• Betrunken fremdgegangen, soll ich es ihm sagen oder nicht?

    Hallo ich brauche dringend Rat. Ich führe eine Fernbeziehung und mein Freund liebt mich wirklich sehr. Letztens war eine Freundin (mit welcher ich Streit bedingt ein halbes Jahr keinen Konatkt hatte) bei mir zu Besuch und abends waren wir zusammen aus. Sie hat einen Typen kennengelernt und die Gate Zeit nur mit ihm rumgeleckt. Sie verträgt nicht viel…
  • 459 Antworten
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    Schon mal in einem Behindertenheim gearbeitet? Ich mein das toternst! In einem Heim für geistig Behinderte? Die pfeifen nämlich in der Tat auf sämtliche Moral und machen den Instinkt so herrlich bewusst und real.

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    Jeder Mensch, der sich reif genug für sexuelle Aktivität fühlt, sollte diesen "logischen" Schluss machen können, insofern er nicht geistig behindert ist.

    Wann kommt ihr den endlich beim Ich, Über-Ich und Es an? Und wie man mittels Alk die hochgelobten moralischen Regeln endlich ersäufen und wieder das alles bestimmende Es regiert?

    Ach ich hab's nicht so mit der Kirche - aber hier sind verdammt viele hier unterwegs die den ersten Stein werfen.... Natürlich ist es nicht gut fremdzugehen! So what?


    Die Milch ist schon verschüttet, und darüber braucht keiner Weinen. Die frage war klar und deutlich: wie damit umgehen?


    Und ich denke es gibt mindestens drei Varianten:


    a) die TE möchte sowieso Schluss machen weil sie die Situation (Distanz, vielleicht rennt es nicht soo toll, etc.) nicht mag - das Fremdgehen hat ihr noch einmal zu Bewusstsein gerbacht dass das für sie die bessere Variante ist. Dann wäre es ihm sagen dass er betrogen wurde so ziemlich das gemeinste was man tun kann.


    b) die TE hat entweder inzwischen sehr sehr hohe Moralansprüche an sich selbst, fühlt sich besser wenn sie sich selbst kasteit und fidnet es fair wenn es in der Entscheidung ihres Freundes liegt ob er die Beziehung mit diesem Wissen fortsetzen will. Dazu muss sie aber auch die Beziehung wollen.


    c) die TE glaubt aus ihrem (Fehl)verhalten gelernt zu haben, ist sich so gut wie sicher dass ihr auf Grund der wirklich unangenehmen Erfahrung sowas nicht noch mal passieren wird und ist sich jetzt erst recht bewusst geworden wie sehr sie ihren Freund schätzt. Außerdem fände sie es unfair ihn mit ihrem schlechten Gewissen zu belasten . Daher sagt sie es ihm nicht, wird nicht mehr fremdgehen und ihm vielelicht auch den einen oder anderen Punkt leichter verzeihen.


    Wovon wahrscheenlich keiner ausgeht ist die Variante d) Die TE ist draufgekommen dass es relativ einfach ist ihren Freund an der Nase herumzuführen, fürht mit ihm eine stabile Beziehung und nutzt aber in der nächsten Zeit anstelle bateriebetrieben Spielzeuges wechselnde junge Mänenr kurzfrsitig zur Triebbefrideigung.


    Ob es a) b) oder c) wird kann ur alleine die TE entscheiden.


    Jedenfalls wäre sich von ihm trennen oder es ihm viel später gestehen dass was am allerwenigsten Sinn macht, ihn am alelrmeisten verletzt und das größte "sich abputzen" an ihm wäre.


    So und jetzt zurück zum Span im Auge der anderen suchen! o:)

    Wenn sie sich von ihm trennen würde, würde ich ihr auch raten nichts vom fremdgehen zu erzählen. Das ist sonst doppelte Bestrafung und keiner hat was davon.

    Wer sagt dass ich noch nie betroffen war?


    Trotzdem: passiert ist passiert - ihr deswegen die ganze Zeit die Moralkeule über den Schädel zu ziehen nutzt ihr nichts!


    Und man wird selber auch nicht besser, nur weil man auf andere herunterschauen kann. Oder?

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    Wann kommt ihr den endlich beim Ich, Über-Ich und Es an?

    oh die Eisbergtheorie? Nee die ist hier in dem Forum völlig überflüssig ]:D :=o

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    Natürlich ist es nicht gut fremdzugehen! So what?

    wer bestimmt eigentlich, dass fremdgehen IMMER und unter jeden Umständen nicht gut sein kann/soll/muss??


    (nein ich bin noch nicht und wurde auch – glaub ich zumindest – nicht).


    Aber nur weil man es selbst für verwerflich hält, muss das doch nicht für die Allgemeinheit gelten.


    Es gibt durchaus Beziehungen, die sowas belebt, stabil aufrecht erhält und manche sogar nur so am laufen hält. Also .... mal nicht immer nur auf seine Position beharren, sondern vielleicht auch mal über den Tellerrand schauen oder zumindest auch andere Einstellungen akzeptieren.


    Ahhh nee, sind ja hier bei bei Med1...da ist das mit dem akzeptieren so ne Sache ]:D ]:D

    Also ich wurde auch schon betrogen und habe es auch schon selbst getan (nicht in meiner jetzigen, das wäre das absolute Aus). Wirklich Vorteile hatte das nie- einmal wurde aus einem Fehltritt eine Beziehung (waren beide vergeben, Liebe auf den ersten Blick, Beziehung endete böse)


    Der einzige Vorteil, den ich mir vorstellen kann ist, dass man merkt, dass man doch nicht so glücklich ist mit dem Partner und die Beziehung beendet.

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    wer bestimmt eigentlich, dass fremdgehen IMMER und unter jeden Umständen nicht gut sein kann/soll/muss??

    Weil man es sonst nicht verheimlichen müsste.

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    Es gibt durchaus Beziehungen, die sowas belebt, stabil aufrecht erhält und manche sogar nur so am laufen hält.

    Denn die aufgezählten Vorteile gelten nur, wenn es geheim bleibt.


    Zur Klarstrellung: Bei einer offenen Beziehung würde ich nicht von "Fremdgehen" sprechen.

    Also fremdgeküsst hab ich auch schon, und immer nur weil die jeweilige Beziehung zu dem Zeitpunkt eigentlich am Sand war. Von einem Ex wurde ich de facto zum Fremdgehen aufgefodert - weil ich Sex wollte und er nicht (okay 3 mal im Jahr subsummiere ich jetzt als "nicht"). Aber das konnte ich damals nicht obwohl ich es wollte.


    Die Tatsache mit jemandem anderen Sex zu haben ist nichts Schlechtes per se, aber Vereinabrungen zu brechen - auch wenn diese stillschwiegend getroffen wurde - kann ja nichst eindeutig Gutes sein, ode siehst du das anders?


    Und eigentlich war ja mein Post auf den sich das ganze bezieht dazu gedacht das Bashen von der TE zu beenden oder zumidnest einzudämmen - also das genaue Gegenteil davon dass ich jetzt Fremdgehen als die ultimative Sünde hinstellen wollte.


    Ich denke außerdem dass jeder von uns einen gewissen Denkrahmen hat, den er im Normalfall nicht völlig verändern wird - aber ich kann zumindest für mich hier sagen dass das Zuhören in manchen Fäden die ich bis dato gelesen habe doch eine leichte Lageveränderung ausgelöst hat und ein gewisses Nachdenken bei mir bewirkt. Vielleicht ist dieser Faden hier ein schlechtes Beispiel, aber bei anderen habe ich meine prinzipielle Haltung noch mal selber hinterfragt - ich möchte nicht verhelen dass es in genug Fragen Leute gibt die das besser chekcen als ich - und ich kein Problem damit habe auf diese zu hören. *:)

    Eigentlich wollte ich ja an "Fremdgegangen"-Fäden nicht mehr teilnehmen, denn es eskaliert zu schnell und so mancher Schreiber sieht nur noch rot. Aber ich frage mich gerade, was für ein

    artiges Dasein hier einige schon mit 18 geführt haben. ??? Muss man heutzutage in diesem Alter schon super moralisch und geistig gefestigt sein? Ist mit 18 schon "Ende im Gelände" mit Fehler machen? Ich hab in dem Alter zuviel geraucht, getrunken, falsche bzw riskante Entscheidungen getroffen, hatte Gelegenheitssex, etc. All in a day's work.

    Interessant zu lesen das fremdgehen mit 18 etwas anderes sein soll als beispielsweise mit 28. Andererseits hätte man dann eine eine neue Ausrede, in dem man es einfach auf die geistige Unreife abschiebt.


    Von daher: Absolution für alle Fremdgeher-/innen ]:D


    Wer Ironie findet darf sie behalten.