Beste Freundin = Negativität?

    Es geht um meine beste Freundin und mich.


    Mir ist seit längerem aufgefallen, dass Sie alles was ich tue oder mir ein meinem Leben passiert, auf sich projiziert und sofort ins negative dreht. Wir sind seit einigen Jahren beste Freundinnen, allerdings vom Aussehen und Charakter trotz allem unterschiedlich.


    Hier mal ein paar kleine Beispiele:


    Wenn ich ein Date mit einem Mann hatte und ihr davon erzählte, kamen immer Sachen wie "Du datest ja schon sehr viel, das könnte ich ja nicht". Oder "Ja wenigstens hast du Dates, für mich interessiert sich kein Mann"


    Seit kurzem habe ich auch einen neuen Freund, vorher waren wir beide Single. Sie eigentlich schon immer, also sie hatte noch nie eine richtige Beziehung und meine letzte liegt ca. 2 Jahre zurück. Also teilen wir seit den letzten 2 Jahren das gleiche "Leid" was Männer angeht. Jetzt habe ich allerdings endlich einen tollen Mann kennengelernt und obwohl das ganze noch relativ frisch ist, habe ich das Gefühl dass mir meine Freundin die ganze Situation nicht gönnt. Hier wieder ein paar Beispiele:


    Zu Beginn habe ich ein paar kleine Aufmerksamkeiten von meinem Freund bekommen und als ich ihr davon erzählt habe, kam sofort wieder "Dir schenken Männer immer so viel, mir hat noch nie ein Mann irgendwas geschenkt" oder wenn ich sage "Schade, mein Freund hat heute keine Zeit weil er länger arbeiten muss" dann kommen von ihr sofort Aussagen wie "Ich hab überhaupt keinen Freund, du hast wenigstens einen". Auch wenn ich mit meinem Freund essen bin und wir etwas auf Facebook posten, sagt sie mir oft dass sie das Bild oder den Post gesehen hat und das weinen angefangen hat ???


    Das ist einfach ne total komische und unangenehmen Situation und ich lerne momentan eine Seite von ihr kennen, die ich vorher nicht kannte. Ich muss auch dazu sagen, dass ich nicht damit prahle jetzt in einer Beziehung zu sein. Auf keinen Fall, allerdings freue ich mich eben und das möchte man der besten Freundin eben mitteilen. Nur ist es mittlerweile einfach unangenehm, weil eben immer wieder von ihr solche Aussagen kommen. Ich habe auch das Gefühl, dass es ihr viel besser gefallen würde, wenn ich sagen würde "Mein Freund hat mich mit 10 Frauen betrogen" wie "Mein Freund hat mir einen Blumenstrauß geschenkt".


    Letztens haben wir uns mit einer anderen gemeinsamen Freundin getroffen, die von Ihrer Beziehung erzählt hat. Sie meinte dann dass die 4 Jahre Beziehung so schnell vorbei gingen und das alles noch prima ist, wie am ersten Tag. Ich habe mich einfach für sie gefreut, weil ich wusste sie hat schon einige Frösche geküsst. Meine beste Freundin allerdings hat dann wieder gesagt "Ach 4 Jahre, ich finde nicht mal einen Mann den ich mag".


    Sie dreht einfach jede gute Aussage um, und projiziert es auf sich selbst. Man bekommt dadurch einfach ein totales Unwohlsein und weiß nicht wie man sich jetzt verhalten soll. Klar tut mir es leid, wenn ihr Leben nicht so läuft wie sie es sich vorstellt aber trotzallem darf ich mich doch freuen, wenn etwas schönes in meinem Leben passiert, oder? Ich habe immer das Gefühl, als müsse ich mich jetzt schlecht fühlen, weil ich eine Beziehung führe und sie nicht. Ich habe auch das Gefühl, sie sieht nur die positiven Dinge in meinem Leben aber das mir auch einiges schlechtes passiert oder mir schon viele Male mein Herz gebrochen wurden ist, das sieht sie gar nicht.


    Ich würde mich unglaublich für sie freuen, wenn sie endlich einen Freund finden würde, der sie auf Händen trägt.


    Ich weiß auch nicht, ob sie vielleicht denkt, dass ich dann nicht mehr so viel Zeit mit ihr verbringen werde oder dergleichen. Aber das stimmt nicht, klar hat man mit dem Freund ne andere Beziehung wie mit der Freundin aber ne Mädchenfreundschaft ist ja nochmal was ganz anderes. Nur hab ich eben nicht mehr so viel Lust ihr was tolles aus meinem Leben zu erzählen. Es ist doch einfach nur menschlich, positive Dinge mit Freunden teilen zu wollen. Wenn ich auch mal bei einem Treffen, nichts von meinem Freund sage, fragt sie irgendwann sogar nach "Und wie läuft es mir deinem Süßen" und wenn ich ihr dann sage, dass alles Prima ist versucht sie zu lächeln aber man sieht ihr einfach an, dass sie sich jetzt eher gewünscht hätte, dass alles beschissen läuft.


    Ich weiß einfach nicht wie ich mich weiter verhalten soll. Einfach nichts mehr erzählen, ihr nur noch negative Nachrichten berichten, damit sie sich besser fühlt? Ich habe keine Ahnung.

  • 19 Antworten

    naja ist eben schwierig für sie, es kann wirklich frustrierend sein wenn alle um einen herum vergeben sind und man selbst immer das hässliche Entlein ist dass von Männern höchstens mal gefragt wird ob sie die Nummer ihrer sexy Freundin hat. (ich war während der Pubertät mal in solchen Situationen, ist zum Glück schon lange her ;-) )


    warum findet sie denn keinen Mann? vl. könnte man ihr irgendwie helfen.

    Unangenehme und traurige Situation - ich fürchte, du kannst da nicht viel tun. Ich kenne das ein bißchen. Ich war lange allein und habe jetzt seit 2 Jahren eine wunderbare Beziehung. Und ich fürchte, das 2 Freundschaften zu Frauen, die ich lange kenne, die ebenfalls sehr lange allein waren und die mir wichtig sind, deshalb ziemlich am Ende sind.


    Die eine - seit vielen Jahren total erfolglos bei der Partnersuche, dazu Depressionen und burn out - meldet sich seit ich mit meinem Partner zusammen bin nicht mehr. Ich rufe immer mal wieder an bzw. schreibe ihr Emails, und irgendwann meldet sie sich dann auch, aber immer nur kurz, angeblich gerade keine Zeit und in den nächsten Wochen furchtbar viel zu tun, bla bla. Sie hat auch mit Sicherheit viel zu tun, aber das war in den letzten 15 Jahren eigentlich immer so und trotzdem hat sie immer regelmäßig Kontakt zu mir gesucht, wir waren im Urlaub usw.


    Zu der anderen Freundin habe ich noch mehr Kontakt, aber sie macht mir immer wieder Vorwürfe, zB dass ich seit ich mit meinem Freund zusammen bin nicht mehr so "aufmerksam zuhöre" wie früher, nimmt mir Kleinigkeiten extrem übel etc. Ich habe mir mit ihr immer viel Mühe gegeben, weil ich weiß, dass sie in den letzten 2 Jahren im Gegensatz zu mir eine echt schwere Zeit hatte, aber so langsam denke ich, dass die Freundschaft am Ende ist. Anfangs hatte ich ja noch Verständnis, aber inzwischen nehme ich ihr das Verhalten echt persönlich.


    Ich denke, deine Freundin kann einfach nicht aus ihrer Haut und auch wenn du mit ihr mal Klartext redest, wird sie nichts ändern können. Manche Menschen sind einfach so und viele Freundschaften sind nicht für jede Lebenslage gedacht, sondern bestehen nur in einem bestimmten Lebensabschnitt bzw. enden, wenn sich bestimmte Parameter ändern. Das kann man nur hinnehmen. Ich sehe für mich im Verhältnis zu meinen beiden Freundinnen nur, die Ablehnung nicht persönlich zu nehmen und mich auf die Menschen in meinem Leben zu konzentrieren, die mir meine glückliche Beziehung nicht zum Vorwurf machen.

    Hallo,


    ich habe ähnliches erlebt. Ich war vor vielen Jahren mit einer Frau befreundet, die ziemlich depressiv war und sehr unglücklich darüber, dass sie single war. Selbst auf meiner Hochzeit hat sie rumgejammert (vor Leuten, die sie eben erst kennen gelernt hatte) dass sie so schrecklich allein ist! Irgendwann hab ich das nicht mehr ausgehalten und die Freundschaft radikal beendet. Damit habe ich sie dann aber auch geschockt, da ich das Ganze vorher immer nur runtergeschluckt hatte. Im Nachhinein denke ich mir, ich hätte in den entsprechenden Situationen offen mit ihr reden sollen und ihr sagen, dass mich das stört. Dann hätte es vielleicht nicht so einen radikalen Bruch gegeben (obwohl sie sich vermutlich nicht geändert hätte). Ein ähnliches Ende fand die Beziehung zu meiner jahrelang besten Freundin, die mich lange Zeit ausgenutzt und immer meine Grenzen überschritten hat. Auch da habe ich irgendwann einen krassen Schnitt gemacht. Und wiederum im Nachhinein sage ich mir, ich hätte viel früher Grenzen ziehen und Nein sagen müssen. Vielleicht wäre alles nicht so krass geworden, vielleicht wären wir sogar noch befreundet.


    Also, was ich damit sagen will, sprich sie drauf an, sag ihr, was in dir vorgeht. Das ist Selbstschutz, aber auch Ehrlichkeit, denn wenn sie nicht weiß, dass dich das ärgert, kann sie es auch nicht ändern. Alles Gute!

    Da gibt es natürlich 2 Seiten...


    Ich berichte dir mal eine andere...


    Ich hatte mal eine sehr gute Freundin und wir waren beide eigentlich die ganze Zeit über Single.


    Dann lernte sie ihren Freund kkennen, ich auch, wir verstanden uns gut und er war auch nett.


    Dann kam aber das extrem nervige.


    Die beiden waren permanent zusammen. Immer außerhalb der Arbeit, kann man auch verstehen, sie hatten halt eine rosarote Brille auf.


    Aber dann fing sie an ständig Verabredungen abzusagen weil Freund "ist liegen geblieben und sie bleibt jetzt bei ihm" oder "weil Freund gerade Nachtschicht hat und nunmal nur 3 Stunden für sie beide da waren" und so ging es immer und immer wieder weiter.


    Teilweise stand ich schon am vereinbarten Treffpunkt und bekam eine SMS "Klappt nicht"


    Wenn wir einen Mädels DVD Abend machen wollten, saß er neben ihr und sie knutschten rum.


    Das war alles in allem sehr frustrierend für mich, da wir vorher ungefähr 4-5mal die Woche etwas gemeinsam gemacht haben und wenn es nur das Spazieren gehen mit ihrem Hund war.


    Ihren Hund sitten dafür war ich auch gut genug, weil sie mit Freund wohin wollte.


    Irgendwann hatte ich darauf halt echt absolut keinen Bock mehr.


    Die Freundschaft beendete sich somit selbst.

    Zitat

    Es ist doch einfach nur menschlich, positive Dinge mit Freunden teilen zu wollen.

    Hmm, ich weiß nicht. Ich habe so einen "Mitteil-Zwang" eigentlich nicht. Wenn ich mich über etwas freue, dann freue ich mich darüber. Aber deswegen muss ich das noch lange niemandem erzählen. ;-D (Erst recht nicht jemandem, der gerne dasselbe hätte, aber aktuell nicht hat.) Generell finde ich Leute, die häufig über ihre Beziehung reden, eher nervig. Insbesondere wenn es reines Schwärmen ist, finde ich das als Kommunikationsinhalt irgendwie recht überflüssig.


    Insofern klingst du in deiner Beschreibung für mich anstrengender als deine Freundin.


    Ähnlich seid ihr euch jedenfalls darin, dass ihr anscheinend beide einen starken Drang habt, eure jeweils aktuelle Befindlichkeit zu verbalisieren. :=o

    Mir kamen jetzt die Kinderwunschhibblerinnen in den Sinn und die Schwangeren. Irgendwann können sich die ersteren nicht mehr über die Mütter und Schwangeren freuen, so gern sie es ja würden.

    Zitat

    Wenn ich auch mal bei einem Treffen, nichts von meinem Freund sage, fragt sie irgendwann sogar nach "Und wie läuft es mir deinem Süßen" und wenn ich ihr dann sage, dass alles Prima ist versucht sie zu lächeln

    Genau genommen schlägt es auch manchmal in regelerechten Hass um.


    Und mal ehrllich 16Amber, du weißt doch genau dass Verliebte überdurchschnittlich viel, ja richtig exzessiv über den neuen Lebensinhalt quatschen, denen fällt das aber auch nicht auf. Ich hab schon bei deinem Eingangsbeitrag ziemlich deutlich gemerkt dass du viel über ihn redest, er präsent ist. Natürlich ist das normal @:) aber einem ungewollten Singlemädchen(oder Jungen) schmerzt das sehr. Ich glaube nicht dass sie dir das wirklich absichtlich missgönnt und du unglücklich sein sollst, aber dass sie sich nicht freuen -kann- wäre genauso normal, wie du eben zur Zeit in deinem Verliebtheitszustand bist.

    Deine Freundin ist für mich ein (Teil-)Energievampir. Du erzählst ihr etwas für dich Positives - und sie sorgt dafür, dass du ihr prompt unfreiwillig Gesellschaft leistest in ihrem Negativgefühlssumpf. ... Würde ich nicht mitmachen.


    Hör auf dein Gefühl, dass sie dir deine positiven Erlebnisse nicht gönnen kann. Fände ich in einer vermeintlichen Freundschaft sehr bedenklich, wenn einer von beiden so tickt/empfindet, dass er es als negativ erlebt, wenn der andere etwas Schönes erlebt und darüber berichtet oder so dargestellt wird, als wäre er privilegiert und dürfe sich überhaupt nicht beschweren über Alltagsdinge, weil der andere sich als viel schlechter dran erlebt.

    Also ich finde die Reaktionen deiner Freundin normal. Wieso soll sie deine Kommentare nicht so beantworten, dass sie sagt, wie es bei ihr ist.


    Du, kann das sein, das du eine komplizierte Freundin bist?


    So eine hatte ich auch mal, da war auch jedes normale 0815 Wort immer irgendwie falsch.


    Das kann einem tierisch auf den Geist gehen, weil somit keine normale Kommunikation mehr möglich ist. Ich habe mich dann getrennt.

    Vielen Dank für die zahlreichen Antworten.


    Ich muss sagen, ich war natürlich auch schon in der Situation in der eine gute Freundin einen neuen Freund hatte und der Kontakt dadurch abgebrochen ist. Schön fand ich es auch nicht aber es war eben der Lauf der Dinge und ich habe mich dann einfach auf mein eigenes Liebesleben konzentriert. Wir sind heute nach wie vor gut befreundet und haben Kontakt, zwar nicht wie früher aber wir können immer noch aufeinander zählen...

    Zitat

    Hör auf dein Gefühl, dass sie dir deine positiven Erlebnisse nicht gönnen kann. Fände ich in einer vermeintlichen Freundschaft sehr bedenklich, wenn einer von beiden so tickt/empfindet, dass er es als negativ erlebt, wenn der andere etwas Schönes erlebt und darüber berichtet oder so dargestellt wird, als wäre er privilegiert und dürfe sich überhaupt nicht beschweren über Alltagsdinge, weil der andere sich als viel schlechter dran erlebt.

    Besser hätte ich es nicht sagen können! Danke


    Ich finde es einfach nur absolut schade.


    Ich werde jetzt einfach mal abwarte und mich mit meinen Erzählungen zurück halten. Vielleicht hilft das ganze ja, ansonsten werde ich sie drauf ansprechen. Falls es dann nicht besser wird, zeig die Zeit sicherlich wo das ganze hinführt...

    Ich würde sie an deiner Stelle aktiv drauf ansprechen, dass dir ihr Verhalten schon seit vielen Jahren depressiv und verbittert vorkommt und das an den Beispielen festmachen.


    "kein", "nie", "kann ich nicht", "geht nicht" das sind da so die Schlüsselworte, die auch in deinen genannten Beispielen ihrer Aussagen immer wieder vorkommen; und die Automatisierung dieser Reaktionen. Und weinen als Schlüsselreaktion. Mit diesem Verhalten hat sie es eben auch schwer, Kontakte zu finden.

    Zitat

    Ich weiß einfach nicht wie ich mich weiter verhalten soll. Einfach nichts mehr erzählen, ihr nur noch negative Nachrichten berichten, damit sie sich besser fühlt? Ich habe keine Ahnung.

    Ich finde, du solltest ihr deine Eindrücke schildern und ihr den Rat geben, sich da mal schlau zu machen, sich auf Depressionen untersuchen zu lassen (Fragebögen beim Psychotherapeuten oder Einschätzung von dort), und dass sie sich dann mal schlau macht, was ihr helfen kann auf ärztlicher/medizinischer/therapeutischer Seite. Ihre gesamte Wahrnehmung kann sich dadurch zum positiven verändern. Eine Verhaltenstherapie oder Gruppentherapie läge erstmal auf der Hand, die sie machen könnte.


    Dein Verhalten (das viel Empathie ausdrückt, was dich gleichzeitig aber eben auch verletzlich macht) solltest du gewiss nicht an ihres anpassen oder an ihrem ausrichten (Informationsselektion: dann sag ich ihr eben nur noch negative Sachen, wenn eh ihre Wahrnehmung drauf geeicht ist). Es würde ja ihre verschobene depressive Wahrnehmung nur unterstützen.


    Sondern ihr vielleicht öfter mal nen positiven Impuls geben, wenn ihre Reaktion (oder eine Aktion) mal nicht weinerlich pessimistisch und depressiv war, sondern optimistisch und freudig, wenn sie gelacht hat. Oder wenn sie Aktivität zeigt, Interesse, Engagement und motiviert zu etwas ist. Und seien es kleine Dinge.

    So wie du sie eingangs beschreibst, scheint das ja ihre Grundhaltung zu sein und kein akutes Problem, das aufgrund deiner neuen Beziehung und evtl überschwänglichen Erzählungen dazu entstanden ist.


    Insgesamt klingt mir das sehr nach (für mich zu) viel mimimi und Selbstmitleid (was abschreckend wirkt und sie vermutlich -neben anderen Gründen in diesen Teufelskreis gebracht hat). Da scheint eine ganze Menge Leidensdruck zu sein, wenn sie beim Anblick von Bildern in sozialen Netzwerken sogar schon anfängt zu weinen, wofür sie keinen Ausweg weiß außer dem Genöle.


    Von daher würde ich es wohl ähnlich handhaben wie Pythonist und ein offenes Gespräch mit ihr suchen, in dem du Ihr deinen Eindruck schilderst und auch in welchem Dilemma du steckst etc.

    Also zu dem Thema mit der Therapie. Habe das ganze schon mal angesprochen und hab sogar vorgeschlagen dass wir uns beide einen Psychologen suchen. Darauf kam dann "Ach, nicht mal ein Psychologe kann mir noch helfen". Wusste dann auch nicht was ich drauf sagen soll.


    Heute war wieder so ein Beispiel. Haben einen Gruppenchat, indem wir uns über Freunde runterhalten haben die bereits geheiratet haben. Irgendwann hab ich dann geschrieben "Ma sehen wer als nächstes heiratet". Darauf kam von ihr ein "ich heirate eh als letztes". Also wenn man mal drauf achtet, fällt das extrem auf. Andere Freunde lachen das dann einfach weg aber da ich am meisten Zeit mit ihr verbringe, kann ich darüber nicht mehr lachen.

    Zitat

    Irgendwann hab ich dann geschrieben "Ma sehen wer als nächstes heiratet". Darauf kam von ihr ein "ich heirate eh als letztes". Also wenn man mal drauf achtet, fällt das extrem auf.

    Ja, wenn man darauf achtet, kann man Flöhe husten hören. %-|


    Ich finde, du übertreibst gewaltig.