Zitat

    seit wann leben Hunde denn von ihrer Natur aus in einer Wohnung oder sogar im Schlafzimmer?

    Da domestizieren wir den Wolf Jahrtausende lang um einen Hund zu bekommen der den Mensch als alleiniges Rudeltier akzeptiert und beim Menschen lebt und dann schicken wir ihn wieder nach alleine draußen weil das "natürlicher" ist?Dass ich nicht lache...Also ganz ehrlich:Wer hier keine Ahnung von Hunden und ihren natürlichen Verhaltensmustern hat sollte sich bei dieser Frage einfach raus halten...>:(

    Frederike

    Zitat

    wie hat dein freund reagiert als der hund gejault hat? war es ihm egal?

    Hm wie hat er reagiert: Gar nicht. :-/ Der Hund musste definitiv draußen bleiben!

    @Kuscheldom

    Zitat

    Fehlt Euch vielleicht ein netter Mann, der Euch gerne mitsamt Eurem Hund haben würde

    Och.... :-D


    btw: Er hat sich gerade bei mir gemeldet, dass er gegen acht kommt und wir dann nocheinmal über das Thema reden. Ich bin gespannt.

    @ Zwergine:

    Für dich ist Dein Hund Freund, Freizeitbeschäftigung und mehr. Das sollte Dein Partner akzeptieren. Aber selbst wenn Du jetzt Kompromisse eingehst: wie soll das einmal später in eurer Beziehung funktionieren, wenn Du auf diese Mensch-Tier Beziehung auf Dauer verzichten sollst bzw. Haustiere in einer Art halten sollst, die Dir widerstrebt ? Da sind Konflikte reichlich vorprogrammiert. Die Einsprüche Deines Freundes - soweit nicht gesundheitlich veranlasst - sind deutlich überzogen.


    Tiere können - wenn allseits beliebt - zum Glück einer Familie Wesentliches beitragen. Und ein bischen Unsauberkeit ist eben der Preis dafür. Das werden alle Tierfreunde bestätigen und alle, die keine Tiere mögen, nicht verstehen.


    Dich gibt es eben nur mit Hund. Mach ihm das klar.


    Alles Gute.

    zwergine

    ich habe mir das alles mal durchgelesen, vieles quer. eines ist noch nicht zur sprache gekommen (oder ich habe es übersehen).


    wie ist denn allgemein das verhältnis zw. mann und hund? spielt er mit ihm? geht er mal mit ihm raus? streichelt er ihn? etc. geht es also um die frage, ob er was gegen hunde im allgemeinen hat oder nur etwas gegen diesen hund oder darum, dass sich der hund nur innerhalb bestimmter tabuschranken bewegen soll?


    sollte letzteres der fall sein, sind ja kompromisslinien denkbar. mag er hunde generell nicht oder diesen ganz besonders nicht, wird es in der tat schwierig. dann wirst du unter umst#nden eine schwierige und folgenreiche entscheidung treffen müssen. ein bisschen hund geht genau so wenig wie ein bisschen schwanger

    Hallo Pocas!

    Zitat

    wie ist denn allgemein das verhältnis zw. mann und hund? spielt er mit ihm? geht er mal mit ihm raus? streichelt er ihn?

    Das Verhältnis ist eigentlich sehr gut. Es ist nicht so, dass er ihn nicht mag oder Hunde generell nicht mag. Er spielt hin und wieder mit ihm, streichelt ihn auch und begrüßt ihn auch immer, wenn er kommt. Alleine mit ihm rausgehen tut er eher nicht. Aber er geht z.b. auch mal mit mir zusammen eine Runde.


    Er hat also nichts gegen Hunde im allgemeinen sondern eher nur etwas gegen Hunde in der Wohnung!

    Schwimmerin

    Zitat

    Kann ich mal bitte deinen Allergie-Pass sehen?! *strengüberdenbrillenrandguck*

    ;-D;-D Privat halte ich das für überflüssig. Es ändert ja nichts an der Situation, egal ob jemand wirklich nicht kann oder nicht will. Solche Sätze waren früher in Zügen nötig. ;-D;-D

    So, wir hatten gestern ein längeres Gespräch...


    Zuerst stellte er sich quer. Meinte dann, dass er mir hier in meiner Wohnung nicht mehr reinreden würde, aber in seiner Wohnung wolle er keinen Hund. Ich müsse das schon aktzeptieren. Tu ich, keine Frage. Ich fragte ihn dann nur, wie er sich das für die Zukunft vorstellen würde, nämlich wenn wir wirklich mal zusammenziehen würden. Ich machte ihm dann klar, dass ich durchaus bereit wäre soweit auf ihn zuzugehen, dass der Hund gewisse Räume eben nicht betreten dürfe, aber dass ich ihn nicht nur in den Flur setzen würde. Vorrübergehend hab ich damit kein Problem, aber auf Dauer ist es nicht mit meiner Auffassung von Hundehaltung vereinbar. Er stellte sich hier wieder etwas stur, gab keinen Milimeter nach. Ich erklärte ihm dann, dass ich kein Interesse daran hätte ihm meine Meinung aufzuwingen, sondern dass ich nach einer Lösung suchen wolle, die beide zufrieden stellt, aber dass es nicht an mir liege, 5 Schritte auf ihn zu zugehen und er gerade mal einen auf mich. Er dachte er wäre ja schon einen riesen Schritt auf mich zugekommen, indem er den Hund bei sich zumindest im Flur dulden würde - welcher max. 2m breit und 3m lang ist. Über meine Frage, wie er sich das vorstellen würde, neben Gaderobe und Schuhschrank dort auch noch Platz für einen Hundekorb zufinden, musste er ersteinmal nachdenken. Auch wenn er dann dazu nichts sagte, so gestand er mir doch ein, dass dort kein Platz war, außer man würde ständig drüber steigen, oder den Korb ständig von A nach B schieben... Dann fing er davon an, dass in der neuen Wohnung Küche und Wohnzimmer nicht direkt abgetrennt wären. Er aber den hund in der Küche absolut nicht wolle. Gut, kann ich auch aktzeptieren. Mein Hund kann sich nämlich auch an "unsichtbare" Grenzen halten. In meiner alten Wohnung hatte ich ebenfalls alles offen und der Hund wusste trotzdem, dass er bestimmte Bereiche nicht betreten durfte!


    Als ich dann einen Schritt weiterging und es so machte, wie mir hier jemand geraten hatte: Nämlich es zu seinem Problem machte und ihm die Entscheidung in die Hand legte, da wurde er aufeinmal sehr sehr nachdenklich! Ich betonte dann nocheinmal, dass es mich eben nur mit Hund gibt und dass er nicht von mir verlangen kann, dass ich mein Leben ihm zuliebe so abstimme, wie er es möchte! Er meinte dann, ob ich von allen erwarten würde, dass sie meinen Hund in ihrer Wohnung dulden würden. Ich sagte dann, nicht von allen, aber von meinem Partner und wenn der nicht gewillt ist, dann ist er nicht der Richtige für mich! Ich habe einige Freunde, die keine Hunde in der Wohnung mögen. Da würde ich meinen Hund auch nicht mit hinnehmen. Ich aktzeptiere das. Im Gegenzug dazu sperre ich meinen Hund aber nicht weg, wenn sie mich besuchen kommen! Sie müssen meinen Hund in meiner Wohnung genauso aktzeptieren, wie ich es aktzeptiere, dass sie keine in der Wohnung haben möchten! Das war auch nochmal ein harter Brocken für meinen Freund, denn das verstand er irgendwie auch nicht. Ich weiß, dass der Vergleich mit Kindern immer etwas hinkt und ich seh meinen Hund auch nicht als "Kind", aber als Familienmitglied mit Rechten! Mich nerven kleine Kinder z.T. auch sehr. Ich würde mir aber niemals erlauben im Haus meiner Freunde diese zu bitten die Kinder ins Kinderzimmer zusperren, weil sie mich nerven! Kommen sie allerdings mit den Kids zu mir, müssen sie sich an meine Regeln halten, dann wird nicht über die Einrichtung geturnt und wie wild in der ganzen Wohnung fangen gespielt! Ich mags halt nicht - fertig! Und mit dem Hund ist es für mich das gleiche.


    Das Gespräch endete dann damit, dass er aufstand und meinte: Ich fahr jetzt nachhause, bin hundemüde. Ich antwortetet dann, ob er sich jetzt also gegen mich entschieden hätte. Worauf er meinte: Toller Grund um eine Beziehung zu beenden! Ich hatte sie ja nicht beendet, also fragte ich: Beendest Du die Beziehung hiermit? Er lies sich dann auf den Esszimmerstuhl fallen und meinte: Nein. - Nach einer Weile schweigen teilte ich ihm dann mit, dass ich nun ins Bett gehen würde und er mir dann Bescheid geben solle, wenn er ginge. Ich wollte ihm auch einfach mal den Raum zum nachdenken lassen. Ich schlief dann ein. In der Nacht war ich nocheinmal auf der Toilette. Er war nicht ins Bett gekommen, also hatte ich vermutet, dass er nachhause gegangen war. Als ich ins Wohnzimmer schaute traf mich fast der Schlag. Er schlief auf der Couch! Kopf an Kopf mit dem Hundekorb! Ok, soviel zum Thema: ich mag nicht neben dem Hund schlafen.... Noch näher wäre fast nicht gegangen, außer der Hund hätte auf ihm gelegen! Ich fragte mich dann ernsthaft, warum er sich so sträubte! Wenn er Hunde wirklich so "schrecklich" finden würde, wie er es manchmal darstellt, dann wundere ich mich, warum er sich nicht auf die andere Seite der Couch gelegt hatte! Oder einfach ins Bett gekommen ist.... Er ist dann heute morgen gegangen ohne etwas zu sagen, hatte mir aber eine SMS geschrieben in der er mir mitteilte, dass er sich für mich und den Hund entschieden hätte und dass er mit mir nach einer Lösung suchen würde. :)^


    Ich muss aber ehrlich sagen, dass ich noch nicht so ganz davon überzeugt bin. Mal sehn, was heute abend wird....

    Zwergine

    Zitat

    Als ich ins Wohnzimmer schaute traf mich fast der Schlag. Er schlief auf der Couch! Kopf an Kopf mit dem Hundekorb!

    ;-D;-D;-D Er tut mir fast leid, mit der Betonung auf fast.


    Es erscheint mir aber auch logisch, dass er Zeit zum Nachdenken braucht und möglicherweise auch noch brauchen wird. Vielleicht ist er einfach beim Grübeln eingeschlafen. Das würde ich jetzt nicht unbedingt "überbewerten".

    Zitat

    Er ist dann heute morgen gegangen ohne etwas zu sagen, hatte mir aber eine SMS geschrieben in der er mir mitteilte, dass er sich für mich und den Hund entschieden hätte und dass er mit mir nach einer Lösung suchen würde.

    Das klingt doch super. Ich denke, dass Du im gestrigen Gespräch Dein Musterverhalten verändert hast, Dich nicht "verteidigt" hast, sondern erklärt. So klingt es zumindest nach Deiner Beschreibung. Vielleicht hast Du mehr oder minder die Basis zu einem Machtkampf-gespräch genommen und bist ihm auf gleichwertiger Ebene begegnet. Dass schon alleine das genug "Stoff" zum Nachdenken gibt, liegt auf der Hand.

    Zitat

    Ich muss aber ehrlich sagen, dass ich noch nicht so ganz davon überzeugt bin. Mal sehn, was heute abend wird...

    Klar. Lippenbekenntnisse alleine reichen nicht. Du wirst ja sehen, ob er Lösungsvorschläge macht, um eben zu einer beidseitig zufriedenen Lösung zu kommen.

    hahahhahahha


    na dann


    bin gespannt wie der streit mit dem hund weitergeht


    zum glück seit ihr nicht verheiratet, sonst hieße es naher in den scheidungspapieren vor gericht: a gegen b, scheidungsgrund: hund


    hahahhahahahaha


    zwergine wünsche dir viel glück für die weiteren "hundeverhandlungen" ahhahahahah


    finde ich aufjedenfall toll, daß du deinen hund nicht in stich läßt und dich voll für ihn einsetzt:)^

    Zwergine

    Zwergine, das hast Du klasse gemacht :)^, die Kursrichtung stimmt und die würde ich auch weiterhin beibehalten, so dass Ihr Drei, also auch Dein Hund, gut damit leben könnt. Aber was ich noch fragen wollte, auch wenn es nebensächlich ist, woher weiß Dein Freund jetzt schon, dass in Eurer gemeinsamen Wohnung Wohnzimmer und Küche nicht getrennt sein wird?

    Hallo Zwergine,

    hört sich doch für den Anfang ganz gut an! Halt uns auf dem Laufenden, wie es weitergeht.


    Ich wünsch Dir viel Kraft beim "Dich-nicht-verbiegen-lass" und viel Spass mit Deinem Hund (wie heißt er eigentlich?)

    @Friederike123

    Zitat

    sorry, ich hab zwei katzen und leider auch schon nen freund!

    1. Katzen mag ich auch sehr gerne!


    2. Liegt in Deinem Satz die Betonung auf "leider"? Hat mir zu denken gegeben!


    3. So ganz kannst Du mit meinem Aufruf nicht gemeint gewesen sein. Liegt vielleicht an unseren Geburtsjahrgängen.


    Liebe Grüße KuschelDom