Zitat

    Angesichts des Abgrunds der Perfektionsfähigkeit, vor dem wir stehen, sollten wir uns auf Goethe zurückbesinnen, auf seinen Ausspruch: "Alles, was unseren Geist befreit, ohne uns die Herrschaft über uns selbst zu geben, ist verderblich." Was aber gibt uns Herrschaft über uns selbst? Bildung kann uns Herrschaft über uns selbst geben.


    Es gibt Tausende von Definitionen dessen, was Bildung ist. Bildung ist der Prozess der geistigen Verarbeitung und der seelischen Bewältigung der Lebenswirklichkeit in uns und außer uns.


    Carlo Schmid aus "Der Mensch im Staat von morgen"

    Bildungsabschlüsse sind doch seit 1992 nicht mehr aussagekräftig.


    Wenn sich jemand mit Soziologiestudium aufspielen muss, dann ist er doch zumindest als Clown zu gebrauchen . Wenn Habermas oder Luhman schon die Ausnahmen darstellen.


    Grade ,wie Promotion, sind in den meisten Fächern mittlerweile sowieso komplett wertlos.


    Insbesondere weil sie zum Möchtegernaufstiegsinstrument eines Bestimmten Frauenschlags verkommen sind. Kenntnisreiche Männer können das aber erkennen.

    Das mit dem kenntnisreichen Männern hätte ich jetzt gerne näher erläutert. Wasgenau macht jetzt den Bestimmten Frauenschlag - auch da hätte ich gerne eine Definition - zum Möchtegernaufstiegsinstrument? Fragen über Fragen! ;-D


    med1, Samstagabend, ich liebe das. ;-D

    Kein wirklicher Mensch auf einer gewissen Augenhöhe qualifiziert andere Personen nach formalem Abschluss ab.


    Insbesondere wenn er um deren Vergabeordnungen weiß. Personen ,die das tun, sind selbst meist Aufsteiger und disqualifizieren sich damit selbst.


    "Dein Niveau sieht auch von oben aus wie Arroganz" ist der passende Spruch.

    Diese Sorte Mensch bewertet alles und jeden nach Äußerem . Beispiel Rauchen ,da ich gerade an Zigaretten denke,obwohl ich nicht weiß ,ob man die so schreibt, wie deinen Nick.


    Durch den Ökokwahn sind Raucher dann gleich mal Unterschicht,da irgendeine Spiegelumfrage die Häufigkeit nach Schichtzugehörigkeit "nachweist".


    Dabei haben die meisten Akademiker mittlerweile selbst Sachbearbeiterjobs. Und an deutschen Unis ist mittlerweile auch das Lehrpersonal oft drittklassig. Gerade in NRW oder Berlin.

    Genau. Sie steigen ab. In der Hierachie des anständigen ,wirklich intellektuell-akademischen Menschseins.


    Akademiker, die sich heute noch für besonders halten, sind unwichtig.


    Circa 1 Prozent bringt wirklich akademische Leistung.


    Dann muss man noch das Fach mit ein beziehen.

    Zitat

    Akademiker, die sich heute noch für besonders halten, sind unwichtig.

    Niemand ist wichtig, weil er sich für besonders hält. Aber es stimmt auch, dass jeder einzigartig und damit besonders ist.


    Klaude, darf ich fragen, welche üblen Erfahrungen du mit dem speziellen Typ von Akademikern, die du beschreibst, gemacht hast? Ich sehe ja auch, dass mancher Aufsteiger sich darauf eine Menge einbildet und gelegentlich kommt der Hochmut tatsächlich vor dem Fall. Aber wer über sie schimpft wie du, den wurmt doch etwas ganz gewaltig, nicht wahr?

    Zitat

    Ein Bildungsabschluss ist der Grad der formellen Bildung. Also ist es "Bildung" per definitionem, was sonst?

    Das bedeutet aber nicht, dass ein Mensch ohne Bildugsabschluss ohne Bildung ist.


    Und mit der formellen Bildung ist es so eine Sache. Der Grad des Verständnisses dessen, was die Person sich mehr oder weniger auswendig, mehr oder weniger nachhaltig in die Rübe gekloppt hat, bestimmt nicht unbedingt darüber, ob die betreffende Person den Bildungsabschluss erreicht hat.


    Ich kenne zuviele Menschen mit akademischen Abschluss, denen ich nicht unbedingt besondere Bildung attestieren würde. Das Beispiel mit dem KFZ-Meister einer freien Werkstatt fand ich diesbezüglich passend. Bildung fängt für mich dann an, als solche zu zählen, wenn sie Problemlösungsprozesse ermöglicht.

    Zitat

    Und Emotionale Intelligenz ist durch kognitive formbar und umgekehrt. Da ist nichts "wichtiger". Viele kluge/vom Hirn her intelligente Menschen scheitern an formalen Bildungsabschlüssen, weil sie menschliche Schweine sind (sehe ich in meinen Arbeitsumfeld fast jeden Tag). Und viele charakterstarke Menschen können alles geben, ihre kognitiven Fähigkeiten reichen aber nicht für einen hohen formalen Abschluss, da zu langsam, zu unstrukturiert etc..

    :)z

    Zitat

    Aber wer über sie schimpft wie du, den wurmt doch etwas ganz gewaltig, nicht wahr?

    Mh - hat er wohl schon hier:

    Zitat

    Insbesondere weil sie zum Möchtegernaufstiegsinstrument eines Bestimmten Frauenschlags verkommen sind. Kenntnisreiche Männer können das aber erkennen.

    erläutert.

    Was gibt's da zu erklären. Es gibt zunehmend weniger Akademiker, obwohl deren Zahl ständig steigt. Einbilden sollte man sich darauf wenig. Zunehmend kommt es auch zu Beziehungen zwischen den von Möchtegernakademikern ausgerufenen Klassen.


    Irgendwelche Pseudoerkentnisse zur Partnerwahl werden einfach selbstbewusst ignoriert.


    Wenige Männer möchten sich eine A13 Privatdozentin als Bein binden, die mit 8 SWS glaubt ,sie sei Nobelpreisträgerin.