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    schon klar. Interessant wäre ein soziologische Untersuchung der Relation Oper/Theater/Wein und Akademiker bei der Gruppe u40, ich denke da würde es ganz anders aussehen.

    Ja, stimmt, nach Kohorten und Variablen wie Studienfach und ökonomische Bildung der Eltern, kulturelle Interessen der Eltern, Bildungsabschluss der Eltern, Einkommen der Eltern - das wäre interessant. Insbesondere eine mögliche Korrelation sozialer Herkunft und des Studienfaches würden mich interessieren bzw. eine mögliche Korrelation zwischen Studienfach, sozialer Herkunft und Interessen. Vermutlich gibt es das auch schon, ich mache aber keine Bildungssoziologie, deshalb müsste ich das jetzt erst suchen und dafür bin ich zu faul. ^^' |-o

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    ökonomische Bildung der Eltern

    ähm, nicht Bildung, Status natürlich.

    Und die separate Erwähnung von Einkommen ist dann natürlich auch sinnlos. Sorry, bin grad am Putzen nebenbei. ^^'

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    Insbesondere eine mögliche Korrelation sozialer Herkunft und des Studienfaches würden mich interessieren

    Gänzlich aus der Erinnerung, ich hatte mal gelesen, dass erststudierende Kinder (also nicht-akademische Herkunft) sich eher für Fächer entscheiden die auch einen Broterwerb ermöglichen - Ingenieur, Lehrer, Arzt etc., Fächer die man mit böser Zunge als erweiterte Ausbildung bezeichnen könnte. Hatte mich zunächst irritiert, daher erinnere ich mich noch dran.

    mittelgrobröhrig

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    Auch bei meinen Arbeitskollegen, von denen die Mehrheit Akademiker ist, sowieso in meinem Freundeskreis sind mir schon alle möglichen Hobbys untergekommen, eine Häufung der obengenannten wäre mir aber noch nicht aufgefallen.

    Ich habe eine ähnliche Erfahrung. Mein Freundschaftskreis ist durchmischt und das hat meiner Ansicht nach damit zu tun, dass es Menschen sind, die andere auf gleicher Augenhöhe betrachten, egal welche Ausbildung, Bildung, Herkunft oder was auch immer sie auch haben.


    Eine finanzielle Frage ist das meiner Ansicht nicht unbedingt, es sei denn, jemand ist der Meinung, man könne Theater, Konzerte, Musicals, Oper, Malerei nur life konsumieren. Massenveranstaltungen und dazu zähle ich Theater, Konzert, etc. sind nicht jedermanns Sache, oft auch nicht meine. Das bedeutet für mich nicht, dass jemand deswegen nicht Musik, Theater oder sonst interessiert ist bzw. es konsumiert. Ich kann auch zu Hause eine Oper hören, mir eine Theatervorstellung anschauen, etc. Habe ich z. B. sehr lange gemacht und mache es teilweise auch noch gerne.


    Umgekehrt bekomme ich mit, dass viele Akademiker oder nicht-Akademiker ins Theater gehen, zu Konzerten, Ausstellungen, ohne ein Interesse daran zu haben, sondern, weil man das halt tut. Die Unterhaltungen nach den Vorstellungen, die ja auf der Beziehungsebenen für mich relevant ist, sind dann extrem, wie soll ich sagen – neutral und kurz. Meine Mutter, die 3 Volksschulen absolviert hat, kann mir sagen, warum ihr welches Bild gefallen hat, warum ihr das Stück gefallen hat oder nicht. Sie kann natürlich keine elendslange Theorie über Expressionismus herunterleiern. Würde also zur Schlussfolgerung führen, dass durchaus manch Akademiker nicht weiß, was ihm gefällt bzw. nie gelernt hat, was eigentlich jemand schon mit 8 oder 10 kann – zu sagen was ihm gefällt und was nicht.


    Ich habe Leute bei Ausstellungen gesehen, die ihre Karte lösen und mehr oder minder gerade durch die Ausstellung marschiert sind, hier und da mal nach rechts und links schauend, aber ohne auch nur einen Halt zu machen. Die sagen nachher genauso wie ich, dass sie auf dieser oder jener Ausstellung waren.


    Die wenigsten Akademiker, die ich kenne gehen ins Theater, Musical, Konzerte, Museen, Lesungen, Ausstellungen, etc. Die haben überhaupt kein Interesse daran, nach einer 60-80-Stundenwoche ins Theater zu gehen oder zu einer Lesung zu gehen, geschweige denn selbst zu lesen. Trotzdem behaupten sie, dass sie Literaturinteressiert sind, Musik mögen, Theater, etc. etc. Eine kurze Nachfrage, was sie denn gerade lesen, führt oft zur Antwort: Ich habe keine Zeit, ich habe in der Schule gerne gelesen. Insofern zeigt mir das ein sehr achtloses und unbewusstes Verhalten sich selbst gegenüber, da es ja überhaupt nicht zutrifft, was sie sagen. Interesse heißt für mich etwas auch zu tun und nicht nur daherzureden. Dafür können sie mir natürlich oft irgendeine relevante Statistik mitteilen. Gut, das kann ich in einem Lexikon nachlesen. Das ist oft ein Wissen, das in der Luft hängt – sie haben es in ihrem Kopf, aber mit ihrem Leben hat es nichts zu tun. Das ist für mich dann genau das, dass jemand sein Wissen schlicht nicht anwenden kann. Mit irgendeiner Logik zu argumentieren, ohne auf sein Gegenüber einzugehen, ist schlicht ein Zeichen fehlenden Verständnisses und Einfühlungsvermögens. Im Grunde ist das für mich auch nichts anderes als Fachidiotie. Der eine redet über sich und seine Erfahrungswelt, der andere kommt mit intersubjektiven Theorien daher, die oft nicht einmal seine eigene Weltsicht oder Denkzusammenhang widerspiegelt.

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    Blöd wird er/sie schon nicht sein, aber bei 50% eines Jahrgangs ist ein Studium noch nicht mal mehr ein zwingender Hinweis auf überdurchschnittliche Intelligenz (kann es gar nicht sein)

    Sehe ich auch so. Früher hat man das ja Fachidiotie genannt, wenn jemand studiert hat und dann auf einem Gebiet ein tiefes wissen hatte, dafür aber keine weiteren Interessen. Für mich hat Fachidiotie nichts damit zu tun, ob sich zwei miteinander unterhalten können. Dass zwei Ärzte sich über ihren Job austauschen können, liegt auf der Hand. Entwicklungspotential kann es zwischen ihnen auf fachlicher Ebene geben. Gehört für mich zur beruflichen Ebene und nicht auf meine Kriterienliste von Partnerschaft oder Freundschaft. Im Gegenteil. Wie fad sind doch solche Veranstaltungen, an denen ich beruflich teilnehme und die Dinge aus fachlicher Sicht betrachtet werden.

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    Und ähm doch, auch in meiner Nicht-Akademiker-Kindheit war ich im Theater, im Museum und in der Oper

    Ich nicht, aber ich habe Opern gehört, Theateraufführungen angeschaut und habe trotzdem schon gewusst, dass mir van Gogh und Turner besser gefallen als abstrakte Malerei.

    @ scarface1988

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    Bourdieu nennt das "soziales, kulturelles, ökonomisches und symbolisches Kapital", das ein Mensch besitzt - schon dann, wenn er nur geboren wurde und noch nie eine öffentliche Erziehungseinrichtung von innen gesehen hat.

    Ich habe, ausgehend von meinem ursprünglichen Witz, den Satz erst ab "wenn [...]" berücksichtigt. Was unser Problem hier restlos erklären dürfte.


    Außerdem habe ich ebendiesen Satzteil fehlerhafterweise auch wie ein Zitat von deinem Bourdieu behandelt. An einem simplen Foreneintrag hätte ich mich nicht so aufgehängt. Für diese mentale Fehlfunktion meinerseits kannst du zwar wirklich nichts, aber ob die Kommunikationsunkultur, die du meinen Beiträgen zunächst hast angedeihen lassen, das ist, was du dir für dich selber im Tonfall erhoffst, selbst im Falle einer eigenen kleineren oder größeren Fehlleistung - das zu überdenken überlasse ich dir mal selber.


    Ich bin hier raus.

    Also auf den Abschluss kammts doch echt nicht an, ich hab einen Dorktortitel und mein Freund das Studium nicht durchgezogen. ABER der ist mindestens so schlau wie ich (eher viel schlauer) und geblidet und alles. jemand mit dem man sich nicht auf Augenhoehe unterhalten kann weil er z.B keine Buecher liest waer nix. Aber ob man Theater mag oder Lesungen hat ja auch nix mit Universitaetsabschluss zu tun, man muss ja nicht ein eingeblideter intellektueller Geistesmensch sein nur weil man einen Titel hat ;-D ;-D Oper kann ich garnicht ab :-p insofern, geht mir weg mit Geisteswissenschaflern ]:D

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    Ich habe, ausgehend von meinem ursprünglichen Witz, den Satz erst ab "wenn [...]" berücksichtigt. Was unser Problem hier restlos erklären dürfte.


    Außerdem habe ich ebendiesen Satzteil fehlerhafterweise auch wie ein Zitat von deinem Bourdieu behandelt. An einem simplen Foreneintrag hätte ich mich nicht so aufgehängt. Für diese mentale Fehlfunktion meinerseits kannst du zwar wirklich nichts, aber ob die Kommunikationsunkultur, die du meinen Beiträgen zunächst hast angedeihen lassen, das ist, was du dir für dich selber im Tonfall erhoffst, selbst im Falle einer eigenen kleineren oder größeren Fehlleistung - das zu überdenken überlasse ich dir mal selber.


    Ich bin hier raus.

    Ich habe dir vorhin neutral-sachlich mit einer sprachstrukturellen Erklärung geantwortet.


    Wenn du halt nicht damit leben kannst, im Unrecht zu sein, ist das dein Problem.

    @ scarface

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    Es geht hier ja auch um Tendenzen, nicht um Kategorien, in denen alle Menschen unveränderlich, je nach Eigenschaft, drinstecken.

    Es geht eben nicht um Tendenzen, sondern hier drum:

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    Bedeutet für euch Augenhöhe auch, dass man den gleichen oder einen ähnlichen Bildungsabschluss hat?

    Das ist sehr absolut formuliert.


    Des Weiteren sind mir Trends, Tendenzen und Statistiken total schnuppe. Mir ist der Mensch wichtig, der mir gegenüber sitzt, und der kann sehr leicht gegen alle solche statistischen Werte verstoßen, weil das eben das Leben ist. Wenn mein Freund Maurer ist und... z.B. ... Freimaurer? ( ;-D )... ist es mir doch total egal, ob das nun 90 % oder 10 % der anderen Maurer auch machen. Und wenn mein Freund ein prügelnder, prolliger Arzt ist, ist es mir ebenso egal, wenn 90 % seiner Kollegen anders sind. Oder 10 %. Oder 1 %. Oder 99 %. Entscheidend ist der eine Mensch, der vor mir sitzt, der relativ genau 0,00000000013 % der Menschheit abbildet.

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    Und dass solche Tendenzen gegeben sind, zeigt uns die empirische Sozialforschung, die methodisch begründet wissenschaftlich arbeitet, nicht nach Bauchgefühl und Alltagserleben (wenn letzteres die Auswahl bestimmter Forschungsfragen und Hypothesen sicherlich auch beeinflusst).

    Am Ende ist aber mein Bauchgefühl und mein Alltagserleben entscheidend für mich. Natürlich sind Statistiken interessant, sie sind aber für mich als Einzelperson nicht wegweisend.


    Und der/die TE fragt hier ja, ob andere Menschen einen Partner mit niedrigerem Bildungsniveau prinzipiell für sich ausschließen. Aufgrund von Tendenzen, die für mein Leben total unerheblich sind, kann ich das nicht ausschließen.

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    Das ist wie mit Organen: jeder hat welche, aber selbst operieren bei Krankheit kann sich keiner. Nur, weil wir alle im Alltag mit sozialen Phänomenen in Kontakt kommen, heißt das nicht, dass es keiner Wissenschaft dafür bedarf. Und Wissenschaft heißt in der Regel auch nicht, dass unumstößliche Gesetze aufgestellt werden - insbesondere in der Sozialwissenschaft geht es immer nur um Gesetzmäßigkeiten. Das ist etwas anderes.

    Das ist mir klar :)z .

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    Am Ende ist aber mein Bauchgefühl und mein Alltagserleben entscheidend für mich. Natürlich sind Statistiken interessant, sie sind aber für mich als Einzelperson nicht wegweisend.

    Eine Studie hat beispielsweise herausgefunden, dass viele Wissenschaftlerinnen Diskriminierung aufgrund ihres Geschlechts bei der wissenschaftlichen Karriere für ein Problem halten, sich selbst aber nicht davon betroffen fühlen. Nach wie vor sind Frauen jedoch in der wissenschaftlichen Arbeit unterdurchschnittlich oft vertreten und werden durch die Karrierewege stark benachteiligt. Dass genau die Stichprobe befragt wurde, die nicht in irgendeiner Art benachteiligt ist, ist unwahrscheinlich.


    Darüber hinaus würde man ja beispielsweise denken, dass die intrinische Motivation zu langweiliger Arbeit steigt, wenn dafür entsprechend viel Geld bezahlt wird. Die Studien zu kognitiver Dissonanz jedoch haben finden können, dass dem nicht so ist - die Leute sind tendenziell weniger motiviert, je mehr Geld sie bekommen. Beförderungen haben zudem oftmals einen negativen Effekt auf die Leistungsbereitschaft eines Teams / einer Abteilung. Und beim Verkauf wirken manche Vertrauensbeweise (wie zusätzliche Informationsgabe) nicht verkaufsfördernd, weil der eigentlich vertrauensbereite Kunde genau dadurch misstrauisch wird.


    Alles völlig kontraintuitiv. Trotzdem wurden diese Effekte gefunden (und inzwischen in wiederholten Studien bestätigt).


    Natürlich lassen sich Menschen anhand solcher Tendenzen und anhand sozialer Strukturen im Allgemeinen nicht restlos in Schubladen einordnen. Dein Bauchgefühl wird auch weiterhin für dich wichtig sein, wenn du dich für Entscheidungen orientieren musst. Trotzdem entsteht dein Bauchgefühl nicht aus Null und Nichts und auch nicht bloß aus deinem angeborenen Charakter heraus (der ja auch eben nicht nur aus deinem Genpool entsteht), sondern befindet sich immer schon in einer Welt, die bereits vorstrukturiert ist und in der Dinge so funktionieren, wie sie eben funktionieren. Zwar kannst du dir die Welt natürlich anders denken, trotzdem bist du im Leben in vielerlei Hinsicht von Strukturen abhängig, die so sind, wie sie sind und auf die du zunächst erstmal nur wenig konkreten Einfluss hast. Du kannst bspw. nicht einfach das Geld abschaffen, nur, weil du nach Bauchgefühl kein Geld nutzen möchtest.


    Was ich sagen möchte, ist, dass das ein vielgekannter Effekt ist: Leute meinen, nicht von solchen Tendenzen betroffen zu sein, weil sie grundsätzlich ja auch ganz anders entscheiden könnten (und grundsätzlich ist das ja auch möglich, niemand wird dich davon abhalten), dennoch verhalten sie sich häufig im Alltag solchen Tendenzen entsprechend (sofern diese als "gesichertes Wissen" gelten können). Und viele intuitive Vermutungen sind nicht gleich tatsächlich in der Empirie als Fakten wiederzufinden.


    Es wurde nach konkreten Erfahrungen gefragt - ich möchte meine konkreten Erfahrungen trotzdem mit meinem sozialwissenschaftlichem Wissen auf allgemeinem Niveau untermauern. Du kannst das ja ignorieren und nur deine Erfahrungen schildern, das ist okay, damit wird es aber nicht gleich falsch.

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    Alles völlig kontraintuitiv. Trotzdem wurden diese Effekte gefunden (und inzwischen in wiederholten Studien bestätigt).

    Das sind sehr interessante Erkenntnisse und ich halte diese Art von Forschung auch für wichtig. Trotzdem sagt sie nichts über meine Situation aus.

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    Natürlich lassen sich Menschen anhand solcher Tendenzen und anhand sozialer Strukturen im Allgemeinen nicht restlos in Schubladen einordnen. Dein Bauchgefühl wird auch weiterhin für dich wichtig sein, wenn du dich für Entscheidungen orientieren musst. Trotzdem entsteht dein Bauchgefühl nicht aus Null und Nichts und auch nicht bloß aus deinem angeborenen Charakter heraus (der ja auch eben nicht nur aus deinem Genpool entsteht), sondern befindet sich immer schon in einer Welt, die bereits vorstrukturiert ist und in der Dinge so funktionieren, wie sie eben funktionieren. Zwar kannst du dir die Welt natürlich anders denken, trotzdem bist du im Leben in vielerlei Hinsicht von Strukturen abhängig, die so sind, wie sie sind und auf die du zunächst erstmal nur wenig konkreten Einfluss hast. Du kannst bspw. nicht einfach das Geld abschaffen, nur, weil du nach Bauchgefühl kein Geld nutzen möchtest.

    Klar, das stimmt. Aber, ich denke: Man sollte Alles hinterfragen, was man hinterfragen kann.

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    Was ich sagen möchte, ist, dass das ein vielgekannter Effekt ist: Leute meinen, nicht von solchen Tendenzen betroffen zu sein, weil sie grundsätzlich ja auch ganz anders entscheiden könnten (und grundsätzlich ist das ja auch möglich, niemand wird dich davon abhalten), dennoch verhalten sie sich häufig im Alltag solchen Tendenzen entsprechend (sofern diese als "gesichertes Wissen" gelten können). Und viele intuitive Vermutungen sind nicht gleich tatsächlich in der Empirie als Fakten wiederzufinden.


    Es wurde nach konkreten Erfahrungen gefragt - ich möchte meine konkreten Erfahrungen trotzdem mit meinem sozialwissenschaftlichem Wissen auf allgemeinem Niveau untermauern.

    Ja, aber versteh mich doch: Ich kann sehr gut unterscheiden, wann ich nur denke, keine Vorurteile zu haben, und wann ich sie tatsächlich nicht habe. Ich gebe auch zu, dass ich fast jedem Menschen gegenüber Vorurteile habe - anders geht es ja auch gar nicht. Die Frage ist, ob ich mich diesen Vorurteilen entsprechen verhalte und sie als "Wahrheiten" anerkenne, oder ob ich immer wieder neu offen für Überraschungen bleibe.

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    Du kannst das ja ignorieren und nur deine Erfahrungen schildern, das ist okay, damit wird es aber nicht gleich falsch.

    Ich ignoriere dich doch gar nicht ":/ . Und "falsch" und "richtig" sind sowieso Dinge, die es im Alltag eigentlich nicht gibt.

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    Ich ignoriere dich doch gar nicht ":/ . Und "falsch" und "richtig" sind sowieso Dinge, die es im Alltag eigentlich nicht gibt.

    Doch, ich würde einerseits sagen, dass es das schon gibt, aber nicht in einer absoluten Richtig-/Falsch-Größe, sondern es sind kulturell geprägte Bedingungen, die jeweils erfüllt sein müssen, dass etwas als richtig oder falsch sozial gelten kann. Insofern bin ich da bei dir. :)z


    Andererseits kann man z.B. auch von so abenteuerlichen Geschichten wie moralische Entitäten ausgehen, wonach dann moralische Aussagen tatsächlich faktisch richtig oder falsch sein können. ":/ Ich würde diese Ansicht aber nicht vertreten.


    Für heute bin ich mal weg, ich antworte dir morgen noch länger. *:)

    @ KannNichtKlagen

    Ich habe nicht alle 10 Seiten gelesen.


    Mir wäre es egal, was für einen Abschluss mein Partner hat. Es gibt genug Leute, deren Sache Schule und Studium nicht waren, die trotzdem in anderer Hinsicht gebildet sind und mit denen ich ähnliche Interessen habe.


    Da ich selbst gut genug für meinen Lebensunterhalt verdiene, wäre mir das bei einem Partner auch nicht wichtig.


    Und auch wenn ich ein abgeschlossenes Studium habe, gibt es genug Männer, die den Grips ebenso haben, aber aus verschiedenen Gründen nicht studiert haben.

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    Darüber hinaus würde man ja beispielsweise denken, dass die intrinische Motivation zu langweiliger Arbeit steigt, wenn dafür entsprechend viel Geld bezahlt wird.

    Nein, wenn man weiß, was intrinsisch heißt, würde man das selbstverständlich NICHT denken.


    :=o 8-)


    [...]

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    Nein, wenn man weiß, was intrinsisch heißt, würde man das selbstverständlich NICHT denken.


    :=o 8-)


    Kleiner Tipp: Nicht so sehr auf Neunmalklug machen, spart einem die eine oder andere Blamage. ;-D

    Den Tipp solltest du selbst beherzigen, denn mitunter in dieser Untersuchung wurde festgestellt, dass extrinische Motivation intrinsische Motivation nicht immer gleichermaßen positiv beeinflusst bzw. beides nicht zwingend korreliert.


    Ich habe den Begriff nur genannt um anzuzeigen, dass unterschieden wird.