• Betrogen mit Kollegin - Verlangen dass er kündigt?

    Hallo, mein Freund und ich sind seit 4 Jahren zusammen und wohnen seid 2 Jahren in der gemeinsamen Wohnung. Eigentlich sind/waren wir sehr glücklich. In den letzten 3 Monaten kam es vermehrt zu heftigen Streitereien, an denen ich wohl die Hauptschuld habe durch enormen Stress. Wir hatten uns daraufhin irgendwie entfernt. Vor ca. 1,5 Monaten verbrachte…
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    Vertrauen verdient man sich nicht durch eine einzige Tat.

    Richtig. Es braucht viele Taten. Zerstörtes Vertrauen zurückzugewinnen ist harte Arbeit.

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    Wenn die TE das glaubt, irrt sie.

    Ich glaube nicht, dass sie das glaubt. Es wäre für sie wahrscheinlich die Basis, ein erster Schritt.

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    Denn in einem neuen Job kann er eine super-süße neue Kollegin haben und die Dämonen der Vergangenheit holen die TE wieder ein.

    Diese Ängste beschreiben sehr viele Menschen. Das kann sich sogar auf nachfolgende Beziehungen auswirken.

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    Nein, es wäre ein Akt der Bestrafung und das Einfordern eines Liebesbeweises, wenn er seinen Job kündigen muss, um noch eine Chance zu bekommen.

    Ich sehe es nicht als Bestrafung an sondern als Konsequenz.

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    Inwiefern ist dir dein Freund wichtiger als dein Job, wenn du dich auch ohne finanzielle Not gegen die Beziehung mit ihm und (ausnahmslos immer?) für den Job entscheiden würdest?

    Das brauchst du nicht verstehen, du musst es aber akzeptieren. Und es ist auch nicht so, dass ich jetzt in finanzieller Not bin aber ich ließe mir unter keinen Umständen diktieren wo ich arbeiten soll oder nicht. Das wäre mir ein zu heftiger Eingriff in mein Leben.

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    Das Beste wäre, wenn die Person, die das Vertrauen gebrochen hat, selbst aktiv wird und das Richtige tut und nicht der Partner erst darauf hinweisen muß, was ihn kaputtmacht.

    miene rede – einen jobwechsel einzufordern kann und wird nicht die lösung sein.

    Du hast aber nicht verstanden, dass der Typ der TE, nachdem er aufgeflogen ist, anscheinend nichts getan hat außer herumzuheulen (ist meistens Selbstmitleid oder Angst, dass Konsequenzen drohen) und zu labern. Also hat er im Prinzip nichts getan. Er kommt damit zurecht, dass sie wegen ihm leidet. Das wär für mich schon mal der zweite Trennungsgrund.

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    Du hast aber nicht verstanden, dass der Typ der TE, nachdem er aufgeflogen ist, anscheinend nichts getan hat außer herumzuheulen (ist meistens Selbstmitleid oder Angst, dass Konsequenzen drohen) und zu labern. Also hat er im Prinzip nichts getan. Er kommt damit zurecht, dass sie wegen ihm leidet. Das wär für mich schon mal der zweite Trennungsgrund.

    sag ich doch, dann besser trennung.

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    ich ließe mir unter keinen Umständen diktieren wo ich arbeiten soll oder nicht

    Wahrscheinlich hängt es auch davon ab, ab wann man etwas als "sich diktieren lassen" empfindet. Ich empfände es nicht als "diktieren", wenn mir meine Partnerin, nachdem ich sie durch einen Fehltritt meinerseits massiv verletzt habe, ihre Gefühle/ihr Leid diesbezüglich schildert und mich bitten würde, ihr entgegen zu kommen, weil sie es sonst nicht erträgt. Es ist kein Verbrechen, eine solche Bitte mit dem Verweis auf die eigene Freiheit, Entfaltung usw. abzulehnen, aber es zeugt für mich nicht gerade von großer Liebe dem Partner gegenüber. Ich könnte mich jedenfalls von jemandem, der mir erst so weh tut und dann nicht bereit ist, Rücksicht auf die entstandenen Verletzungen zu nehmen, wohl nicht mehr wirklich geliebt fühlen. Wie Smaragdauge gerade schrieb:

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    Er kommt damit zurecht, dass sie wegen ihm leidet.

    Das ist der Knackpunkt, wie ich finde.

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    Stimmt nicht, genau lesen, ich habe geschrieben, ich verstehe sie, dass sie sauer ist, nur von ihm gleich eine Kündigung zu verlangen ist mindestens genauso falsch wie sein Fehltritt.


    Und Fremdgehen ist ansich schlimm, das stellen wir hier nicht in Frage, nur ja es ist Zirkus, wenn man drauf so rumreitet und aus einer mücke nen Elefanten macht

    Das ist genau der Punkt, man merkt wie anders du die Situation einschätzt und wahrnimmst. Für dich mag fremdgehen ne Mücke sein, für sie und andere istd as eben nicht so. Damit stellst du einfach ihre Gefühle in Frage, dass sie sich ja nicht so anstellen soll. Wenn sie aber daran kaputt geht und extrem drunter leidet, dann macht sie doch keine Mücke aus nem Elefanten. Dann sagt sie nur das sie es so eben nicht aushält und dann gibt es erstmal nur 2 mögliche Konsequenzen, Trennung oder das was sie kaputt macht wird von ihm beendet

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    Ich empfände es nicht als "diktieren", wenn mir meine Partnerin, nachdem ich sie durch einen Fehltritt meinerseits massiv verletzt habe, ihre Gefühle/ihr Leid diesbezüglich schildert und mich bitten würde, ihr entgegen zu kommen, weil sie es sonst nicht erträgt.

    Mir kommen gleich die Tränen... %-| Als ob mein Satz "ich lasse es mir nicht diktieren..." bedeuten würde "es ist mir egal ob du das erträgst oder nicht und wie sehr du leidest..." Du könntest 100 Argumente hinschreiben und immer wieder auf die Tränendrüse drücken warum und weshalb ich es tun sollte: ich würd es trotzdem nicht machen. Die TE sagt ja selbst, ihr Partner argumentiert mit "so einen guten Job finde ich nie wieder" und bei mir ist das auch so.

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    Das ist genau der Punkt, man merkt wie anders du die Situation einschätzt und wahrnimmst. Für dich mag fremdgehen ne Mücke sein,

    warum unterstellst du hier jedem, der nicht den jobwechsel fordert, dass für ihn fremdgehen ein klacks ist?


    dem ist nicht so, nur ändert das nichts an der tatsache, dass ein geforderter jobwechsel verloren gegangenes vertrauen nicht unbedingt wieder herstellt. sprich, wenn der freund es nicht selbst in erwägung zieht den job zu wechseln, dann bringt ihr die ganze aktion überhaupt nichts.

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    Die TE sagt ja selbst, ihr Partner argumentiert mit "so einen guten Job finde ich nie wieder" und bei mir ist das auch so.

    Und das impliziert, dass er und du anscheinend eine so gute oder gar bessere Beziehung wie die aktuelle sehr wohl finden könntet oder zumindest davon ausgeht, denn ansonsten würde bestmögliche Beziehung und bestmögliche Beshcäftigung zumindest auf einer Stufe stehen, außer man stellt Job generell über Beziehung.

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    warum unterstellst du hier jedem, der nicht den jobwechsel fordert, dass für ihn fremdgehen ein klacks ist?

    Tue ich doch nicht, bitte richtig lesen, ich bezog das auf die Aussage, dass die Te aus einer Mücke einen Elefanten mache, also besagt die Aussage, dass Fremdgehen anscheinend eine Mücke sei. Ich bezog das lediglich auf die Aussage nicht auf alle die sagen dass man den job behalten solle, wie gesagt bitte richtig lesen und in den Kontext setzen.

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    Und das impliziert, dass er und du anscheinend eine so gute oder gar bessere Beziehung wie die aktuelle sehr wohl finden könntet oder zumindest davon ausgeht, denn ansonsten würde bestmögliche Beziehung und bestmögliche Beshcäftigung zumindest auf einer Stufe stehen, außer man stellt Job generell über Beziehung.

    Völlig verkehrter Umkehrschluss. Richtig ist: mein Freund und ich führen eine völlig andere Art von Beziehung. Bei uns ist fremdflirten schon mal überhaupt kein Problem und wegen einem Ausrutscher würden wir unsere Beziehung niemals beenden. Und bestmöglichste Beziehung und bestmöglichster Job sind zwei völlig unterschiedliche Dinge. Das vergleicht überhaupt niemand außer dir.

    Upps dreifachpost;)

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    dem ist nicht so, nur ändert das nichts an der tatsache, dass ein geforderter jobwechsel verloren gegangenes vertrauen nicht unbedingt wieder herstellt. sprich, wenn der freund es nicht selbst in erwägung zieht den job zu wechseln, dann bringt ihr die ganze aktion überhaupt nichts.

    Doch sehr wohl, hier geht es doch nicht nur um verlorenes Vertrauen bzw. eine mögliche Angst, dass er es wieder tut, sie ertrgt es einfach nicht, dass er noch mit ihr zusammen arbeitet. Das würde auf jedenfall gelindert werden, also sie würde darunter dann nicht mehr leiden. Was danach kommt bzw. wie das mit dem vertrauen aussieht steht natürlich auf nem anderen Blatt. Aber Garantien gibt es nie, es kann ja auch sein, dass wenn er die stelle wechselt eine noch bessere stelle findet oder vielleicht eine bisschen schlechtere sie aber ewig und glücklich zusammen sind. Garantien gibt es weder für die eine noch die andere Seite, auch nicht dafür, dass er ohne sie aber mit Job glücklicher ist oder wird als mit ihr und ohne genau den Job.

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    Völlig verkehrter Umkehrschluss. Richtig ist: mein Freund und ich führen eine völlig andere Art von Beziehung. Bei uns ist fremdflirten schon mal überhaupt kein Problem und wegen einem Ausrutscher würden wir unsere Beziehung niemals beenden. Und bestmöglichste Beziehung und bestmöglichster Job sind zwei völlig unterschiedliche Dinge. Das vergleicht überhaupt niemand außer dir.

    Du bist nicht auf mein eigentliches Argument eingegangen, du kannst von dir und deinem freund reden, aber eben nicht von der te und ihrem freund. Das ist entscheidend, sie führen eben ne andere Beziehung als du und spätestens da trifft mein Argument dann zu.


    Wieso sind das zwei unterschiedliche Dinge und wieso vergleicht es Niemand? es geht doch die ganze zeit darum was wichtiger ist Job oder Beziehung. Und wenn man sagt Beziehung ist eigentlich wichtiger, aber der job ist perfekt, dann kann die Beziehung nicht die optimale sein, wenn man den Job über die Beziehung stellt, was denn sonst.

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    Doch sehr wohl, hier geht es doch nicht nur um verlorenes Vertrauen bzw. eine mögliche Angst, dass er es wieder tut, sie ertrgt es einfach nicht, dass er noch mit ihr zusammen arbeitet.

    ihr würde es etwas bringen, wenn er VON SICH AUS etwas ändert an der situation, es einzufordern ist dann doch etwas anderes.