Hi _Zuschauer_ *:) !

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    Ich kenne das so, dass es sich immer mehr oder weniger vermischt. Wirklich abgetrennt mit die Männer da, die Frauen dort ist es nie. Nichtmal in der "das andere Geschlecht ist blöd"-Phase, die viele gegen Ende der Kindheit/in der Pubertät durchlaufen. Das gilt für Schule, Uni, Sportkurse und private Veranstaltungen mit mehreren. ... Das ergibt sich zwanglos so. Spätestens, wenn die Bekanntschaften nicht nach Geschlechtern getrennt sind bei den Leuten und die schon "durchgemischt" zur Veranstaltung kommen statt nach Geschlecht getrennt.

    Schön, dass es anscheinend auch anders geht :-) !

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    So wie es bei euch ist, so strikt geschlechtsgetrennt ohne Not, fände ich das gewöhnungsbedürftig.

    Ja, das geht mir auch so, denn...

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    Da fällt bei euch ja jeder aus der Reihe und ist ein Unikum, der diese unsichtbare Regel durchbricht.

    Ich habe das letztens einfach mal gemacht, aber es hat sich total komisch angefühlt und ich habe mich dann auch schnell wieder zu den Frauen verzogen. Vermutlich ist es nicht mal eine Regel, aber es fühlt sich irgendwie so an.

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    Gerade bei privaten Treffen, aber auch so, möchte man sich aber doch mit verschiedenen Menschen unterhalten oder ist das bei euch/dir dann schon nach Geschlecht vorselektiert?

    Nee, eben nicht! Ich meine ja eben auch, dass ich mich gerne mit allen möglichen Menschen unterhalte. Bei Männern bin ich manchmal schneller gehemmt, das stimmt, aber der Wunsch ist schon da, sich zu unterhalten. In letzter Zeit gab es nur selten Gelegenheiten dazu.

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    Du hast ja z.B. einen Freund, wenn ich das richtig mitbekommen habe. Trennt ihr euch dann auf Feiern/bei Treffen mit anderen und unterhaltet euch nicht mal als kleinere Gruppe? Oder sitzt mit ganz verschiedenen Menschen (gemischtgeschlechtlich) zusammen? Ist das echt so strikt getrennt?! ":/

    Wir haben noch nicht so viele Kontakte hier, sind erst vor einer Weile zusammengezogen. Deswegen kann ich dazu gar nicht viel sagen, glaube ich.

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    da ich ja eben auf ner Mädchenschule war

    war eine gute Bekannte von mir auch. Die hatte an der Uni aber sowohl männliche als auch weibliche engere Bekannte & Freunde. ...

    Das ist schön. Ich denke, ich muss das einfach mal ein bisschen üben. Vielleicht wäre da ja aber ein Umfeld geeigneter, das von sich aus durchmischt ist. Ich erinnere mich gerade... als Teenager hatte ich mal kurzfristig einen durchmischten Freundeskreis - da kam ich auch mit allen in Kontakt, das war nicht so das Problem.


    LG *:)

    P.S.:


    ??Ich will nicht so viel über mein Umfeld verraten aufgrund von Wiedererkennbarkeit, aber bei meinem Hobby ist es so, dass das Hobby an sich Männer und Frauen getrennt behandelt. Wir sind zwar trotzdem alle zusammen und könnten auch zwischendurch Zeit miteinander verbringen, aber es fühlt sich halt etwas komisch an.??

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    Ich kenne das so, dass es sich immer mehr oder weniger vermischt. Wirklich abgetrennt mit die Männer da, die Frauen dort ist es nie. Nichtmal in der "das andere Geschlecht ist blöd"-Phase, die viele gegen Ende der Kindheit/in der Pubertät durchlaufen.

    Diese "das andere Geschlecht ist blöd"-Phase kenne ich auch. Die war gegen Ende meiner Grundschulzeit teilweise heftig. Manchmal haben sich Jungs und Mädels gegenseitig beschimpft und bei Gruppen- oder Zweier-Arbeiten wollte keiner mit dem anderen Geschlecht zu tun haben. Ich war zwar nie einer, der da aktiv "mitgewirkt" hat, aber diese Einstellung hatte ich zeitweise trotzdem und das hat auf jeden Fall auch nach der Grundschulzeit ihre Nachwirkung hinterlassen, was ja schonmal keine gute Basis für lockeren Umgang war. :-D


    In späteren Zeiten hatte so eine Trennung natürlich deutlich weniger Präsenz, aber ich konnte es in manchen Situationen durchaus noch beobachten (ist wahrscheinlich vom Umfeld abhängig). Mit einem kleinen Unterschied zu früheren Zeiten: Es gibt hin und wieder mal Typen, die einfach an jedem weiblichen Wesen kleben bleiben und ihnen hinterherlaufen wie ein Hündchen.


    Aber jeder macht da unterschiedliche Erfahrungen, daher...

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    Kennt ihr das auch so, dass sich die Kerle eher zusammenrotten und die Frauen eben ihr Ding machen? Wenn das nämlich so eine Art Naturgesetz sein sollte, will ich mich da erst recht nicht aufdrängen ^^.

    ...denke ich nicht, dass es ein "Naturgesetz" ist, aber je nach Umfeld können da schon Unterschiede bestehen.

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    Und viel Spaß bei "The Walking Dead" ;-D !

    Danke, heute gehts weiter. ;-)

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    Ich habe das letztens einfach mal gemacht, aber es hat sich total komisch angefühlt und ich habe mich dann auch schnell wieder zu den Frauen verzogen. Vermutlich ist es nicht mal eine Regel, aber es fühlt sich irgendwie so an.

    Ja das würde mir auch so gehen und in solchen Gruppen würde ich mich auch weitgehend anpassen, wenn das nur so "Zweckgruppen" sind, also z.B. Sportgruppen, Unigruppen usw. bei denen es nicht primär um den Kontakt zu anderen geht. Ist deutlich einfacher, wenn es gar nicht erst so eine "Aufspaltung" gibt, als wenn man versucht, Gruppengewohnheiten als Neuling bzw. alleine zu ändern. Da könntest du höchstens mit einzelnen aus der anderen Gruppe mal bei Gelegenheit small talk halten, wenn du die alleine oder nur zu zweit antriffst. Da sind viele deutlich aufgeschlossener oder zumindest weniger abweisend und evtl. kannst du da das Eis etwas brechen. Eben außerhalb der üblichen Rudelbildung. ... Aber wenn es bei denen so drin ist, dass Frauen Wesen vom anderen Stern sind (und umgekehrt) und man ca. gleichaltrige Frauen nur persönlich etwas näher kennenlernt bzw. mehr als nur höflich mit denen quatscht, wenn man etwas von denen will, wirst du da auch nicht weit kommen. Da hilft nur, woanders nach einem gemischten Umfeld suchen.

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    Ich erinnere mich gerade... als Teenager hatte ich mal kurzfristig einen durchmischten Freundeskreis - da kam ich auch mit allen in Kontakt, das war nicht so das Problem.

    Ah, dann kennst du das ja doch aus eigener Erfahrung, dass sowas zwanglos möglich ist.

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    Und viel Spaß bei "The Walking Dead" ;-D !

    Danke, heute gehts weiter. ;-)

    Cool. In welcher Staffel bist du denn? Lohnt es sich, das mal anzufangen?

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    Ich habe das letztens einfach mal gemacht, aber es hat sich total komisch angefühlt und ich habe mich dann auch schnell wieder zu den Frauen verzogen. Vermutlich ist es nicht mal eine Regel, aber es fühlt sich irgendwie so an.

    Ja das würde mir auch so gehen und in solchen Gruppen würde ich mich auch weitgehend anpassen, wenn das nur so "Zweckgruppen" sind, also z.B. Sportgruppen, Unigruppen usw. bei denen es nicht primär um den Kontakt zu anderen geht.

    Hm... primär geht es nicht darum, mir aber vermutlich schon, haha. In was für Gruppen geht es denn nicht primär bzw. vordergründig um etwas anderes? Stehe ich da auf dem Schlauch oder warum fallen mir keine ein ;-D ?

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    Ist deutlich einfacher, wenn es gar nicht erst so eine "Aufspaltung" gibt, als wenn man versucht, Gruppengewohnheiten als Neuling bzw. alleine zu ändern.

    Ja, das stimmt.

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    Da könntest du höchstens mit einzelnen aus der anderen Gruppe mal bei Gelegenheit small talk halten, wenn du die alleine oder nur zu zweit antriffst. Da sind viele deutlich aufgeschlossener oder zumindest weniger abweisend und evtl. kannst du da das Eis etwas brechen. Eben außerhalb der üblichen Rudelbildung. ...

    Das habe ich mir auch schon überlegt :)z . Aber ich weiß noch nicht, ob ich das will. Das wäre ja schon ein ziemlicher Aufwand, da jemanden extra abzupassen. Mal schauen... irgendwie ärgern mich so unsichtbare Gruppenregeln ja auch und ich teste dann gerne, ob sie wirklich da sind oder nicht. Da muss ich aber immer selber aufpassen, dass ich damit nicht aufs Maul falle, haha.

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    Aber wenn es bei denen so drin ist, dass Frauen Wesen vom anderen Stern sind (und umgekehrt) und man ca. gleichaltrige Frauen nur persönlich etwas näher kennenlernt bzw. mehr als nur höflich mit denen quatscht, wenn man etwas von denen will, wirst du da auch nicht weit kommen. Da hilft nur, woanders nach einem gemischten Umfeld suchen.

    Ja, das stimmt. Ich hoffe, dass es nicht so ist. So eine Stimmung kann ja auch intrinsisch verursacht sein; bzw. ich befürchte, dass es eine gegenseitige Hemmung gibt, und so erlebe ich sie auch. Und im Moment frage ich mich: Warum mache ich es mir selbst so kompliziert ;-D ?

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    Ich erinnere mich gerade... als Teenager hatte ich mal kurzfristig einen durchmischten Freundeskreis - da kam ich auch mit allen in Kontakt, das war nicht so das Problem.

    Ah, dann kennst du das ja doch aus eigener Erfahrung, dass sowas zwanglos möglich ist.

    Ja, das ist wahr. Ich hatte das nur irgendwie... vergessen. Kennst du das, wenn ein Problem auftaucht, und du suchst erstmal bei dir selbst die Ursache? Da bin ich wohl dann auch etwas übers Ziel hinausgeschossen. Es ist halt einfach eine Sache der Gruppendynamik, für die einer alleine nichts kann. Hier im Forum schreibe ich ja auch normal mit Männern... z.B. mit dir ;-D . Und auch im echten Leben bin ich nur ein bisschen gehemmt... liegt vielleicht daran, dass ich noch so jung bin

    .

    Ich habe mal einen interessanten Artikel gefunden, der mein gefühltes Problem nochmal beschreibt:


    http://www.stil.de/knigge-them…f-einer-wellenlaenge.html


    Natürlich ist das recht stereotyp, das schreibt der/die Autor/in ja auch selber. Es geht ja eigentlich mehr um Tendenzen.


    Ich frage mich halt, ob diese Tendenzen zutreffen, und ich auch deshalb bei Männern manchmal gehemmter bin?


    Als eine Tendenz wird zum Beispiel genannt, dass Männer vom Kommunikationsverhalten eher dazu neigen sollen, den anderen herauszufordern und zu testen. Das passiert dann durch kleine Sticheleien, ironische Bemerkungen und Frotzeleien.


    Ich bin manchmal sehr irritiert, wenn Menschen im Allgemeinen (natürlich nicht nur Männer) so mit mir reden, wenn ich sie noch nicht gut kenne. Andersherum bevorzuge ich einen vorsichtigen, umsichtigen, rücksichtsvollen Kommunikationsstil (wie es ihn natürlich auch bei Männern gibt).


    Als Beispiel in dem Artikel wird genannt:

    Zitat

    Auf einem offiziellen Empfang treffen sich Frau Berg und Herr Frese am Buffet. Mit einem Blick auf ihren Teller bemerkt er: "Na, heute wieder richtig zugelangt – wohl lange nichts zu essen gehabt?"


    Frau Berg fühlt sich angegriffen, sucht die Beziehungsbotschaft hinter der Sachaussage und überlegt: "Bin ich zu dick?" Sie reagiert pikiert. Herr Frese denkt: "Du meine Güte! Die versteht ja überhaupt keinen Spaß!"

    Sowas in der Art passiert mir öfter und ich reagiere dann verletzt, obwohl ich wohl besser (und auch lieber) einfach kontern sollte. Am allerliebsten möchte ich sowas aber gar nicht erleben.


    Passiert sowas wirklich so häufig, bei Männern oder auch Frauen, oder hatte ich da bisher einfach Pech?

    Ich kenne sowas zwar auch und mag es auch nicht, wenn jemand so um die Ecke kommt, wenn man sich noch nicht lange kennt. Aber dass mir das sehr oft unterkommt, kann ich nicht bestätigen, zumindest wenn ich mein jetziges Umfeld betrachte. Und schon gar nicht, dass es da wesentliche Unterschiede zwischen Mann und Frau gibt.


    Nach dieser Theorie müsste ich ja dann in Gegenwart von Frauen grundsätzlich lockerer sein und bei Männern angespannter, weil Frauen angeblich weniger sticheln, oder? ;-D Also bei mir z.B. das hat nicht mit irgendwelchen stereotypischen Verhaltensweisen zu tun, sondern einfach mit der banalen Frage, wie ich als Mann bewertet werde - und diese Frage gewinnt eben an Wert, je attraktiver die Frau ist.


    Ich würde an deiner Stelle mal genau beobachten, wie stark die Hemmung ist, wenn ein attraktiver Typ vor dir steht, und wie stark sie ist, wenn ein weniger attraktiver oder gar unattraktiver Typ vor dir steht. Wenn sich da größere Unterschiede abzeichnen, dann würde ich jetzt mal darauf tippen, dass du ein ähnliches Problem hast, wie ich und bei Frauen vielleicht weniger Druck da ist, weil sie nicht automatisch davon ausgehen, dass du bisexuell bist - wie du ja schon selbst im Eingangspost geschrieben hast.


    Jedenfalls würde ich sagen, dass Verhaltensweisen vom Umfeld abhängig sind und nicht vom Geschlecht. Wenn man in der Richtung zu sehr verallgemeinert, schießt man sich letztendlich selbst ins Bein.

    ich habe jetzt eine ganze weile darüber nachgedacht, warum es auch mir manchmal bei einem ganz bestimmten männer-typus so geht... es wurden ja viele möglichen gründe schon genannt und dem habe ich nichts hinzuzufügen, aber...


    ... im grunde finde ich das ganz schön und will das eigentlich gar nicht anders haben. dieses gefühl der unsicherheit (oder wie auch immer man das nennen will) finde ich ganz gut. es gibt mir das gefühl, dass es dieses "männer-frauen-ding" immer noch gibt, egal wie emanzipiert, erfahren, gelassen, vergeben man auch ist - ab und zu gibt es da dieses schwer zu beschreibende gefühl. und das fühlt sich irgendwie gut an ;-)

    @ CanisMajoris93

    Zitat

    Ich kenne sowas zwar auch und mag es auch nicht, wenn jemand so um die Ecke kommt, wenn man sich noch nicht lange kennt. Aber dass mir das sehr oft unterkommt, kann ich nicht bestätigen, zumindest wenn ich mein jetziges Umfeld betrachte. Und schon gar nicht, dass es da wesentliche Unterschiede zwischen Mann und Frau gibt.

    Okay, das finde ich beruhigend ^^.

    Zitat

    Nach dieser Theorie müsste ich ja dann in Gegenwart von Frauen grundsätzlich lockerer sein und bei Männern angespannter, weil Frauen angeblich weniger sticheln, oder? ;-D Also bei mir z.B. das hat nicht mit irgendwelchen stereotypischen Verhaltensweisen zu tun, sondern einfach mit der banalen Frage, wie ich als Mann bewertet werde - und diese Frage gewinnt eben an Wert, je attraktiver die Frau ist.

    Ja, das ist auch wieder wahr.

    Zitat

    Ich würde an deiner Stelle mal genau beobachten, wie stark die Hemmung ist, wenn ein attraktiver Typ vor dir steht, und wie stark sie ist, wenn ein weniger attraktiver oder gar unattraktiver Typ vor dir steht. Wenn sich da größere Unterschiede abzeichnen, dann würde ich jetzt mal darauf tippen, dass du ein ähnliches Problem hast, wie ich und bei Frauen vielleicht weniger Druck da ist, weil sie nicht automatisch davon ausgehen, dass du bisexuell bist - wie du ja schon selbst im Eingangspost geschrieben hast.

    Ich denke, ich werde es wirklich mal beobachten. Trotzdem werde ich auch mal meine Schlagfertigkeit trainieren - schaden tut es ganz sicher nicht und ich fühle mich dann einfach sicherer im Umgang mit Männern, selbst wenn es gar keinen Grund dazu gibt, unsicher zu sein :-) !

    Zitat

    Jedenfalls würde ich sagen, dass Verhaltensweisen vom Umfeld abhängig sind und nicht vom Geschlecht. Wenn man in der Richtung zu sehr verallgemeinert, schießt man sich letztendlich selbst ins Bein.

    Ja, da hast du natürlich auch Recht. Mir ist selbst bewusst, dass ich (noch) einen relativ geringen Erfahrungsschatz habe, aufgrund dessen ich eben manchmal schwer einschätzen kann, ob etwas vom Umfeld abhängt oder immer so ist, egal, wo ich bin. Da braucht es halt noch etwas mehr Erfahrungen, die ich auch gerne machen will :)z . Bis dahin tut es aber auch gut, mal die Erfahrungen anderer Menschen zu hören.

    @ Die Seherin

    Hallo :-D !

    Zitat

    ich habe jetzt eine ganze weile darüber nachgedacht, warum es auch mir manchmal bei einem ganz bestimmten männer-typus so geht... es wurden ja viele möglichen gründe schon genannt und dem habe ich nichts hinzuzufügen, aber...


    ... im grunde finde ich das ganz schön und will das eigentlich gar nicht anders haben. dieses gefühl der unsicherheit (oder wie auch immer man das nennen will) finde ich ganz gut. es gibt mir das gefühl, dass es dieses "männer-frauen-ding" immer noch gibt, egal wie emanzipiert, erfahren, gelassen, vergeben man auch ist - ab und zu gibt es da dieses schwer zu beschreibende gefühl. und das fühlt sich irgendwie gut an ;-)

    Ich glaube, ich weiß, was du meinst. So ein Kribbeln im Allgemeinen kann ja auch ganz schön sein, gerade, wenn man vom Gegenüber etwas will. In meinem Fall will ich aber definitiv nur Freundschaft und irgendetwas macht mir nen Strich durch die Rechnung, sodass ich rüberkomme wie ein aufgescheuchtes, 12-jähriges Huhn. Ich will auch gar nicht, dass die Nervosität an sich weggeht - Gefühle haben ja ihren Grund und sind auch ganz schön. Mir geht es eher darum, wie ich die Fassung nach außen hin etwas besser bewahren kann.


    Ich denke, dass ich eher zu dem Typ Menschen gehöre (jetzt mal geschlechtsunabhängig ??denn eigentlich ist das ja eh Quatsch, immer nur von Männern und Frauen zu sprechen, denkt man an trans/inter/queer??), der in Gesprächen immer unterschwellig die Beziehungsbotschaft sucht und sich eben fragt: "Was sagt das über seine/ihre Gefühle zu mir aus?" Deswegen nehme ich mir Sticheleien oder auch einfach Unhöflichkeit/Rüpelhaftigkeit sehr zu Herzen. Dabei steckt da oft gar nicht viel dahinter, außer ein Scherz oder auch Unachtsamkeit. Vielleicht ist die Person auch aufgrund von Stress oder Hunger oder Schlafmangel mies gelaunt. Manchmal vergesse ich das, weil ich mich als Kind dafür zuständig fühlte, die Bedürfnisse aller zu befriedigen und niemanden zu stören. Daran werde ich auch arbeiten, dass ich mehr sehe, was gesagt wurde, und nicht so sehr, was vielleicht gemeint wurde. Außerdem werde ich schauen, dass ich eher bei mir bleibe, also nicht denke: "Oh Gott, was sagte der/die da über mich? Mag er/sie mich noch?" Sondern eher: "Der/die hat ja ne komische Meinung von mir. Mag ich mein Gegenüber jetzt eigentlich noch?"

    Ich habe gerade nochmal darüber nachgedacht, was mich so daran stört, dass die Männer merken könnten, dass ich nervös bin und rot anlaufe und sowas. Ich will - wie gesagt - nur Freundschaft, und befürchte, es mir dadurch zu verscherzen. Denn diese Signale lassen ja eher ein sexuelles Interesse erahnen, meine ich. Und das habe ich eben nicht bzw. selbst wenn ich es neben den freundschaftlichen Gefühlen habe, will ich es nicht zeigen und nicht ausleben.

    und was spricht gegen ein aussprechen dieser unsicherheit? ganz nebenbei zu sagen: mist, jetzt werde ich schon wieder vor lauter unsicherheit rot - nimm das bitte nicht persönlich, das passiert mir ständig!

    Ja, das wird wohl das Beste sein. Wobei mir das niemand abkauft, haha ;-D . Ich sehe mich selbst ja eher als schüchtern, so ganz isoliert gesehen. Trotzdem verhalte mich oft mutiger als die Menschen um mich rum, obwohl das für mich selbst halt noch unter "schüchtern" läuft. Ich glaube, ich würde mich noch unsicherer fühlen, wenn ich es ausspreche - aber einen Versuch ist es wert :-) . Manchmal irrt man sich bei sowas ja auch - im eigenen Kopf sehen die Dinge immer ganz anders aus und wenn man es dann macht, ist es - wie gesagt - ganz anders. Ich fände es nur halt echt schrecklich, wenn einer der Männer denken würde, ich stehe auf ihn, und so kreise ich innerlich um diesen Gedanken. So, wie wenn man sich sagt: "Denk ja nicht an den rosanen Elefanten!" Hm...

    Hi :-) !


    Wollte nur mal rückmelden, dass die Taktik "einzelne Schafe von der Herde trennen" gut funktioniert hat ;-D ! So kann ich auch für die Gruppensituationen üben. Und die Leute sind echt nett :)z ! Außerdem versuche ich gerade, durch äußere aber vorallem innere Maßnahmen mein Selbstwertgefühl zu stärken. Ich glaube, ich bin auf nem guten Weg :-) .


    LG

    Hallöle,


    ich habe nochmal ne Frage:


    Der Zuschauer meinte ja, wenn das mit meinem Umfeld weiterhin so schwierig bleibt, sollte ich mich mal woanders umsehen, und ich muss zugeben: Ich fühle mich in meinem jetzigen Umfeld einfach nicht wohl. Mir ist es irgendwie zu blöd, auf alle anderen Menschen zugehen zu müssen, richtige Momente abzupassen, Signale zu deuten. Das ist tierisch anstrengend.

    ? Und es soll ja Spaß machen, was es so nicht tut. Ich gehe gerne auf andere Menschen zu, aber ich will nicht das Gefühl haben, dass ich es muss, weil sonst nichts passiert. Ein paar nette Menschen habe ich da ja kennengelernt und mit denen werde ich hoffentlich in Kontakt bleiben, aber das war es dann auch, schätze ich leider. Trotzdem möchte ich meine Erwartungen an dieser Stelle nochmal überprüfen, gerade auch in Anbetracht dessen, dass ich mir wohl eine andere Gruppe suchen werde:


    Die Gruppe hat sich jetzt 4 oder 5 mal getroffen - ist es da zu viel erwartet, dass man zumindest mit allen oder wenigstens vielen mal in Kontakt kam?


    Es sind ca.

    Mitglieder. Ist es da überhaupt realistisch, mit den einzelnen Menschen in Kontakt zu kommen?


    Mich stört, dass so überhaupt nichts dafür getan wurde, dass die Leute sich überhaupt kennen lernen. Man könnte ja mal organisieren, zusammen auf den Weihnachtsmarkt zu gehen oder sowas. Ich gehe einem Hobby doch nicht in einer Gruppe nach, um allein zu bleiben - da kann ich das ja gleich Zuhause im stillen Kämmerlein machen.


    Irgendwie bin ich gerade frustriert. Aber vielleicht bin ich auch zu ungeduldig?


    Naja... ich werde meine Erwartungen in jedem Fall zurückschrauben und mal schauen, was ich stattdessen machen kann. Vielleicht wäre eine kleinere Gruppe besser?


    Wo kann man denn gut Leute kennenlernen?


    LG