Najo, welcher Mann möchte schon etwas mit einer klugscheissenden Langweilerin zu tun haben? Ich bin immer wieder erstaunt und belustigt, dass auf diesem Niveau noch untereinander herumgebissen wird. Da hackt eine Krähe der anderen tatsächlich noch ein Auge aus. Mädchen. Wer da tatsächlich mit einer solchen verkopften Auffassung und Einstellung noch erfüllende Sexualität erlebt, möge sich bitte melden.

    @ CoteSauvage

    Zitat

    Naja, das ist doch nicht schlimm. Pythonist mag mit seiner Freundin - jetzt - eben das Studentenflair teilen, was soll man da dagegen haben?

    Dann ist da ein falscher Eindruck entstanden - mein Diplom ist 12 Jahre her. :-) Dann Promotion, dann Arbeit in der Industrie. Und wenn ich von meiner Partnerin rede, ist dies derzeit eine Wunschvorstellung. Ich habe eine Partnerschaft in einer anderen Konstellation gehabt - da habe ich gemerkt, dass mir bei ihr etwas fehlte. Und aus dieser Erfahrung heraus finde ich es klüger für mich, meinen Vorstellungen mehr Gewicht einzuräumen, in der Hoffnung weitere letztlich für beide Seiten nicht zufriedenstellende Beziehungen eben auch nicht einzugehen. Aus formalen Kriterien wie Abschlüssen allein erwächst sicher nie direkt sowas wie Zuneigung oder Sympathie oder Liebe, aber ganz ohne eigene Vorstellungen in die Frauenwelt zu schauen hat für mich nicht Züge von Toleranz und Gleichheit, sondern von Beliebigkeit und Gleichgültigkeit.


    Und mal ehrlich: es gibt so viele Frauen als mögliche Partnerin und an sich müsste man jede näher kennenlernen, ihre Persönlichkeit, ihren Charakter, Hobbys, Interessen, Eigenheiten, die gemeinsame Kommunikation und den Umgang miteinander und dann in sich reinspüren und entscheiden. Und anders herum sie ja genau so. Ist das in der Tiefe wirklich realistisch? Für mich eher nicht. Also braucht es Kriterien oder eine Konkretisierung der eigenen Wunschvorstellungen.


    Und so "suche" ich schon seit einiger Zeit nach einer studierten, gern promovierten Frau Anfang/Mitte/Ende 30 aus den MINT-Fächern/Psychologie/Medizin/Ingenieurwissenschaften, gern mit braunen schulterlangen Haaren. Na klar wird damit sofort das Feld deutlich kleiner, aber meiner Vorstellung einer Partnerin kommt das schon recht nahe. Und damit, dass sicherlich viele ganz wundervolle Frauen durch diese "Vorauswahl" erstmal rausfallen und mir richtig tolle Chancen entgehen, nun ja, damit lebe ich.

    Ich studiere Medizin. Habe dieses Fach an zwei Unis in verschiedenen Teilen Deutschlands studiert und an beiden läuft es so wie beschrieben. Auch kenne ich Leute an nahezu jeder medizinischen Fakultät in Deutschland und kann berichten, dass es da überall so läuft.


    Und wie frei und spaßig mein Studium ist, sieht man an der Uhrzeit dieses Beitrages. Mache mich gerade für die Uni fertig. Einige meiner Komilionen dürften sogar schon in der Uni sein....


    Medizinerinnen müsstest du also von der Liste streichen. ;-) ??Psychologinnen auch, das war nämlich sunflowers Fach, da läufst wohl ähnlich??

    @ Pythonist

    Zitat

    da habe ich gemerkt, dass mir bei ihr etwas fehlte.

    Ich glaube dir, dass dir die gemeinsamen Erlebnisse fehlten, aber man sollte die Studienjahre nicht zu hoch bewerten.


    Als ich als eine der wenigen Frauen zwischen lauter Studenten saß, die alle frisch von der Armee kamen, konnte ich auch nicht mitreden. Die Erfahrungen die mein Mann in diesen Jahren geprägt haben, kann ich bis heute nicht nachvollziehen.


    Wir haben zwar dasselbe (aber nicht gemeinsam) studiert und arbeiten im selben Beruf, doch die Branchen sind völlig andere. Bei den spezifischen Fachbegriffen können wir untereinander auch nicht mitreden.


    Als unsere Kinder studiert haben, kam zwar die ein oder andere Erinnerung hoch (einige Dozenten gibt es tatsächlich noch), aber diese Jahre nehmen ansonsten überhaupt keinen Raum mehr in unseren Gesprächen ein.


    Was sind schon 5 Jahre eines Studiums, gegen ein ganzes gemeinsames Leben mit zig Einflussfaktoren?


    Viele meiner verheirateten Kollegen/Kolleginnen haben sich im beruflichen Umfeld kennengelernt. Dass da ein ähnlicher Bildungshintergrund besteht, ergibt sich von selbst.

    Zitat

    Und so "suche" ich schon seit einiger Zeit nach einer studierten, gern promovierten Frau Anfang/Mitte/Ende 30 aus den MINT-Fächern/Psychologie/Medizin/ Ingenieurwissenschaften…

    Wenn ich so zwischen den Zeilen lese, vermute ich, was Du nicht suchst. Nun so viele Frauen gibt es im MINT-Bereich tatsächlich nicht, mein Mann hat da mit mir ziemliches Glück gehabt.

    Aber unter den Medizinern, sind da nicht vorwiegend Frauen?


    Aber nebenbei bemerkt. einen Beziehung lebt von neuen Impulsen, alles zu teilen, kann da manchmal (meine Erfahrung) ziemlich öde sein.

    @ Liverpool

    Ja ein Medizinstudium ist noch mal eine ganz eigene Klasse für sich, das habe ich ??bei meinen beiden Töchtern?? bemerkt.


    Genauso wenig kann man aber direkte Vergleiche zwischen ein Fachhochschul- und ein Universitätsstudium ziehen.

    Ich sehe das Problem irgendwie gar nicht richtig ;-)


    Ob die Ebene der Kommunikation passt, das kann man doch schon beim ersten Gespräch mit einer Person feststellen.


    Wie sich jemand ausdrückt, welchen Horizont jemand hat... diesbezüglich kann man sich doch gar nicht verstellen.


    Um festzustellen, dass das gar nicht passt, muss man meist nur ein einziges Gespräch führen.


    Ist das wirklich bei manchen so, dass ihr jemanden kennenlernt, euch mit ihm blendend unterhaltet und die Chemie komplett stimmt, und dann kommt die Rede auf die Ausbildung....


    Die neue Bekanntschaft sagt, dass sie vielleicht Krankenschwester oder Büroangestellte ist oder vielleicht PTA, irgend etwas ohne Studium. Und dann schließt ihr sie sofort aus???


    Ich kann gut verstehen, dass man z.B. gerne einen Partner mit ähnlichen Interessen finden möchte und sich somit an entsprechenden Orten aufhält. Jeder wie er möchte.


    Oft genug lassen sich Menschen aber nicht in Schulbaden einsortieren. Die Lebensläufe sind manchmal abenteuerlich.


    Gerade was die Hobbys betrifft... wie kommt jemand darauf, dass Leute die nicht studiert haben gerne zum Ballermann reisen, während andere sich die Welt anschauen.


    Einer meiner Kunden (studiert) hat mir ganz begeistert von seiner Ballermann Kegeltour berichtet, während mir Südafrika, ein Wanderurlaub auf Madeira oder eine Tour durch die USA deutlich mehr Spaß bereitet haben, als so eine Sauftour.


    Wenn ich in diesem Forum eines gelernt habe, dann dass es unglaublich arrogante Menschen gibt. Sie halten sich für intelligent und weltgewandt, schaffen es aber nicht ihre Mitmenschen differenziert zu betrachten.


    Das wäre dann der Punkt, an dem ich sortieren würde. Ganz unabhängig von der Ausbildung.

    Zitat

    Wer da tatsächlich mit einer solchen verkopften Auffassung und Einstellung noch erfüllende Sexualität erlebt, möge sich bitte melden.

    Wer noch nie im Kopf gefickt wurde, im Geiste schwanger war und einen neuen Gedanken geboren hat, weiß nicht was wirklich erfüllende Sexualität ist o:) :=o .

    es gibt Gruppen, wo man einfach nicht "dazugehört", fällt mir nachträglich grad ein, können beispielsweise Bauern sein (hab das irgendwie früher im dorf bemerkt, dass man da relativ wenig Kontakt hatte, als Nicht-Bauer).


    Ist manchesmal auch bei Geschäftsleuten so ähnlich (Ladenbesitzern, Handwerkern etc.).

    Zum Ausgangsbeitrag bezüglich Partnerschaft:


    Einschlägiges Studium wäre nicht nötig, aber gutes mathematisches und naturwissenschaftliches Verständnis (wenigstens auf eine Naturwissenschaft bezogen) wäre absolut notwendig. Sonst passt es (in meinem Fall) eben einfach nicht.

    @ Liverpool

    wie es der Zufall will, habe ich enge Kontakte zu deinem Studiengang und das hier

    Zitat

    Auslandssemester sind in meinem Studiengang absolut ununüblich und machen nur wenige, da man sich aus meinem Studienfach wenig bis gar nichts aus dem Ausland anrechnen kann und es somit einfach nur ein langer teurer Urlaub ohne nennenswerte Mehrwert für die akademische Ausbildung ist.

    mag vielleicht für deine Uni gelten (dann mein herzliches Beileid), ist aber in der Verallgemeinerung "Studienfach" sowas von falsch... Ich war selbst ein Jahr im Ausland und dort war gefühlt die Hälfte der Deutschen Medizinstudenten, die davon geschwärmt haben, wie einfach die Anerkennung der Studienleistungen läuft. Die medizinische Fakultät an meiner Uni bietet pro Jahr knapp 100 Erasmusplätze, wer weg will, kommt weg, so die Aussage.


    Ebenso mit Nebenfächern - ja, klassische Nebenfächer wie im Bachelor mag es nicht geben, aber niemand dürfte dich daran hindern, ein weiteres Studienfach anzufangen (ggf darf das nicht zulassungsbeschränkt sein, bzw nur mit Begründung). Das erfordert dann Zeitorganisation, wahrscheinlich schaffst du dann ein oder beide Studiengänge nicht in Regelstudienzeit, aber während einem (regelhaften) Medizinstudium einen anderen Bachelor machen funktioniert (ich hätte Medizin/Romanistik und Medizin/Physik im persönlichen Umkreis im Angebot).


    Aber Medizin ist wahrscheinlich tatsächlich ein schlechtes Beispiel für breites studieren. Meistens ist die Fakultät irgendwo ausgelagert, so dass die Wege zu anderen Lehrveranstaltungen weit sind. Selbst die Eigenleistung, sich den entsprechenden Lehrstoff zusammen zu suchen wird einem durch schön vernetzte Lernprogramme abgenommen. Man könnte neidisch werden. :-X

    Äh, was ich eigentlich schreiben wollte: es kommt auf die einzelne Person an, was man aus dem Studium macht, genauso wie es darauf ankommt, was man aus einer Ausbildung macht. Den einen ist es wichtig, alles in Regelstudienzeit durchzuziehen, andere nehmen längere Zeit der Entbehrung in kauf, um noch ein bisschen darüber hinaus zu gehen. Im Studium ist das sicher einfacher als in der Ausbildung, wo man in den Betrieb eingebunden ist.


    Meine persönliche Erfahrung mit Standesdünkel kommt btw von einer Freundin mit Hauptschulabschluss und Ausbildung. Die hätte niemals einen Studenten als Freund genommen, weil "muss man durchfüttern" (hä?) und überhaupt, die sind so komisch. Und ich solle doch mal weniger studiert reden (nach X Jahren im hochdeutschen Raum habe ich meinen Dialekt verloren) - der Kontakt ist mitlerweile eingeschlafen.

    was für ein geschwurbel!


    am anfang des fadens habe ich noch überlegt, wie ich in wohlfeile worte packen kann, was ich dazu denke und fühle... von seite zu seite ist aber ein gefühl entstanden: um was zum henker diskutieren die denn eigentlich (wenn ich denn mal was verstanden habe) und es blieb nur nur ein satz: gute güte... was bin ich froh um meinen handwerker!


    ich muss heute abend meinem kerl mal wieder dafür danken, welch partnerschaftliches miteinander auf augenhöhe wir doch haben!

    Mh, also mir ist der Schulabschluss komplett egal. Natürlich sollte sie nicht auf den Kopf gefallen sein und empfänglich für normale Tagesthemen sein aber ob sie nun studiert hat oder einen Hauptschulabschluss hat das ist mir wurscht. Mir sind da andere Sachen viel wichtiger bei einer Frau. Auch die eine oder andere Macke finde ich ganz reizvoll... keine Ahnung warum.

    Zitat

    Ich glaube dir, dass dir die gemeinsamen Erlebnisse fehlten, aber man sollte die Studienjahre nicht zu hoch bewerten.

    Zitat

    Was sind schon 5 Jahre eines Studiums, gegen ein ganzes gemeinsames Leben mit zig Einflussfaktoren?

    Ich habe mit Anfang 30 promoviert, das waren 5 Jahre Studium, 1 Jahr Ausland, 6 Jahre Promotion. Zusammen 12 Jahre und damit quasi das ganze Leben, das ich ab 18 selbstbestimmt leben konnte. In dem Alter und mit meinem Hintergrund sind das für mich also nicht irgendwie einige Jahre zwischendurch, sondern der Großteil meines selbstbestimmten Lebens. Jemand, der auch promoviert hat, versteht das in dem Alter intuitiv (denke ich), allen anderen mag es erklärungsbedürftig sein.

    Zitat

    Wir haben zwar dasselbe (aber nicht gemeinsam) studiert und arbeiten im selben Beruf, doch die Branchen sind völlig andere. Bei den spezifischen Fachbegriffen können wir untereinander auch nicht mitreden.

    Naja, dann handhabt ihr das anders. Ich glaube gut, dass hier unterschiedliche Meinungen gleichberechtigt nebeneinander stehen können.

    Zitat

    Viele meiner verheirateten Kollegen/Kolleginnen haben sich im beruflichen Umfeld kennengelernt. Dass da ein ähnlicher Bildungshintergrund besteht, ergibt sich von selbst.

    Wobei er das nicht müsste. Oft gibt es Reinigungspersonal, Wach-/Sicherheitspersonal, Personal in der Kantine in Betrieben. Und auch in den Abteilungen nicht nur Akademiker, sondern z.B. auch Sachbearbeiter/Innen oder Bürofachkräfte oder Handwerker oder Lehrberufe, in Krankenhäusern ÄrztInnen/e und Pflegepersonal und MTAs/PTAs, PilotInnen und FlugbegleiterInnen und wieder Sicherheitspersonal oder Wartungspersonal. An sich begegnen sich die Ausbildungen und Abschlüsse auch im beruflichen Umfeld also - fallweise - zumindest zu einem gewissen Grad. Sympathie und Zuneigung, die zu langfristigen Partnerschaften führt, fällt dann dorthin, wo es sich für beide stimmig anfühlt.

    Zitat

    Aber nebenbei bemerkt. einen Beziehung lebt von neuen Impulsen, alles zu teilen, kann da manchmal (meine Erfahrung) ziemlich öde sein.

    Ja, ganz bestimmt. Der Faden steht hier unter dem Aspekt Bildungsabschluss, aber der Bildungsabschluss ist ja nicht "alles". ;-) Der Kontrast Frau zu Mann ist für mich schon ein Beziehungsimpuls und Herausforderung an sich. Und in dem Aspekt werden sie und ich nicht gleich sein, dieser belebende, äußerst reizvolle Unterschied bleibt also für mich auf jeden Fall erhalten. ;-D

    Zitat

    Bedeutet für euch Augenhöhe auch, dass man den gleichen oder einen ähnlichen Bildungsabschluss hat?

    Hm, da würde ich differenzieren: Auf ausbildungstechnischer Augenhöhe dann, ja.

    Zitat

    Wenn ein Partner einen in der Gesellschaft angesehenen Job hat und der andere einen, den man auch ohne jeden Abschluss machen kann, wäre man ja in bestimmten Hinsichten auch nicht "auf Augenhöhe". Oder wie seht ihr das, die das Prinzip "man muss auf Augenhöhe sein" haben?

    Meiner Meinung nach stimmt das so nicht.


    Aber meiner Erfahrung nach erleben sich viele Nicht-Akademiker mit Akademikern nicht auf Augenhöhe.

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    Könnt ihr, die selbst z.B. Akademiker seid, euch vorstellen, mit jemandem zusammen zu sein, der nicht studiert hat und einen Job macht, für den man eine geringe oder keine Qualifikation braucht? Ein Job, wo man oft die gleichen Abläufe macht und der (geistig) nicht so anspruchsvoll/lehrreich/forschungsorient wie vlt. euer Akademiker-Job ist?

    Ja, denn mit dem Job hat es für mich nichts zu tun.

    Zitat

    ich muss heute abend meinem kerl mal wieder dafür danken, welch partnerschaftliches miteinander auf augenhöhe wir doch haben


    (Die Seherin, 29.11.16 14:00)

    also, ich versuche, Dein Ansinnen zu nutzen, um etwas Bewegung in die Diskussion zu bringen.


    Denn jemandem zu danken, bedeutet, auf Augenhöhe zu verzichten. Im Extremfall würdest Du Deinem "Kerl" vor lauter Dankbarkeit die Füße küssen, und ich vermute, das ist es nicht, was Du unter Augenhöhe verstehst. ;-)


    :-)


    Also, Gegenfrage: Augenhöhe, muss das sein?