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    Trotzdem könnte er sich trennen, wenn es für ihn wichtig wäre, ein Leben mit dir zu leben. Er wäre nicht der erste Mann, der seine Frau verlässt.

    Meinst du das ist mir nicht bewußt. Nur wie lange gibt man jemandem Zeit dafür?

    Dreh und Angelpunkt ist doch hier deine Freundin.


    So wirklich zu begehren scheint sie dich ja nicht mehr.


    Oder warum gibt es von ihrer Seite aus keinen Sex mehr?


    Hält sie dich mit, ich weiß es nicht hin, damit du nicht gehst?


    Eine WG hat ja auch Vorteile gegenüber dem alleine wohnen.

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    Es folgen Eifersüchteleien, Streit und letztendlich durch das Kind würde er sich immer Erpressbar machen, jederzeit könnte man es einsetzen gegen ihn, seine jetzige Beziehung zum totalen scheitern bringen. Oder glaubst du an das vollkommene Paradies, dass seine Frau es vielleicht akzeptiert, er bei euch zum Kaffee vorbeikommt und ihr eine Patchworkfamilie habt?

    Er hätte mit dem Kind doch gar nichts zu, es ist völlig klar wenn ich bei meiner Freundin bleiben würde und ein Kind von ihm bekäme das danach der Kontakt eh abgebrochen werden müsste oder zumindest erheblich reduziert werden müsste.


    Ich und auch meine Freundin würden da nie irgendetwas erpressen, das nutzt im übrigen niemanden und liegt uns beiden fern.

    Du sagtest, er KANN sich nicht trennen, da er es aber nicht einmal in Erwägung gezogen hat, habe ich eher den Eindruck er WILL sich gar nicht trennen. Im Gegensatz zu dir. Du wärst bereit die Beziehung zu deiner Freundin zu beenden und eine neue mit ihm einzugehen und DAS unterscheidet euch. Deswegen bin ich mir nicht so sicher, ob diese "tiefe" Liebe von der du sprichst, von seiner Seite genauso intensiv ist.

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    Nur wie lange gibt man jemandem Zeit dafür?

    Da gibt es keine pauschale Antwort für. Viele Frauen warten einige Jahre und merken dann, dass das Warten sinnlos ist. Eine Bekannte hat vier Jahre gewartet und es dann selbst beendet.

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    Er hätte mit dem Kind doch gar nichts zu, es ist völlig klar wenn ich bei meiner Freundin bleiben würde und ein Kind von ihm bekäme das danach der Kontakt eh abgebrochen werden müsste oder zumindest erheblich reduziert werden müsste.

    Das ist zwar leicht gesagt, aber ob das in der Praxis auch so funktioniert?


    Bedingt durch deine Gefühle zu ihm und die väterlichen Gefühle die sich dennoch für das Kind entwickeln könnten, würde ich mich da nicht drauf verlassen.

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    warten einige Jahre und merken dann, dass das Warten sinnlos ist. Eine Bekannte hat vier Jahre gewartet und es dann selbst beendet.

    Ich denke wenn er sich im nächsten halben Jahr nicht entscheiden kann, wird er es danach auch nicht können.


    Es gab vor mir eine Frau die er sehr geliebt hat und die ihm weh getan hat.


    Er liebt mich angeblich mehr, hat aber Angst das ich ihm auch weh tue.


    Verheiratet ist er ja keine drei Jahre und schnell geheiratet wurde auch damit Sie nach Deutschland mitdarf.


    Ändert für mich natürlich nichts, wenn er nicht bereit ist ein Risiko für die Liebe einzugehen. Wenn er das nicht will muss ich den Schlußstrich finden, den mehrere Jahre halte ich das emotional nicht durch.

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    7 Monate kann nicht Liebe sein.

    Doch kann es sehr wohl, ich bin schon in der Lage ein verliebtheitsgefühl von Liebe zu unterscheiden.


    Da werden wir uns aber nicht einig, denn was ich fühle weißt halt nur ich, glaub mir ich hätte es lieber wenn es nur Verliebtheit wäre.

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    Es gab vor mir eine Frau die er sehr geliebt hat und die ihm weh getan hat.

    Naja, als verheirateter Mann kann er sich eigentlich nicht beschweren. Für diese Frau war es sicherlich auch nicht einfach, da er wohl auch hier seine Frau nicht verlassen wollte.

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    Doch kann es sehr wohl, ich bin schon in der Lage ein verliebtheitsgefühl von Liebe zu unterscheiden.

    Du kennst ihn erstmal nur oberflächlich, die schönen Momente, die Zweisamkeit. Das ist etwas anderes, wenn man seinen Alltag miteinander teilt, zusammen lebt, organisiert, die Schwächen und Macken des Anderen kennen lernt... Ich finde eine Beziehung ändert und entwickelt sich in den ersten beiden Jahren am meisten.

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    verheirateter Mann kann er sich eigentlich nicht beschweren. Für diese Frau war es sicherlich auch nicht einfach, da er wohl auch hier seine Frau nicht verlassen wollte.

    Das ist schon känger her, da war er noch nicht verheiratet.

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    7 Monate kann nicht Liebe sein.

    Doch kann es sehr wohl, ich bin schon in der Lage ein verliebtheitsgefühl von Liebe zu unterscheiden.


    Da werden wir uns aber nicht einig, denn was ich fühle weißt halt nur ich, glaub mir ich hätte es lieber wenn es nur Verliebtheit wäre.

    Letztlich ist es Wortklauberei wie man es nennt. Aber nach 7 Monaten KANN keine tiefe, breite, feste gemeinsame Basis da sein (das was ich als Liebe bezeichne). Das geht einfach nicht. Man kann die Erfahrungen und Erlebnisse, die gemeinsamen Momente die man nur in Jahren machen kann nicht in Monaten machen. Schon gar nicht über so eine Entfernung. Ihr habt sicher nicht eine Liebeszeitmaschine erfunden.


    Ich glaube dir dass es weit mehr ist als Schwärmerei. Es fühlt sich intensiv an, toll, umwerfend, und ihr glaubt ihr könnt alles teilen und alles passt (das ist das was ich Verliebtheit nenne).


    Bitte nimm das nicht als Angriff. Ich hab ein wenig das Gefühl deine eigene Einschätzung hat hier etwas den Bodenkontakt verloren und versuche dir das zu erklären.

    meine affäre geht jetzt fast 2 jahre.


    er trennt sich angeblich nur nicht wg dem kind, sexuell läuft bei ihnen null laut ihm. trotzdem machen sie alle unternehmungen zusammen - wg dem kind!


    ich war mal so "dumm" wie du, aber iwann glaubt man ihm nicht mehr.


    tu dir das nicht an!!!!!!!

    Es muss nicht gelogen sein. Ich war mal so "dumm" und Vater von zwei Zwergen in einer Ehe ohne Sex. Zum perfekten Klischee hat mir nur die Affäre gefehlt.


    Mit oder ohne Affäre ist der Absprung verdammt schwer. Besonders weil man es seinen Kindern nicht antun will. Aber auch teilweise aus Bequemlichkeit, Feigheit und der Unlust auf ein jahrzehntelanges Untethaltszahlerdasein.


    Ich kann mir gut vorstellen dass man anfangs hofft die Affäre bringt den Stein der Trennung ins rollen. Manchmal tut sie das auch. Aber wenn auch die nichts ändert, dann ist es irgendwann vielleicht nur noch verzweifelte Hinhaltetaktik.

    Das wüsste ich auch gerne Lavazza, aber im Prinzip ist es egal, denn das Ergebnis zählt.


    Du schreibst deine Affäre geht zwei Jahre, warum kommst du nicht los?


    Ich weiß und merke das Gerd sehr unglücklich in seiner Ehe ist. Es läuft laut ihm seit er mich kennt dort nichts mehr. Das hat er mir von sich aus gesagt, ich habe nie gefragt. Seine Frau scheint es stillschweigend zu akteptieren. Das ist aber auch eh seine Baustelle, liefe da noch was, ginge es mich nichts an. Bevor er mir das sagte bin ich fest davon ausgegangen das da noch was läuft.

    Wenn Gewohnheit, Bequemlichkeit, Angst vor den vielfältigen Folgen der Trennung oder andere Dinge stärker sind als der Frust. Dann bleibt man.


    Natürlich kann auch eine Affäre helfen zu bleiben. Denn sie kann den Ehefrust deutlich mildern. Manchmal ist eine Affäre ein Sprungbrett zur Trennung, und manchmal hilft sie eben gerade die Ehe weiter zu erhalten...