berechnende Familienmitglieder - und wann ist Schluß

    Hallo zusammen


    da ich gerade einen interessanten Artikel gelesen habe, dachte ich mir das wäre auch ein interessanter Diskussionsfaden.


    Also wie ist das , wo ist eure Schmerzgrenze wo ihr einen absoluten Schlußstrich macht - was muss passieren das es soweit kommt?


    Zuviel will ich von mir noch nicht sagen, da sonst nur um das diskuttiert wird, aber es gibt genau das Thema natürlich auch bei mir. Nur im groben mal es geht um Anzeigen, Klagen, Fragen ums Erbe (ich bin Mitte 40!) Besitzansprüche wo keine sind, Forderungen, Verleumdungen und abzocken wenn ginge - bis ich eben Schlußstrich gezogen habe das dann endgültig zum Selbstschutz da ich gesundheitlich immer mehr zu Grunde ging.


    Aber erst mal genug von mir - ich freue mich hoffentlich auf einen gegenseitigen Austausch

  • 12 Antworten

    Also Du beziehst Dich damit auf Familienmitglieder?


    Da Du ja auch recht "im Groben" fragst ;-):

    Zitat

    Nur im groben mal es geht um Anzeigen, Klagen, Fragen ums Erbe (ich bin Mitte 40!) Besitzansprüche wo keine sind, Forderungen, Verleumdungen und abzocken

    Da würde ich mich von Jedem mindestens distanzieren - egal ob Familie oder nicht.

    Zitat

    Nur im groben mal es geht um Anzeigen, Klagen, Fragen ums Erbe (ich bin Mitte 40!) Besitzansprüche wo keine sind, Forderungen, Verleumdungen und abzocken

    Bei jedem einzelnen dieser Punkte wäre bei mir Ende. Verwandtschaft hin oder her, diese Dinge würden das Verhältnis für immer vergiften.


    Ich mag Standardsprüche gar nicht, aber hier gibt es einen, der ist sehr wahr: Familie hat man, Freunde kann man sich aussuchen.

    @ Lola

    ich hoffe du verstehst das ich hier so öffentlich nicht bis ins Detail alles erklären will und kann - das wichtigste um was es geht habe ich geschrieben. Und es betrifft Menschen im innersten Familienkreis.


    Ausserdem wollte ich eine aktive Diskussion auch von anderen Leid gerpüften die vielleicht ähnliches erleben - oder erlebt haben und wie sie damit umgehen, wie deine Vorredner zb.


    Da kommt dann eh ein Austausch zustande - eine Diskussion wo dann das eine oder andere erläutert wird.

    Zitat

    ich hoffe du verstehst das ich hier so öffentlich nicht bis ins Detail alles erklären will und kann -

    Ja ich verstehe, wenn du nicht viel offenbaren magst. Daher ja der Gedanke, dass du wenigstens den Artikel verlinken könntest...

    Zitat

    das wichtigste um was es geht habe ich geschrieben

    Aktuell hast du nichts geschrieben, auf dessen Basis eine Diskussion möglich wäre. Also nicht wundern, wenn hier nicht viel kommt.

    Zitat

    Ausserdem wollte ich eine aktive Diskussion auch von anderen Leid gerpüften die vielleicht ähnliches erleben

    Hmm, sich gemeinsam im Leid suhlen löst aber keine Probleme, zudem ist jeder Fall komplett anders gelagert. Es gibt Vorgeschichten und auch sehr unterschiedliche Wahrnehmungen. Würden z.B. die von Dir erwähnten Familienmitglieder hier posten, so würde die Schilderung aus einer völlig anderen Warte heraus erfolgen. Jeder hat seine eigene Wahrheit, seine eigenen Schwachpunkte und Gefühlslagen. Da ist es unmöglich, daraus pauschale Gesetzmäßigkeiten und Folgerungen abzuleiten.


    Selten ist es so, dass die eine Seite per se "böse" ist, und die andere nur "gut" und unter dem Bösen zu leiden hat. Wo Menschen aufeinander treffen, kommt es immer wieder zu sehr verzwickten Vorgängen mit komplizierten psychologischen Zusammenhängen, die sich oft unter der Oberfläche der nackten Handlungen und Fakten verbergen und aber nicht so ohne Weiteres durchschaubar sind.

    Frühlingskind5

    Zitat

    Zuviel will ich von mir noch nicht sagen, da sonst nur um das diskuttiert wird, aber es gibt genau das Thema natürlich auch bei mir. Nur im groben mal es geht um Anzeigen, Klagen, Fragen ums Erbe (ich bin Mitte 40!) Besitzansprüche wo keine sind, Forderungen, Verleumdungen und abzocken wenn ginge - bis ich eben Schlußstrich gezogen habe das dann endgültig zum Selbstschutz da ich gesundheitlich immer mehr zu Grunde ging.

    Solche Dinge laufen ja alle schon über das Gericht und in der Regel lässt es sich ja gut beweisen, was wem zusteht. Ich bin der Meinung, dass Eltern/Großeltern/Verwandte nicht dafür da sind, um mir etwas Materielles zu hinterlassen, sondern dass sie ihr hart erarbeitetes Geld auch selbst ausgeben. Ich kann selbst für mich sorgen. Ich würde nie um das Geld von jemandem anderen streiten.


    Schluss ist bei mir schon viel früher. Mein Vater hat mit seinem Bruder meine Großmutter beerbt. Sein Teil war Haus und ein Stück Land. Ich sagte ihm, er solle diese meinem Bruder geben. Als mein Vater gestorben ist, hat sich natürlich keiner gemeldet, der mir sein Erbe streitig gemacht hätte, da es Schulden waren, allerdings nicht besonders hohe. Wie schon erwähnt, so ist bei mir schon früher Schluss, wenn Verwandte irgendwie berechnend Kontakt halten, weil sie meinen materielle Vorteile zu haben. Das habe ich alles sehr schnell druchschaut und nachdem es Hand in Hand mit fehlendem Interesse an meiner Person einherging, gab es sehr schnell keinen Kontakt mehr. Verleumdung - weiß nicht, was das sein könnte, aber es interessiert mich nicht wirklich sehr, was andere von mir denken, auch wenn es Familienmitglieder sind. Sollten sie also irgendwie etwas über mich sagen, was nicht zutrifft, so sollen sie damit glücklich werden. Reagieren würde ich, wenn es existenzschädigend wäre. Ansonsten ist es meiner Ansicht nach an jenen, die vereben, das auch so klar zu tun, dass es gar keinen Raum für Streitigkeiten gibt.


    Welche Geschichten mir immer wieder unterlaufen sind solche, wo Kinder direkt schon darauf warten, die Eltern beerben zu können und Eltern oft ihr Vermögen schon vorher verteilen, um die Erschaftssteuer zu umgehen. Es gibt dann Kinder, die das Geld dann für sich verwenden und oft stehen solche Eltern plötzlich ohne etwas da. Da frage ich mich, wie es dazu kommt, dass sie ihre Kinder so verkennen. Aber bei Geld hört sich oft die Verwandtschaft auf.

    Zitat

    Die anderen Verwandten lassen sich nie sehen,haben sich nie gekümmert aber wenn's um das Erbe geht kommen sie wie die Geier :-/

    Stimmt. Die Widerwärtigkeiten von homo sapiens kommt in Verwandtschaftskreisen immer ganz besonders zur Geltung.


    Ich würde mich distanzieren...bzw...habe schon. ;-D

    Zitat

    Welche Geschichten mir immer wieder unterlaufen sind solche, wo Kinder direkt schon darauf warten, die Eltern beerben zu können und Eltern oft ihr Vermögen schon vorher verteilen, um die Erschaftssteuer zu umgehen. Es gibt dann Kinder, die das Geld dann für sich verwenden und oft stehen solche Eltern plötzlich ohne etwas da. Da frage ich mich, wie es dazu kommt, dass sie ihre Kinder so verkennen.

    Ich frage mich eher, warum jemand es für eine gute Idee hält, sich finanziell abhängig zu machen, in dem das Vermögen verfrüht weitergegeben wird. Ich finde es wesentlich klüger, es zu behalten. Kann schließlich sein, dass es noch gebraucht wird. Und das halte ich für wichtiger als Steuersparen.

    Zitat:


    Welche Geschichten mir immer wieder unterlaufen sind solche, wo Kinder direkt schon darauf warten, die Eltern beerben zu können und Eltern oft ihr Vermögen schon vorher verteilen, um die Erschaftssteuer zu umgehen. Es gibt dann Kinder, die das Geld dann für sich verwenden und oft stehen solche Eltern plötzlich ohne etwas da. Da frage ich mich, wie es dazu kommt, dass sie ihre Kinder so verkennen.


    genau um das geht's - unter anderem


    Wieso erwarten erwachsene Kinder zu Lebzeiten der Eltern überhaupt schon ein "Erbe"?


    geerbt wird im Todesfall und nicht früher, aber es gibt so "Kinder" die unverhohlen ohne Scham, Geld und Besitz von den Eltern regelrecht FORDERN - wird dem nicht nachgekommen wird der Kontakt abgebrochen womit ich sehr sehr gut leben kann :)z Aufgrund genau solcher Vorfälle habe ich bereits dafür gesorgt das es von mir mal nichts zum erben gibt - wohlgemerkt ich bin gerade mal Mitte 40!!