• Beinahe fremdgegangen

    Hallo zusammen, ich lebe zur Zeit in einer fast fünfjährigen Beziehung und wäre vor einigen Tagen beinahe fremdgegangen. Mein schlechtes Gewissen hat mich irgendwie davor abgehalten es ganz durchzuziehen. Ich lag mit der anderen Frau schon im Bett wild knutschend und halb ausgezogen, konnte mich dann aber ich weiß nicht mehr wie bremsen. Das Ganze wirkte…
  • 158 Antworten

    Seeepferdchen,

    jedem, der dich auch schon mal in anderen Fäden mit ähnlicher Problematik gelesen hat, springt die Antwort darauf geradezu ins Gesicht. Deshalb beschränke ich mich einfach mal auf den Vorschlag, dein Problem, welches du bereits selbst in einem anderen Faden sehr explizit benannt hast, mit professioneller Hilfe aufzuarbeiten und dich ansonsten von Fäden, die für dich als "Trigger" wirken, fernzuhalten.


    Und nein, das meine ich überhaupt nicht böse. ??... auch wenn es sich gerne mal so anhört... verdammte Axt.??

    ich versuche mal auf ein paar Dinge einzugehen:

    @ desert|soul

    Zitat

    Das hört sich für mich nicht danach an, als ob ihr wirklich konkret versucht hättet, aufeinander zuzugehen. War sie denn bereit, auch mal etwas Neues auszuprobieren, sexuell? Aufeinander zugehen bedeutet leider auch immer ein Stück weit Kompromiss und Verzicht. Aber das muss eben von beiden Partnern kommen, du darfst nicht der einzige sein, der dabei ihr entgegen geht. Wieso bekommt sie Weinkrämpfe, wenn ihr über dieses Thema sprecht Hatte sie negative Erfahrungen gemacht?

    Wenn es um das Thema Sex geht in Gesprächen blockt sie meist nach kürzester Zeit ab und schweigt oder fängt an zu weinen. Das ist ihre Waffe, um dieses Thema zu blocken. Diese Erkenntnis hatte ich vor einigen Monaten. Ja, sie hatte negative Erfahrungen gemacht, mindestens eine Missbrauchserfahrung in ihrer Kindheit. Also eine Erfahrung, bei der auch meine Therapeutin sofort einen Missbrauch erkannt hat, auch wenn meine Freundin das anders sieht. Ich habe sie oft ermutigt, eine Therapie zu machen oder anderweitig Hilfe zu holen, auch existierte in ihrem Elternhaus eine sehr merkwürdige Vorstellung von Sexualität. Sie hat immer abgestritten hierin einen Grund zu sehen.

    Zitat

    Verhütet deine Freundin hormonell?

    Tut sie in der Tat, schon sehr lange, ob es daran hängt weiß ich nicht, da ich sie ohne Pille nicht kenne. Doch gehe ich kaum davon aus eine 180° Wende zu erleben nach dem Absetzen. Dazu kommt der Faktor Zeit, welcher mir wesentlich mehr Sorgen macht.

    @ lumos maxima

    Zitat

    ich hab hier nie was gegen dich gesagt!

    Und ich auch nie gegen dich, zumindest bin ich der Meinung, dich nie angegriffen zu haben. Ich griff nur deinen Gedanken auf und führte ihn aus.

    @ seepferdchen:

    Zitat

    Hm ich hab jetzt nicht alles durchgelesen, aber DAS klingt für mich – sorry – schon etwas bescheuert. In 10 Jahren würdest du dich für ein Leben mit ihr entscheiden? Und davor willst du dich einfach austoben??

    Ich habe ein wichtiges Wort vergessen, "charakterlich", obwohl ich in den letzten Wochen sogar daran meinen Glauben verloren habe. Sie ist wesentlich introvertierter als ich mir selbst gegenüber zugeben wollte. Wie sie sich die letzten Wochen verhalten hat, so will ich nicht leben. Ich meine, ich bin selbst ein recht zurückgezogener Mensch, doch ich beschäftige mich dann zumindest einigermaßen sinnvoll. Gott, wenn ich das lese, klingt es schon wie eine Abrechnung.

    Zitat

    Am liebsten würde ich das, was ich zuvor mit andern Männern hatte, einfach löschen (auch wenn ich es damals schön fand). Leider kann man das nicht.

    Du sprichst aus der Warte der Erfahrung und urteilst daher völlig anders. Mag sein, du bereust es heute, fandest es aber damals anscheinend auch schön. Anstatt dich über deine Erfahrungen zu ärgern solltest du sie annehmen als einen Teil dessen, der dich zu dem Menschen gemacht hat, der du heute bist. Und wenn du jetzt bereit für eine endgültige Beziehung bist, dann ist das doch gut. Ich bin es noch nicht.

    @ Bambiene:

    Eine dominante Frau klar, das heißt jedoch nicht, irgendjemand sollte mir vorschreiben wie meine Sexualität aussieht. Ich wünsche mir eine Frau, welche nicht nur Grenzen, sondern auch Perspektiven aufzeigt.

    Zitat

    Ich glaube auch nicht, dass sie aus allen Wolken fallen wird, denn sie kennt ja schon lange deine innere Zerissenheit und deine Unzufriedenheit was eure Sexualität angeht.


    Bei deinem "Trennungsgespräch" würde ich genau hier ansetzen. Denn nicht weil du sie fast betrogen hast, trennst du dich, sondern weil du schon seit langem "ausbrechen" willst, bist du "fast" fremdgegangen.

    Nein, aus allen Wolken fallen wird sie sicherlich nicht. Sie wird nur erstaunt sein über meine Entscheidung, auch wenn sie selbst immer wieder Kassandra gespielt hat und die Prophezeiung vorweggenommen hat. Mindestens zweimal sagte sie letztes Jahr, sie habe Angst unsere Beziehung würde aufgrund von secuellen Problemen den Bach runtergehen. Eine Secualtherapie wollte sie anfangen, vermutlich wird sie diese beginnen, wenn wir getrennt sind. Ich habe keine Lust mehr, sie darauf anzusprechen. Denn dann wird es wieder Tränen geben.

    @ all:

    Ich bin mir bewusst über die Art des Internet und seinen etwas rauheren Umgangston. Die meisten Menschen würden niemals so mit ihren Freunden sprechen (auch wenn gleich viele wieder das Gegenteil behaupten). Also schreibt, wie euch die Schnauze gewachsen ist.

    Zitat

    Tut sie in der Tat, schon sehr lange, ob es daran hängt weiß ich nicht, da ich sie ohne Pille nicht kenne. Doch gehe ich kaum davon aus eine 180° Wende zu erleben nach dem Absetzen.

    Ich bin weit davon entfernt, dir eine Garantie zu versprechen. Dennoch: du kannst mit deiner Meinung, die verständlich ist, sehr falsch liegen.

    es geht ja nicht nur um die "Koitusfrequenz" (bitte nicht ernst nehmen, ich amüsiere mich nur gerade über das Wort), sondern auch um Neigungen. Ob diese hormonell beeinflusst werden, wage ich zu bezweifeln.


    Im Moment unterdrücke ich meine eigenen Neigungen und Wünsche, ich beschneide quasi meine eigene Sexualität.

    Zitat

    Wenn es um das Thema Sex geht in Gesprächen blockt sie meist nach kürzester Zeit ab und schweigt oder fängt an zu weinen. Das ist ihre Waffe, um dieses Thema zu blocken. Diese Erkenntnis hatte ich vor einigen Monaten. Ja, sie hatte negative Erfahrungen gemacht, mindestens eine Missbrauchserfahrung in ihrer Kindheit. Also eine Erfahrung, bei der auch meine Therapeutin sofort einen Missbrauch erkannt hat, auch wenn meine Freundin das anders sieht. Ich habe sie oft ermutigt, eine Therapie zu machen oder anderweitig Hilfe zu holen, auch existierte in ihrem Elternhaus eine sehr merkwürdige Vorstellung von Sexualität. Sie hat immer abgestritten hierin einen Grund zu sehen.

    Mh, schwierig. Einerseits denke ich zwar, dass man auch solche Probleme zusammen meistern kann und am Ende vielleicht mit einer wunderschönen, tiefen, erfüllten Liebe und (!) Sexualität belohnt wird. Andererseits muss sie auch an sich und ihren Problemen arbeiten wollen. Wenn sie nicht will, dann bringt es alles nichts. Und du müsstest eben bereit sein, sie bei diesem Schritt zu unterstützen und sie zu begleiten.

    Zitat

    es geht ja nicht nur um die "Koitusfrequenz" (bitte nicht ernst nehmen, ich amüsiere mich nur gerade über das Wort), sondern auch um Neigungen. Ob diese hormonell beeinflusst werden, wage ich zu bezweifeln.

    Mh, ich denke, dass zumindest eine realistische Chance besteht. Jemand, der viel Lust hat und seine Sexualität sehr lebendig erlebt, der hat auch automatisch mehr Phantasien – jemand ohne Lust hat auch keine Phantasien. In welche Richtung ihre Phantasien dann gehen würden – wer weiß?

    ich muss zugeben, ich habe die Hoffnung fast aufgegeben. Trotzdem sehe ich natürlich, dass über den Zeitraum von fünf Jahren eine sehr große Vertrautheut entstanden ist welche auf jeden Fall auch dafür verantwortlich zeichnet, dass die Beziehung überhaupt noch existiert.


    Ich habe wieder viel darüber nachgedacht und beschlossen, nach ihren Prüfungen ein ausführliches Gespräch mit ihr zu führen nicht nur hinsichtlich einer potentiellen Trennung sondern auch über eine mögliche Fortführung der Beziehung. Vermutlich habe ich anfangs über das Ziel hinausgeschossen, ich weiß es nicht genau. Aber "was interessiert mich mein Geschwätz von gestern" lautet die Devise.


    Möglicherweise kann ich in diesem Gespräch es erreichen, ihr ebenfalls meine Sicht der Dinge klarzumachen und sie zu einer Bewegung weg von ihrem Standpuntk hin zu meinem bringen. Obwohl ich immer noch sehr pessimistisch bin zur Zeit.


    Sowohl was die Aufarbeitung iher Vergangenheit betrifft als auch ihre aktuelle Sexualität habe ich sie immer unterstützt und ihre meine Hilfe angeboten. Doch wenn die gleichen Probleme immer wieder auftreten und auch ein Problembewusstsein vorhanden ist, dann jedoch wieder alles im Sande verläuft und sie nichts unternimmt, dann gebe ich irgendwann auf. Ich kann es mir irgendwann nicht mehr anhören, dass sie sich scheinbar doch vor Sex ekelt und manche Dinge immer nur getan hat, weil sie mir Spaß gemacht haben. Ich will eine Partnerin, die selbst Spaß an Sex hat.


    Und ehrlich, ich habe es mir über die Jahre ziemlmich oft angehört und doch wurde es nur immer schlimmer mit der Zeit. Unternommen hat sie schon lange nichts, auch wenn sie es immer wieder angekündigt hat.

    Man zieh das jetzt bloss durch. Die Mädels haben doch keine Ahnung wovon sie da reden.


    Ich finde es großartig dass du deiner Freundin noch einen guten Dienst erweisen willst.


    Stell dir mal folgendes Szenario vor:


    "Weil du mit mir Schluss gemacht hast, konnte ich mich nicht mehr auf meine Prüfungen konzentrieren und habe nicht bestanden. Du hast mein Leben zerstört".


    Na viel Spaß damit in Zukunft.


    Wenn ihr euch in 10 Jahren wiedertrefft und alles ist abgekühlt wird sie dir dafür vielleicht sogar dankbar sein.


    Wenn du ihr nicht brühwarm erzählst, dass alles davor reinstes Schauspiel war ist doch alles tutti. 8-)


    Ich wünsch dir wirklich viel Glück.

    ich werde mich jetzt erst einmal so verhalten, als ob gar nichts wäre. Ist da überhaupt etwas gewesen? Ich mal mal ein Bild: Ein Fluss geht seinen üblichen Gang, durch ein Erdbeben haben sich sein Ufer und auch sein Lauf verändert und trotzdem wird er auch seinen alten Lauf nicht völlig vergessen. Spuren des alten Laufes kann man immer noch sehen, auch wenn dort gar kein Wasser mehr läuft, so lassen sich auch Spuren der Erinnerung nicht auslöschen.


    Es gelint mir nicht recht, zu beschreiben was ich fühle. In den letzten Wochen haben sich unglaublich viele Gefühle gegenüber meiner Freundin aufgestaut, doch ich konnte sie nicht rauslassen. Und jetzt habe ich wieder sehr viel Abstand zu meiner Freundin so dass merkwürdigerweise nichts mehr davon übrig bleibt. Denn wir wohnen nicht zusammen und nach dem Urlaub ist wieder jeder in seiner eigenen Wohnung und sieht den anderen nicht mehr so oft. Das alleine ist schon symptomatisch, sobald ich sie nicht mehr so oft sehe, fühle mich besser, auch ihr gegenüber, doch die zwei Wochen die wir aufeinander gehockt haben waren unfassbar anstrengend. Aber jetzt ist diese psychische Spannung raus und der Gedanke der Trennung verfliegt wieder, wird vom Alltag überlagert, die Normalität nimmt wieder Einzug. Bliebe es so, sie in ihrer Wohnung, ich in meiner es könnte so weiterlaufen.


    Gleichzeitig merke ich wieder wie unterschiedlich unsere Ansprüche an Sex sind. Am Wochenende haben wir miteinander geschlafen, einmal. Ich hätte gerne vier fünfmal mit ihr geschlafen und viel mehr Erotik mit ihr zusammen erlebt, sie selbst war einmal bedient und könnte jetzt wohl gerne wieder länger darauf verzichten, seufz.

    @ darius:

    Ich glaube nicht, sie sobald danach wieder zu treffen. Wie ich schon sagte, ich will ihr nicht noch Steine in den Weg werfen, denn wir haben uns nie wirklich gestritten, außerdem bin ich kein Mensch welcher nachträglich anderen noch Böses will oder schmutzige Wäsche waschen muss.

    Als eine Rechtfertigung mag ich deine Metaphern nicht.


    Denn so könnte man sich alles Mögliche zurechtreden und herunterspielen.


    Aber du musst dich nicht rechtfertigen – es war wirklich so gut wie nichts – gemessen an deiner Unzufriedenheit und dem Plan, dich zu trennen.


    Und wenn die Methaphern nur vor dir selbst deine Geschichte und deine Gefühle beschreiben sollen, dann sind sie ja okay.

    Zitat

    Aber jetzt ist diese psychische Spannung raus und der Gedanke der Trennung verfliegt wieder, wird vom Alltag überlagert, die Normalität nimmt wieder Einzug. Bliebe es so, sie in ihrer Wohnung, ich in meiner es könnte so weiterlaufen.

    Du siehst deine Freundin sehr viel weniger, fühlst dich ohne sie wohler und ziehst daraus die Schlussfolgerung, dass eine Trennung vielleicht doch nicht nötig ist? ":/ Finde ich irgendwie nicht gerade logisch. :=o Wenn du dich ohne ihre Gegenwart besser fühlst, müsste dich das doch in der Entscheidung zur Trennung bestätigen und sie nicht etwa abschwächen.

    Zitat

    sobald ich sie nicht mehr so oft sehe, fühle mich besser, auch ihr gegenüber, doch die zwei Wochen die wir aufeinander gehockt haben waren unfassbar anstrengend

    Zitat

    Gleichzeitig merke ich wieder wie unterschiedlich unsere Ansprüche an Sex sind

    Käsebrot, jetzt mal im Ernst, eure Beziehung hat keine Zukunft! Bei euch ist nichts stimmig, du sagst der Alltag kommt und es geht dir besser, aber in deinem Falle ist der Alltag doch tödlich für deine Wünsche und Bedürfnisse. Du kannst dir kein Zusammenwohnen mit ihr vorstellen (und das nach fünf Jahren), weil du dich nicht wohl fühlst und im Prinzip weißt du genau, dass das hier:

    Zitat

    nach ihren Prüfungen ein ausführliches Gespräch mit ihr zu führen nicht nur hinsichtlich einer potentiellen Trennung sondern auch über eine mögliche Fortführung der Beziehung.

    dich NIEMALS auf Dauer glücklich machen kann, da sie wieder in ihre alten Verhaltensmuster zurückfallen wird. Sie will nunmal nicht so oft Sex wie du, nicht so hart und nicht so dreckig, das ist ihr Charakter. Das würde sich nur ändern, wenn sie sich dazu zwingen würde. Willst du das?


    Gesteh dir ein, dass eure Beziehung nur noch deshalb besteht, weil

    Zitat

    eine sehr große Vertrautheut entstanden ist

    nach euren fünf Jahren. Mehr ist da leider nicht mehr.

    Zitat

    Ist da überhaupt etwas gewesen?

    Lustiger Witz *hust hust* :=o


    Belüge dich nicht selber, gehe diesen unangenehmen Schritt nach ihren Prüfungen und suche dir dann eine Frau, die dich glücklich macht.

    Zitat

    Ich habe wieder viel darüber nachgedacht und beschlossen, nach ihren Prüfungen ein ausführliches Gespräch mit ihr zu führen nicht nur hinsichtlich einer potentiellen Trennung sondern auch über eine mögliche Fortführung der Beziehung.

    Das finde ich sehr fair und positiv von dir. Ich finde, du solltest diese Beziehung nicht hinschmeißen, ohne einen letzten Versuch gestartet zu haben. Sag ihr, dass es jetzt wirklich um Alles oder Nichts geht und sie sich überlegen muss, wie viel DU ihr wert bist. Sie darf nicht länger die Augen vor deiner Unzufriedenheit und ihren eigenen Problemen in Bezug auf die Sexualität verschließen. Mach ihr klar, dass du ihr eine letzte Chance gibst, du von ihr erwartest, dass sie mit deiner Unterstützung an ihren Problemen arbeitet (professionelle Hilfe wäre bei Missbrauchserfahrungen so oder so angebracht).


    Natürlich hat das alles keinen Zweck, wenn sie das nicht möchte – aber wenn sie sich nicht mit ihrer deiner Unzufriedenheit auseinandersetzen kann (vielleicht ist sie einfach persönlich noch nicht bereit oder im Stande dazu, dann könnte man ihr nochnichtmals einen Vorwurf machen) oder möchte, dann sehe ich eine gemeinsame Zukunft sehr problematisch entgegen, es sei denn, du bist sehr leidensfähig :-/.

    Zitat

    Gleichzeitig merke ich wieder wie unterschiedlich unsere Ansprüche an Sex sind. Am Wochenende haben wir miteinander geschlafen, einmal. Ich hätte gerne vier fünfmal mit ihr geschlafen und viel mehr Erotik mit ihr zusammen erlebt, sie selbst war einmal bedient und könnte jetzt wohl gerne wieder länger darauf verzichten, seufz.

    Eine 100% Übereinstimmung wird es in den wenigsten Beziehungen geben, vor Allem nach ein paar Jahren. Die große Kunst, ist es immer wieder ein Gleichgewicht herzustellen, Kompromisse zu schließen, aber dazu gehört ein reges Interesse am Wohlbefinden des anderen...

    Zitat

    dich NIEMALS auf Dauer glücklich machen kann, da sie wieder in ihre alten Verhaltensmuster zurückfallen wird. Sie will nunmal nicht so oft Sex wie du, nicht so hart und nicht so dreckig, das ist ihr Charakter. Das würde sich nur ändern, wenn sie sich dazu zwingen würde.

    Den Schluss halte ich zwar, betrachtet man die Situation oberflächlich, für naheliegend, dennoch können wir das nicht beurteilen. Wir kennen seine Freundin nicht, wir wissen nicht, was sie durchgemacht hat, ob die Pille ihre Libido nicht maßgeblich beeinträchtigt, sie Komplexe hat etc pp....wie kannst du so sicher sein, über eine Person, die du überhaupt nicht kennst, das Urteil zu fällen, sie wird sich niemals ändern und ihn niemals glücklich machen :|N ??