Wenn du weißt, wer dir das angetan hat, dann dreh den Spieß doch um. Mal sehen, was derjenige zu sagen hat, wenn öffentlich herauskommt, daß er eine bertunkene, wehrlose Frau mißbraucht hat. Das kommt ja unter Umständen auch nicht gut an, in einer so rechtschaffenen Dorfgemeinschaft.

    Ohne möglichst zeitnaher Spurensicherung (in allen möglichen Richtigungen also einschließlich K.O.Tropfen!) wirst Du wohl nie sicher wissen, was passiert ist und Du verbaust Dir Vorgehensoptionen, die Du später vielleicht doch gern gehabt hättest. Der Weiße Ring kann Dich u.a. diesbezüglich beraten. Die Frage ist z.B. ob die Spurensicherung über die Polizei gehen muß und ob das dann ohne automatische Anzeige ginge. Ich würde da keinen weiteren Tag warten.

    Zitat

    Wenn du weißt, wer dir das angetan hat, dann dreh den Spieß doch um. Mal sehen, was derjenige zu sagen hat, wenn öffentlich herauskommt, daß er eine bertunkene, wehrlose Frau mißbraucht hat. Das kommt ja unter Umständen auch nicht gut an, in einer so rechtschaffenen Dorfgemeinschaft.

    Insofern er nicht argumentiert, dass sie es doch auch gewollt hatte. Und falls er auch angetrunken war kann man ihm auch nicht vorwerfen, dass er hätte erkennen müssen, das sie ja sagt und nein meint.


    Und dann wird wieder der Frau die Schuld gegeben.

    Zitat

    Spurensicherung (Arzt, Notaufnahme im Krkhs o.ä.) war auch mein erster Gedanke. Aber nachdem ich las "letzte Woche ..." ging ich davon aus, leider zu spät.

    Das verstehe ich jetzt auch nicht. Ich wäre am nächsten Tag in der Klinik gewesen und hätte das denen genauso erzählt. inkl. Tests auf KO Tropfen inkl. Polizei. Sorry von einem Bier einen Filmriss kann ich mir jetz auch nicht vorstellen.

    tulips, mir ging es um das Spießumdrehen.


    Zur Spurensicherung habe ich nichts gesagt.


    Ob sie das möchte und überhaupt benötigt, weiß ich nicht. Es wäre auf jeden Fall eine zusätzliche Erniedrigung. Muss sie abwägen.

    Wer soll denn so doof sein, erst heimtückisch einen Mitfeiernden einer unter sich bekannten Dorfgemeinschaft zu vergiften, um sich dann am sicher am zweitstärksten frequentierten Ort des Geschehens, nämlich der Toilette, an ihm zu vergreifen? Und sich dabei noch von anderen beobachten zu lassen?

    Das könnte hinzukommen und wäre ein weiterer Schlag. Mindestens heizt sie aber die Tratscherei an und verliert dabei so oder so.


    Deswegen Fokus auf sich selbst, Beziehung und Familie.


    Und dann überlegt reagieren, nicht solche spontanen Kindergartenaktionen.


    Jede Entscheidung sollte mit dem engsten Umfeld abgestimmt sein. Die Familie muss das auch mittragen. Wenn die Beziehung bereits belastet ist, könnte das eine oder andere als Alleingang gewertet werden und noch mehr Schaden anrichten. Dagegen könnte ein Zusammenhalt sogar die Beziehung wieder stärken.