@ Cote Sauvage

    Zitat

    Das musst du dir ein bisschen abgewöhnen, und deine Loyalität etwas gezielter einsetzen ;-)

    Ja... Ich bin leider superloyal |-o . D.h. eigentlich mag ich das an mir, aber vielleicht sollte ich trainieren, meine Loyalität erst etwas später auszupacken, wenn ich mir sicher bin, dass mein Gegenüber sie auch verdient hat. Wobei eigentlich jeder Mensch Freundlichkeit und Loyalität verdient hat, außer er ist Hitler oder so. Naja...

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    Diesen Leuten gehst du doch auch am A**** vorbei, also können die dir ja genauso egal sein. Und, ähm, glaubst du die merken überhaupt, dass du nicht mehr da bist?

    1. Stimmt :-| . Sind die aber eigentlich selber doof, denn...


    2. ??Die werden es schon merken. Stell dir vor, es ginge um Fußball. Dann wären wir aktuell 5 Verteidiger, 5 Mittelfeldspieler und 2 Stürmer. Und ich bin einer der Stürmer.??

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    Sorry, aber das Altersproblem versteh ich überhaupt nicht. Wieso sollte dich jemand nach deinem Alter fragen, außer du siehst aus wie knapp unter 18 und möchtest in irgendeinen Hardcore-Sex-Club eintreten?!


    Wieso um Gottes willen willst du über dein Alter schummeln ??? Und wie gesagt: Was, wenn du jemanden ernsthafter kennen lernst? Behauptest du dann bei deinen Geburtstagen auch was Falsches? Das ist doch Kinderkram.

    Eigentlich, ja. Naja... mein Lebensweg ist ja ein bisschen krumm und daher werde ich oft nach meinem Alter gefragt, wenn es um Berufliches geht. Also wie entgehe ich dem Kinderkram hier?

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    ich würde die goldene regel anwenden und mich fragen, wie ich wollen würde, dass jemand aus meiner gruppe scheidet.

    Und was, wenn man festgestellt haben sollte, dass die Gruppe aus überwiegend Bescheuerten, an dem Austretenwollenden Desinteressierten usw besteht? ":/ Von mir kriegt jeder soviel Fairness und Nettigkeit, wie er meiner Meinung nach verdient.

    Hat was für sich, ja. Ich sollte wohl mal trainieren, meine Position zu stärken. Ich bin immer viel zu sehr bei den anderen.

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    ich würde aber nicht in eine LARP-gruppe gehen, wenn ich LARP gar nicht mag oder es nur als so eine art notwendiges übel sehe, um menschen kennen zu lernen, denn dann lernt man dort auch niemanden kennen.

    Ersetze LARP durch XXX -> sehr richtig, seh ich genauso!

    Naja... Es gibt ja auch noch etwas zwischen "notwendiges Übel" und "brennende Leidenschaft". Da sind eigentlich die meisten meiner Hobbies angesiedelt. D.h. mache ich manche schon leidenschaftlich gern, aber dafür brauche ich dann eigentlich keine anderen Menschen um mich rum.

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    Ich dachte halt so, weil... hm... wenn man selber ein bisschen anders ist als der Durchschnitt, ist man es doch gewohnt, komisch beäugt zu werden, und das will man dann doch eigentlich niemand anderem antun?

    Also ganz ehrlich, bevor du hier einige Threads über dich und dein Komischsein aufgemacht hast, hätte ich dich von deinen Beiträgen in Threads anderer her überhaupt nicht für "komisch" gehalten.

    Hm... vielleicht ist das der Punkt. Ich habe vielleicht hier und da ungewöhnliche Ansichten, gerade was romantische Beziehungen angeht und mein Lebensweg ist ein bisschen krumm, aber davon ab bin ich eigentlich nicht "komisch". Ich denke, ich kann ganz gut kommunizieren und komme mit den meisten Menschen aus. Aber manchmal lege ich selber den Fokus so sehr auf meine komischen Seiten - die ja aber eh jeder hat - dass ich vergesse, mir selbst und meinem Urteil zu vertrauen. Ergibt das irgendeinen Sinn für dich?

    @ Forensiker *:)

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    Zu deinem Abschied dort: Wir hatten im Lateinunterricht mal einen Text gelesen, wo ein Volk auch "auf zu neuen Ufern" wollte. Die haben zuallererst ihr altes Dorf angezündet, damit sie keinen Gedanken mehr daran verschwenden und auf jeden Fall nach vorne gucken und sich etwas Neues suchen. Selbiges ist natürlich zur Nachahmung nicht empfohlen, aber ich denke, du verstehst schon, worauf es hinausläuft: Du solltest kein Fünkchen Energie in einen sozialverträglichen Abschied stecken. Wenn sich jemand meldet und persönliches Interesse zeigt, kannst du ja immer noch was dazu sagen. Vielleicht ergibt sich daraus sogar eine bessere Freundschaft, wer weiß, aber der Ball läge dann erstmal bei den anderen und du hast den Kopf frei.

    Auch wieder wahr. Den Teamleiter habe ich ja sogar grob informiert und hier und da noch ein paar Andeutungen gemacht. Das muss reichen.


    Heute Nacht hatte ich einen komischen Traum darüber, dass doch noch alles gut wird... seufz...

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    Was die neuen Ufer angeht, erscheint mir dein Vorgehen irgendwie ein bisschen kopflastig. Das könnte zwar glatt von mir kommen ( ;-D ), aber wenn ich mal meine Erfahrung gegen das primär Gelernte antreten lasse, dann zählt einfach das Ausprobieren und ggf. auch schnell wieder Fallenlassen, wenn es eben nicht so passt. Das ist vielleicht alles ein bisschen anstrengend und nervig, gerade weil es in der Schule & Studium mit dem "einen Umfeld" tatsächlich funktioniert hat und man danach irgendwie sehen muss, wo man bleibt. Es eröffnet aber auch Chancen, Beziehungen und Hobbies zu pflegen, auf die man im Herdenschwarm nicht getroffen wäre und man muss nicht jeden Quatsch mitmachen, den das Umfeld macht.


    Aber was ich eigentlich sagen wollte: Du hast ja schon einige Ideen. Probiere sie einfach aus, in der Reihenfolge wie sie da oben stehen, und dann weißt du mehr ;-)

    Irgendwie sprichst du mir mit diesem Abschnitt komplett aus der Seele, vielen Dank dafür :)z . Ich habe ja auch das ganze Handwerkszeug, um gut klarzukommen: Ich bin eine nette, zuvorkommende Person, die nur manchmal nicht genug auf sich selbst achtet und sich selbst und der eigenen Wahrnehmung nicht genug vertaut - aber daran kann ich ja arbeiten, dem Instinkt mehr Glauben zu schenken :)z . Und dann probiere ich halt rum, auch wenn es anstregend wird. Aber es ist sicherlich anstrengender, langfristig ohne soziales Netz zu bleiben oder in Gruppen zu verweilen, die einem nicht guttun.


    Was denkt ihr eigentlich, was für eine Frist da angemessen ist, wo man sagen kann: Da wird nichts mehr. Oder ist das dann eher ereignisabhängig? Im Moment denke ich an 3 - 6 Monate. Wenn sich bis dahin keine positive, respektvolle, werschätzende und interessierte Tendenz entwickelt hat, kann ich es ja auch lassen, dann kommt da bestimmt nichts mehr. Wobei meine Psychologin meinte, dass sowas Jahre dauern kann :-o . Aber mich jahrelang ignorant oder gar schlecht behandeln lassen, damit es irgendwann besser wird? Was für einen Sinn ergibt das denn ":/ ? :-/

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    Oder ist das dann eher ereignisabhängig?

    Na, ich würde etwas aufhören, wenn ich mich nicht mehr wohlfühle oder den Spaß an der Sache verliere. Ganz einfach. Erstmal wäre ich also dabei umzu sehen ob mir das was da gemacht wird liegt, wenn nein, wäre ich weg. In zweiter Instanz kommt dann näherer Kontakt. Wenn die Leute da unsympathisch wären würde ich die Gruppe wechseln. Solange ich mich gut fühlte, würde ich bleiben, nähere Kontakte hin oder her, denn ein nettes Hobby ist ja schon eine Menge wert.

    Zitat

    Hm... vielleicht ist das der Punkt. Ich habe vielleicht hier und da ungewöhnliche Ansichten, gerade was romantische Beziehungen angeht und mein Lebensweg ist ein bisschen krumm, aber davon ab bin ich eigentlich nicht "komisch". Ich denke, ich kann ganz gut kommunizieren und komme mit den meisten Menschen aus. Aber manchmal lege ich selber den Fokus so sehr auf meine komischen Seiten - die ja aber eh jeder hat - dass ich vergesse, mir selbst und meinem Urteil zu vertrauen. Ergibt das irgendeinen Sinn für dich?

    Um es nochmal zu spezifizieren:


    Person X macht, zum Beispiel, meine Einstellung zu Aberglauben schlecht. Dann denke ich mir: "Cinnamon, du bist ja auch manchmal komisch, also musst du das tolerieren. Und da du so komisch bist, schätzt du das vermutlich eh falsch ein, und so schlimm ist das gar nicht."


    Eigentlich sollte ich wohl besser denken: "Ja, Cinnamon, du hast auch deine Eigenarten, aber du weißt, wie man respektvoll kommunziert, und erwartest das auch von deinem Gegenüber. Und das kannst du auch erwarten."


    Aber zweitere Ansicht ist da bei noch so vage und theoretisch, als Automatismus kommt immer Ersteres bei mir durch.


    Und wenn man selber an seinen Werten zweifelt, kommt das vielleicht auch so rüber, dass man da nicht wirklich auf mich achten muss.


    Ich habe einfach immer Angst davor, mir was zu verbauen und andere vor den Kopf zu stoßen, weil ich dann vielleicht alleine dastehe, weil ich eben komisch bin %:| .


    Ist ja eigentlich Quatsch, glaube ich, aber eben ziemlich tief verwurzeltes, in der Kindheit erlerntes Verhalten.


    Bringt mich wieder zu dem Gedanken, mal ne Tiefen-Therapie zu machen...

    Zitat

    Ich habe einfach immer Angst davor, mir was zu verbauen und andere vor den Kopf zu stoßen, weil ich dann vielleicht alleine dastehe, weil ich eben komisch bin %:| .

    Und dann sind meine Werte vielleicht auch noch falsch, und ich habe mir umsonst was verbaut und Ärger auf mich gezogen.


    Hirn-Mist halt %:| .

    anfangmitfreude,

    Zitat

    das muss nicht sein. ich hab schwule kennen gelernt, die sich wie die grössten a-löcher benommen haben. belogen, intrigiert und einen auch noch für dumm verkauft. und ich hab mal einen paki kennen gelernt, der es ganz und gar nicht mochte, wenn man ihn paki nannte. aber was der so abgesondert hat, wenn man mit ihm über schwule oder frauen gesprochen hat. :-o alter schwede.

    das ist zwar etwas offtopic, aber trotzdem nicht unwesentlich:


    Paki ist alles andere als eine Verniedlichungsform von Pakistani, empfiehlt sich also nur bedingt als Gesprächseinstieg, wenn man auf Toleranz aus ist :)D

    Zitat

    Naja... mein Lebensweg ist ja ein bisschen krumm und daher werde ich oft nach meinem Alter gefragt, wenn es um Berufliches geht. Also wie entgehe ich dem Kinderkram hier?

    Dem kannst du nur entgehen, indem du so Umwege wie Schwindeleien über dein Alter bleibenlässt. Du musst nicht jedem die "Krummheit" deines Lebenswegs auf die Nase binden genauso wie du nicht jedem gleich sagen musst, dass du "komisch" bist. Und auf eine Frage nach dem Alter kann man sich auch irgendeine höfliche Nichtantwort zurechtlegen. Und abgesehen davon: Dein Lebensweg bleibt doch "krumm", egal was du über dein Alter sagst. Aber ok, bei dem Thema kommen wir irgendwie nicht zusammen, macht ja auch nichts.

    Zitat

    Was denkt ihr eigentlich, was für eine Frist da angemessen ist, wo man sagen kann: Da wird nichts mehr. Oder ist das dann eher ereignisabhängig?

    Das ist genauso wie die Frage "nach dem wie vielten Date darf/ sollte man Sex haben?"


    Das ist doch ein wirklich guter Tip:

    Zitat

    Na, ich würde etwas aufhören, wenn ich mich nicht mehr wohlfühle oder den Spaß an der Sache verliere. Ganz einfach. Erstmal wäre ich also dabei umzu sehen ob mir das was da gemacht wird liegt, wenn nein, wäre ich weg. In zweiter Instanz kommt dann näherer Kontakt. Wenn die Leute da unsympathisch wären würde ich die Gruppe wechseln. Solange ich mich gut fühlte, würde ich bleiben, nähere Kontakte hin oder her, denn ein nettes Hobby ist ja schon eine Menge wert.

    Weiter:

    Zitat

    Um es nochmal zu spezifizieren:


    Person X macht, zum Beispiel, meine Einstellung zu Aberglauben schlecht. Dann denke ich mir: "Cinnamon, du bist ja auch manchmal komisch, also musst du das tolerieren. Und da du so komisch bist, schätzt du das vermutlich eh falsch ein, und so schlimm ist das gar nicht."


    Eigentlich sollte ich wohl besser denken: "Ja, Cinnamon, du hast auch deine Eigenarten, aber du weißt, wie man respektvoll kommunziert, und erwartest das auch von deinem Gegenüber. Und das kannst du auch erwarten."

    Weißt du was ich in so einem Fall mache? Ich mach mir gar keine Gedanken. Ich hab eben die Einstellung, und ein anderer eine andere. Vielleicht finde ich die Einstellung des anderen interessant, blöd oder sie ist mir wurschtegal. Fertig.

    Zitat

    Bringt mich wieder zu dem Gedanken, mal ne Tiefen-Therapie zu machen...

    Ich finde, du solltest keinesfalls irgendwas machen wo das Wort "tief" drin vorkommt.

    @ danae

    Zitat

    Na, ich würde etwas aufhören, wenn ich mich nicht mehr wohlfühle oder den Spaß an der Sache verliere. Ganz einfach. Erstmal wäre ich also dabei umzu sehen ob mir das was da gemacht wird liegt, wenn nein, wäre ich weg. In zweiter Instanz kommt dann näherer Kontakt. Wenn die Leute da unsympathisch wären würde ich die Gruppe wechseln. Solange ich mich gut fühlte, würde ich bleiben, nähere Kontakte hin oder her, denn ein nettes Hobby ist ja schon eine Menge wert.

    Hm... das klingt ganz vernünftig. Manchmal bin ich halt zu schnell dabei, Dinge hinzuschmeißen, also habe ich jetzt mal das andere Extrem gekostet. Vermutlich liegt die Wahrheit irgendwo in der Mitte - also meine Wahrheit, die ich noch finden muss ^^.

    @ Forensiker

    Wenn ich so frei sein darf:


    Ich vermute, er wollte damit eben das ausdrücken:


    Der Mann war (verständlicherweise) dagegen, selbst beleidigt zu werden, hatte aber Probleme damit, das Recht auf Toleranz auf andere als ihn selbst zu übertragen, z.B. Frauen.

    @ Cote Sauvage

    Zitat

    Aber ok, bei dem Thema kommen wir irgendwie nicht zusammen, macht ja auch nichts.

    Oh, das muss ein Missverständnis sein. Ganz im Gegenteil finde ich wirklich interessant, was du dazu sagst. Warum meinst du denn, wir würden da nicht zusammen kommen? Verstehe ich gerade nicht ^^.

    Zitat

    Dem kannst du nur entgehen, indem du so Umwege wie Schwindeleien über dein Alter bleibenlässt. Du musst nicht jedem die "Krummheit" deines Lebenswegs auf die Nase binden genauso wie du nicht jedem gleich sagen musst, dass du "komisch" bist.

    Und was sagt man dann, wenn man nach Beruflichem gefragt wird? Finde das irgendwie voll schwierig. Daher habe ich bisher immer die Wahrheit gesagt, teilweise gekürzt, aber ja. Und dann kam halt die Frage auf, wie alt ich bin.

    Zitat

    Und auf eine Frage nach dem Alter kann man sich auch irgendeine höfliche Nichtantwort zurechtlegen. Und abgesehen davon:

    Die da wäre @:) ?


    Vielleicht enstand der Eindruck, durch meine Fragen, ich würde das anders sehen, als du. Wie ich das am Ende sehe, weiß ich noch nicht, aber... hm... mich würde halt schon interessieren, was du meinst, weil ich mir darunter noch nicht so viel vorstellen kann - also wirklich interessiert.


    Du musst darauf aber natürlich nicht eingehen, wenn du nicht willst @:) !

    Zitat

    Dein Lebensweg bleibt doch "krumm", egal was du über dein Alter sagst.

    Schon. Aber ich denke mal... Hm... Die Leute wollen dann irgendwie einschätzen, wie krumm, oder sind auch einfach interessiert. Keine Ahnung. Und daher fragen sie dann nach meinem Alter.

    Zitat
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    Was denkt ihr eigentlich, was für eine Frist da angemessen ist, wo man sagen kann: Da wird nichts mehr. Oder ist das dann eher ereignisabhängig?

    Das ist genauso wie die Frage "nach dem wie vielten Date darf/ sollte man Sex haben?"


    Das ist doch ein wirklich guter Tip:

    Hm... Stimmt vermutlich. Ich muss echt mal lernen, meinem Instinkt zu vertrauen ^^. Mäh.

    Zitat

    Weiter:

    Zitat

    Weißt du was ich in so einem Fall mache? Ich mach mir gar keine Gedanken. Ich hab eben die Einstellung, und ein anderer eine andere. Vielleicht finde ich die Einstellung des anderen interessant, blöd oder sie ist mir wurschtegal. Fertig.

    Oh, da haben wir uns missverstanden. Mir ging es nicht darum, dass jemand eine andere Meinung halt als ich. Das ist ja voll okay. Mir ging es darum, dass meine Meinung schlecht gemacht wurde. Also es ging mir nicht um die Sachebene, sondern die emotionale Ebene. Das war eben einfach respektlos. Und statt zu sehen: "Gut, das war respektlos, Menschen mit so einem Verhalten will ich nicht um mich haben, wenn ich es mir aussuchen kann." Kam eben nur der Gedanke:"Oh, ich bin voll mackig, ich sehe das bestimmt falsch, der andere wird schon recht haben und meine Meinung ist wirklich scheiße. Der hat ein Recht, mich so zu behandeln, und ich sehe das zu eng."

    Zitat
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    Bringt mich wieder zu dem Gedanken, mal ne Tiefen-Therapie zu machen...

    Ich finde, du solltest keinesfalls irgendwas machen wo das Wort "tief" drin vorkommt.

    Auch nicht tauchen ;-D ?


    Naja... der Gedanke war halt, solche Muster mal aufzubrechen. Also eher als Hilfestellung, um ein ungutes Verhalten abzulegen, aus eher hinderlichen Denkmustern rauszukommen.

    Zitat

    das ist zwar etwas offtopic, aber trotzdem nicht unwesentlich:


    Paki ist alles andere als eine Verniedlichungsform von Pakistani, empfiehlt sich also nur bedingt als Gesprächseinstieg, wenn man auf Toleranz aus ist :)D

    stimmt. aber wenn derjenige homosexuelle "schwuchteln" nennt oder frauen direkt auf ihren "arsch und ihre titten" anspricht und sich dabei auch noch was ablacht, bekommt er eben sowas zu hören wie paki. nach einer weile hatte er es dann akzeptiert und dann war auch gut - er hat weiter ausgeteilt, aber musste auch einstecken können.

    Zitat

    Warum meinst du denn, wir würden da nicht zusammen kommen?

    Weil du ein Problem hast mit deinem Alter iVm deiner Lebensgeschichte und anscheinend nach wie vor darüber lügen würdest, ich das aber nicht zielführend finde.

    Zitat

    Und was sagt man dann, wenn man nach Beruflichem gefragt wird? Finde das irgendwie voll schwierig. Daher habe ich bisher immer die Wahrheit gesagt, teilweise gekürzt, aber ja. Und dann kam halt die Frage auf, wie alt ich bin.

    Da kann man doch alle möglichen ausweichenden Antworten geben, zB "Du, ich bin echt froh, wenn ich in meiner Freizeit nicht über Arbeit und so reden muss". Oder auch "Ach weißt du, das ist etwas verkorkst bei mir, das wär jetzt zu anstrengend, das alles zu entkorksen; lass uns doch (dem Hobby nachgehen)". Und genauso ist es mit dem Alter, da kann man irgendwas kokett witziges sagen. Ich bin da spontan schlagfertig und ich denke es bringt dir nichts, wenn du Antwoten auswendig lernst, die nicht zu dir passen.

    Zitat

    Auch nicht tauchen ;-D ?

    Doch, Tauchen wäre ok ;-D

    Ehrlich, Cinnamon, mach dir nicht so eine Birne. Entweder man weicht so aus, wie Cote Sauvage oder man geht damit eher offensi um, so wie ich. Du bist du, dein Weg war nicht so wie es Mustermanns, aber das ist halt einfach so. Wenn du Leute kennenlernen willst, die dich mögen wie du bist, wie willst du die finden, wenn du dich verstellst?


    Mal im ernst, was willst du mit Leuten die sich schon von einer leicht krummen Vita abschrecken lassen? Was glaubst du wie lange hält so eine Bekanntschaft, wenn du das verstecken kannst?

    Cinnamon4 *:)

    Zitat

    Irgendwie sprichst du mir mit diesem Abschnitt komplett aus der Seele, vielen Dank dafür :)z .

    @ :)

    Zitat

    Ich habe ja auch das ganze Handwerkszeug, um gut klarzukommen: Ich bin eine nette, zuvorkommende Person, die nur manchmal nicht genug auf sich selbst achtet und sich selbst und der eigenen Wahrnehmung nicht genug vertaut - aber daran kann ich ja arbeiten, dem Instinkt mehr Glauben zu schenken :)z . Und dann probiere ich halt rum, auch wenn es anstregend wird. Aber es ist sicherlich anstrengender, langfristig ohne soziales Netz zu bleiben oder in Gruppen zu verweilen, die einem nicht guttun.

    :)z

    Zitat

    Was denkt ihr eigentlich, was für eine Frist da angemessen ist, wo man sagen kann: Da wird nichts mehr. Oder ist das dann eher ereignisabhängig? Im Moment denke ich an 3 - 6 Monate. Wenn sich bis dahin keine positive, respektvolle, werschätzende und interessierte Tendenz entwickelt hat, kann ich es ja auch lassen, dann kommt da bestimmt nichts mehr. Wobei meine Psychologin meinte, dass sowas Jahre dauern kann :-o . Aber mich jahrelang ignorant oder gar schlecht behandeln lassen, damit es irgendwann besser wird? Was für einen Sinn ergibt das denn ":/ ? :-/

    Ist sicherlich richtig, dass eine konkrete Zeitspanne irgendwie nicht weiter hilft. Ich würde mich so schnell vom Acker machen, dass sich kein Frust aufbaut, ich die Angelegenheit einfach abhaken und etwas Neues ausprobieren kann. Das kann ja auch etwas Ähnliches sein, zum Beispiel einfach ein anderer VHS Kurs mit anderem Thema und anderen Leuten. Für die Auswahl hilft es sicherlich, wenn man möglichst genau weiß, was einem vorher nicht gefallen hat, womit dann der vorherige "Fehlschlag" dann irgendwie auch seinen Sinn bekommt. Das ist übrigens auch etwas, was ich früher nie kapiert habe und m. E. auch viele andere nicht kapieren - dass was wie ein Fehlschlag aussieht hier eigentlich nur ein Lerneffekt ist, den man sich gar nicht erst eingestehen muss.


    Dass ein realer Aufbau von Freundschaften und Beziehungen eine Sache von Jahren sein kann, kann ich auch bestätigen. Ist mir tatsächlich mal in einem VHS Kurs passiert, an dem ich schon Jahre Teil nahm und sich irgendwann eine Gruppendynamik ergab, wo sich für mich sowohl einige freundschaftliche Treffen, Dates und eine Beziehung ergaben. Es ist aber nicht so, dass ich all die Jahre darauf gewartet hätte, sondern ich bin einfach meinem Hobby nachgegangen ;-)

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    Hm... Kann schon sein. Aber wie könnte ich das ändern? Das Einzige, was ich mit anderen Menschen wirklich extrem gern tue, ist reden. Das kann ich ja auch alleine nicht. Aber "Reden" als Hobby gibt es ja nicht so wirklich...

    Das finde ich ja irgendwie drollig ;-) Ich habe auch eine Freundin, mit der ich sehr gerne Zeit verbringe und bei ihr bekomme ich immer den Eindruck, für sie besteht die Welt aus Wörtern. Ich respektiere das absolut, vermute dahiner auch viel Neurologie, bloß ist es dann so, dass ich sie in der anderen Hälfte der Welt nicht antreffe. Ich finde nun Reden und Schreiben schon irgendwie wichtig, genieße es aber auch, einfach mal eine Stunde im Matsch einem Fußball hinterherzuhecheln und nachher nie wieder eine Silbe darüber zu verlieren. Und bin dann doch manchmal etwas befremdet, wenn ein schönes Erlebnis für sie überhaupt erst stattfindet, wenn sie darüber reden kann.


    Übrigens kannst du ja hobby-mäßig schon daran anknüpfen. Da ist die Frage ja vielmehr, über was du reden willst. Eine reine Frauenrunde ist da, mindestens testweise, sicherlich nicht verkehrt.

    Zitat

    Auch nicht tauchen ;-D ?

    In Psychoanalyse kommt auch nichts mit "tief" vor ^^

    Zitat

    Entweder man weicht so aus, wie Cote Sauvage

    Also nicht dass wir uns da falsch verstehen, ICH würde auf Fragen nach meinem Alter/ Lebensweg nicht ausweichen, das war nur eine vorgeschlagene Vorgehensweise für die TE.

    Hey ihr *:) !

    @ Cote Sauvage

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    Warum meinst du denn, wir würden da nicht zusammen kommen?

    Weil du ein Problem hast mit deinem Alter iVm deiner Lebensgeschichte und anscheinend nach wie vor darüber lügen würdest, ich das aber nicht zielführend finde.

    Hm... Ich will ja eigentlich auch nicht darüber lügen, aber auszuweichen finde ich schwierig und mit Ehrlichkeit habe ich mich bisher in die Nesseln gesetzt.


    Also, um es nochmal zu spezifizieren: Ich wäre schon gerne ehrlich, befürchte aber, dann nicht akzeptiert zu werden. Und akzeptiert werden will ich ja auch.


    Es ist einfach schwierig für mich.

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    Und was sagt man dann, wenn man nach Beruflichem gefragt wird? Finde das irgendwie voll schwierig. Daher habe ich bisher immer die Wahrheit gesagt, teilweise gekürzt, aber ja. Und dann kam halt die Frage auf, wie alt ich bin.

    Da kann man doch alle möglichen ausweichenden Antworten geben, zB "Du, ich bin echt froh, wenn ich in meiner Freizeit nicht über Arbeit und so reden muss".

    Und wenn die dann weiter bohren? Sorry, aber die Leute, die ich kennengelernt habe, sind so. Mir ist sowas ja schnurz und ich frage auch eher selten nach Beruflichem, aber viele, die ich kannte, brachten das Thema von alleine auf und quasselten dann auf mich ein. Voll nervig irgendwie.


    Vielleicht lag das auch daran, dass es sich um ein eher kostenintensives Hobby handelte (habe dafür ziemlich gespart), und die anderen waren dann so Erfolgs- und Karrieremenschen. Ich weiß es auch nicht ^^.


    Ich finde es nicht besonders interessant, was andere beruflich machen, weil ich eben erfahren habe, dass das nichts über den Wert und die Liebenswürdigkeit der Menschen aussagt. Es ist maximal interessant, wenn man wie danae oder so Archäologin ist (stimmt doch?) und dann denkt man halt: "Oh, cool, was erforschst du denn gerade?" Aber ich könnte eben auch sagen, wenn jemand in seiner Freizeit gerne Musik schreibt: "Oh, cool, woran arbeitest du denn da gerade?"


    Manchmal denke ich, dass bei so Leuten, die ganz früh nach dem Job fragen - und dann auch nicht locker lassen - noch sowas drinsteckt, was ich sonst eigentlich nur noch von meinen Großeltern kenne: "Schau, dass aus dir was wird, du bist, was du machst."


    {:(

    Zitat

    Oder auch "Ach weißt du, das ist etwas verkorkst bei mir, das wär jetzt zu anstrengend, das alles zu entkorksen; lass uns doch (dem Hobby nachgehen)". Und genauso ist es mit dem Alter, da kann man irgendwas kokett witziges sagen. Ich bin da spontan schlagfertig und ich denke es bringt dir nichts, wenn du Antwoten auswendig lernst, die nicht zu dir passen.

    Ja, da hast du Recht.