Taschenwolf

    In gewisserweise verlangst Du Toleranz von Deinem Partner, bist aber selbst relativ untolerant... :-/


    Übrigens: Das Thema Schlafzimmer wurde geklärt! Darauf brauchen wir nicht weiter rumzureiten! Daran sollte es nicht scheitern! Ich bin nach wie vor bereit meinem Hund das Schlafzimmer vorzuenthalten! Das Wohnzimmer allerdings nicht!


    Was würdest Du sagen, wenn Deine Partnerin es heute toleriert, dass Du eine Katze hast, dann möchte sie sie aus dem Schlafzimmer, dann aus dem Wohnzimmer und letzendlich aus der Wohnung...

    Toffifee

    Er weiß das, ich habe das angesprochen. Ich hatte auch nie das Gefühl, dass er sich benachteiligt fühlt... Es ist jetzt auch nicht so, daß ich den Hund ständig vorziehe!

    Zitat

    Vielleicht erscheint es dir nicht wie ein Machtkampf, weil du dich "im Recht" fühlst?

    Hm, ich fühle mich nicht im Recht...

    Kleio

    Hmm... natürlich hast du Recht mit der Sache "Der Partner kann selbst für sich sorgen, das Tier nicht"...


    Für dich ist das also "logisch" - für mich nicht. Für mich würde der Mensch immer über dem Tier stehen. (Oh Hilfe, ich hoffe, ich werde jetzt hier nicht zerfleischt... :-/ )


    Und ich vermute immer noch, dass der Schauplatz "Tier" nur ein "Nebenkriegsschauplatz" ist - zumal er ihre Tiere lange Zeit toleriert hat...

    so war's bei uns

    als ich meinen Partner kennen lernte wußte er von meinen Tieren (zum damaligen Zeitpunkt 1 Hund mit Trennungsangst, also immer bei mir; 2 Kater; 3 Pferde).


    Ich erzählte ihm, dass mein Hund immer bei mir sein muss, ich ihn nie alleine zu Hause lassen kann. Er mochte Tiere, aber nur aus der Ferne. Eigentlich konnte er nichts mit ihnen anfangen. Dann unser erstes Treffen bei ihm - mein Hund war natürlich mit dabei. Als sich mein Hund auf seinen Teppich legte, zuckte er zusammen. Als mein Hund durch die Wohnung streifte um alles zu erkunden, wäre er am liebsten mit Sagrotanspray hinterher gelaufen. Wenn er ihn mal gestreichelt hat, rannte er anschließend sofort ins Bad und wusch sich die Hände. Ich musste damals grinsen, meinte, das würde mit der Zeit aufhören. Er: "niemals"


    Nun, mittlerweile dürfte der Hund von ihm aus sogar ins Bett, ich bin diejenige, die da Einhalt gebietet. Es ist jetzt SEIN Hund, DER BESTE HUND DER WELT. Das erzählt er jedem, der es hören will oder auch nicht. Mir ist das manchmal regelrecht peinlich.


    Was mein Partner aber sehr schnell erkannt hat ist, dass ich, so wie ich bin und so wie er mich liebt, auch und gerade durch meine Tiere geworden bin. Ihm war von Anfang an klar, dass ich die Tiere sehr hoch in meinem Leben ansiedle und sie den STellenwert bis zu ihrem Tod behalten.Solange fühle ich mich für meine Tiere verantwortlich. Er hat das verstanden. Für ihn spielt das keine Rolle. Ihm macht es nichts aus, dass wir Jahr für Jahr mit dem Auto verreisen, nur damit der Hund mit kann. Im Gegenteil!


    Wir können uns köstlich über unseren Hund amüsieren, wenn er wie ein Fischotter im See schwimmt und taucht. Er will den Hund füttern, Tabletten muss ich geben. Er wird nie ein wirklicher Hundemensch werden, dazu vermenschlicht er Tiere zu sehr. Aber er liebt die Tiere mittlerweile und merkt, was sie ihm geben können.


    Ich vermute, dass Dein Freund kein Problem mit Deinem Hund hat, sondern mit sich selbst. Anstatt dass er stolz auf Euch ist (wer hat schon eine Freundin, die mit ihrem Hund Rettungsdienst macht) ist er eifersüchtig darauf. Wie kann das denn sein?

    Zitat

    Für mich würde der Mensch immer über dem Tier stehen. (Oh Hilfe, ich hoffe, ich werde jetzt hier nicht zerfleischt...

    Ich kann das durchaus verstehen! Jemand der mit Tieren nichts anfangen kann, für den ist einfach nicht nachvollziehbar, dass einem ein Tier so wichtig sein kann! Ich erlebe es täglich aufs neue und manchmal kann es ganz schön frustierend sein, wenn man mal wieder "angemacht" wurde, weil man Hundebesitzer ist...

    Zitat

    Und ich vermute immer noch, dass der Schauplatz "Tier" nur ein "Nebenkriegsschauplatz" ist

    Du meinst also, ihn stört etwas ganz anderes in der beziehung und er lässt es nun am Hund aus?! Hm, weiß nicht. Wüsste nicht was. :-/

    Dein Hund ist ja ein recht großer Hund

    (glaube ich, kenne mich mit den Rassen nicht so aus). Mir persönlich sind allerdings Menschen, die ihren Hund (noch dazu Großen) in der Wohnung halten relativ suspekt. Weil diese Art Haltung nicht artgrecht ist. (Gilt übrigens auch für Katzen). Ein Hund braucht nicht nur dieses Gassi gehen, er braucht meiner Meinung auch persönlichen Auslauf einen Hof oder Garten zum Beispiel. Ich kann Menschen nicht verstehen, die tierlieb sein wollen und auf der anderen Seite in einer engen Wohung mit diesen großen Hunden leben. Da fehlt mir irgendetwas. Eine Wohnung mit Anschluß an Hof oder Garten wäre wenigstens dem Hund zu liebe schon eher etwas und es wäre eine Alternative.

    Blue Velvet

    Zitat

    Ich vermute, dass Dein Freund kein Problem mit Deinem Hund hat, sondern mit sich selbst. Anstatt dass er stolz auf Euch ist (wer hat schon eine Freundin, die mit ihrem Hund Rettungsdienst macht) ist er eifersüchtig darauf. Wie kann das denn sein?

    *Seufz* Ich grübel ja jetzt schon den ganzen Tag darüber nach (Hatte mir meinen freien Tag auch anders vorgestellt) und als ich Deinen Beitrag las fiel mir etwas auf: Wenn ich gebeten werde über meine Arbeit zuerzählen oder wenn Leute Kunststücke sehen wollen, dann rollt mein Freund immer mit den Augen.... Also doch irgendwo Eifersucht?!

    Wenn ein Hund genügend Auslauf hat, kann er auch gut in der Wohnung gehalten werden! Obwohl ich persönlich auch nichts von der Haltung großer Hunde in der Wohnung halte! Aber wie gesagt seinen Auslauf kann man dem Hund auch so verschaffen!


    Aber ich hatte es eher so verstanden, daß der Hund eher zu den kleinen bis mittelgroßen Hunden zählt.

    Zitat

    Du meinst also, ihn stört etwas ganz anderes in der beziehung

    Ich glaube, es könnte sein, dass seine Unzufriedenheit einen anderen Ursprung hat.

    Zitat

    und er lässt es nun am Hund aus?!

    Er lässt es ja nicht am Hund aus, sondern an dir! Er setzt dich in gewisser Weise unter Druck...

    Zitat

    Hm, weiß nicht. Wüsste nicht was.

    Es ist gut möglich, dass er das nicht mal selber weiß. Vielleicht verspürt er nur eine allgemeine Unzufriedenheit - und da er selbst nicht weiß, wo das herkommt, macht er das am Thema "Hund" fest...


    Aber all' das ist ja nur Spekulation. Da hilft wohl nur viel reden, dem anderen wirklich zuhören...

    Zitat

    Mir persönlich sind allerdings Menschen, die ihren Hund (noch dazu Großen) in der Wohnung halten relativ suspekt. Weil diese Art Haltung nicht artgrecht ist. (Gilt übrigens auch für Katzen).

    Wo haben denn deine Katzen gelebt die du zu Anfang mal erwähnt hast?

    Zwergine

    Zitat

    Als Machtkampf habe ich es bisher noch gar nicht gesehen... Eben, weil ich ja schon bereit bin in gewissen Dingen auch auf ihn zuzugehen...

    Den Eindruck habe ich auch, dass es ein Machtkampf ist. Somit geht es meiner Meinung nach nur sekundär um den Hund. Ich weiß nicht, wie Du Dir eine Beziehung vorstellst, aber für mich haben Machtkämpfe nichts in einer partnerschaftlichen Beziehung verloren.


    Früher habe ich mich in solche Diskussionen wie "Du und Deine" Katzen verwickeln lassen. So wird es ja von außen oft gesehen. Dadurch entsteht der Eindruck, als gäbe es eine Wahlmöglichkeit. Ich sehe das anders, denn ich fühle mich in meiner Person nicht akzeptiert, wenn jemand das Thema "Du und Deine Katzen" diskutieren will. Da gibt es nichts zu diskutieren. Sie sind eine meiner Leidenschaften. Letztlich wird an etwas versucht zu ändern, dass nicht zu ändern ist, weil es etwas ist, das mich unter vielen Dingen ausmacht, meine Leidenschaft zu meinen Katzen. Darum gehe ich solche Diskussionen überhaupt nicht ein. Es geht nicht um "die Katzen", es geht um mich und wenn ein potentieller Partner das nicht versteht, oder nicht verstehen will, dann fehlt ihm meiner Meinung nach, mehr als Verständnisfähigkeit.

    Übeltäter

    Vielleicht lässt Du mal Deine unqualifizierten Beiträge, wenn Du eh keine Ahnung von Hunden hast...


    Mein Hund hat eine Schulterhöhe von 45 cm. Ist also ein mittelgroßer Hund mit 17kg... Ein Schäferhundrüde ist z.B. ca 60cm groß, ein Bernhardiner ca 70-80cm.


    Hund hält man nicht im Hof oder im Garten! Schon gar nicht unbeaufsichtigt! Das kann dazuführen, dass sie sich Dinge aneignen, die nicht sehr toll sind: Vögel jagen, Leute anbellen etc...


    Ich habe eine 90qm große Wohnung. Allein für mich und meinen Hund. Die Wohnung dient meinem Hund nicht als Auslauf, da hast Du recht, ich würde mit ihm auch in eine 45qm ziehen.... Ich laste ihn körperlich und geistig mit Arbeit außerhalb der Wohnung aus und das mehrere Stunden am Tag und in der Woche!


    Artgerchte Haltung bedeutet nicht, dass der Hund einen riesen Auslauf hat. Artgerchte Hundehaltung bedeutet, dass man den Ansprüchen eines Hundes gerecht wird und ihn artgerecht auslastet! Ein Border Collie wäre ohne geistige Arbeit selbst in einem 2000qm großen Garten nicht artgerecht gehalten!

    Kleio

    Zitat

    Ich weiß nicht, wie Du Dir eine Beziehung vorstellst, aber für mich haben Machtkämpfe nichts in einer partnerschaftlichen Beziehung verloren.

    Ich mag auch keine Machtkämpfe! Hab es wie gesagt bisher auch nicht so gesehen!

    Zwergine

    Ich lasse mich von Dir doch nicht das Wort verbieten, wäre ja das Letzte. Ob Schulterhöhe oder nicht ist mir doch egal. Ich lebte in einem Haus, wo ein Schäferhund war und der Gute war erzogen und hat nicht diesen Blödsinn gemacht, den du erwähnst. Ach und 90 qm sind ausreichend - toller Hundehalter. Du bist also Expertin überalles?

    Zitat

    Artgerchte Hundehaltung bedeutet, dass man den Ansprüchen eines Hundes gerecht wird

    Jaja das kenne ich und jeder Hundebesitzer glaubt immer dieses von sich.


    Ich merke, Kritik nein, da man sowieso Recht hat und sich in Sachen Hund nicht reindiskutieren lässt.