• Beziehung mit einer Flugbegleiterin, Freund hätte damit Probleme

    Hallo, also ich habe nach dem Abitur, also vor ein paar Jahren, mal ein Jahr lang als Flugbegleiterin gearbeitet. Letztens habe ich mich mit einer damaligen Kollegin getroffen, die immer noch in dem Beruf arbeitet und sie erzählte mir, dass sie neue Leute einstellen wollen, vor allem für Langstrecke. Sie fragte mich, ob ich es mir wieder vorstellen…
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    Das wäre mir letztendlich egal welche Gründe vorliegen- ich gehe einfach nicht alleine auf einen Polterabend, wenn ich in einer Partnerschaft lebe.

    Solche pauschalen "Grundregeln" mag ich nicht. Was spricht denn bitte, sachlich betrachtet, dagegen? Liest Du auch kein Buch mehr allein, gehst nie ohne Deine Frau ins Kino, möchtest, dass sie Dich aufs Klo begleitet? Ja, das ist provokativ - aber bei welchen Anlässen und aus welchen Gründen zieht man die Grenzen? Ich sehe keinerlei Sinn darin, in Gesellschaft immer gemeinsam aufzutreten. Zumal es bei mir und meinem Mann so ist, dass unser Bedürfnis nach gesellschaft ausgesprochen unterschiedlich ausgeprägt ist. Ich habe gern viel um die Ohren, er ist oft gern in Ruhe zu Hause. Das hat natürlich schon zu einigen Konflikten geführt. Aber die sind, wenn beide es wollen, anders lösbar, als dass ich dann eben auch zu Hause bleibe oder er sich irgendwo hinquält, wo er gar nicht sein möchte.


    Ich persönlich finde komplette Verschmelzungen abstoßend (sorry, aber so ist es), nicht erstrebenswert. Wir sind zwei unterschiedliche Menschen mit unterschiedlichen Wünschen und Meinungen. Es gibt Freunde von mir, die er nicht besonders mag oder mit denen er einfach nichts anfangen kann. Es gibt Dinge, die er gern tut, die mir aber nichts geben. Ich sehe keinen Grund, das zu vereinheitlichen, nur um lauter "Wir" schreien zu können. Mit "jeder ist sich selbst der nächste" oder "sexuellem Freiraum" hat das überhaupt nichts zu tun. Es hat nur zum Beispiel damit zu tun, dass sich ein anderer Mensch noch mit mir unterhalten kann und nicht nur mit "uns", ob der Partner nun anwesend ist oder nicht. Damit, dass ich weiß, wo nur ich bin und wo nur er und wo wir uns - herrlicherweise - "überlappen".


    Und nein, ich bin kein bindungsunfähiges Geschöpf. Wir sind vor dem Abitur zusammengekommen und seit gut elf Jahren zusammen. Mit viel Wir und dennoch sehr klarem Ich und Du und jeder Menge gemeinsam überstandener Konflikte. Und auf Polterabende gehe ich sehr gern mit ihm zusammen, wenn er Lust drauf hat, ansonsten allein, während er sehr zufrieden zu Hause fernsieht und sich freut, dass er keine Ausrede brauchte, weil mir ein "nö, keine Lust" völlig reicht, und dass er mir nicht den Abend verdirbt, weil ich ohne ihn keinen Fuß vor die Tür setze. Das Wir kommt dann, wenn ich wieder zu Hause bin und ihm erzähle, was erzählenswert ist.

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    Liest Du auch kein Buch mehr allein, gehst nie ohne Deine Frau ins Kino, möchtest, dass sie Dich aufs Klo begleitet? Ja, das ist provokativ

    Ich lese ein Buch allein (erzähle aber meiner Frau davon), ich gehe nie allein ins Kino und ich gehe oft alleine aufs Klo ;-)

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    Wir sind zwei unterschiedliche Menschen mit unterschiedlichen Wünschen und Meinungen.

    Das bleiben meine Frau und ich ja auch- nur offenbar sind bei meiner Frau und mir die gemeinsamen Wünsche und Meinungen deutlich überwiegend- das halte ich auch für eine wichtige Basis einer Partnerschaft. An zu starken unterschiedlichen Interessen, Wünschen und Meinungen kann sich eine Partnerschaft schnell zerreiben.

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    Ich sehe keinen Grund, das zu vereinheitlichen, nur um lauter "Wir"

    Bei uns wurde ja nicht zwangsweise vereinheitlicht, sondern es ist wunschgemäß oder war schon Bestandteil der Basis unserer Partnerschaft.


    Klar machen wir nicht alles gemeinsam- aber sehr Vieles- gerade in der Zeit, die wir gemeinsam für uns haben. Unsere Meinungen, Haltungen, Wünsche sind sehr ähnlich- nicht identisch. Wenn man sich in der Partnerschaft zum "Wir" verbiegen muss, dann funktioniert das nicht. Wenn man aber oft kein "Wir" findet, dann würde ich die Partnerschaft in Frage stellen.


    Und weder mir noch meiner Frau würde es gefallen, am Fernseher sitzen zu bleiben, wenn irgendwo gefeiert wird (der Fernseher ist eher langweiliges Zeit-Todschlagen). Es fühlt sich ja niemand eingeschränkt wenn wir was gemeinsam unternehmen- wir wollen das ja.


    Aber wenn einer von uns sich unwohl fühlt, gehen wir nicht alleine zu einer Feier...


    Bisher gab es das Problem bei uns nicht, dass jemand alleine zu einer Party gegangen ist bzw. der/die andere nicht wollte....


    Zwischen Zwängen zum Wir und dem Bedürfnis zum Wir liegen Welten.

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    Wenn man aber oft kein "Wir" findet, dann würde ich die Partnerschaft in Frage stellen.

    Sehr unter Vorbehalt: Ja, ich möglicherweise auch. Allerdings kommt es auf die Art des "Nichtwirs" an. Auch zwischen belanglosen oder möglicherweise gar interessanten Unterschiedlichkeiten und ernsthaften Dissonanzen liegen Welten. Mein Mann beispielsweise findet Filme überhaupt nicht langweilig und schaut sie auf eine Weise, die mit langweiligem Zeittotschlagen nichts zu tun hat, während er die meisten Party-Gespräche überaus belanglos findet. Ich bekomme von zu viel Fernsehen einen wirren Kopf und finde die in der Tat meist belanglosen Party-Gespräche amüsant. Darin liegt für keinen von uns das geringste Problem. Das funktioniert allerdings nur dann, wenn man nicht erwartet, alles im Wir-Format zu erledigen.


    Und hier liegt für mich ein Problem Deiner Beiträge: Es klingt, als wäre möglichst totale Symbiose die einzig akzeptable Form einer Partnerschaft, und wer das nicht anstrebt, ist bindungsscheu. Damit hat man aber Veränderungen, die Neuanpassungen, neue Absprachen notwendig machen können, nicht auf dem Radar. Und es schwingt dann so etwas mit, das bei nicht ganz so symbiotischen Beziehungs"konzepten" schnell unterstellt, eben diese Nichtsymbiose sei schuld an eventuellen Problemen. Das aber, mit Verlaub, ist Unfug. Ich betrachte mich und meinen Mann nach elfjähriger, jung begonnener, nichtsymbiotischer und oft fast schmerzhaft glücklicher Beziehung als Beweis.

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    Bisher gab es das Problem bei uns nicht, dass jemand alleine zu einer Party gegangen ist bzw. der/die andere nicht wollte....

    Schau: Ich sehe das gar nicht als "Problem". ;-)

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    Aber wenn einer von uns sich unwohl fühlt, gehen wir nicht alleine zu einer Feier...

    Wenn ich Kopfschmerzen habe, schlafe ich gern oder pussel so vor mich hin. Wenn ich gern möchte, dass mir jemand dabei das Pfötchen hält, sage ich das, und dann bleibt er zu Hause - oder umgekehrt. Wenn ich das aber nicht nötig finde, weil ich auch ganz allein schlafen oder dösen oder Tee trinken kann und mich vielleicht sogar auf etwas Ruhe freue und er mehr Lust auf Feiern hat statt auf ruhiges Zuhausebleiben - ich sehe nicht mal mit der Lupe, wo das ein Problem sein soll. Ein Problem ist es nur dann, wenn man nicht klar sagt, was man möchte. Oder aber, wenn man sich nicht einigen kann, was jetzt wichtiger ist. Um letzteres irgendwie über die Bühne zu kriegen, ist man ja aber glücklicherweise erwachsen und hat das im Idealfall auch miteinander geübt, sodass an der Klippe des Polterabends nicht gleich das ganze Wir zerschellt ...

    @ Shojo

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    Und hier liegt für mich ein Problem Deiner Beiträge: Es klingt, als wäre möglichst totale Symbiose die einzig akzeptable Form einer Partnerschaft, und wer das nicht anstrebt, ist bindungsscheu. Damit hat man aber Veränderungen, die Neuanpassungen, neue Absprachen notwendig machen können, nicht auf dem Radar.

    Naja, da ist wohl Einiges nicht richtig rübergekommen. Die totale Symbiose wäre für mich Stillstand und langweilig. Klar gibt es auch bei mir und meiner Frau unterschiedliche Meinungen und Auffassungen- die Frage ist aber, wie Anpassungen, Absprachen realisiert werden und unter welchen Bedingungen diese erfolgen. Und dabei ist das Ziel jedenfalls nicht, Unterschiede zu vertiefen, sondern aufeinander zuzugehen und Kompromisse zu finden. Um nicht falsch verstanden zu werden- ich finde die Reaktion des Freundes der TE im Normalfall nicht gut- aber wenn es in einer Partnerschaft schon nicht mehr so überragend läuft, muss man nicht noch Öl in das Feuer gießen- und das hat die TE (wohl unbewusst) getan. Der Vorschlag der TE fand ich zu diesem Zeitpunkt unter der angespannten Situation der Partnerschaft ungeeignet und ein weiteres Beharren darauf in diesem Moment das Gegenteil von "aufeinander Zugehen". Ich denke auch, dass der Freund der TE in einem anderen Zustand der Partnerschaft aufgeschlossener reagiert hatte. Es scheint mehrere unzufriedene Punkte bei der TE und ihrem Freund zu geben, die schon vor dem Wunsch, Flugbegleiterin zu werden, bestand. Das heißt, es fehlt Einiges am "Wir". Der Flugbegleiterwunsch hat die Gräben nur vertieft denn verringert.

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    Es scheint mehrere unzufriedene Punkte bei der TE und ihrem Freund zu geben, die schon vor dem Wunsch, Flugbegleiterin zu werden, bestand. Das heißt, es fehlt Einiges am "Wir".

    Das hat die TE ja jetzt auch festgestellt. Und woran lag es? Am Freund, nicht an ihr. Hätte sie gewusst, was in ihm vorgeht, hätte sie vielleicht anders gehandelt. Dass du ihr immer die Schuld zuweist, finde ich nicht gerechtfertigt. Wenn er sich ihr nicht mitteilt, kann man ihr keinen Vorwurf machen.


    Noch eine Anmerkung zum Polterabend: Er kannte die Leute nicht, hatte wohl deswegen keine Lust hinzugehen. Von ihr dann zu verlangen, sie solle zu Hause bleiben, weil er Kopfschmerzen hat (um ganz böse zu sein: eine wunderbare Krankheit, die man nicht nachweisen und die jederzeit als Ausrede herhalten kann) finde ich nicht in Ordnung. 1. Kann und sollte man als Partner immer nur bitten, ob der andere etwas tut, nichts erwarten oder gar verlangen und 2. es ging um einen Polterabend, nicht um einen lächerlichen Kinobesuch oder sonstige Veranstaltung, die sich beliebig an anderen Tagen wiederholen lässt. So eine einmalige Sache, würde ich meinem Partner nicht verwehren. Besonders wenn ich Kopfschmerzen habe, wo man meiner Erfahrung nach ohnehin am liebsten seine Ruhe hat.


    Schade, dass ich den Eindruck habe, du meinst, du hast das Patentrezept für DIE Beziehung und jeder muss sein Leben nach deinen Vorstellungen davon ausrichten. Für mich würde das aber nicht funktionieren.

    @ DaveMacalister

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    Was macht denn für dich das geheimnis einer glücklichen beziehung aus? Keine Symbiose mit ihm eingehen, jeder ist sich selbst der nächste, toleranz, sexueller Freiraum? lg Dave

    eine gesunde mischung aus allem...ein gutes stück "wir", aber ebenso viel "ich und du". *:)

    Ich finde es schrecklich, wenn Paare immer zu zweit auftreten. Man hat kennt dann die eine Person und bekommt sie praktisch nicht mehr allein zu sehen oder zu sprechen.

    Erstmal zu Sensibelman, ich glaube wir haben eine grund verschiedene Einstellung zur Partenerschaft und auch anderen Dingen, wir werden nwohl nie auf einen nenner kommen!;-)

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    Ich verstehe auch nicht, warum junge Menschen Abitur machen, lange studieren, um dann am Ende Jobs anzufangen, die sie auch ohne Studium problemlos haben könnten- hinzu kommt, dass das den Staat eine Stange Geld kostet, wenn eine lange Ausbildung sich nicht in der entsprechend qualifizierten Berufsgruppe niederschlägt. Zudem werden Menschen, die nicht in der Lage sind, ein Studium zu absolvieren um höher qualifizierte Jobs zu realisieren in ihren Chancen eingeschränkt, da die geringer qualifizierten Jobs unnötigerweise von höherqualifizierten Leuten weggeschnappt werden.

    Sorry, aber das führt, denke ich, ein wenig zu weit...Ich habe die Einstellung, dass man das machen/lernen sollte was einem möglich ist und was man will! Was man hat, hat man und eine gute Ausbildung kann einem niemand weg nehmen! Ich bin nicht bereit, mich jetzt für diesen "Wunsch" zu rechtfertigen. Darüber hinaus, würde ich den Wunschjob sowieso nur ein paar Jahre machen wollen und dann in meinen erlenten Beruf zurück gehen. Es gibt übrigens auch Frauen, die studieren ellenlang arbeiten dann nie in ihrem Job, weil sie gleich nach dem Studium Kinder bekoIch würde die Argumente deines Freundes nicht ganz von der Hand weisen- auch wenn er sie überspitzt und vielleicht zu aggressiv rüberbringtmmen. Andere brechen nach Jahren ab oder schaffen die Prüfungen nicht. Wie gesagt, das führt jetzt wohl zu weit und hat mit dem ursprünglichen Thema wenig bis nichts zu tun!

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    Ich würde die Argumente deines Freundes nicht ganz von der Hand weisen- auch wenn er sie überspitzt und vielleicht zu aggressiv rüberbringt

    Welche Argumente meinst du genau?

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    Ich habe den Eindruck (korrigiere mich, wenn ich falsch liege), dass ihr keine echte Partnerschaft lebt, sondern eher Singels (geworden) seid, die sich öfter mal am Tag treffen. Wenn Frau oder Mann es vorzieht, sein eigenes Leben leben zu wollen, sollte man wohl besser vorziehen, Single zu bleiben und das potentiellen Partnern auch so mitzuteilen. Für mich heißt Partnerschaft, dass man sehr Vieles gemeinsam erleben möchte und nicht alleine

    Nein wir unternehmen schon Sachen gemeinsam, das hat nur die letzten Monate etwas "gelitten". Und ich sehe es eben so-Partnerschaft-ja.Eigenes Leben/Selbstständigkeit-auch ja. Es geht auch beides und macht eine Beziehung mitunter spannender! Man muss trotz Partnerschaft ein eigenständiger Mensch bleiben, wenn ich zum Beispiel so Profile im wer kennt wen sehe=Anna und Thomas Müller!Ich meine Hallo?!Gibt es Dich nur zu zweit, nicht alleine???(Sorry das geht jetzt auch etwas am Thema vorbei, ich weiß;-))

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    man sagt im Ärger Dinge, die man ruhig nachgedacht nie sagen würde

    Ja, im direkten Streit ok, aber andere Leute mit rein ziehen und abfällige Bemerkungen machen?Eigentlich ein "no go"-denn Respekt in einer Partnerschaft ist das A und O!

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    bedeutet das eine gewisse Parnerschaftsunfähigkeit- hat diese gar zugenommen? Ist der Egoismus heute stärker?

    Ich sehe mich nicht als beziehungsunfähig an, sicher nicht! Ein gesundes Maas an Egoismus sollte meiner Meinung nach aber jeder Mensch in sich tragen, sonst wird man heutzutage viel zu leicht ausgenutzt...


    Zu der "sogenannten" Spaßgesellschaft, in jungen Jahren nix verpassen etc. Da zähle ich mich nicht dazu. Ich habe nie nach dem Motto"alles mitnehmen, was kommt" gelebt und tue es auch heute nicht. Würde ich so denken, wäre es leicht für mich sich zu trennen und meinen "Spaß" zu haben.


    Zu dem alleine erscheinen auf dem Polterabend, da sehe ich bei mir keine "Schuld". es war klar, ich gehe da hin-will da hin. War mit den Kollegen verabredet, wir haben auch gemeinsam was geschenkt. Wie gesagt mein Freund wollte ja von Anfang an nicht hin! Und Kopfschmerzen sind, was sie sind. Ausserdem ist er auch schon mal weg, als ich diese hatte. Würde da nie im Leben Stress machen, geschweige denn Monate später ein Wort darüber verlieren....So nach dem Motto:Wenn man keine Argumente hat, kann man sie sich auch aus den Fingern saugen!

    @ Miss_Freedom

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    wenn sich seine vorstellungen von seiner traumfrau verändern, muss er eben die konsequenzen ziehen und sich von dir trennen. stattdessen versucht er aber, dich zu verbiegen.

    Ja, das stimmt. Aber er will sich auf keinen Fall trennen, das ist ja der "Witz" daran. Hat er mir gestern ganz deutlich zu verstehen gegeben!

    @ Shojo

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    Indem man seinen Weg geht, verbiegt man niemanden. Verbiegen tut sich der andere selbst, wenn er sich dran anpasst, obwohl er eigentlich nicht will, und nicht kommuniziert, dass er unzufrieden oder gar unglücklich ist.

    :)^@:)

    @ Vietnamesin

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    Das Problem ist hier auch, dass wir nur ihre Seite kennen, er würde die Variante wahrscheinlich ganz anders erzählen, ist immer schwierig wenn man nicht beide Seiten anhören kann

    Das stimmt natürlich. Das ist bei allen Beziehungsfäden hier der Fall und immer, wenn man nur eine "Medallie" der Geschichte hört. Trotzdem versuche ich, alles realitätsnah zu schildern und mich nicht in einem besseren Licht darzustellen. Natürlich ist es trotzdem einseitig!


    Übrigens würde ich das Arbeiten als Fb jetzt nicht als "Karriereschub" bezeichnen, das wäre es sicherlich nicht!

    @ marie_christin

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    Im Gegenteil, Du scheinst ein Musterbeispiel für eine moderne Frau mit seiner gesunden Einstellung zu sein, die sich nimmt, was sie braucht und will und dabei noch nicht einmal rücksichtslos oder egoistisch ist (schließlich wolltest Du den Berufwunsch ja nicht auf Biegen und Brechen durchsetzen, sondern sogar mit ihm darüber reden, ob die Option denkbar für ihn ist).

    Ich danke Dir sehr für dieses liebe Kompliment@:) und überhaupt für Deinen ganzen Beitrag, ich sage nur:)^

    @ Sensibelman

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    ich gehe einfach nicht alleine auf einen Polterabend, wenn ich in einer Partnerschaft lebe.

    Warum denn das? Sorry, aber das kann ich null verstehen...Ich bin eher "genervt" von Leuten (in meinem Bekanntenkreis), die es nur im Zweierpack gibt. Und ich kenne genug Beziehungen, die aufgrund des "zusammenklebens" gescheitert sind. Auch wundern sich diese Leute dann, dass sie plötzlich ganz allein da stehen. Weil sie nämlich die freundschaftlichen Beziehungen in der Zeit total haben schleifen lassen!Sowas wollte ich nie und werde es auch nie wollen!

    @ Miss_Freedom

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    was das "ein paar tage aus beruflichen gründen weg sein" betrifft, scheint der ehemann der TE nämlich durchaus KEIN probelm damit zu haben, wenn ER mal einige tage nicht da ist. umgekehrt war dies aber eins seiner argumente, warum die TE den job der stewardess nicht annehmen soll.


    wie passt denn das bitte in dein weltbild des "immer und allein gültigen Wir"?

    Nur zur Erklärung, so oft kommt das nicht vor. Er ist vielleicht drei-, viermal im jahr für 2,3 tage weg. Als Fb, vor allem Langstrecke wäre das natürlich schon erheblich mehr!


    Und ich habe übrigens keinen Ehemann!;-D

    @ Monika

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    Ich finde es schrecklich, wenn Paare immer zu zweit auftreten. Man hat kennt dann die eine Person und bekommt sie praktisch nicht mehr allein zu sehen oder zu sprechen

    Meine Rede...8-)

    @ shojo

    Finde Deinen Ansatz bzw euer Umgehen miteinander und das Gestalten eurer Freiräume echt gut, hört sich nach einer tollen Partnerschaft an, in der es sowohl ein "Wir", als auch ein (zwei) "Ich(s)" gibt!(wie auch schon Mis_freedom schrieb) So sollte es sein...:)^

    @ gato

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    Besonders wenn ich Kopfschmerzen habe, wo man meiner Erfahrung nach ohnehin am liebsten seine Ruhe hat

    So sehe ich das auch. Was hätte es "gebracht", wenn ich da geblieben wäre!?Gar nichts,er hätte seine Ruhe gebraucht, wäre aber andererseits wohl "froh" gewesen mich zu Hause zu wissen....:-/