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    Im Zweifelsfalle einfach nen Lehrer angeln, die sind schließlich um 13 Uhr zu hausen und chillen dann mit Schatzi ]:D

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    meine Schwester ist mit einem Dok verheiratet. Die Ass.zeit war stressig, keine Frage, aber trotzdem hat er die meisten Wochenende mit meinem Sohn verzockt. Und bei vielen Sachen kann man ja auch einfach mit. Wenn er Bereitschaft gefahren ist, ist sie halt einfach mit. Oder wenn er Nachtdienst hatte, war sie im Ärztezimmer.


    Nun ist er Oberarzt mit 37,5 Stunden Woche und Dienste gibt es auch kaum mehr welche. Mein Mann, der Lehrer, arbeitet ehrlich gesagt deutlich mehr.

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    Die sind dann aber um 17 Uhr, spätestens 18-19 Uhr zu Hause. Manche arbeiten auch nur teilzeit und sind dann mittags zu Hause.

    Nö, auch da gibt es welche, die deutlich später Zuhause sind.

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    Genau so läuft das bei Lehrern ab. ;-D ;-)

    Auch an dich: Es war eindeutig Ironie, Himmel.

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    Naja.. Die Assistenzarztzeit ist ja beschränkt auf 3 Jahre, bis er seinen Facharzt hat.

    In welchem Land gibts das denn? In Deutschland dauert die Erlangung der Facharztreife i.d.R. mindestens 6 Jahre. Wird noch eine "Schwerpunktbezeichnung/ Zusatzbezeichnung" draufgesattelt, mindestens weitere 2 Jahre.


    Unsere jungen Assistenzärzte in der Klinik fangen morgens um 7:00 an, sind selten vor 18:00 aus der Klinik raus, ist jedoch auch eine Uniklinik. In Kliniken mit privater Trägerschaft ( Sana etc) ist es schon schwierig, als Angehöriger, der nach der Arbeit den Patuenten besucht, nach 16:00 einen Arzt - außer den völlig überlasteten Notdienst-Habenden- anzutreffen.

    gibt auch andere Leute mit unregelmässigen und langen Arbeitszeiten, Polizisten, Schichtarbeiter, Krankenschwestern, Sportler, Künstler, die haben alle ein bisschen das Problem, dass sie selten oder unregelmässig zuhause sind.

    Mein Mann hat eine zeitlang im Rettungsdienst gearbeitet - 12h-Schichten, mal am Tag mal in der Nacht.


    Es gab Zeiten, da hab ich 3 Schichten gemacht und er normal gearbeitet.


    Auf dem Bau hat er von morgens um 6 bis teilweise abends um 8 gearbeitet, und samstags bis 14/15 Uhr, bei ner Stunde Fahrt zur Baustelle bleibt da gerade noch Zeit zum Essen, Duschen und schlafen, wenn man heimkommt.


    Aktuell macht er ne Umschulung, geht um 5.30 aus dem Haus und kommt um 17.30/18 Uhr heim, zusätzlich Lernstoff und Schreibarbeiten, da ist auch nicht viel Zeit für Familie etc.


    Aber wenn Du DAS Kribbeln spürst, dass über die Teenie-Liebe hinaus geht - ist das alles egal.

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    Geh und schnapp ihn dir.

    :)^ :)^ :)^

    Hey,


    sicherlich ist so ein Beziehungsstart mit einem Assistenzarzt schwieriger. Aber dafür sind Ärzte eben genau wegen des stressigen Berufs eher und schneller bereit, eng mit dem Partner zusammenzurücken (sprich: Zusammenziehen, eine gemeinsame Basis haben). Denn wenn der Rahmen der Beziehung steht und das gemeinsame Fundament da ist, lassen sich die zeitintensive Arbeit und das Privatleben besser miteinander verknüpfen.


    Ich kenne viele glückliche "Arzt-Beziehungen". Also allgemein an dem Beruf würde ich so eine Entscheidung nicht festmachen. Ich würde eher mal anfragen, wie karrieregeil dein auserkorener Assistenzarzt individuell so ist. Wer besonders scharf auf die Karriere ist, wird tatsächlich Haus und Hof stehenlassen, um so oft wie möglich beim Chefarzt am OP-Tisch zu stehen. Frag ihn mal, was so sein langfristiges Ziel ist und wie wichtig ihm Partnerschaft und Familie im Vergleich zur Arbeit ist.


    Die 12 bis 48 Stunden Schichten in Kliniken sind aber nunmal leider real. Wenn du dir das absolut nicht vorstellen kannst, dann lass dich besser nicht auf jemanden ein, der im Schichtsystem arbeitet.

    Naja, man muss sich halt fragen, was will man mit einem Mann der nie da ist und von dem man so rein garnichts hat (außer evtl sein Geld)?


    Was hat man von einem Partner, wenn man alles alleine unternehmen und regeln muss? Sowas ist in dem Sinne kein Partner oder Lebensgefährte, da kann man auch gleich Single bleiben...


    Ich würde mit so einem keine Beziehung anfangen.

    @ sognatrice

    Es mag hart klingen, aber ich lese in deinem Eröffnungsbeitrag nur von deinen Bedürfnissen und Risiken. Überraschung: Beziehung ist eine Veranstaltung für zwei Personen.


    Dein Gegenüber hat sehr wahrscheinlich Einiges an Zeit und Leistung investiert, um beruflich dort zu stehen, wo er jetzt ist. Also ich ziehe vor so was meinen Hut. Trotzdem ist er für dich "erreichbar" bzw. macht euren Bezug zueinander nicht an irgendwelchen Abschlüssen fest (was auch vollkommen vernünftig ist). Meinst du, das ist nicht auch eine Form von Kompromissfähigkeit? Oder was ist dein Fazit? Vielleicht, dass sich besser niemand auf Ärzte einlassen sollte und die dann privat eben die Arschkarte haben?


    Sorry, aber Kompromissbereitschaft ist keine Einbahnstraße und diese Gesellschaft, in der niemand mehr den Hals voll genug bekommt und viele nur noch um das Maximum bzw. die absolute Perfektion für sich selbst schachern, ist einfach nur zum Kotzen, aber definitiv nicht für auch nur irgendwen zielführend.

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    In Deutschland dauert die Erlangung der Facharztreife i.d.R. mindestens 6 Jahre. Wird noch eine "Schwerpunktbezeichnung/ Zusatzbezeichnung" draufgesattelt, mindestens weitere 2 Jahre.

    Ich meine, dass die Assistenzzeit früher wirklich nur 3 Jahre gedauert hat, dass sie aber vor 20 Jahren auf 5 oder 6 Jahre verlängert wurde.

    @ Planetenwandlerin

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    Ich meine, dass die Assistenzzeit früher wirklich nur 3 Jahre gedauert hat, .....

    Das hing - meiner Info nach - von der jeweiligen Facharztrichtung ab. Es gab früher "kleine" und "große" Fächer.