auseinander ziehen - und trotzdem noch zusammen...

    Hallo zusammen,


    ich war / bin seit sechs Jahren mit meinem Freund zusammen, 5 Jahre davon haben wir in seiner Wohnung zusammen gelebt. Die letzten 1 1/2 Jahre waren nicht mehr so schön, wir hatten einige Probleme und entfernten uns immer weiter voneinander.


    Ende Januar kam es zu einem ernsten Gespräch, in dem er die Beziehung beendete. Dann ging er zwei Tage auf einen Lehrgang und als er wieder zurück kam wollte er alles zurück nehmen und einfach wieder weitermachen. Ich war jedoch in diesen Tagen nicht untätig und sagte ihm, ich würde mir eine eigene Wohnung suchen. Er war zuerst geschockt, da ich in dieser Beziehung immer nachgab und ihm letztendlich jeden Scheiss den er baute verzieh. Aber hier blieb ich hart - so weh es mir tat.


    Wir sprachen lange darüber, was schief gelaufen ist und wie es weiter gehn könnte und kamen zu dem Schluss, dass es für den Moment wirklich besser ist, wenn ich ausziehe. Es heisst ja damit nicht gleich, dass damit die Beziehung auch beendet ist.


    Mittlerweile wohne ich seit über einem Monat in meiner Wohnung und er besucht mich regelmässig, aber so richtig wie es einmal war ist es noch nicht.


    Wie schaut es denn bei euch aus - habt ihr sowas auch schonmal versucht, um eure Beziehung zu retten und wie ging es euch? War es letztendlich ne Trennung light oder habt ihr das Ruder nochmal rumreissen können?


    LG

  • 6 Antworten

    Kann man nicht generell beantworten.


    Die Grundfrage ist die: Wollt Ihr einen Fortbestand der Beziehung?


    In meiner ersten Ehe hat die vorüberghende Trennung die Scheidung gebracht -aber ist/muss nicht prinzipiell sein ???


    WEr Er Dich besucht - liegt Ihm an Dir, außer es ist nur seueller Natur ???

    Mein Ex-Freund und ich waren auch 4 Jahre zusammen und haben dann beschlossen jeder wieder eine eigene Wohnung zu ziehen. Es lief nicht mehr gut bei uns, wir hatten ständig viele Streitigkeiten und haben das als unsere letzte Chance gesehen. Aber es ist dann nie mehr so geworden wie es mal war, eigentlich war es wirklich eine Trennung auf Raten. So wie man vorher den Alltag in einem gemeinsamen Zuhause geplant hat, hat man Stück für Stück dieses aufgegeben. Also nicht immer zusammen Abendbrot gegessen, beieinander übernachtet, etc. Im Gegenteil jeder hat angefangen sich einen neuen Alltag zu bilden mit seinen Freunden in dem der Partner irgendwann immer und immer weniger Platz hatte. Naja, ich habe dann irgendwann einen neuen Mann kennengelernt und somit kam dann die Trennung, die so oder so irgendwann gekommen wäre!

    Ich möchte es auf jeden Fall versuchen - trotz aller Probleme hatten wir überwiegend eine harmonische Beziehung und ich kann es mir einfach nicht mit einem anderen Mann vorstellen. Aber ich habe Angst dass es wirklich eine Trennung auf Raten wird, wo man sich immer mehr entfernt. Das will ich nicht, wenns nicht mehr funktioniert will ich einen Schlusstrich machen und gut ist.


    Er war länger arbeitslos, ich habe mich halb tot gearbeitet, er war ausgeruht und nicht ausgelastet, ging weg und trank zuviel, ich war überlastet und zu nichts mehr zu gebrauchen wenn ich heim kam. Letztendlich konnte ich mir anhören dass es so langweilig mit mir ist.


    Nun hat er wieder einen Job - und arbeitet jetzt selbst wahnsinnig viel, teilweise auch am Wochenende. Er versteht mich jetzt besser, aber mit seinem und meinem Job und auch noch den getrennten Wohnungen sehen wir uns momentan nicht viel. Und im Hinterkopf hat man dann auch, arbeitet er wirklich oder trifft er sich mit einer anderen - man kanns ja nicht mehr nachvollziehen.


    Ich habe ihm heute gesagt, wenn er sich nicht mehr um mich kümmert bzw. mich sehen will dann soll er es sagen, dann lassen wir es eben. Er meinte er wolle mich nicht verlieren und wir können unsere Probleme gemeinsam bewältigen. Nächste Woche will er ganz oft zu mir kommen - und am Sex liegt es nicht.


    Wir haben schon lange keinen mehr, ein Punkt der die Beziehung schon lange belastet. Aber je mehr er mich bedrängte, desto weniger Bock hatte ich auf Sex und verschloss mich ihm mehr und mehr. Als er schliesslich aufgab und mich nicht mehr anfasste, war es mir auch nicht recht. Ach, es ist einfach verfahren zur Zeit...

    bei mir und meinem ex war der auszug dann auch kurze zeit später das ende.


    obwohl ich mit besten absichten auszog und ich wirklich plante mit ihm zusammenzubleiben. es war nur noch gewohnheit und keine liebe mehr. das habe ich nach 2 wochen schon gemerkt und die beziehung beendet.

    Gewohnheit kann es ja jetzt nicht mehr sein, wir haben uns beide unser Leben neu eingerichtet... Gewohnheit wäre es gewesen, nichts zu tun obwohl es schief läuft.


    Keiner hier mit positiven Erfahrungen?

    Bestimmt, aber nicht online?


    Vorübergehende Trennung bedeutet zumeist endgültige - davor ist niemand sicher - auch ich nicht, der männl. Part von dreisäulen %-|