeint ist (wie beim Erlernen einer Fremdsprache). Ist die Bedeutung aber nicht die "richtige" (den eigenen Bedürfnissen entsprechend), dann nützt auch das Verstehen nichts.

    Ja, das definiere ich unter verstehen – ich kann nachvollziehen, wie jemand tickt, ich lerne die Fremdsprache, aber ich will nicht ständig in einer Fremdsprache reden oder ständig von der Fremdsprache zur Muttersprache hin und her springen. Ich tue ja schon den ganzen Tag nichts anderes, als von einer Fremdsprache in die andere zu springen – irgendwann will ich mich auch in meiner Sprache unterhalten. Hier gilt einfach das Gegenseitige – kommt mir jemand entgegen, dann tue ich es auch. Wenn nicht, dann nicht. Eine Sprache verstehen und sprechen, heißt nicht, dass man sie damit lieber spricht als die eigene. Ist aber ein schöner Vergleich. ;-D

    Kleio

    Zitat

    Hier gilt einfach das Gegenseitige

    Da hilft dann wieder die "normale" Realität ein wenig. Sie ist dann wie "Englisch", die Weltsprache, auf die man sich geeinigt hat. Vielleicht zu vergleichen mit allgemeinen Verhaltensritualen, die aber natürlich schnell zu Leerformeln verkommen und nicht unbedingt wirklich das meinen, wofür sie gedacht waren. Man sagt "Ich liebe dich", aber ob es auch ehrlich gemeint ist, ist eine andere Frage. Mit der allgemeinen Sprache kommt man also nicht unbedingt weiter.


    Letztendlich kann man nicht einmal 100% am Entgegenkommen "ablesen", ob es ehrlich gemeint ist. Wann sind Partner am zuvorkommensten? Den meisten würde es wohl verdächtig erscheinen, wenn der Partner nach langer Zeit mal wieder Blumen mitbringt. Vielleicht hat er sich aber wirklich überlegt, sich mal wieder mehr Mühe zu geben und will gar keine Affaire vertuschen.


    M.E. ist letztendlich die Verständigung nicht das größte Problem, sondern die Lüge. Den "wahren" Standpunkt des anderen kann man, wenn die Liebe groß genug ist, nicht in jedem Fall, aber oft, verstehen und akzeptieren. Sonst dürfte man sich auch nur mit Menschen einlassen, die sehr ähnlich ticken wie man selber und mit diesen versteht man sich oft so gut, dass es schon uninteressant ist, von wegen "Gegensätze ziehen sich an".


    Sich verstellen, nicht ehrlich sein, inklusive sich selbst belügen (was am schwersten zu erkennen ist, denn weil man es selber glaubt, zeigt man keine Reaktionen, die für Lügen typisch sind und die man sich beim Lügendetektor zu Nutze macht, wie z.B. erhöhter Pulsschlag), bringt "Sprachverwirrung", die ja dann sogar gewollt ist.


    Letztens hab ich im TV in einer (weiß nicht mehr wie sie heißt) Wissenschafts-Diskussionssendung eine These zum Thema, aus welchem Grund die gesprochene (und Gebärden, also Zeichen-) Sprache "erfunden" wurde, eine ganz andere aber irgendwie einleuchtende Erklärung gehört. Mimisch und gestisch kann man kaum flüstern und nur schwer eine andere Sprache sprechen, weil diese Verhaltensweisen angeboren sind (wie die Basis- Gesichtsausdrücke). In einer Affenhorde bekommen alle mit, wenn ein Affe seine Wut zum Ausdruck bringt. Mit Hilfe verschiedener Sprachen kann man geheime Botschaften austauschen und sich so Gruppen von anderen abgrenzen. Man kann in die allgemeine Runde lächeln und gleichzeitig seinem Vertrauten zuflüstern "Die kann ich alle nicht leiden". Man kann also auf verschiedenen Kanälen verschiedene "Wahrheiten" gleichzeitig kommunizieren. Das mach aber das Durchschauen auch so schwer.

    wieauchimmer

    Zitat

    Da hilft dann wieder die "normale" Realität ein wenig. Sie ist dann wie "Englisch", die Weltsprache, auf die man sich geeinigt hat. Vielleicht zu vergleichen mit allgemeinen Verhaltensritualen, die aber natürlich schnell zu Leerformeln verkommen und nicht unbedingt wirklich das meinen, wofür sie gedacht waren. Man sagt "Ich liebe dich", aber ob es auch ehrlich gemeint ist, ist eine andere Frage. Mit der allgemeinen Sprache kommt man also nicht unbedingt weiter.

    Diese Weltsprache "Englisch" gibt es aber im Zwischenmenschlichen nicht. Ich liebe Dich, auch wenn es ehrlich gemeint ist, hat mehrere Bedeutungen, genauso wie es mehrere Ausdrucksmöglichkeiten gibt.;-)

    Zitat

    M.E. ist letztendlich die Verständigung nicht das größte Problem, sondern die Lüge. Den "wahren" Standpunkt des anderen kann man, wenn die Liebe groß genug ist, nicht in jedem Fall, aber oft, verstehen und akzeptieren. Sonst dürfte man sich auch nur mit Menschen einlassen, die sehr ähnlich ticken wie man selber und mit diesen versteht man sich oft so gut, dass es schon uninteressant ist, von wegen "Gegensätze ziehen sich an".

    Ich akzeptiere jeden Standpunkt, egal ob ich ihn verstehe oder nicht. Wie gesagt, meine Liebe hat auch damit nichts zu tun. Ob sie gegenseitig ist, trifft nur dann zu, wenn sie bei mir auch so ankommt – wenn ich eine Interpretation zum Verhalten eines Menschen brauche, dann hat das nichts mehr mit Zuneigung zu tun. Wenn jemand ständig mit mir zusammen sein will, dann wird er wiederum genauso nicht das Gefühl haben, dass ich ihn liebe. Wenn man nicht dieselbe Definition von Liebe hat, dann ist es nicht Liebe, sondern eine verschiedene Anwendung der Bedeutungen. Wenn mich jemand schlägt und mir beteuert, dass er mich liebt, dann kann ich es absolut nachvollziehen, dass das seine Definition von Liebe ist, aber es ist nicht meine – da nützt kein Englisch, kein Chinesisch, etc. Egal in welcher Sprache ich "Liebe" sage – ich werde sie immer gleich definieren.;-)

    Zitat

    Sich verstellen, nicht ehrlich sein, inklusive sich selbst belügen (was am schwersten zu erkennen ist, denn weil man es selber glaubt, zeigt man keine Reaktionen, die für Lügen typisch sind und die man sich beim Lügendetektor zu Nutze macht, wie z.B. erhöhter Pulsschlag), bringt "Sprachverwirrung", die ja dann sogar gewollt ist.


    Letztens hab ich im TV in einer (weiß nicht mehr wie sie heißt) Wissenschafts-Diskussionssendung eine These zum Thema, aus welchem Grund die gesprochene (und Gebärden, also Zeichen-) Sprache "erfunden" wurde, eine ganz andere aber irgendwie einleuchtende Erklärung gehört. Mimisch und gestisch kann man kaum flüstern und nur schwer eine andere Sprache sprechen, weil diese Verhaltensweisen angeboren sind (wie die Basis- Gesichtsausdrücke). In einer Affenhorde bekommen alle mit, wenn ein Affe seine Wut zum Ausdruck bringt. Mit Hilfe verschiedener Sprachen kann man geheime Botschaften austauschen und sich so Gruppen von anderen abgrenzen. Man kann in die allgemeine Runde lächeln und gleichzeitig seinem Vertrauten zuflüstern "Die kann ich alle nicht leiden". Man kann also auf verschiedenen Kanälen verschiedene "Wahrheiten" gleichzeitig kommunizieren. Das mach aber das Durchschauen auch so schwer.

    Ja, viele Menschen nutzen die Sprache zum Verschleiern anstatt zur Klärung oder Mitteilung dessen, was sie denken oder fühlen. In der Gebärdensprache ist es genauso möglich – verlangt aber mehr "schauspielerische" Leistung als in der gesprochenen Sprache. ;-D


    Bin natürlich absolut Deiner Meinung, wenn es keinen gegenseitigen Willen gibt, jeweils die "Sprache" des anderen zu lernen und sie zu verstehen, dann ist mehr zu hinterfragen. Eine "dritte" gemeinsame Sprache ist natürlich auch möglich - hängt von den Bedürfnissen ab, meine sind es nicht.;-D

    @ wieauchimmer:

    Oh, bezüglich der Geschlechtsbestimmung in der Archäologie hast Du Recht.


    Da kam heute eine Doku im TV, da wurde gesagtm dass die Geschlechtsbestimmung von archäologischen Funden anhand des Körperbaus oft schwierig ist, und das bei vielen Skelleten im Inneren der Knochen noch genug Genmaterial vorhanden ist, um anhand dessen eine wirklich sichere Geschlechtsbestimmung vorzunehmen.


    Mein Fehler.