• Beziehung mit einer Flugbegleiterin, Freund hätte damit Probleme

    Hallo, also ich habe nach dem Abitur, also vor ein paar Jahren, mal ein Jahr lang als Flugbegleiterin gearbeitet. Letztens habe ich mich mit einer damaligen Kollegin getroffen, die immer noch in dem Beruf arbeitet und sie erzählte mir, dass sie neue Leute einstellen wollen, vor allem für Langstrecke. Sie fragte mich, ob ich es mir wieder vorstellen…
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    Zitat

    In Sensibelmanns Weltbild ist einzig Lilou Schuld an der ganzen Misere und damit auch am potentiellen Scheitern der Beziehung

    Nö, es geht überhaupt nicht um irgendeine Schuldfrage, es geht um die Möglichkeiten, eine Partnerschaft zu retten.

    PS


    Und dies jetzt hier nur meine wirklich ehrliche eigene Meinung.


    ...Ein Mann, der mich zu lieben scheint und vorgibt, mir zu sagen bei einem Berufswunsch: Da steht auf der Stirn Fickbeziehung...der waere fuer mich nie ein Liebespartner und schon garnicht ein Vater fuer eventuelle Kinder.


    So ein Mensch sollte seine eigenen Probleme und Aengste angehen, aber diese nicht mit solchen Bemerkungen auf den Menschen uebertragen den er eigentlich lieben wollte.


    Das ist nicht Liebe. Aber warum schreibe ich das. Die Menschen haben oft immer noch nicht verstanden, was es heisst, jemanden wirklich zu lieben, deshalb dieses ganze Elend.


    Lilou28, ziehe blos Dein Leben durch. Am Ende Deines Lebens wirst Du Dir auf die Schulter klopfen koennen, auch mit Deinen falschen Entscheidungen.


    Es sind Deine Entscheidungen, die man immer aendern kann.


    Es gibt naemlich keine falschen Entscheidungen, nur Versuche, die ein Leben besser machen.


    Und durch jede Entscheidung lernt man. Aber, auch wenn sie nicht zum Ziel gefuehrt hat, man muss sie nicht bereuen, wenn man sein Leben nicht vom Anfang an festgelegt hat, was nun Hundert Jahre halten muss.


    Non, ich weiss, Du bist intelligent und stark, Du wirst es richtig machen.

    sensibleman

    Partnerschaft retten? Kein Mensch kann eine Partnerschaft zerstoeren, die eine Partnerschaft ist. Nicht mal man selbst kann die eigene Partnerschaft zerstoeren, wenn es denn eine ist.

    Und Lilou28, vergiss Deine Narbe an der Hand, Du hast sie nicht im Gesicht. Werte Dich nicht ab deswegen und habe keine Angst.


    Deine Freundlichkeit und Bereitschaft ist gefragt in diesen Beruf.


    Sollte ich Dich einmal als Flugbegleiterin haben, dann waere es schoen, das Du mir meine Flugangst nimmst...die sehr arg ist.

    Zitat

    Beide tun es. Sicher hat der Freund der TE den höheren Anteil daran. Ich räume aber der TE die größere Stärke ein, die Partnerschaft wieder zu festigen- wenn sie es will.

    was soll denn der spruch..."wenn sie es will"? wenn sie sich also FÜR den job entscheidet und sich damit dagegen entscheidet "die partnerschaft wieder zu festigen", dann wollte sie die partnerschaft gar nicht mehr festigen? so kann man auch jemandem unterstellen, dass er/sie nur den partner loswerden will und nur einen vorwand gesucht hat. :(v


    abgesehen davon: du meinst, die TE solle auf ihre bedürfnisse/wünsche verzichten, weil sie die stärkere ist? na super, dann ist das ja quasi der freifahrtschein für ihren freund, auch in zukunft auf der erfüllung SEINER wünsche zu beharren, da die TE schließlich die stärkere ist. was für ein quatsch.


    es gibt genug frauen, die auf alles in ihrem leben verzichten, weil sie "die stärke" dazu haben (in meinen augen ist das eher eine riesen schwäche!). um am ende ihres lebens dann oft genug erleben zu dürfen, dass sie auf vieles verzichtet haben wegen einem mann, der in seiner midlife-crisis dann nichts besseres zu tun hat, als sich zu trennen, um "ein neues leben" zu beginnen. :|N


    sensibelman, nimm's mir nicht übel, aber das ist die - in meinen augen - typische veraltete ansicht: die frau hat die familie zusammen zu halten, auch wenn das bedeutet, dass sie dafür auf vieles verzichten muss, da sie einfach die stärkere ist. %-|

    Sensibelman,


    sei mir nicht böse, aber ich habe das Gefühl, dass du diesen Thread zur Zeit eher dazu nutzt Deine "Lebensweisheiten" an den Mann/die Frau zu bringen, als auf das Problem an sich einzugehen. Du schweifst immer mehr ab und das was du schreibst, hat kaum mehr mit dem Thema zu tun!

    @ eichhoernchen

    Danke für Deine Worte. Und du hast Recht, hätte mir wegen der Narbe auch keine Gedanken gemacht, bis er damit kam. Und das nehme ich ihm schon "übel", denn mich zu verunsichern ist echt nicht so leicht, aber ich bin in die "Falle" gegangen. Und das hat er nur getan, damit ich von dem "Job" lasse...


    Ja, Miss_freedom wir leben zum Glück nicht mehr im Jahre 1800 und darüber bin ich wirklich froh! Das Erhalten der Partnerschaft muss von beiden Seiten kommen. Und dass er mich die letzten Monate so hat auflaufen lassen, kann ich nicht so schnell vergessen/vergeben. Hätte er das mit seinem Heiratswunsch angesprochen, hätte es echt sein können, dass ich das in Erwägung gezogen hätte. Es lief gut, ich war glücklich. Jedoch bin ich nicht bereit zu heiraten oder gar ein Kind zu bekommen, um eine Beziehung zu "retten". Das kann doch nur nach hinten los gehen und in der totalen Talfahrt enden. Ich verstehe ihn natürlich, er ist eben auch ein paar Jahre älter als ich, vielleicht denkt er, wenn jetzt keine Familie, wann dann!? Ich hatte ja nicht gesagt, dass ich nie heiraten will und keine Kinder! Auch finde ich es verständlich, dass ich in den letzten Monaten noch "selbstständiger" wurde, als ich schon vorher war. Was sollte ich denn auch machen? Ich war emotional total "fertig", wusste von nichts, habe nachgefragt-keine Antwort bekommen. Ich möchte mich jetzt hier nicht als Engel hinstellen, der bin ich sicher nicht. Ich bin mir meiner Fehler und Charaktereigenschaften/-schwächen durchaus bewußt und kann diese reflektieren. Aber hätte ich das mit der Stewardess nicht in den Raum geworfen, wüsste ich wohl heute noch nicht "was abgeht"!


    (natürlich hätte ich das auch nicht mehr allzu lange mitgemacht)


    Er benimmt sich jetzt wieder ganz "normal", ist wohl irgendwie erleichtert! Ich hingegen finde, es ist nichts geklärt. Im Prinzip sind solch unterschiedliche Zukunftswünsche **sehr schlecht ** auf Dauer!

    Hier gibt es einen König der Unterschwelligkeit. Der verpackt in Partnereierkuchen-Allesrichtiggemacht-Geschichten konservative, wenn nicht rückwärtsgerichtete Botschaften schickt. Die die AdressatInnen - womöglich die eigene Partnerin - mit Schuld aufladen können.


    Brrr!

    @ Lilou28

    Zitat

    sei mir nicht böse, aber ich habe das Gefühl, dass du diesen Thread zur Zeit eher dazu nutzt Deine "Lebensweisheiten" an den Mann/die Frau zu bringen, als auf das Problem an sich einzugehen.

    Ich dachte schon, dass es mit dem Thema zu tun hat, was ich schrieb, auch wenn Dir vielleicht die Kausalität etwas weit hergeholt erscheint.


    Und warum sollte man nicht seine Lebenserfahrungen weitergeben? Ich schreibe Dir doch nichts vor- und Du kannst meine "Ratschläge und Hinweise" problemlos ignorieren (was Du offenbar auch tust).


    Du wirst ja doch Flugbegleiterin (fallst Du die Stelle bekommst)- dann kannst Du vielleicht hinterher über meine Worte müde lächeln, weil ich mich irrte- aber es hat ja keine weiteren Folgen für mich ;-)

    @ Steppel

    Zitat

    Der verpackt in Partnereierkuchen-Allesrichtiggemacht-Geschichten konservative,

    Traust Du Dich nicht, mich direkt anzusprechen?


    Nein, ich habe keinesfalls alles richtiggemacht. Und man kann immer eine Sache besser oder schlechter machen. Warum darf ich keine Handeln darstellen, das bei mir aus meiner Sicht besser funktioniert? Was ist an meinen Ansichten konservativ?

    Zitat

    wenn nicht rückwärtsgerichtete Botschaften schickt. Die die AdressatInnen - womöglich die eigene Partnerin - mit Schuld aufladen können.

    Ich versuche nur Kausalketten zu beschreiben oder Möglichkeiten der Vermeidung von größeren Problemen von Lilou28's "Partnerschaft" aus meiner Sicht und Erfahrung zu beschreiben? Ich gebe niemandem Schuld- ich bin nicht der Richter, der jemanden für seine Taten schuldig spricht und eine Strafe erteilt.


    Ich sehe mich lediglich als außenstehenden Beobachter, der Lilou28 darzustellen versucht, was aus meiner Sicht passieren könnte, wenn sie so oder so in der beschriebenen Situation handeln würde und vergleiche mit den Handlungen anderer Personen und den daraus entstandenden Wirkungen/Resultate- und es gibt ja genügend andere Schreiber und Schreiberinnen, die mir widersprechen. Warum darf ich nicht meine Eindrücke diesbezüglich darstellen? Ich bin mir durchaus bewusst, dass ich mich irren kann.


    Ich bin mir auch im Klaren, dass ich hier keine mehrheitlich anerkannte Auffassung vertrete (das mache ich öfter nicht)- es scheint, dass sich offenbar einige Personen persönlich auf den Schlips getreten fühlen ("getroffene Hunde bellen?")


    Es steht Dir und Anderen jederzeit frei, meine Irrtümer zu belegen.


    Ich werde mich hier besser zurückziehen- Lilou28 hat ja ohnehin ihre Entscheidung längst getroffen...

    Zitat

    Lilou28 hat ja ohnehin ihre Entscheidung längst getroffen...

    schon wieder eine unterstellung, die ich eindeutig unangebracht finde. wo steht, dass sie sich entschieden hat? wer bist du, dass du das vermeintlich wissen kannst? als ich diesen satz gelesen habe, dachte ich mir nur, dass er vom freund der TE stammen könnte...dieses schmollende "du hast dich doch eh längst entschieden...was tust du denn so, als ob du noch am überlegen bist" etc. :|N


    im übrigen finde ich es sehr interessant, dass du auf meinen beitrag gar nicht eingehst. das sagt viel aus. ;-)

    Zitat

    ("getroffene Hunde bellen?")

    wer im glashaus sitzt... seppel hat dich doch gar nicht konkret angesprochen :=o

    Sensibelman: Wenn man selbst in einer glücklichen Partnerschaft lebt, ist es meiner Erfahrung nach sehr leicht, sich selbst dafür "verantwortlich zu machen". Angesichts vieler oft unfreiwilliger Singles - ein Thema, das ja auch durch die Medien enorm gepuscht wird, weil da viel Geld drinsteckt - ist es sehr leicht, sich für jemanden zu halten, der irgendwie auf die Lösung für ein Problem gekommen ist, mit dem zahllose Menschen nicht klarkommen. Ich kenne das durchaus selbst. Die Crux an der Sache: Du und ich, wir mögen in glücklichen Partnerschaften leben - aber wir sind keine Experten für glückliche Partnerschaften, sondern einzig und allein dafür, wie es in unseren jeweiligen Partnerschaften funktioniert und wie nicht. Es ist leicht zu vergessen (angesichts all dessen, was man sich so als "Beziehungsarbeit" aufs Konto des Geleisteten schreiben mag), dass zu einer glücklichen Partnerschaft als eine der wichtigsten Zutaten ein Ding unabdingbar ist, auf das man keinen Einfluss hat: Glück. Das Glück nämlich, dass man jemanden gefunden hat, dessen Vorstellungen vom Miteinander mit den eigenen so "kompatibel" sind, dass man an einem Strang ziehen kann.


    Lilou hat derzeit das Problem, dass die Kompatibilität nicht mehr hinhaut. Dazu kommt das zweite Problem, dass ihr Freund damit sehr destruktiv umgeht - er reflektiert nicht und redet mit ihr darüber, sondern er bockt und zickt und kränkt sie persönlich, um seiner Unzufriedenheit Luft zu machen. Ich finde, sie geht mit der Situation sehr souverän um. Dennoch bleibt sie darauf angewiesen, dass ihr Partner sich wieder darauf besinnt, dass es ein Miteinander ist und dass es so, wie er mit ihr umgeht, nicht funktioniert. Allein kann sie die Partnerschaft nicht wuppen, und mit Stärke hat das schon mal gar nichts zu tun. In meinen Augen ist er durch sein Verhalten jetzt ohnehin in der "Bringschuld". Nicht, weil ich rachsüchtig wäre, sondern weil es mein Gefühl vom Gemeinsamkeit empfindlich beeinträchtigen würde, wenn mein Partner ein solches Verhalten als eines empfände, für das man nicht aus sich heraus Wiedergutmachung leisten möchte.


    Und in diese Situation preschst Du hinein, erklärst die Welt allgemein für bindungsunfähig, deutest an, Lilou solle zurückstecken, weil sie die Stärkere sei, und sprichst Dir selbst die Kompetenz zu, Ratschläge zu erteilen, weil Du seit langer Zeit in einer glück(!)-lichen Beziehung lebst. Natürlich darfst Du das. Aber über Gegenwind solltest Du Dich nicht wundern. Es geht gar nicht zentral darum, dass jemand Deine Art kritisiert, Beziehungen zu führen. Aber Deinen Umgang mit jemandem, der augenblicklich in einer partnerschaftlichen Krise steckt und es echt nicht gebrauchen kann, dass ihm jemand unreflektiert den Schwarzen Peter zuschiebt, kritisiere ich in der Tat. Finde ich nämlich reichlich grob.

    Zitat

    Das Glück nämlich, dass man jemanden gefunden hat, dessen Vorstellungen vom Miteinander mit den eigenen so "kompatibel" sind, dass man an einem Strang ziehen kann.

    Was sich im Übrigen auch ändern kann. Schleichend, unausgesprochen, überraschend. Jederzeit. Böse, nicht wahr?

    @ sensibelman

    Zitat

    Du wirst ja doch Flugbegleiterin (fallst Du die Stelle bekommst)

    Ja, genau...%-|...was du mir hier so alles unterstellst, ist schon erstaunlich! Und selbst wenn, würde das für eine "normale/intakte" Beziehung nicht zwangsläufig den "Tod" bedeuten!

    Zitat

    und Du kannst meine "Ratschläge und Hinweise" problemlos ignorieren (was Du offenbar auch tust).

    Ja, genau das kann ich, ich fälle immer noch meine eigenen Entscheidungen. Habe hier aber natürlich geschrieben um mir Anregungen, Tipps, Meinungen etc. "anzuhören". Nur kannst du doch nicht erwarten, dass ich genau das tue, was du rätst/schreibst! Und ignoriert habe ich Deine Sichtweise nie, bin doch immer drauf eingegangen. Nur entscheiden tue natürlich ich über mein Leben!

    Zitat

    Ich werde mich hier besser zurückziehen- Lilou28 hat ja ohnehin ihre Entscheidung längst getroffen...

    Noch eine Unterstellung...:-/...und Deine Reaktion mit dem "Zurückziehen" habe ich übrigens erwartet! Kaum "kritisiert" man Dich ein wenig, bist du beleidigt-so das unterstelle ich Dir jetzt auch mal;-) Aber überleg mal, was du mir so unterstellt hast und ich habe immer versucht sachlich und angemessen darauf zu reagieren, obwohl ich mich auch tweilweise geärgert habe!

    @ Lilou28

    Zitat

    Ja, genau... %-|...was du mir hier so alles unterstellst, ist schon erstaunlich!

    Mhh, war eigentlich nicht als Unterstellung gedacht- eher provokativ ;-).


    Ich gebe Dir recht- wenn Du Flugbegleiterin wirst, muss dass noch lange nicht das Ende der Beziehung bedeuten- es erhöht im Zusammenhang mit der gegenwärtigen Situation deiner Beziehung nur die Wahrscheinlichkeit dafür- meines Erachtens.

    Zitat

    Und ignoriert habe ich Deine Sichtweise nie, bin doch immer drauf eingegangen. Nur entscheiden tue natürlich ich über mein Leben!

    Klar. Ignorieren meinte ich auch nicht im Sinne von nicht antworten, sondern im Sinne von meiner Meinung keine besondere Bedeutung für Dein Handeln beizumessen. Ich bin Dir deswegen nicht gram- ist ja Dein Leben.

    Zitat

    ich habe immer versucht sachlich und angemessen darauf zu reagieren

    Das stimmt :-). Dennoch hatte ich mich auch bereits korrigiert und meine Irrtümer eingeräumt.


    Wie geschrieben, mein Satz, dass Du Dich längst entschieden hättest war eher provokativ denn als Unterstellung gemeint.


    Nein, ich wollte mich nicht zurückziehen, weil ich beleidigt bin, sondern weil ich mit meiner Meinung auf der Stelle trete und eher wenig Annahme bei Dir finde. Ich ernte überwiegend Widerspruch- aber dass hatten wir ja schon festgestellt, dass unsere Ansichten doch etwas auseinandergehen.