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    Schade. Deine Aufnahmefähigkeit ist zumindest auf dem Gebiet anscheinend begrenzt und Du bist damit, zwar bestimmt ungewollt, ein gutes Beispiel für einen Akademiker, der zwar den Abschluss hat, aber nicht emotional-sozial gebildet/intelligent, da Du lieber in Deinem orginären Saft schmorst.

    Aaaalter. Man ist ja manches von dir gewohnt, aber das hier ist wirklich, ähm, speziell. Hört sich an, als hättest du gestern deinen Abschluss gemacht und müsstest das noch ein bisschen aufgeregt durch die Gegend tröten. Allerdings bist du keine 22 mehr und solltest eigentlich mittlerweile bemerkt haben, dass sich vieles, was man mal für steingemeißelt hielt, relativiert, wenn man nicht ganz blind und taub durchs Leben läuft.


    Mein Freundeskreis ist sehr bunt durchmischt, da ist alles dabei. Gemeinsam haben wir, dass alle offen, neugierig und stark interessiert an neuem Wissen und neuen Erfahrungen sind. Wir sind mittlerweile alle um die 50 - und haben nie aufgehört, uns neues Wissen anzueignen. Haben wir auch nicht vor, solange wir können. ;-D


    Und zur Eingangsfrage: ich bin zwar nicht so ganz die Zielgruppe, da ich mein Studium nicht beendet habe, aber ich habe mich lange genug an der Uni rumgetrieben, um sagen zu können, dass ich in einem rein geisteswissenschaftlichen Umfeld schier durchdrehen würde. Mir wäre es nicht im Traum eingefallen, einen der dort vertretenen Männer auch nur für einen ONS in Betracht zu ziehen, das Angebot war einfach zu langweilig. ]:D


    Wenn ich die hier erwähnte Kombi von Theater, Musical und Weinprobe nur höre, kräuseln sich mir die Fußnägel vor Langeweile. Das hat doch nichts mit Bildung zu tun, das sind unterschiedliche Interessen.


    Mein Mann hat mal irgendwann in grauer Vorzeit einen miesen Hauptschulabschluss hingelegt, danach erst eine handwerkliche, später noch eine IT-Ausbildung gemacht. Der Mann ist umfassend gebildet, hochintelligent und mir im Denken über, schluchz. ;-D


    Will heißen: ich finde Intelligenz schon sehr, sehr sexy. Aber ich würde das nie, nie, nie an irgendeinem Abschluss festmachen, das wäre einfach dumm und schmalspurig gedacht.

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    Ob sie jemals von ihrem hohen Ross runter kommt?

    Kommt sie nicht, der geangelte Schuldirektor allein lässt sie schon die Nase höher tragen dass man Einblicke ins Gehirn bekommt.


    Bei der Arroganz und dem Elitedenken muss ich mich immer mahnen nicht in Übelwollen zu verfallen, wenn ich das mit den Mietern und den Studenten lese.


    Und wieso sie gerade davon spricht (siehe die Antwort auf Sunflowers Beitrag), wo es ihr selbst immer wieder peinlich war doch die beste Ausdrucksweise zu haben.


    Komplett weltfremd.

    Vorurteile dabei sind doch immer blöd. Warum kann ich mich mit jemanden gut unterhalten, aber sobald der erfährt dass ich Handwerker/Akademiker bin, ist da plötzlich diese unsichtbare Distanz da?!


    Und warum sollen Extremfälle wie manche User hier den durchschnittlichen Akademiker abbilden? Weils so gut ins Klischée passt?

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    Und dann noch die Anschuldigung, jemand anders würde im eigenen Saft schmoren, während du kaum etwas anderes als Jammerbeiträge auf zugegebenermaßen sprachlich hohem Niveau verfasst

    Bitte verlink mir doch mal ein Beispiel dieses hohen sprachlichen Niveaus, es ist mir bislang vollkommen entgangen; ich hatte eher häufig den gegenteiligen Eindruck. Möchte ihr aber keinesfalls Unrecht tun.

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    Aaaalter. Man ist ja manches von dir gewohnt, aber das hier ist wirklich, ähm, speziell.

    äh nein, das ist koller, transformatorische bildungsprozesse.

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    Kommt sie nicht, der geangelte Schuldirektor allein lässt sie schon die Nase höher tragen dass man Einblicke ins Gehirn bekommt.

    also eigentlich angelt man sich keinen mann, sondern liebt und heiratet ihn. :|N ich zumindest. dass ein lehrer als partner was besonderes sein soll, kann ich eh nicht nachvollziehen, vielleicht erklärst du mal bei gelegenheit, wieso es das für dich ist. Elitedenken, Denken in Schichten? ;-D

    Ich habe Freunde und Bekannte mit verschiedenem beruflichen Background. Das funktioniert wunderbar, wenn gemeinsame Interessen und vor allem eine gute Gesprächsbasis vorhanden sind.


    In einer Partnerschaft kann das ebenfalls hervorragend funktionieren, wenn die Beteiligten sich gegenseitig für Ihren Lebenslauf respektieren und gemeinsame Interessen haben.


    Eine Friseurin, die ihren Beruf bewusst gewählt hat und nie eine Uni von innen gesehen hat, kann genauso gebildet sein wie ein Student, der sich mühsam durch das Studium geschleppt hat.


    Wer nicht gerade an einer Elite Uni studiert hat weiß, dass längst nicht alle Absolventen geistige Überflieger sind.


    Was in allen Beziehungen hilft, ist möglichst vorurteilsfrei (und mit Bodenhaftung) durchs Leben zu geben.


    Ich habe übrigens studiert und mir ist der Abschluss anderer Menschen völlig egal, solange es menschlich passt.

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    äh nein, das ist koller, transformatorische bildungsprozesse.

    ;-D ;-D ;-D


    Nee, nee, das bist schon du selbst und deine unreflektierte Wiedergabe von irgendwas, was du mal gelesen hast. Netter Versuch. Hält dem Leben nicht stand, aber das haben wir ja schon häufiger festgestellt.

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    [...] kaum etwas anderes als Jammerbeiträge auf zugegebenermaßen sprachlich hohem Niveau verfasst

    Ich verbinde das genannte Niveau eher mit Namedropping (s. oben) und 'äh...sorry...iphone'. ;-)

    @ gauloise

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    Wenn ich die hier erwähnte Kombi von Theater, Musical und Weinprobe nur höre, kräuseln sich mir die Fußnägel vor Langeweile. Das hat doch nichts mit Bildung zu tun, das sind unterschiedliche Interessen.

    Da sagst du was Wahres! Eigentlich kam mir das auch so in den Sinn, aber irgendwie konnte ich es nicht ausdrücken und habe daher nur erwähnt, dass auch jemand ohne akademischen Abschluss solche Interessen haben kann.

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    Will heißen: ich finde Intelligenz schon sehr, sehr sexy. Aber ich würde das nie, nie, nie an irgendeinem Abschluss festmachen, das wäre einfach dumm und schmalspurig gedacht.

    :)^

    @ Zimtkeks

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    Cooler nick ;-D

    Danke und dito ;-D ! Zimt hat es uns ja anscheinend beiden angetan :-D !

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    Um beim Beispiel zu bleiben: Ich glaube nicht dass es viele Fließbandarbeiter gibt , die eine kulturell und finanziell anspruchsvollere Freizeitgestaltung praktizieren.

    Finanziell vielleicht nicht, kulturell bestimmt. Ich kann auch mit wenig Geld verreisen, mit wenig Geld ins Theater (Restkarten und so) oder auf Konzerte (vielleicht geht dann nicht jedes Festival, aber gerade in größeren Städten ist Geld da nicht die Frage). Gerade als Student müsste man das ja wissen.


    Des Weiteren schrieb ich ja auch, dass der niedergelassene Facharzt und der Fließbandarbeiter Extrembeispiele sind, was vorhandene Freizeit und finanzielle Mittel angeht. Dazwischen gibt es ganz viel, manchmal stehen die Akademiker da auch schlechter da als die Nicht-Akademiker. Und meine Interessen haben ja nichts mit meinem Bildungsgrad zu tun.

    Wenn man Angst hat, aufgrund seines Abschlusses überheblich rüberzukommen, dann tut man das in der Regel auch. Aber nicht wegen des Abschlusses, sondern wegen des Gehabes. Ich kenne niemanden, der eben Abschluss X hat und fertig, sich angemessen benimmt und trotzdem fürchtet, als abgehoben wahrgenommen zu werden...

    Okay, dann nennen wir es statt eines "sprachlich hohen Niveaus" eben eine "krampfhaft um Fremdwörter und zumindest meistens ansatzweise korrekte Grammatik und Interpunktion bemühte..." *seufz* Könnt ihr mich nicht einfach vom Haken lassen, pwetty pwease? *wimperklimper* Ich kenne das Innere einer Uni doch auch nur vom lokalen Touristenführer. :°( :=o