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    Bezog sich das auf meinen Beitrag?

    Ja, indirekt. Soll heißen, du hast mich mit deinem Beitrag an diese Möglichkeit denken lassen :-)

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    Wenn ja, dann habe ich sehr selten den Eindruck, dass damit jemand etwas demonstrieren will

    Bei manchen habe ich diesen Eindruck schon ":/

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    Ich hab es ja bisher noch nicht ausprobiert. Deine Erfahrungen würde ich gerne nachlesen, wenn Du berichten magst.

    Ich halte dich auf dem Laufenden! Weiß nur nicht, ob mein Mann das Experiment gut heißt. Aber da muss er dann durch. Und auch küssen. :-x

    Ich muss gerade an die Tussi-Fraktion an meiner ehem. Uni denken. Tussi, Kussi, Bussi. Wenn die sich getroffen haben, das waren so fünf oder sechs Damen, dann ging das gefühlte Minuten lang. Kuss, Kuss, Wechsel, Kuss, Kuss, Wechsel.. besondere Verbindungen wurden gekennzeichnet durch Küsse + Umarmung, durchschnittliche Beziehungslevel führten zu diesen seltsamen Küssen, bei denen der Rest vom Körper möglichst weit voneinander entfernt gehalten wird.

    Die Anonyme


    Ich hatte nicht den Eindruck, dass du mir etwas unterstellen willst, keine Sorge. :-)


    a.fish


    Höre auf zu lästern und sei einfach dankbar, dass sie dir nicht wie ein übermütiger junger Hund ans Gesicht wollten. ;-D

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    Ich muss gerade an die Tussi-Fraktion an meiner ehem. Uni denken.

    Bäh. Und ich musste gerade an meine französische Gastfamilie denken. Begrüßungen und Verabschiedungen haben Stunden gedauert, weil jeder jeden gefühlte hundertmal auf jede Wange hauchen musste. :|N

    ;-D Ich war mit einer Kommillitonin befreundet, die meine Bussi-Aversion stur ignoriert hat – man hätte fast den Eindruck gewinnen können, sie zöge eine Art Freude daraus, mir aus dem Hinterhalt um den Hals zu fallen und Begrüßungsküsse aufs schreckenstarre Gesicht zu drücken. Bei der hatte ich diese Assoziation mit einem jungen Hund des öfteren, aber glücklicherweise hat sie auf das Schnüffeln im Schritt verzichtet.

    Zitat

    Bei der hatte ich diese Assoziation mit einem jungen Hund des öfteren, aber glücklicherweise hat sie auf das Schnüffeln im Schritt verzichtet.

    a.fish, ich befürchte, sämtliche freundliche Gedanken über dich sind vorübergehend gestorben, als ich mich deinetwegen in der überaus unwürdigen Lage befand, darum zu kämpfen, meinen Bildschirm nicht mit meinem Getränk zu taufen. ;-D

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    als ich mich deinetwegen in der überaus unwürdigen Lage befand, darum zu kämpfen, meinen Bildschirm nicht mit meinem Getränk zu taufen.

    das ist mir nicht gelungen und ich suche jetzt eine kollegin, die q-tipps in der handtasche hat, mit denen ich meine tastatur wieder sauber bekommen könnte :-/

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    Bäh. Und ich musste gerade an meine französische Gastfamilie denken.

    Portugiesische Verwandtschaft zu begrüßen ist mindestens so anstrengend wie das Wachbleiben und Zuhören bei den endlosen Gesprächen und das Mithalten bei den schier endlosen Gängen, die es bei ihnen zum Essen immer gibt... %:|


    Meine Schwester und ich deshalb einmal (2011): "Wir können keine Küsschen geben, wir haben Schweinegrippe!!" |-o

    Wir küssen uns nicht zur Begrüßung, weil ich ein absolut schwieriger Mensch in dieser Hinsicht bin. "Phasenwechsel", also nach Hause kommen, sind für mich mit Stress verbunden, weil ich das loslassen muss, was ich draußen erlebte und in das "Zuhausegefühl" erst reinwachsen muss. Vor allem nach der Arbeit. Wenn ich reinkomme, muss man mich erst einmal in Ruhe lassen. Gerne ein paar Worte Smalltalk, ein paar Flüche oder Lachen, um zu zeigen, wie der Tag war, aber groß anfassen? Nein danke.


    Aber wenn ich dann auf dem Klo war, Hände gewaschen habe, die Schuhe sind aus, in meinen Körper kommt die Stimmung der Wohnung, dann suche ich nach einiger Zeit den Körperkontakt. Oft sage ich dann sogar nach einer halben Stunde erst ein vorsichtiges "Na....." als würden wir uns gerade begrüßen.


    Er weiß das mittlerweile. Wenn ich bei ihm reinkomme, sagt er mir Hallo und macht seelenruhig seine Sachen weiter. Er hat sich einfach dran gewöhnt. Dann wusel ich ein wenig rum, gehe eventuell duschen und später dann holen wir die Zärtlichkeit nach.


    Beim Abschiednehmen das gleiche: Ich bin da nicht sehr kussfreudig, weil ich schon traurig bin und voller Gedanken. Aber wir umarmen uns.


    Anfangs war es schwierig für meinen Freund, mittlerweile weiß er aber, wie und warum ich so ticke. Und er weiß ja auch, dass ich mich nach etwa 20 Minuten "akklimatisiert" habe und dann zum Schmusen ankomme. x:)

    Hallo Setzen6,


    witzig, du könntest glatt mein Freund sein ;-)


    Wenn er nach der Arbeit nach Hause kommt, braucht er auch erst seine Zeit zum Runterfahren. Das Begrüßungsküsschen lässt auch eine Zeit auf sich warten, bis er auf Homelevel ist... Anfangs hat mich das ziemlich gestört und sogar belastet, weil ich es auf mich bezogen habe, mittlerweile komme ich aber meist gut damit zurecht und warte dann eben ein bisschen länger auf erste Kuscheleinheiten :-)


    Trotzdem schön, so etwas auch mal aus einer anderen Perspektive zu lesen - die Menschen sind eben verschieden!


    LG Pinklady