Japp. Mir geht so ein Beschützerquatsch auch auf den Zeiger. Also - meine Hormone finden das mitunter durchaus grunz, aber mein Hirn findet es sehr lächerlich, und im Zweifel dann bitte für das Hirn. Und wenn diese Beschützerreflexe dann zu Einschränkungen führen, die sachlich gesehen irrationaler Bullshit sind, dann bin es sicher nicht ich, die in dieser Konstellation einen Beschützer braucht.

    Von Beschützen halte ich auch nichts, denn das artet dann doch meistens in Einschränkungen für die beschütze Person ein. Natürlich zum "Schutz", weil die Person das ja nicht selber auf die Kette bekommt (wobei ich oft eher denke, dass damit ein Kontrollbedürfnis des Beschützers befriedigt werden soll).


    Ich halte es da lieber mit Fürsorge, d.h. Hilfe anbieten, wenn sie gebraucht werden könnte, aber in erster Linie seine Brut, unabhängig vom Geschlecht, auf das Leben vorbereiten, sodass sie es selbst gewuppt bekommen (was m.E. auch die Anspruchnahme von Hilfe beinhält, wenn sie benötigt wird).

    Zitat

    Ich halte es da lieber mit Fürsorge, d.h. Hilfe anbieten, wenn sie gebraucht werden könnte, aber in erster Linie seine Brut, unabhängig vom Geschlecht, auf das Leben vorbereiten, sodass sie es selbst gewuppt bekommen (was m.E. auch die Anspruchnahme von Hilfe beinhält, wenn sie benötigt wird).

    genau so.

    kalauna

    Das Kinderthema haben wir übrigens schon angesprochen. Er wünscht sich total gerne welche, meinte aber auch wenn es ein Mädchen werden würde, würde er doppelt wachsam sein, denn Frauen sind ja eher schwächer und daher vermute ich, dass er auf Arbeit schon viele Fälle gesehen hat, in denen Frauen Opfer von körperlicher oder sexueller Gewalt wurden.


    Ja, und? Findest du das nun gut oder schlecht?

    Also ohne alles vorher gelesen zu haben, finde ich das es egal ist ob dein Partner Polizist ist oder nicht. Wenn es wirklich wichtig wäre, wo zieht man die Grenze. Soldat? Verwaltungsbeamter, Bestatter? Wissenschaftler. Ne Macke haben alle irgendwie. Ich schließe mich da ein.


    Hauptsache ihr begegnet euch respektvoll. Egal was ihr, wie, macht. Wenn es alle wollen ist es ok. Lediglich der Einwand Schichtdienst wäre ein Thema für mich. Den haben aber auch Bahnmitarbeiter, Taxifahrer, Wissenschaftler. Also, probiert euch aus. Ich glaube selber das es das wichtigste ist. Passt ihr zusammen? Kann man nur ausprobieren. Wer nicht wagt der nicht gewinnt!

    Ich als erwachsener Mensch brauche auch keinen Beschützer. Ich bin weiblich und habe den Großteil meiner bisherigen Lebens als Erwachsene ohne Mann an meiner Seite verbracht

    . Ich kann auf mich selbst aufpassen. Und bin meinen Eltern mehr als dankbar, dass sie mich zu einer eigenständigen Person erzogen haben, die sich durchaus in der Lage sieht, für sich selbst einzustehen und mir noch von klein auf eingeredet haben, dass ich als Frau von Natur aus Schwächer bin und männlichen Schutz brauche.


    Dass Eltern ihre Kinder beschützen wollen, halte ich in gewissem Maße für völlig normal. Das gilt auch für Söhne. Mein Vater hat halt nur Töchter. Hätte er Söhne, hätte er diese aber genauso beschützt als sie Kinder waren.