• Betrunken fremdgegangen, soll ich es ihm sagen oder nicht?

    Hallo ich brauche dringend Rat. Ich führe eine Fernbeziehung und mein Freund liebt mich wirklich sehr. Letztens war eine Freundin (mit welcher ich Streit bedingt ein halbes Jahr keinen Konatkt hatte) bei mir zu Besuch und abends waren wir zusammen aus. Sie hat einen Typen kennengelernt und die Gate Zeit nur mit ihm rumgeleckt. Sie verträgt nicht viel…
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    Ich bin 18, aber die Leute die nur den Eingangspost lesen, den Rest nicht überfliegen, und trotzdessen mit diskutieren wollen, sind mir ja die liebsten.

    Man kann auch mal etwas überlesen in diesem fetten Faden. ;-)

    Gut, dass Du aufpasst, Muff! Vor allem, da der Faden ja extra quasi bei der Pediküre war und jetzt viel vornehmer heißt als vorher und offenbar zunehmend Wert auf sein Erscheinungsbild legt – da sollte man mit seinen Gefühlen doch behutsam umgehen.

    @ LolaX5

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    Es erschließt sich mir nicht, warum man an junge Menschen diesbezüglich niedrigere Ansprüche stellen sollte als an ältere...

    Dem will ich nicht widersprechen, aber der Witz an der Sache ist, dass in diesem Forum oft genug das umgekehrte Extrem der Fall ist. Wie oft gibt's hier Threads zum Thema "bin mit meiner Beziehung oder Ehe unzufrieden / habe jemanden kennengelernt / ziehe Seitensprung in Betracht"? Das sind regelmäßig Personen oberhalb der 30 und natürlich gibt's da auch unterschiedliche Meinungen, aber diese Erwägungen werden als absolut salonfähig gehandelt, obwohl die einzig richtige Antwort lauten müsste: "Halte gefälligst die Reihenfolge ein und beende zuerst die bestehende Beziehung." Ich denke, in dem Punkt wird auffällig mit zweierlei Maß gemessen und Vieles scheint auch vom jeweiligen Einstieg in die Thematik abhängig zu sein.

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    Es erschließt sich mir nicht, warum man an junge Menschen diesbezüglich niedrigere Ansprüche stellen sollte als an ältere...

    weil sie von vielen eben noch den kükenbonus erhalten. ein sehr junger mensch weiß noch gar nicht, was er eigentlich vom leben erwartet und was er will. auch fehler werden jüngeren menschen eher verziehen, weil "er/sie ist doch noch so jung". ich bin da meist auch gnädiger, als bei älteren menschen, von denen man erwarten kann, dass sie wissen, was sie tun. aber im grunde gebe ich dir recht. es sollte kein unterschied gemacht werden, da das ergebnis dasselbe bleibt. egal ob jung oder alt.

    Wenn man nicht weiß, ob man sich durch die Welt ficken will oder nicht, sollte man vielleicht keine monogame Beziehung eingehen. Jeder Mensch, der sich reif genug für sexuelle Aktivität fühlt, sollte diesen "logischen" Schluss machen können, insofern er nicht geistig behindert ist.

    ist aber nun mal nicht immer alles so einfach, wie man sich das als außenstehender so vorstellt. menschen sind so verschieden und es gibt eben nicht nur schwarz und weiss.

    Zitat

    Jeder Mensch, der sich reif genug für sexuelle Aktivität fühlt

    Das wird so oft geschrieben – "reif genug für Sex". Mir erschließt sich das nicht. Wenn ich mit dem Vögeln gewartet hätte, bis ich die "Reife" erlangt habe, die offenbar manche dafür voraussetzen, dann wäre ich heute noch tauglich als Belohnung im Jenseits für einen gläubigen Moslem. Reif genug für Sex? Was genau ist das, von was für einer Reife sprechen wir? Und wie kann man von jemandem, der noch nicht "reif genug" dafür ist, erwarten, dass ihm diese Unreife bewusst ist und er danach handelt? Ich habe mich damals in vollkommen unreifer Gier auf warme, schlaksig-muskulöse Leiber ebenso unreif gieriger Geschöpfe entgegengesetzten Geschlechts geworfen, nach bestem Gewissen verhütet, einmal einen Unfall mit zitternden Fingern, großem Hunger und zerrissenem Gummi gehabt, bangend, Panik, schrecklich, ich wusste, ich will noch kein Kind, vielleicht überhaupt nie, Glück gehabt, hart geschluckt, weitergevögelt, weiterhin nach bestem Gewissen verhütet, monogame Beziehung ist mir irgendwie passiert, war nicht meine Absicht, aber seine, ich habe sie ausprobiert und wusste nie, ob das wirklich das ist, was ich will. Sehr viel später habe ich erst begriffen, dass es für mich auch vom Partner abhängt, ob ich monogam sein mag, und dass es bei mir immer einen kleinen Teil gibt, der es nicht möchte. Inzwischen kann ich einigermaßen einschätzen, wie es bei mir so ist. Hätte ich das je herausgefunden, wüsste ich es jetzt, wenn ich nicht durch Wirrungen und Irrungen gegangen wäre, um es herauszufinden? Man kann doch nicht alles theoretisch durchspielen und zu validen Ergebnissen kommen – ich weiß beispielsweise nicht, wie ich reagieren würde, wenn mein Mann mit einer anderen Frau ins Bett fiele. Käme auch drauf an, warum und wie und wer und wie ich es erfahre. Ich würde so gut verstehen, dass er auch mal andere Haut fühlen möchte als meine. Bei meinem Ex fand ich es eher spannend, als ein anderes Mädel ihm nachgestellt hat, ich fand sie sehr hübsch und hätte gern zugesehen, wenn ich ehrlich bin, beziehungsweise gewusst, wie sie so miteinander sind – ob er mit ihr ein anderer ist als mit mir. Aber wenn er es wirklich getan hätte – hätte ich es dann auch noch reizvoll gefunden? Oder hätte es mir wehgetan? Beides? Ich werde es nie erfahren. Ich werde es nie wissen. Weil ich es nur theoretisch durchgespielt, es nie erlebt habe.


    Wer wir sind, ist nicht in Stein gemeißelt. Menschen und Beziehungen verändern sich. Bei sehr jungen Leuten noch sehr viel schneller als später. Man kann natürlich trotzdem auch mit 16 ein Vollarsch sein. Wer aber von jemandem, der quasi gerade aus der Schule geplumpst ist, ganz pauschal erwartet, dass er ganz genau über sich selbst Bescheid weiß, ist ganz ohne Zweifel auch einer. Oder einfach nur ein Idiot, was ja fast dasselbe ist.

    Ich möchte gar nicht wissen, wieviele Leute so fremdgehen...und es wird immer 2 Fraktionen geben. Die Einen, die es total verabscheuen – die anderen, die es "in Kauf nehmen".


    Fremdgegangen wurde schon immer und wird es wohl auch immer geben.


    Ich finde nur, früher wurde sich deswegen nicht so schnell getrennt...man (oder frau) hat es eben zähneknirschend hingenommen. (Natürlich nicht immer).


    Was in diesem Thread so auffällig ist (und Gott hab dank, schein ich ja nicht die Einzigste zu sein, der das aufstößt- auch wenn mein Post dazu umgehend gelöscht wurde %-| )


    , ist einfach der Jargon, der hier an den Tag gelegt und für "völlig normal" empfunden wird.


    OK, ich bin Ü 30 , habe aber auch Bekannte, Verwandte....die zwischen 15 und 25 sind....und ich meine, etwas im Bilde zu sein, was die derzeitige Sprache angeht....dass es nicht mehr "abhängen" sondern chillen heißt, dass "Ey Alter" unser "Oh man ey" ist.....


    Der ganze Faden hat auf mich nen absolut billigen und nuttigen Eindruck gemacht. (oh oh...gleich wirds sicher wieder gelöscht :-X )


    Ich bin sicher nicht so, dass ich sage, frau darf heute nicht emanzipiert sein, aber derartige Fäkalsprache....das lässt einfach auf niederes Niveau schließen (RTL lässt grüßen) ...so was sagt eine Frau (und ich nehme mal an, mit 18 möchte sie als solches behandelt werden).


    Dass jeder mal übers Ziel hinaus geschossen ist (der Eine mehr, der andere weniger) steht doch auf nem ganz anderen Blatt.


    Deswegen kann man sich aber danach (!!!!) aber trotzdem zivilisiert ausdrücken.Den Faden hat sie ja sicher nicht in dem volltrunkenen Zustand geschrieben haben. Und wenn DAS tatsächlich ihre Sprache ist- dann ist das einfach unterm Niveau.


    Und wenn die Mehrheit der leute hier, diese Sprache für "normal" hält, dann frag ich mich ernsthaft, was für Leute hier online sind. {:( %:|


    So und nun kann mein Post wieder gelöscht werden :-p

    Mit meinem obigen Beitrag wollte ich übrigens nicht sagen, dass alles okay ist, wenn der Mensch, der es tut, nur jung ist. Ich beziehe mich damit nur auf dieses "Wenn du zu unreif bist für Sex, dann sei gefälligst reif genug dafür, keinen zu haben"-Gehampel.

    Sex bzw sexuelles Verlangen ist ein Instinkt, der jedem- auch noch so unreifen Menschen in die Wiege gelegt wird. Deshalb kann man eigentlich gar nicht "reif" für Sex sein.


    Shojo ich finde du hast das treffend geschrieben.

    @ Shojo:

    :)= Ein selten schöner Beitrag - der einfach zeigt dass wir weder mit 18 aber auch nicht mit 50 "ausgewachsen" sind - dass man immer noch lernen kann, dass man sich erproben muss/darf, dass das Leben etwas ist was sich verändert und man sich selbst mit. Eventuell auch dass isch die Moralvorstellungen ändern. Mit 14 habe ich Freundinnen geschickt um mit Typen "Schluss" zu machen mit denen ich "gegangen" bin. Mit 18 hab ich sowas selber gemacht.


    Dafür hab ich mit 19 kurz nach einer (vorn mir ausgegangenen) Trennung auf einem Fest vor meinem Ex rumgeknutscht. Mit 25 hab ich sowas nicht mehr gemacht. Meine Ansprüche an mich haben sich genauso gestigert wie mein Verhalten - bei manchen Dingen erkennt man erst später wie sehr sie anderen weh tun. Wenn man es nachher trotzdem tut ist man rücksichtslos, macnhmal weiß man es schon vorher und ist trotzdem rücksichtlos, manchmal vielleicht auch nicht.


    Aber der kategorische Imperativ gilt vielleicht in der Philosophie - aber leider(?) nicht im realen Leben - wir sind keine Maschinen sondern Menschen volelr (Selbst)zweifel mit Fehl, mit Tadel, aber auch mit unglaublichem Verbesserungspotential.


    Over and out

    Zitat

    Reif genug für Sex? Was genau ist das, von was für einer Reife sprechen wir? Und wie kann man von jemandem, der noch nicht "reif genug" dafür ist, erwarten, dass ihm diese Unreife bewusst ist und er danach handelt?

    1) Tatsächlich sind sich viele (junge) Menschen ihrer Unreife bewusst und wollen deswegen warten. Das klassische "Ich bin noch nicht bereit dazu".


    2) Bezog ich mich auf das Eingehen von monogamen Beziehungen. Wenn man eine eingeht, sollte man wissen, was Monogamie bedeutet und auch dazu bereit sein. Tatsächlich gestehe ich auch Menschn zu, dass sie sich oder ihre Meinung ändern. Wenn man also merkt, dass die monogame Beziehung für einen nichts ist, warum auch immer, dann kann man sie beenden beovor man jemanden anderes fickt.

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    Man kann doch nicht alles theoretisch durchspielen und zu validen Ergebnissen kommen

    Nein, aber hoffentlich seine Zukunft für einen längeren Zeitraum als die nächsten 2 Minuten planen.

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    Wer wir sind, ist nicht in Stein gemeißelt. Menschen und Beziehungen verändern sich

    Habe ich etwa geschreiben, dass man mit 16 oder 18 wissen müsste mit wem man für sein ganzes Leben zusammenbleiben will?

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    Man kann natürlich trotzdem auch mit 16 ein Vollarsch sein.

    Ja, man kann z.B. eine monogame Beziehung eingehen und seinen Partner betrügen. Schließlich zählen nur die eigenen Gefühle und Bedürfnisse.

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    Sex bzw sexuelles Verlangen ist ein Instinkt, der jedem- auch noch so unreifen Menschen in die Wiege gelegt wird. Deshalb kann man eigentlich gar nicht "reif" für Sex sein.

    Gut, dass einige Menschen und/oder "die Gesellschaft" sich gewisse Regeln, moralische Regeln, auferlegt haben. Z.B. ist es verpönt in der eigenen Verwandschaft rumzuficken, aber auch die Mutter der Freundin ist keine gute Idee. Einige Frauen, und zwar nicht als Ehefrau, mögen zwar den verheirateten Chef knallen, aber eigentlich sieht man das nicht so gern..


    Aber hey, wir können auch die Moral über den Board werfen, damit jeder seinen "Instinkten" folgen kann. Koste es, was es wolle.

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    Aber hey, wir können auch die Moral über den Board werfen, damit jeder seinen "Instinkten" folgen kann. Koste es, was es wolle.

    du übertreibst und ich denke, du tust es absichtlich und meinst das nicht ernst ;-)


    Schon mal in einem Behindertenheim gearbeitet? Ich mein das toternst! In einem Heim für geistig Behinderte? Die pfeifen nämlich in der Tat auf sämtliche Moral und machen den Instinkt so herrlich bewusst und real.