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    wieauchimmer

    Wenn ich sage, "zu viel erwarten", meine ich nicht, dass eine Beziehung nicht gegenüber dem Solodasein eine Bereicherung darstellt. Ich meine einfach, dass wir von der einzelnen Beziehung als solcher zu viel erwarten. Oder sagen wir mal, viele tun das. Wir erwarten eigentlich das Zufrieden und Glücklichsein bis ans Ende aller Tage. Dass es Krisen gibt, weiß man zwar im Kopf, aber sowie eine tatsächlich existiert, ist man plötzlich gar nicht mehr so sicher, dass man damit umgehen kann oder will. Aber immerhin fühlt man dabei noch einiges.


    Dass es weite Strecken in einer Partnerschaft gibt, die völlig unspektakulär sind, das ist allerdings das, was die meisten Menschen total unzufrieden macht. Dabei ist das die Realität, wie sie immer war. Eine langjährige Partnerschaft, in der man sein ganzes Alltagsleben teilt, ist zum größten Teil einfach nur unspektakulär, nicht das große Gefühl.


    Probleme mit Treue gehören für mich, wenn es keine offene Beziehung ist, zu einem ganz normalen Krisenszenario, das sogar viel Entwicklung ermöglichen kann.

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    Sorry, aber ich finde Monika65´s Beiträge durchaus feinfühlig und gar nicht in dem Sinne, das da was "hingedreht" werden soll.


    [Bezieht sich auf einen wegen fortgesetzter Schmähungen durch die Moderation gelöschten Beitrag]


    Krisen jeglicher Art sind in einer Beziehung normal, und je länger die Beziehung desto warscheinlicher muß man sich darauf einstellen. Wer damit nicht umgehen kann oder es zumindest lernt, hat verloren. Krisen bergen durchaus, wenn man sie überwinden kann und will, Potential eine Beziehung weiterzuentwickeln. Eine gute Beziehung WÄCHST an ihren Krisen, eine schwache Beziehung scheitert. Monika hat das durchaus nicht als Freibrief zum Fremdgehen formuliert, sondern als einen Weg, mit etwas umzugehen, was nunmal passiert ist.

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    Monika65

    Zitat

    Dass es weite Strecken in einer Partnerschaft gibt, die völlig unspektakulär sind, das ist allerdings das, was die meisten Menschen total unzufrieden macht.

    "Unspektakulär" finde ich weniger das Problem, denn mein Spaktakel weiß ich mir selber zu schaffen, mein Partner ist nicht mein Entertainer, was aber auch bei mir der Fall ist, weil ich schon immer ein Ideenmensch war, der sich selber Unterhaltung schafft. Auseinanderleben finde ich schwieriger, sich irgendwie fremd werden, weil der andere zum selbstverständlichen Inventar des Lebens geworden ist und man nicht mehr für nötig gehalten hat, sich genügend Aufmerksamkeit zu schenken.

    Ich persönlich finde Treue enorm wichtig

    ... und finde Fremdgehen total schlimm. Aber stell Dir nur mal vor: Du findest Deine große Liebe. Ihr seid 30 verflucht lange Jahre zusammen, habt einiges durchgemacht, sie stand immer treu zu Dir und hat Dich nie hintergangen. Ihr habt gemeinsam Kinder großgezogen, seid gemeinsam durch finanziell enge Zeiten gegangen und habt Euch immer unterstützt. Und nun passiert ihr sowas und sie ist völlig verwirrt. Und immer noch Deine große Liebe. Was würdest Du machen? Dich trennen und den Rest Deines Lebens als einsamer Rentner verbringen? Nur so mal als Überlegung...

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    @Monika

    Sehe ich auch so. Deswegen hat das Alter ja auch sein Gutes, man reagiert nicht mehr so schnell über. Hitzköpfikeit ist das Privileg der Jugend, aber Ruhe und Gelassenheit sind das Geschenk des Alters.

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