• Bedeutet "auf Augenhöhe sein" auch gleicher Bildungsabschluss?

    Hallo, vor kurzem habe ich einen Thread aufgemacht mit der Frage, ob man sich vorstellen kann mit einem Menschen zusammen zu sein, der aufgrund psychischer Krankheit nicht arbeiten kann. Viele (Frauen) haben dort geschrieben, dass sie das ausschließen würden und einen Partner "auf Augenhöhe" suchen. Das hat mich zu folgender Frage gebracht: Bedeutet für…
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    Auf Augenhöhe bedeutet bei Frauen, dass der Mann 20cm größer ist ;-D Allgemein verstehen Frauen unter Augenhöhe, dass der Mann ihr in allem überlegen sein sollte. Wobei der Marktwert hängt bei Männern nicht allein am Aussehen im Gegensatz zu Frauen. Da spielen Auftreten, Macht, Geld und die Kommunikationsfähigkeiten ebenso mit hinein. Entweder ist er in allen Bereichen "good enough" oder er kompensiert einen Totalausfall in einem Bereich mit herausragender Performance in einem anderen Bereich.


    Bei Frauen hängt er fast nur am Aussehen. Daher ist der typische Weg einer halbwegs attraktiven Frau, die viel Kontakt zu unterschiedlichen Männern bekommt, der folgende:


    - Bis Mitte 20 Ausprobieren mit vordergründig attraktiven Männern (Schönlinge, Alphatiere, Charmebolzen)


    - Ende 20 Realitätscheck - ist mit dem aktuellen Mann eine langfristige stabile Beziehung mit Kindern möglich? Hier sehr oft Umschwenken auf einen pflegeleichteren Versorger. Jetzt kommen die ganzen Betas mal zum Zug (kenne da im Bekanntenkreis genug Fälle). In einer Welt ohne Verhütungsmittel wäre wahrscheinlich in den meisten Familien der Vater der Kinder nicht der spätere Ehemann der Frau.


    - Das führt, nachdem die Kinder aus dem Gröbsten raus sind, zu den hohen Scheidungsraten in genau diesem Zeitfenster, wenn der Versorgungsaspekt wieder weniger wichtig wird und Frau nochmal überprüft, wie attraktiv der Dicke auf der Couch da wirklich ist.

    Warum? Nur weil ich schreibe wie es ist? Das hat nichts mit Groll zu tun, sondern mit Realität. Und Du weißt, dass es so ist. Du kennst deine Geschlechtsgenossinnen ja mindestens genauso gut, wenn nicht sogar besser, als ich..

    Du weißt schon, dass es nicht DIE Realität gibt, sondern jeder seine eigenen Wahrnehmungen hat? Deine sind geprägt durch deine Erfahrungen, d.h. aber nicht, dass diese sich auf alle anderen Menschen übertragen lassen. Aus deinen Zeilen spricht Frust und Groll, da wirst du es tatsächlich schwer haben, partnerschaftliche Augenhöhe zu finden - das liegt jedoch an dir selbst.


    Ich bezweifle im Übrigen, dass deine Aussagen auf tatsächlich erlebten Erfahrungen beruhen, sondern das ist eine Schutzfantasie, die du dir zurechtgebastelt hast, um deine eigenen Misserfolge bei der Partnersuche zu erklären.

    Warum versuchst Du mir irgendwas anzudichten, was so gar nicht stimmt? ":/


    Ist das hier im Forum so üblich, dass, sobald einem eine Aussage nicht passt, versucht wird auf der zwischenmenschlichen Ebene zu kontern?

    Hallo,


    Ich habe nicht alles gelesen.


    Meine eigene Erfahrung sagt mir aber dass sich eine gute Bildung und hohe Intelligenz nicht notwendigerweise im Abschluss widerspiegelt. Ich habe so einige getestet hochintelligente bzw besonders Hochbegabte in der Familie. Interessant ist, dass es da oft eine besondere selbst angelesene, in Dingen wie Recherchen zu Themen, Arbeit im Ausland, oft ehrenamtlich, selbst erworbene Bildung gibt - und diejenigen offiziell als Florieren, Gärtner, Sekretärin und Hausfrau durch die Welt gehen.


    Für mich persönlich habe ich festgestellt dass es mir bei der Partnerwahl eben nicht auf einen akademischen Bildungsgrad sondern eher auf eine gute Kombination von Bodenständigkeit, hohe Intelligenz und - auch wenn es pathetisch klingt - auf eine gut ausgeprägte soziale Ader ankommt.


    Welchen Bildungsgrad jemand offiziell hat ist ehrlich unwichtig - Ich habe schon Bergleute kennen gelernt die eine zum Beispiel breite literarische Bildung hatten - und dazu noch eine Herzensbildung von der sich so mancher Akademiker eine Scheibe hätte abschneiden können.

    darum verstehe ich auch nicht, weshalb so viele Männer umgekehrt Gewissenbisse haben die Frauen rein objektiv - also nach Aussehen und Jugend - zu bewerten. Wenn der Mann nicht der erste und einzige Mann im Leben der Frau war und ist, kann man immer davon ausgehen, dass man genau so objektiv nach den oben genannten Prinzip bewertet wird. Es lebt sich wesentlich besser, wenn man ewige Treue nur einer Jungfrau gibt, aber bei den Rest einfach die Jugend und Schönheit abgreift und die Frau regelmäßig austauscht, wenn sie alt oder dick geworden ist. Frauen machen es nach ihren Kriterien nicht anders.

    Ja, frustrierte Kerle sind echt nervtötend. Also, liebe Frauen, lasst nicht so viele Kerle frustriert links liegen. Wo bleibt die Beweisoffensive, die das Weltbild der frustrierten Kerle zertrümment? ]:D @:)


    Bis dahin als Selbsthilfetip: Es gibt auch jede Menge frustrierte Mädels, die mal links liegen gelassen wurden und sich im Kokon eines männerfeindlichen Weltbildes verstricken. Also ich schätze, wenn ihr euch zusammentätet und eure Wunden miteinander heilt, wäre das eine echt gute Herzensbildungsinitiative und anstatt zu streiten, wer jetzt auf wen herabblicken darf, würde auch viel Augenhöhe entstehen :)z .

    Zitat

    Jetzt kommen also die frustrierten Kerle wieder aus ihren Löchern gekrochen. zzz

    Hah! Wusste ichs doch! Goll ist also doch frustriert und wollte nicht einfach mal nur so wissen, was Frauen so von seinem Gewicht und seiner Körpergröße halten ;-D

    Zitat

    Bis dahin als Selbsthilfetip: Es gibt auch jede Menge frustrierte Mädels, die mal links liegen gelassen wurden und sich im Kokon eines männerfeindlichen Weltbildes verstricken. Also ich schätze, wenn ihr euch zusammentätet und eure Wunden miteinander heilt, wäre das eine echt gute Herzensbildungsinitiative und anstatt zu streiten, wer jetzt auf wen herabblicken darf, würde auch viel Augenhöhe entstehen :)z .

    Hevorragende Idee. Wenn die Welt nur immer so einfach wäre ;-)

    Zitat

    Also, liebe Frauen, lasst nicht so viele Kerle frustriert links liegen. Wo bleibt die Beweisoffensive, die das Weltbild der frustrierten Kerle zertrümment? ]:D @:)

    Ich versuchs ja immer wieder. Aber ich bin ja dann nur der "Einzelfall" :-X


    Ich hab den höheren Schulabschluss, die bessere Ausbildung ??wobei er mich da in nächster Zeit doch noch überholen wird. Bis dahin hab ich dann allerdings einen Uniabschluss.??, ein fast fertiges Studium und werde immer mehr Geld verdienen als mein Freund. Kennengelernt haben wir uns weil ich ihn eingearbeitet hatte. Bis heute bin ich ihm weisungsbefugt wenn wir zusammenarbeiten.


    Ich muss weder versorgt noch beschützt werden. Ich kann das sehr gut selbst und brauche dafür keinen Mann.


    Warum ich mit meinem Freund zusammen bin? Weil er mich versteht. Und das ist keineswegs leicht, ich bin ein sehr schwieriger Mensch und mit einem Mann, der meine Denkweise und meine Persönlichkeit nicht versteht, könnte ich langfristig keine Beziehung führen. Egal wie viel Geld er verdient oder wie viele Muskeln er noch so hat.


    Aber das passt so nunmal nicht ins Weltbild der zurückgewiesenen Frauenhasser. Da muss irgendein Fehler sein und es kann unmöglich sein, dass ich mir den Mann ausgesucht haben weil ich mit ihm, nur mit ihm zusammen sein will. Weil ich in toll finde und ihn liebe. Da kann nur blankes Kalkül dahinter stecken. Oder vielleicht verlassen ich ihn bei der erstbesten Gelegeheit doch für den muskelbepackten Großverdiener. %-|

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    Wenn die Welt nur immer so einfach wäre

    Gerade weil die Welt nicht einfach ist, müssen wir es uns nicht noch schwerer machen :-) :)* .

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    Aber ich bin ja dann nur der "Einzelfall"

    Das typische Induktionsproblem: Auch viele Einzelfälle machen noch keinen Beweis.


    Aber das ist auch wieder das Schöne: Jeder kann selber entscheiden, was zu beweisen er mit sich als Einzelfall antritt. Glücklich, wer wählt, was ihn glücklich macht 8-) . Und umgekehrt ]:D . Ich glaube an sich selbst erfüllende Prophezeiungen ??und an Überraschungen?? .

    Zitat

    Warum versuchst Du mir irgendwas anzudichten, was so gar nicht stimmt? ":/

    Wenn jemand Allgemeinplätze hinauspoltert, die mit Sinn und Verstand nicht zu belegen sind ("die" = alle Frauen), dann spricht daraus Frust und persönliche Angegriffenheit.... oder aber Dummheit, aber die wollte ich dir dann doch nicht unterstellen, sondern habe angesichts deines anderen Fadens Eindrücke verknüpft und auf Frust geschlossen. Wäre dir Dummheit als Fazit aus deinen Worten lieber gewesen?


    Wenn man schon lange in diesem Forum ist, nerven einfach solche Beiträge wie deiner nur, weil sie immer aus einer ganz bestimmten Ecke kommen. Es gibt sicherlich Frauen, wie von dir beschrieben, genauso wie es Männer gibt, die sich nur ein Deko-Objekt an die Seite stellen wollen und es auswechseln, sobald es erste Beschädigungen (Falten, Kilos, Krankheit,...) aufweist. Solche Vorgehensweisen/Präferenzen jedoch zu verallgemeinern, ist völliger Blödsinn und widerspricht - zum Glück - der Realität, die doch wesentlich bunter und vielfältiger ist.


    Jetzt habe ich dir eigentlich eindeutig zu viele Worte gewidmet, aber man verliert ja nie die Hoffnung, dass doch mal einer seine eingeschränkte Sicht hinterfragt.

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    Es gibt auch jede Menge frustrierte Mädels, die mal links liegen gelassen wurden und sich im Kokon eines männerfeindlichen Weltbildes verstricken.

    Stimmt, aber würde das jeweilige Beuteschema hinterfragt werden, wäre auch der Frust automatisch weg und dann würden sich zwei unfrustrierte Menschen auf Augenhöhe begegnen. So aber bleibt der Filter auf der Brille und alle, die nicht dem frustrierten Weltbild entsprechen, werden gar nicht erst bemerkt. Ich mache mir die Welt, wie sie mir gefällt... :=o

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    darum verstehe ich auch nicht, weshalb so viele Männer umgekehrt Gewissenbisse haben die Frauen rein objektiv - also nach Aussehen und Jugend - zu bewerten.

    Das sind eben die Sätze wo deutlich erkennbar ist wenn jemand Beziehung noch nicht gelebt hat und es an Erfahrung fehlt :


    Menschen (nicht nur Männer - auch Frauen) haben normalerweise keine Gewissensbisse andere "objektiv zu bewerten" (auch wenn das genau betrachtet gar nicht geht) solange sie die noch nicht kennen. Warum auch? Bei Fremden kennen wir ja die Qualität der Persönlichkeit noch nicht?!


    Wenn ein Mann, der gerade offen für Beziehung ist, auf einer Party 4 neue Frauen kennenlernt wird er wohl am ehesten versuchen mit der näher in Kontakt zu treten die ihm am besten gefällt und nicht mit der die er aus der Gruppe am wenigsten ansprechend findet. Da macht sich doch keiner Gewissensbisse drum?


    Das Gewissen einer Frau oder einem Mann gegenüber spricht bei einem Menschen hauptsächlich dann stark an, wenn schon eine wie auch immer geartete Bindung entstanden ist?! Dabei ist es egal welche Art von Bindung besteht (auch bekanntschaftlich, freundschaftlich und so weiter).


    Wenn ein Mensch nach 10 Jahren Ehe dieselbe beendet, hat er ja objektiv mit dem Gegenüber einiges erlebt und gemeinsame Erfahrungen gemacht. Fakt. Das dann "abzuwerten" ist für die meisten Menschen psychisch etwas anderes als neue Bekanntschaften anhand eigener Kritierien danach zu bewerten wie sie in die eigene aktuelle Lebenssituation passen könnten.


    Das Erste ist eine gemeinsame Vergangenheit, die als sie Gegenwart war die Lebenssituation in der sich beide befanden, beinhaltet hat. Das Zweite ist eine eigenen Vergangenheit mit all ihren Entscheidungen und dem was einen aufgrund dessen ausmacht zur Bewertungsgrundlage zu machen, ob der Mensch, der mir aktuell gegenüber steht möglicherweise gut zu meiner Zukunft passt, die ich mir aufgrund meiner eigenen Bewertungsgrundlage wünsche.


    Jemand der das hier schreibt:

    Zitat

    darum verstehe ich auch nicht, weshalb so viele Männer umgekehrt Gewissenbisse haben die Frauen rein objektiv - also nach Aussehen und Jugend - zu bewerten.

    kann nicht viel Erfahrung mit diesem Unterschied haben. Er hat offensichtlich auch nicht genügend Empathie, um sich vorstellen zu können, dass es da Unterschiede gibt, was wiederum einen plausiblen Hinweis darauf gibt, warum es an bisherigen Erfahrungen mangelt.