Schwimmerin

    Zitat

    Für dich ist das also "logisch" - für mich nicht. Für mich würde der Mensch immer über dem Tier stehen. (Oh Hilfe, ich hoffe, ich werde jetzt hier nicht zerfleischt...

    Nein, zerfleischt wirst Du nicht. ;-) Ich will ja nicht mit Dir zusammenziehen. ;-);-D Hier kommt für mich die Sachebene zum Tragen. Die Gefühlsebene ist gleichwertig (Liebe und Liebe). Die Verantwortung habe ich eben für meine Tiere. Wie Du in meinem letzten Beitrag an Zwergine lesen kannst, sehe ich mich durch solche Forderungen in meiner Person angegriffen. Wenn es jemandem nicht gefällt, dann soll er nicht tun, als ob. Ich selbst reagiere auf solche "Nachforderungen" allergisch, weil ich mich hintergangen fühle und da ist bei mir der Ofen sowieso aus. Allerdings selektiert sich das Umfeld automatisch auf Katzenliebhaber. ;-D Scheinbar ist es leichter zu akzeptieren, dass jemand keine Tiere hat bzw. mag (also mich stört es nicht), als umgekehrt. :-/ In einer Partnerschaft muss der Mann schon sehr selbstbewusst sein, eigene Leidenschaften haben, damit er sich nicht "unwichtig" vorkommt. Es gibt z. B. feste Rituale zwischen meinen Katzen und mir und die werden nur in Notfällen ausgesetzt. Es gibt auch auch andere feste Bestandteile in meinem Leben, die ich nicht ändere - mit oder ohne Partner. Darum meine ich, dass hier die persönliche Einstellung als änderungswürdig befunden wird, wenn meine Tiere thematisiert werden. Wenn in diesen Zeiten ein Mann nichts mit sich anzufangen weiß, meine ich eben auch:

    Zitat

    Und ich vermute immer noch, dass der Schauplatz "Tier" nur ein "Nebenkriegsschauplatz" ist - zumal er ihre Tiere lange Zeit toleriert hat...

    Zitat

    Ich merke, Kritik nein, da man sowieso Recht hat und sich in Sachen Hund nicht reindiskutieren lässt

    Du übst aber keine konstruktive Kritik! Und über artgerechte Hundehaltung gibt es zig Meinungen also muß deine nicht die richtige sein!


    Und seine Meinung zu äußern ist das eine aber andere angreifen ist was anderes! Und deine Beiträge klingen sehr nach Angriff!

    Übeltäter

    Zitat

    Ich merke, Kritik nein, da man sowieso Recht hat und sich in Sachen Hund nicht reindiskutieren lässt.

    Das ist ja auch nicht unbedingt das Thema. :-/ So einen Faden würde ich im Tierforum eröffnen oder in einem entsprechenden schon vorhandenen Faden schreiben. Es gibt solche Fäden. :-D

    hci

    Lass Zwergine sich doch selbst erklären.


    Sie hatte mich jetzt herausgefordert, welches ich so nicht da stehen lassen wollte. Ja ich kenne diese Tausendmeinungen immer ala ich habe doch Recht und so. Keine Ahnung was jetzt Angriff gewesen sein sollte. Ich sehe allerdings auch keine Diskussionsgrundlage, da der Hund scheinbar heilig gesprochen ist und alles was irgendwie dagegen gesprochen wird, gleich als Angriff gewertet wird. Ich dachte, dass ganze sollte zu einer Lösung kommen. Jetzt ist es eher so, wie bringe ich meinen Freund dazu.

    Ich hab mit Sicherheit nicht die Weisheit mit Löffeln gefressen, aber wer einen Border Collie als großen Hund bezeichnet und noch dazu behauptet, dass die Haltung in der Wohnung für einen so großen Hund ungeeignet, bzw nicht artgerecht ist, der hat sich halt nie wirklich mit der Sache auseinander gesetzt!


    ich möchte Dir nicht den Mund verbieten, nur stellst Du Behauptungen auf, die absolut nicht tragbar sind!


    Ich weiß nicht, wie groß Deiner Meinung nach eine Wohnung sein sollte, in der ein Hund gehalten wird.... Aber ich sags nochmal: Selbst eine 45qm Wohnung wäre für MEINEN Hund ausreichend, da er mindestens 3-4 Stunden am Tag (Während des Trainings 8-10 Stunden) seinen Auslauf und seine Beschäftigung draußen hat + zusätzlich geistige Beschäftigung in der Wohnung. Wusstest Du, das 10 Minutren intensive Sucharbeit für einen Hund ebenso anstrengend ist wie ein zweistündiger Spaziergang?! Hast Du schonmal einen Hund gesehen, der eine halbe - 2 Stunden im Sucheinsatz war? Der schläft dann erstmal drei - fünf Stunden! Da reicht ihm sogar ein qm völlig aus....

    blue velvet

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    Was mein Partner aber sehr schnell erkannt hat ist, dass ich, so wie ich bin und so wie er mich liebt, auch und gerade durch meine Tiere geworden bin.

    Das sehe ich auch so. Ich habe sehr viel von meinen Katzen gelernt und lerne weiter. Ich wäre ein anderer Mensch, hätte ich keine Katzen. :-D Darum ist das für mich auch nicht trennbar.

    Kleio

    Das mit dem Hof und Garten war ja ein Vorschlag vielleicht für eine neue Wohung in der Zukunft. Dieser Vorschlag wurde ja gleich negativ bewertet und rigoros abgeschmettert bzw. sofort negiert, da Hund ja z.B. Vögel jagen geht. (Obwohl er da wahrscheinlich sowieso nur Kranke oder Schwache erwischt).

    Zitat

    Lass Zwergine sich doch selbst erklären

    Das kann sie doch! Ich hab nur meine Meinung gesagt und auch ich fühl mich (indirekt) durch deine Aussagen angegriffen!

    Zitat

    ich kenne diese Tausendmeinungen immer ala ich habe doch Recht und so.

    Aber du tust doch auch so als wenn nur du recht hättest?!

    Zitat

    da der Hund scheinbar heilig gesprochen ist

    Das konnte ich nirgends lesen!


    Aber der Hund ist ein Lebewesen und dafür hat man Verantwortung übernommen die man nicht einfach wieder wegschieben kann!


    Für mich ist mein Hund auch super wichtig und meinem Freund geht es da genauso. Er hat ihn angenommen und für ihn ist die Kleine inzwischen SEIN Hund!

    Zwergine,


    ich hab gerade in Deinem anderen Faden gelesen...


    kommt das häufiger vor, dass Dein Freund Dir verspricht, bei Dir vorbei zu kommen und macht es dann doch nicht? Ohne Begründung?


    Und was mir, allerdings auch im anderen Faden aufgefallen ist: willst Du, dass er bei Dir vorbei kommt, weil Dir langweilig ist? Oder weil Du mit ihm zusammen sein willst. Weil Du ihn vermisst? Vielleicht fehlt ihm dieses Gefühl und er ist deswegen eifersüchtig auf Deinen Hund?

    Übeltäter

    Zitat

    Sie hatte mich jetzt herausgefordert, welches ich so nicht da stehen lassen wollte. Ja ich kenne diese Tausendmeinungen immer ala ich habe doch Recht und so.

    Das sehe ich als Grundlage für eine gleichwertige Beziehung. Sie hat für sich recht und er hat für sich recht. Würde der Freund es so sehen, also ihre Meinung respektieren, dann würde er sich zumindest Gedanken um Lösungen machen. So aber sagt er: Das will ich nicht verstehen. :-/ Eine Lösung könnte meiner Meinung nach aber nur gefunden werden, wenn beide es wollen würden und eben nicht auf Kosten von einem der beiden, in diesem Fall auf Zwergines Kosten.

    Zwergine

    Für mich gehört eigentlich ein Hund eigentlich gar nicht in eine Wohnung. Eher in Kombination mit Hof bzw. Garten halt. Sicher gibt es Rassenunterschiede und best. Größen der Hunde bzw. unterschiedl. Temperament, so dass es auch Ausnahmen gibt.


    Katzen sind da schon etwas anpassungsfähiger, aber auch da ist es nicht toll.

    Hallo, als Hundebesitzer fällt mir ein Punkt auf, der kaum gesehen wird.


    Also eine Bekannte hat eine Hundehaarallergie. Kaum ist sie 3 Studen bei uns, fängt sie an zu niesen, bzw, die Augen tränen.


    Also eine Hundeallergie bemerkt man schon. Bevor man zum Arzt geht.


    Ich lese:

    Zitat

    Irgendwann kam mein Freund dann damit, dass er eine leichte Tierhaarallergie habe und der Arzt ihm geraten hätte, zumindest auf ein Tier im Schlafzimmer zu verzichten.

    Und dieses Zitat wundert mich schon.


    Hat der Freund allergische Reaktionen gezeigt?


    Davon lese ich nichts. Weiter: "der Arzt hat ihm geraten..."


    Kommt mir auch komisch vor. Wenn ich eine Allergie vermute, gehe ich zum Allergologen und der testet auf Hundeallergie.


    Aber das ein Arzt so etwas "rät", finde ich seltsam.


    Zumindest würde mich interessieren, wie echt bzw. untersucht diese Allergie ist.


    Hat keine Untersuchung stattgefunden, habe ich aber auch den Verdacht, dass das nur eine Finte in einem irgendwie gearteten Machtkampf ist.


    LG

    Zitat

    Das mit dem Hof und Garten war ja ein Vorschlag vielleicht für eine neue Wohung in der Zukunft

    Dann hast du dich aber schlecht ausgedrückt! Denn ich habe das nicht so als Vorschlag erkennen können!


    Und ein Wohnungshund kann nicht einfach nach draußen quartiert werden! Er würde im Winter nämlich erfrieren, da er diese Temperaturen nicht mehr gewöhnt ist und ein Wohnungshund diesen Sommer-Winter-Fell-Wechsel nicht mehr so hat!

    Kleio

    Zitat

    In einer Partnerschaft muss der Mann schon sehr selbstbewusst sein, eigene Leidenschaften haben, damit er sich nicht "unwichtig" vorkommt. Es gibt z. B. feste Rituale zwischen meinen Katzen und mir und die werden nur in Notfällen ausgesetzt.

    ... genau :)^, ist bei mir vergleichbar, damit hast Du es auf den Punkt gebracht und wem die eigene Leidenschaft für irgendetwas fehlt, der wird eifersüchtig oder mißgünstig reagieren oder wie im Fall von Zwergine, Machtspiele inszenieren ... :-/

    Ich lass es jetzt hierbei,

    aber ob dies in einer Wohnung gelingt, wie hier beschrieben bezweifle ich etwas.


    http://www.border-collie.de/bordercollie.html

    Zitat

    Die Anschaffung eines Border Collie muss sehr genau und äußerst sorgfältig überlegt werden. Als reiner Familienhund eignet sich diese Rasse nicht. Das muss jedem klar sein. Ein Border Collie benötigt eine Sache mehr als irgend ein anderer Hund auf dieser Welt: Er braucht eine Aufgabe, an der er sein Können unter Beweis stellen kann, die ihn fordert und zu einem glücklichen Lebewesen macht. Er will arbeiten, viel beschäftigt werden. Sonst wird aus dem intelligenten, wundervollen Border Collie schnell ein unterforderter, nerviger Begleiter. Viele Border Collies weisen Verhaltensstörungen auf, weil sie nicht ausreichend beschäftigt werden. Sie beginnen sich selbst eine Aufgabe zu suchen und das kann auch tödlich ausgehen. So gibt es viele Erfahrungsberichte das Border Collies die komplette Wohnungseinrichtung demoliert haben oder versucht haben "fahrende Autos" zu hüten, um sie zusammen zu treiben. Deshalb sollten Sie genau entscheiden, ob Sie einem Border Collie eine angemessene Lebensweise bieten können.

    Wenn dann noch der Partner Hunde nicht mag, wie soll er die stark zu investierende Zeit in den Hund akzeptieren?