• Bedeutet "auf Augenhöhe sein" auch gleicher Bildungsabschluss?

    Hallo, vor kurzem habe ich einen Thread aufgemacht mit der Frage, ob man sich vorstellen kann mit einem Menschen zusammen zu sein, der aufgrund psychischer Krankheit nicht arbeiten kann. Viele (Frauen) haben dort geschrieben, dass sie das ausschließen würden und einen Partner "auf Augenhöhe" suchen. Das hat mich zu folgender Frage gebracht: Bedeutet für…
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    Dann gibt es viele "Nerds", die in ihrem Fachbereich vielleicht "genial" sein mögen, aber keineswegs über eine umfassende Allgemeinbildung verfügen. Viele von denen scheinen mir auch Defizite im sozialen Bereich zu haben.


    Also ich habe an meiner Uni bis jetzt noch überhaupt keinen Mann getroffen, der mich optisch und menschlich anspricht und zugleich umfassend gebildet ist und interessiert ist.


    In meinem Freundeskreis kenne ich aber viele Männer mit Ausbildungsberufen, die ich schon mitten im Leben stehen, die vielseitig interessiert und gebildet sind und menschlich sehr nett. Die sind aber meistens schon vergeben.

    vielleicht stehst ja eher auf Dummschwätzer. Dann bist du an einer Uni natürlich falsch. %-| "Vielseitig interessiert" geht bei Ausgebildeten fast nie über Wikipedia-Wissen hinaus. Google weiß aber eigentlich relativ wenig, dass wissen solche Leute allerdings nicht. Als Studentin solltest du das aber eigentlich wissen...

    Zitat

    "Vielseitig interessiert" geht bei Ausgebildeten fast nie über Wikipedia-Wissen hinaus.

    Und was weiss der hochintelligente Informatik-Nerd oder das Mathegenie tiefgründiges über klassische Musik, Kunst, Sprachen und Kultur zu erzählen? Meiner Erfahrung nach eher wenig bis nichts. "Fachidioten" eben. Sowas finde ich nicht besonders anziehend.


    Auch bei BWlern und Jura-Schöseln in ihren Polo-Hemden habe ich bisher überwiegend Oberflächlichkeit angetroffen. Von weitreichender Allgemeinbildung habe ich da wenig mitbekommen.


    Wohlgemerkt, ich bestreite nicht, dass es an Universitäten auch nette, intelligente und vielseitig gebildete und interessiere Menschen gibt. Aber meine frühere Vorstellung von der "geistigen Elite", der man an der Uni permanent über den Weg läuft, hat sich ziemlich rasch zerschlagen, seitdem ich selbst Studentin bin. Bei vielen Leuten in meinem Studiengang frage ich mich täglich, wie so jemand überhaupt das Abitur bestehen konnte.


    Eine gute Freundin von mir ist mit einem Bankkaufmann zusammen. Der hat "nur" eine 3jährige Berufsausbildung und spielt Klavier, liest gerne klassische Literatur, interessiert sich für Kultur und Politik. Die beiden gehen regelmässig in die Oper und unternehmen Sprachreisen in diverse Länder.


    Nebenbei hat er sich mit Mitte 20 schon eine solide materielle Existenz aufgebaut, wo meine männlichen Kommilitonen im gleichen Alter noch bei Mutti wohnen.

    Find die Diskussion schwierig. Nur weil ich zum Beispiel vor x Jahren eine Hauptschule besucht hab heißt es doch nicht das ich deswegen nicht fähig wäre mich mit jemandem gebildeteren abzugeben und genauso anders herum. Genauso hat die besuchte schule/der erlernte Beruf nichts damit zu tun was man für Wertvorstellungen hat ...Wie man sein Leben gestaltet oder wie man zu Mitmenschen ist.


    Es kann ein Hauptschüler assig sein.... Aber genauso kann ein höher gebildeter furchtbar sein in jeder hinsicht.


    Ich habe mir meinen Mann nicht nach dem Bildungsstand ausgesucht... sondern wegen der herzlichkeit... Der stärke... Der Erscheinung und dem grenzenlosen sarkastischen schwarzen humor. Da ist mir egal ob er ein Müll Auto fährt oder Lehrer ist. Ob er Abi hat oder quali.

    Zitat

    Und was weiss der hochintelligente Informatik-Nerd oder das Mathegenie tiefgründiges über klassische Musik, Kunst, Sprachen und Kultur zu erzählen? Meiner Erfahrung nach eher wenig bis nichts. "Fachidioten" eben. Sowas finde ich nicht besonders anziehend.

    Du urteilst ja auch aus deiner Sicht. Für den vermeintlichen Nerd bist du dann eine hohle Geisteswissemschaftlerin, die Logarithmus nicht von Algorithmus unterscheiden kann. :=o Ist für die auch alles andere als attraktiv.

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    Auch bei BWlern und Jura-Schöseln in ihren Polo-Hemden habe ich bisher überwiegend Oberflächlichkeit angetroffen. Von weitreichender Allgemeinbildung habe ich da wenig mitbekommen.

    Dann musst du auch mal definieren, was "Allgemeinbildung" für dich bedeutet. Wie oben schon angedeutet, kann das, was du unter Allgemeinbildung verstehst, für den nächsten einfach nur wertloser Blödsinn sein. Klassische Musik und Oper z.B. sind für mich die Definition von Langeweile. Ich stehe eher auf DAWs und Festivals.


    In Deutschland ist das Abitur per Definition die höchste Allgemeinbildung die man nachweislich erreichen kann. Jeder mit bestandendem Abitur hat diese. Alles andere ist dann eher eine persönliche Wertung dessen, was man als "Bildung" erachtet.

    Zitat

    Wohlgemerkt, ich bestreite nicht, dass es an Universitäten auch nette, intelligente und vielseitig gebildete und interessiere Menschen gibt. Aber meine frühere Vorstellung von der "geistigen Elite", der man an der Uni permanent über den Weg läuft, hat sich ziemlich rasch zerschlagen, seitdem ich selbst Studentin bin. Bei vielen Leuten in meinem Studiengang frage ich mich täglich, wie so jemand überhaupt das Abitur bestehen konnte.


    Eine gute Freundin von mir ist mit einem Bankkaufmann zusammen. Der hat "nur" eine 3jährige Berufsausbildung und spielt Klavier, liest gerne klassische Literatur, interessiert sich für Kultur und Politik. Die beiden gehen regelmässig in die Oper und unternehmen Sprachreisen in diverse Länder.

    Solche Kommilitonen (Physik) hatte ich aber auch, die Klavier spielten und sich für Oper interessierten. Für mich waren und sind das Spinner... :=o geistige Elite sind sie aber trotzdem, wie jeder der einen universitären Abschluß erreicht. ;-)


    Das Problem ist wohl eher, deine sehr strenge Auffassung von "Elite".


    Er "interessiert" sich für Kultur und Politik. Das trifft auch auf jeden Bildleser zu. Interessieren bedeutet aber noch lange nicht verstehen. Jede Wette, dass der Bankkaufmann nicht eine Klausur des ersten Semesters in Politikwissenschaften bestehen würde. :=o Dass er als Vollzeitangestellter mehr verdient und verdient hat, als ein Student, ist jetzt aber mehr als eine dämmliche Feststellung von dir... Der Bankkaufmann wird dafür den Rest seines Lebens nicht mehr als 40K / Jahr, wenn überhaupt verdienen. Das übetrifft der "nur-BWLer" bereits mit seinem ersten Jahresgehalt. Dazu dreht die nächsten vierzig Jahre alten Omis Aktiensparveträge an, die sie nicht brauchen und nur der Bank Geld bringen. ]:D Wenn das für dich eher Elite ist, dann hast du auf jeden Fall eine sehr merkwürdige Auffassung davon.

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    Solche Kommilitonen (Physik) hatte ich aber auch, die Klavier spielten und sich für Oper interessierten. Für mich waren und sind das Spinner...

    Jemanden aufgrund anderer, für dich unattraktiver Interessen als "Spinner" zu bezeichnen, zeugt jetzt aber auch nicht grad von Größe beim eigenen Geist. ":/ Man muss es doch nicht abwerten, nur, weil es zufällig "bildungsbürgerlich" mit sozialem Prestige einhergeht, anderes aber nicht. Letztlich sind Interessen für den Einzelnen, sozial unbewertet, doch subjektiv gut oder schlecht.

    Nachtritter, du bist ja echt ein Sympathieträger. ;-D Auch nicht zum ersten Mal hier, hm?


    Ich schließe mich der Seherin an: was für ein Geschwurbel. Unerfahren, lebensfern und weltfremd. MINT gegen Geisteswissenschaften, BWler mit Polohemd, Nerds und Spinner: wer die Menschen um sich rum dermaßen kategorisiert, zeigt damit nur, dass man das eigene kleingeistige und sehr spießige Denken immer noch nicht überwunden hat, dass man immer noch klischeebeladen und engstirnig ist. Sollte nach universitärer Ausbildung nicht mehr so sein. Schade.

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    In Deutschland ist das Abitur per Definition die höchste Allgemeinbildung die man nachweislich erreichen kann.

    Das Abi ist schon sehr, sehr lange kein Nachweis für Allgemeinbildung mehr. Nicht mal in meinem sehr konservativen Bundesland. Das Abi wird ersessen, nicht erworben.

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    Dann musst du auch mal definieren, was "Allgemeinbildung" für dich bedeutet.

    Ganz spontan: 18/18 bei Quizduell ohne Schummeln. ]:D

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    Ich habe mir meinen Mann nicht nach dem Bildungsstand ausgesucht

    Ich habe mir meinen Mann gar nicht "ausgesucht", ich habe mich einfach ungeheuerlich in ihn verliebt...dazu allerdings trug seine Bildung entscheidend bei.


    Ich könnte nicht mit einem Menschen zusammen sein, der mir mit Schaum vor dem Mund irgendwelche blöden mathematischen Theoreme erklärt, dann aber bei jedem anderen Thema erstarrt und verstummt.


    Ich bete aber den Mann an, der mir irgendwelche blöden mathematischen Theoreme anhand einer StarTrek-Folge erläutert und erklärt, nebenbei noch mit mir philosophische Fragen erörtert, die Asimovschen Gesetze diskutiert - und zeitgleich mit mir feststellt, dass die Musik mies geklaut wurde. - Sowas lernt man nicht per Abi plus Studium, sowas lernt man völlig unabhängig, weil man wach, offen und interessiert in allen Richtungen ist. Das ist für mich ein Kriterium für gute Partnerwahl.

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    Dann musst du auch mal definieren, was "Allgemeinbildung" für dich bedeutet. Wie oben schon angedeutet, kann das, was du unter Allgemeinbildung verstehst, für den nächsten einfach nur wertloser Blödsinn sein. Klassische Musik und Oper z.B. sind für mich die Definition von Langeweile.

    Die Frage war doch hier, ob ein gleicher Bildungsabschluss die Bedingung für eine Beziehung auf Augenhöhe ist.


    Was bringt es mir, wenn jemand einen Master in Informatik hat, aber ausserhalb seines speziellen Fachgebiets von nichts irgendeine Ahnung hat und sich auch für nichts interessiert? Wie sollte da eine Beziehung auf Augenhöhe funktionieren? Ich kann mich mit dem Mann ja dann über nichts wirklich austauschen und unterhalten.


    Oder nehmen wir einen Geisteswissenschaftler, der in seinem Studium nur das nötigste macht, sich ansonsten im Leben aber für nichts interessiert. Ich kenne so viele Kommilitonen, die keine Zeitung lesen und keine Nachrichten sehen. Wenn Du da versucht mal ein Gespräch über ein aktuelles politisches oder gesellschaftliches Thema zu führen, kommt nur:"Häää? Was? Worum gehts?" Aber wer gerade aus dem Dschungelcamp rausgeflogen ist und wer bei Germanys Next Topmodel geheult hat wissen sie natürlich. %-|


    Wie gesagt, ich will nicht alle Studenten schlecht machen, das wäre auch Unsinn. Aber es gibt nach meiner Erfahrung auch sehr viele Studenten, die eine schlechte Allgemeinbildung haben, die sich so durch ihr Studium schleppen, genauso wie sie sich nur mit Mühe und Not zum Abi geschleppt haben, die Fachidioten sind und nicht über ihren kleinen Tellerrand hinaus schauen können. Und es gibt sogar nicht wenige Studenten, die abgesehen von ihrem Studium ansonsten ein Leben führen, dass man eher als "typisch Unterschicht" bezeichnen würde.


    Mir würde es bei der Partnerwahl nicht auf den formalen Abschluss irgendeiner Institution ankommen, sondern auf den wahrnehmbaren Intellekt dieser Person.

    @ Pythonist

    Ich habe das jetzt natürlich aus meiner Position (also mit einem Abstand von 35/40 Jahren) betrachtet. Schon klar, dass Du es noch anders siehst.

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    Zusammen 12 Jahre und damit quasi das ganze Leben, das ich ab 18 selbstbestimmt leben konnte. In dem Alter und mit meinem Hintergrund sind das für mich also nicht irgendwie einige Jahre zwischendurch

    Aber Du rechnest doch schon noch mit "ein paar" Jährchen, die Du noch vor dir hast? ;-)

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    Oft gibt es Reinigungspersonal, Wach-/Sicherheitspersonal, Personal in der Kantine in Betrieben…

    Jetzt wirst Du aber ziemlich spitzfindig. ;-D Nein, die meisten Konstellationen sind bei uns Uni-/Fachhochschulabsolventen (oft mit/ ohne Abi, dafür Berufsausbildung).

    Zitat

    Der Kontrast Frau zu Mann ist für mich schon ein Beziehungsimpuls und Herausforderung an sich. Und in dem Aspekt werden sie und ich nicht gleich sein, …

    Unbestritten.

    @ Mary93

    Du gehst mit deiner Umgebung ziemlich hart und undifferenziert ins Gericht.


    Was spricht dagegen, mit seinem Partner über die Relativitätstheorie, Kernfusion oder spezielle Konstrukte in C#, SQL Plus-Skripte statt über Politik oder Opern zu diskutieren, wenn es beide interessiert?


    Wer legt fest, welche Themen zur Allgemeinbildung gehören?


    Nicht jeder, der deine speziellen Interessen nicht teilt, ist doof.

    Zitat

    Google weiß aber eigentlich relativ wenig

    Dass Google gar nichts weiß, das weiß auch schon mein sechsjähriger.


    Was für ein eigenartiges Menschenbild hast du nur?

    Damit auch MINT-Fachidioten eine Chance haben, aus ihrem Dummschwätz außerhalb von MINT-Kontexten herauszukommen gibt es das gut lesbare, gut strukturierte und für seinen Anspruch erstaunlich dünne Buch: "Bildung - alles, was man wissen muss" von Dietrich Schwanitz. Es erklärt auch verständlich, inwiefern das "muss" im Titel ernst zu nehmen ist. Z.B. weshalb eines Äußerung wie: "van Gogh..., van Gogh..., habe ich schon mal gehört, keine Ahnung, wer soll das sein?" einen zum Bildungsaußenseiter, gar gesellschaftlich Aussätzigen macht, während es kein Problem gibt, wenn "van Gogh" durch "Entropie" ersetzt wird.


    Wer sein Bildungsbewusstsein darauf aufbaut, dass Mathematik die Sprache von allem Wissbaren sei und Logik das Herz des Denkens und von dort her peinliche Abwertungen in andere Richtungen vornimmt, dem empfehle ich zusätzlich "Die Analogie - das Herz des Denkens" von Douglas Hofstadter (ja, der von "Gödel, Escher, Bach", sollte also in Nerd-Kreisen unverdächtig sein) und Emmanuel Sander. Es zeichnet ein Farbbild des Bewusstseins relativ zum schwarz-weiß-Bild digitaler Logik oder den Graustufen von Fuzzy-Logik.

    Zitat

    vielleicht stehst ja eher auf Dummschwätzer. Dann bist du an einer Uni natürlich falsch. %-| "Vielseitig interessiert" geht bei Ausgebildeten fast nie über Wikipedia-Wissen hinaus. Google weiß aber eigentlich relativ wenig, dass wissen solche Leute allerdings nicht. Als Studentin solltest du das aber eigentlich wissen...

    Wusste gar nicht, dass Sheldon auch Deutsch kann.... ;-D

    Zitat

    Was spricht dagegen, mit seinem Partner über die Relativitätstheorie, Kernfusion oder spezielle Konstrukte in C#, SQL Plus-Skripte statt über Politik oder Opern zu diskutieren, wenn es beide interessiert?

    Dagegen spricht überhaupt nichts. Nur würde ich das nicht als Allgemeinbildung bezeichnen, sondern als hochspezialisiertes Detailwissen in einem kleinen Fachbereich. Wenn sich da an der Uni zwei Menschen treffen, deren Leben sich nur um diese Dinge dreht, ist das ja super.


    Nur geht eben die Gleichung Akademiker = hohe Allgemeinbildung nicht auf und damit auch nicht die Annahme, dass zwei Akademiker automatisch auf Augenhöhe sind.

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    Wer legt fest, welche Themen zur Allgemeinbildung gehören?


    Nicht jeder, der deine speziellen Interessen nicht teilt, ist doof.

    Allgemeinbildung hat ja eben nichts mit speziellen Interessen zu tun, sondern mit breit gestreuter, vielseitiger Bildung in allen Fachbereichen. Eigentlich sollte man jemandem, der 12 - 13 Jahre lang ein Gymnasium besucht und das Abitur erworben hat, eine ziemlich gute Allgemeinbildung erwarten. Nur ist das, wie ich festgestellt habe, eben ganz oft nicht der Fall. Das betrifft auch nicht nur Informatik-Nerds.


    Ein Student, der über den Tellerrand seines eigenen Fachgebiets kaum über eine allgemeine Bildung verfügt, wäre für mich kein potentieller Partner.


    Und mal ehrlich, sich über die aktuellen Vorgänge in der Welt und der Gesellschaft zu informieren in der man lebt, das ist doch kein gigantisch hoher Anspruch.


    Nachrichten schauen, Zeitungen lesen, sich über aktuellen Themen kundig machen, diskutieren, sich eine Meinung bilden etc. Das ist für mich einfach ein "muss" bei einem Partner auf Augenhöhe, ganz egal welchen Bildungsabschluss er auch haben mag.

    Zitat

    Das ist für mich ein Kriterium für gute Partnerwahl.

    Was auch immer davor stand - das "mich" hätte man fett schreiben sollen.


    Ich hab jetzt nur zufällig wen zitiert, will eigentlich nur darauf hinweisen, dass das, was für den einen gute Partnerwahlkriterien sind, für den anderen total unpassend wäre. Meine Partnerwahlkriterien wären gewiss für die Mehrheit völlig ungeeignet. Das heißt aber nicht, dass meine Kriterien schlecht wären. Ich bin nur eben anders als andere.


    So, und jetzt positionier ich mich auch mal in dieser völlig fruchtlosen off-topic-Diskussion: Opern und klassische Literatur sind nun wirklich völlig über. Kernfusion und Entropie sind dagegen ganz wichtige Dinge. Und was will man eigentlich mit einem Partner, der in Opern rumlungert und klassische Literatur liest, aber nicht mal das Periodensystem der Elemente kennt und sogar für ne Kurvendiskussion zu blöd ist? Kann ich echt nicht verstehen, was man an so einem finden kann :-)

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    Kernfusion und Entropie sind dagegen ganz wichtige Dinge.

    Ich bin sicher, dass das nützliche Dinge sind. Aber für mich sind das nicht die Dinge, die das persönliche Leben mit Schönheit und Genuss erfüllen. Das sind für mich Dinge wie Kunst, Literatur und Musik. Kultur eben. ;-)


    "Schatz, was machen wir Samstag Abend schönes?" "Hm, wie wärs mit einer tollen Kurvendiskussion?" Nein Danke. ;-D

    Wobei ich mich ja frage was man wissen muss, dass man es als Allgemeinbildung bezeichnen kann. Nehmen wir doch das Beispiel "van Gogh".


    Ein niederländischer Maler, Vorname Vincent, schnitt sich ein Ohr ab, "strichelte" seine Werke gerne, vielleicht ein paar Werke mit Namen und lebte irgendwann im späteren 19. Jahrhundert.


    Wahrscheinlich ist dies das gröbste und mindeste Wissen ohne sich mit der Malerei selbst auszukennen.


    Zählt das zur Allgemeinbildung oder null Wissen?