Genau so :)^

    Zitat

    Sie sollte die Situation mal aus einer anderen Perspektive betrachten, ich maße mir hier nicht an, irgendjemanden etwas einreden zu wollen.

    Nein, natürlich nicht. Du gibst ihr nur diese Tipps, die eben genau das implizieren: Weiterhin klein bleiben und fühlen und den Pascha Pascha sein lassen:

    Zitat

    Sunny, ziehe es in Betracht, Dich mit ihm nicht darüner zu steiten, wenn Du ihn liebst. Gib ihm n Klapps auf den Hintern, sag ihm mit nem Augenzwinkern, er soll gefälligst ordentlich verhüten - das wird ihn irritieren.

    Schließlich....

    Zitat

    Und das, was ihm vielleicht fehlt, was Du ihm niemals geben kannst - ist nunmal das Jagen nach ner neuen kurzen Erfahrung, erfolgreiche Männer brauchen das gelegentlich.

    ;-D Glaubst du dir den Quatsch eigentlich selbst? "Erfolgreiche Männer" brauchen gelegentlich Seitensprünge? ;-D

    Vorzeigeuser


    Ich bin ehrlich gesagt auch etwas "irritiert" von Deinen Aussagen.


    Dir wurde von diversen Umfeldern etwas "beigebracht" und "eingeredet" - bis Du dann schließlich "die Wahrheit erkannt" hast, das, was Du wirklich willst...usw....ebenso wurde dies auch nur dadurch ausgelöst, dass eine Verehrerin von Dir sehr hartnäckig war - ansonsten wärst Du ja nieee auf die Idee gekommen.


    Es sind also die "Anderen" (wer auch immer das nun sein mag, Eltern, Oma, Gesellschaft, die Affäre) verantwortlich, nur Du nicht.


    Ich schrieb es eben erst ähnlich in einem anderen Faden:


    Es ist in meinen Augen völlig legitim (körperlich) polygam zu leben, nur sollte man dann auch den Arsch in der Hose haben dazu zu stehen und nicht so tun als sei es ja eigentlich ein "gottgegebenes Recht" und wäre nur durch Andere/die (böse ;-)) Gesellschaft unterdrückt worden und es bliebe Einem deshalb ja gar nichts Anderes übrig als zu betrügen. ....


    Eine bestimme Einstellung ist per se nie in die Kategorien "richtig" oder "falsch" einzustufen - das Verhalten diesbezüglich aber schon.


    Und so sehr Du die Liebe zu Deiner Frau in den Himmel heben magst ("Urknall noch untertrieben"), egal wie hartnäckig die Andere da wohl gewesen sein mag.... - all' das ändert nichts daran, dass Du Dich schlicht Deiner Frau gegenüber sehr übel verhalten hast.


    Oder?

    Zitat

    Es ist in meinen Augen völlig legitim (körperlich) polygam zu leben, nur sollte man dann auch den Arsch in der Hose haben dazu zu stehen und nicht so tun als sei es ja eigentlich ein "gottgegebenes Recht" und wäre nur durch Andere/die (böse ;-)) Gesellschaft unterdrückt worden und es bliebe Einem deshalb ja gar nichts Anderes übrig als zu betrügen. ....

    So ist es. Und natürlich nur Beziehungen eingehen, in denen das von vornherein klar ist und in denen man der Frau ebenso zugesteht, sich einen Liebhaber zu gönnen (oder zwei, oder drei... zum Aggressionsabbau natürlich :-/ )

    Unglaublich, dass das Fremdgehen hier als "kleines hässliched Detail" von der TE beschrieben wird.


    Ich kann das irgendwie noch so ganz zuordnen. Einerseits möchtest du es eigentlich so belassen. Andererseits stört es dich und du kontrollierst sogar nach, dass er fremdgeht - und du lässt dir was vom Pferd erzählen und wieder beruhigen.


    Ich glaube nicht, dass dein Man sich ändern wird. Dazu hat er es mit dir auch zu gut. Und du mit ihm anscheinend. Was stört dich denn tatsächlich daran, dass er fremdgeht? In der Hinsicht scheint es ja eure Beziehung nicht zu beeinflussen. Würde dir vielleicht die Einstellung gefallen, dass es einfach so weiterläuft, du aber entspannt mit der ganzen Sache umgehst und insofern daran arbeitest, dass es dich nicht mehr tangiert?


    Du hast mehrere Möglichkeiten. Entweder du kannst das alles nicht mehr mitmachen und trennst dich, ordnest dein Leben neu usw usf.


    Oder ihr sprecht wirklich miteinander und verändert euer Beziehungsmodell dahingehend, dass ihr eine offene Beziehung führt und genaue Regeln vereinbart, wo die Grenzen sind, wie ihr damit umgeht, wie man an Eifersucht arbeitet (meiner Meinung nach die Alternative mit der größten Arbeit und Kommunikation).


    Oder du lässt ihn machen und du veränderst deine innere Einstellung dahingehend, dass du dich eben wie oben nachgefragt nicht mehr darum scherst. Es wurde ja auch schon gefragt, was es überhaupt bringt, wenn er es zugeben würde, weil du ja selbst gar nichts ändern möchtest.


    Ändern kannst nur du dich alleine oder ihr euch zusammen. Dein Mann wird sich nicht von heute auf morgen drehen.


    Problematisch sehe ich nur, dass er ja lügt und dich auch noch auf ganz billige Art verarscht und sich dabei nicht mal besonders viel Mühe gibt alles zu vertuschen.

    Ich habs anfangs schon mal geschrieben und ich wiederhole es nochmal: ich kann dir eine Therapie wärmstens empfehlen, vor allem weil sich nach und nach Puzzleteile zusammen setzen.


    Ich beschäftige mich aufgrund meiner Biographie viel mit Verlusten und coping-Strategien und "maße" mir jetzt mal die küchenpsychologisch fundierte Einschätzung: an ;-)


    Du hast deine Mutter mit drei Jahren verloren und dann kurze Zeit später deinen Papa an die andere Frau. Das ist ja quasi wie ein Verlust oder zumindest drohte da immer einer. Als Kind kann man nicht verstehen, dass die Stiefmutter ne Arschgeige ist und der Vater vielleicht nicht merkt, wie es seiner Tochter geht, sondern bezieht es auf sich selbst, wenn Stiefmutter einen schlecht behandelt etc. Also z. B. dass man wirklich immer nur Ärger macht, nicht lieb genug ist, stört, ....


    So klein ist man abhängig von Erwachsenen, selbst wenn sie sich nicht gut genug kümmern, und es braucht Überlebensstrategien, um Verlustängste etc. bewältigen zu können. Die äußern sich unterschiedlich, z. B. in Überanpassung. Das ist das, was ich vorher schon mal schrieb: keinen Ärger machen, die eigenen Bedürfnisse unterdrücken, "wenn ich nur lieb und brav genug bin, muss mich xy doch endlich mal liebhaben", ...


    Diese Strategien sind für ein Kind sehr wertvoll, weil sie das Überleben gesichert haben, aber sie wachsen sich nicht aus, sondern wirken immer noch. In erwachsenen Beziehungen können sie dagegen sehr behindern, häufig wiederholt man die alten Muster, um sie endlich aufzulösen, was aber nicht gelingen kann.


    Es ist aus dem, was du berichtest, auch völlig nachvollziehbar, dass du dir sehnlichst einen sicheren Ort, eine dauerhafte, verlässliche Beziehung wünscht. Aufgrund deines Muster reproduzierst du die kindliche Unsicherheitsbeziehung aber permanent mit deinem Mann. Du kannst dich bei ihm ja nie entspannt zurücklehnen und ihm voll und ganz vertrauen. Er ist aber insofern der richtige, als dass du noch in diesem Muster festhängst. Kriegst du das aufgedröselt, kannst (und wirst du dich ziemlich sicher auch) von ihm lösen.

    ----Sunny----


    Dein kurzer "Ausritt" in frühere Kindertage wirkt mehr als schmerzlich. Man denkt unwillkürlich an die Märchen mit der bösen Stiefmutter. Obwohl ich einige Stief-Familien im Leben getroffen habe, in denen es völlig anders gelaufen ist.


    In Dir ist ein Trauma geblieben und ich glaube nicht, dass man es einfach so abschütteln kann. Was Dich bisher abgehalten hat eine Therapie zu machen, kann man nur erahnen. Es würde wahnsinnig viel hochspülen, was schwer ist auszuhalten. Allerdings zeigt es, wie massiv unsere Kindertage auch später das Leben beeinflusst. Ich vermute sogar, Du hast es bisher noch nie ernsthaft in Erwägung gezogen, Dir professionell Unterstützung zu suchen. Du bist viel zu sehr in diesem Alltagstrott gefangen, und hast Dich wenn auch mit Schmerz mit Dingen abgefunden, von denen Du glaubst sie nicht ändern zu können, stimmt's?


    Das man vielfach an dem festhält, was einem "bekannt und vertraut" vorkommt als das deutlich Ungewisse und weniger Kontrollierbare zu wählen ist eine menschliche Schutzfunktion. Ich kann Deine innere Haltung gut verstehen, dass Du zwar mit dem Schmerz umgehen kannst, dass Dein Mann die Treue in der Beziehung als Luxusartikel behandelt, Du Dir vom Verstand her jedoch selbst vermittelst, ER kommt ja immer wieder heim zu mir.


    Menschen haben viele Facetten, und Du bist als Kind mit Verhaltensweisen aufgewachsen, die menschlichen Egoismus für Dich weniger erkennbar und dennoch aushaltbar gemacht hat. Natürlich ist Dein Mann nicht nur Chauvi und Miesling. Es wird Teilbereiche geben, in denen es durchaus sehr gut funktioniert zwischen euch. Ihr habt für euch die pragmatische Seite Leben aufgebaut, während Dein Mann sich zwischenzeitlich um den Alltag für sich aufzupeppen den "Goldenen Schuss" in Sachen männlichem Ego holt.


    Bedauerlich, wenn er sich kaum noch die Mühe macht das vor Dir respektvoller geheim zu halten, weil er Angst haben könnte, Dich als Partnerin zu verlieren. Er ist in diese "sichere" Rolle rein gewachsen, weil Du aus Unkenntnis darüber wie man die Dinge am Besten händelt in diese materielle und beziehungstechnisch emotionale Schieflage geraten bist.


    Früher mag es Deinem Mann weniger bewusst gewesen sein, aber heute weiß er ganz sicher, dass er Dich an der langen Leine hat über das Haus, die materielle Basic und Deiner Angst vor dem Nichts zu stehen, wenn eure Beziehung kaputt geht.


    Bin mir sogar sicher, dass sich Dein Mann auf keinerlei Diskussionen einlassen wird, was den Hauskredit und den Grundbuch-Eintrag angeht. Damit ist das Druckmittel in Sachen Ehe weg. Du hast aus falsch verstandener Liebe lange Dinge mitgelebt, die eure heutige Beziehungsstruktur ermöglicht hat.


    Mein Rat wäre Dich anwaltlich beraten zu lassen, nicht nur wegen einer noch nicht zu Ende gedachten Trennung an sich, sondern auch was die allgemeinen Tragikfälle des Lebens angeht. Durch plötzliche Krankheit und Todesfälle verändert sich manches im eigenen Leben über Nacht. Du solltest für solche Spontfälle gewappnet und geschützt sein. Gerade, weil Du gleichberechtigt finanzielle Mittel in euer Haus gesteckt hast.


    Das deutsche Erbrecht kann sehr gnadenlos sein, wenn es en Detail angewandt wird. Ich kann Dir nur dringend anraten Dich eingehend beraten zu lassen, weil Unwissenheit nicht vor Strafe bzw. finanziellem Verlust schützt. Darüber musst Du Deinen Mann nicht verständigen, dass tust Du bitte nur für Dich.


    Es würde Dir auch mehr Selbstbewusstsein verleihen, wenn Du weißt was für Fall A, B oder was auch immer im Leben kommen mag, vorbereitet bist. Lass Dir die Chance dazu nicht entgehen um Deiner selbst Willen.


    Was die Beziehung zu Deinem Mann angeht. Ich habe es häufig für hilfreich empfunden eine Pro-Kontra-Liste zu machen. Es gibt wenig Möglichkeiten Menschen zu verändern. Aber einiges an Chancen seine eigenen Sichtweisen und die Verantwortung für das eigene Leben aktiver zu gestalten. Ich glaube Du bist mit der Weile an einem bedeutsamen Punkt in Deinem Leben. Warum?


    Weil Du deutlicher reflektierst was und wie Du lebst. Du den Mut gefunden hast in diesem Forum zu schreiben und eure Situation von Außenstehenden betrachten zu lassen. Das erfordert Mut und leider oft auch viel innere Ängste, die man überwinden muss.


    Sicher auch ein hohes Potential von Leidensdruck, sonst wäre das in dieser Form nicht möglich.


    Was Dir nicht hilft, dass man Dich bedauert und Dir etwas als Lösung aufdrängt, womit Du nicht Schritt hälst vom eigenen Empfinden her. Das wäre nur eine Scheinlösung, die bringt Dich nicht weiter. Aber man kann Dich unterstützen, Deinen Weg begleiten auf dem Du für Dich selbst eine Lösung suchst.


    Aus dem Netz raus findest, dass Dich abhängig gegenüber Deinem Partner sein lässt.


    Du hast hier schon viele guten Gedankenansätze von Forenschreibern zum nachlesen bekommen und ich bin mir sicher, dass in Dir ein Prozess des aktiveren Nachdenkens einsetzen wird. Damit ist viel mehr gewonnen als ein emotionaler Schnellschuss, der Dich unüberlegt handeln lässt.


    Hol Dir Rat und Hilfe, solange Du es für Dich brauchst. Baue allmählich ein konstruktiveres Selbstbewusstsein auf, dass Dir Möglichkeiten zum lösen Deiner Konflikte ermöglicht. Ich bin fest davon überzeugt, dass Du Deinen Weg gehen kannst, anders als bisher. Du wirst die Kraft und die meintale Stärke dazu finden.


    Das ist jedoch ein Prozess, und je aktiver Du selbst in diese Rolle hinein wächst desto konsequenter wirst Du Deinen Weg gehen. Das haben auch schon andere vor Dir bewältigt. Nimm Dein Leben in Deine Hände und gestalte es nach Deinen Wünschen und Bedürfnissen. :)* @:)

    @ ----sunny----

    Zitat

    Unglaublich, dass das Fremdgehen hier als "kleines hässliched Detail" von der TE beschrieben wird.

    Ich bin auch über diese Formulierung gestolpert und mich gefragt, wie man es so sehen kann. In deiner weiteren Beschreibung wurde mir aber klar, dass du die Verniedlichung des Fremdgehens deshalb vornimmst, um dir selbst dein heile Welt Bild nicht zu zerstören.


    Andererseits beschäftigst du dich detailliert mit Trennung und deren finanziellen Folgen etc.


    Deshalb die grundsätzliche Frage: Was willst du mit diesem Faden bezwecken?


    Willst du Mitleid von ebenfalls gehörnten Frauen? Willst du Erklärungen warum dein Mann das macht?


    Willst du konkrete Ratschläge, wie du aus dieser Bezeihung herauskommst.


    Du hattest keine schöne Kindheit und benutzt diese als Rechtfertigung dafür, dass es gut ist wie es ist und du die Verarsche deines Mannes als kleinen Makel abzutun?


    Das kannst du so machen. Aber entscheidend ist doch auch wie dein Mann die Bezeihung sieht.


    Er scheint ein ziemlich cleveres Kerlchen zu sein. Lässt sich sein Haus (und es ist nur sein Haus) von dir mitbezahlen, genießt ein schönes Leben und poppt mit wem er will.


    Wenn du in dieser Beziehung bleiben willst, solltest du dir schnell Sicherheiten schaffen (Grundbucheintrag).


    Allein die Reaktion deines Mannes hierauf wird dir zeigen, was er von eurer Bezeihung hält.


    Stimmt er zu, ist es ok und du kannst solange bei ihm bleiben, wie du es ertragen kannst.


    Stimmt er nicht zu, würde ich an deiner Stelle nochmal gründlich nachdenken. Er wird es sicher schafffen dir auch noch zu erklären, warum es für dich von Vorteil ist, nicht im Grundbiuch zu stehen.


    Ich habe leider das Gefühl, dass du gerade ziemlich naiv bist.

    Oh Sunny, ich weiß genau wovon du sprichst u. wie du dich fühlst. :°_ Ich hatte ein eben solches Exemplar. Dieser Typ Mann braucht sehr viel Bestätigung, die du allein ihm nicht geben kannst. Er holt sie sich bei anderen Frauen. Verspinnt sich dabei in ein Netz von Lügen, ist aber auch sehr geschickt in seiner Verteidigung, er windet sich wie ein Aal, man kann ihm nichts Handfestes nachweisen, alle anderen lügen. Er verdreht einem die Worte im Mund u. am Ende steht man selbst als übertrieben eifersüchtig oder übergriffig da. Sein Handy hatte er immer im Blick, wenn er es unbeaufsichtigt liegen ließ, war es aus oder später mit Code geschützt. Ich habe es mit allen Tricks versucht, ihm hinterher spioniert oder versucht ihn auch eifersüchtig zu machen, aber er hat mich immer sofort durchschaut.


    Er besitzt sehr viel Charme und Charisma, versteht es Leute mitzureißen und einzunehmen, und genau das habe ich ja an ihm geliebt. Am Ende hat mich aber die Eifersucht schier aufgefressen, und ich habe es beendet. Er hätte das nie getan, und hat sich noch als Verlassener bemitleiden lassen. Innerlich habe ich gelitten wie ein Hund, aber Dank der Unterstützung guter Freunde habe ich gelernt ohne ihn zu leben.


    Ich hätte mir auch so sehr einen Funken Ehrlichkeit gewünscht, aber den wirst du von diesem Typ Mann nie erfahren. Dabei müsste er ja Fehler eingestehen u. Konsequenzen ertragen.


    Unsere Scheidung ist jetzt drei Jahre her. Doch während ich das hier schreibe übermannen mich immer noch die verletzenden Gefühle von damals, und ich muss weinen.


    Schluss jetzt! - Heute bin ich ein anderer Mensch, in einer neuen tollen Beziehung. Ich lasse mich nicht mehr erniedrigen u. bin auch überhaupt nicht eifersüchtig.


    Du musst für dich entscheiden, ob du mit seiner Untreue und seinen Lügen leben kannst. Ich konnte es irgendwann nicht mehr. Aber es war eine so extrem schwere Zeit, und ich könnte es verstehen, wenn du bei ihm bleibst, weil du ihn ehrlich liebst. Aber jeder weitere Verdacht wird dich wieder verletzen, deine Seele zerreißen, und dir deine letzte Würde nehmen. Ich wünsche dir viel Kraft dafür.


    Übrigens, meine Vermutung hat sich damals bestätigt. Nach kurzer Zeit war er dann offiziell mit derjenigen zusammen. Die Genugtuung bekam ich, als ich erfuhr, dass sie genauso wie ich unter seinen Eskapaden leidet. ]:D

    Lavinia

    Zitat

    Ich hätte mir auch so sehr einen Funken Ehrlichkeit gewünscht, aber den wirst du von diesem Typ Mann nie erfahren. Dabei müsste er ja Fehler eingestehen u. Konsequenzen ertragen.

    Ich überlege gerade....


    Ich glaube bei Manchen ist es so, dass dieses Betrügen zu einem viel größeren Gesamtpaket gehört um sich selbst dem Anderen überlegen zu fühlen.


    Also, dass es hier weitaus mehr Differenzierungen zwischen "Betrügen" und "Betrügen" gibt.


    Der Eine (m wie w) verliebt sich und rutscht deshalb in so ein Dilemma. Aber bei den hier beschriebenen Männern (wovon es sicher auch Frauen gibt), sehe ich das komplexer. Diese wollen gar keine Offenheit, weil sie den Betrug als Solches für sich selbst brauchen um sich überlegener zu fühlen. D.h., sobald sie ehrlich wären und dazu der Partner das auch noch akzeptieren würde ("Hauptsache, Du belügst und betrügst mich somit nicht") - wäre ihre Konsequenz, dass der Reiz weg wäre. Im Gegenteil: SIE würden sich dann dem Partner gegenüber dann unterlegen(er) fühlen, ihre Basis so zu handeln wäre weg.


    Ich hoffe, es ist verständlich was ich meine .. ;-D

    wobei ich mich auch manchmal frage: was ist denn eigentlich, wenn der andere wirklich nicht betrogen hat? wenn er wirklich die wahrheit sagt? hätte er jemals eine chance, dass ihm geglaubt wird, wenn die situation schon so eskaliert ist?

    Die Seherin


    Naja - dann weiß aber zumindest der vermeintliche Betrüger, dass er sich die Frage stellen muß, ob er mit einem Menschen zusammenbleiben will der ihm so mißtraut....ich meine, das ist doch dann sozusagen der umgekehrte Fall, der sich nicht weniger schwierig darstellt.