Ah. OK, wir kommen der Sache näher. Mach mal weiter, Mikey. Am besten knüpfst du an diesen Gedanken an:

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    Weil so Frauen die gleich mal auf schnellen Sex aus sind oft nicht sehr gefühlvolle Seelen sind. Und da ich selber eine sensible Seele bin brauch ich das bei einer Frau auch, alles andere wirkt wie eie Elefantin im Porzellanladen.

    ;-D

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    Was das Spektrum der Möglichkeiten angeht, sind wir wohl noch ganz einer Meinung. D.h. ich bin dafür, dass allen das Spektrum der Möglichkeiten gleichermaßen zur Verfügung steht.


    In dem Punkt bin ich also klar anderer Meinung als der TE und das von ihm rezensierte Buch, in dem so eine Theorie aus der Schublade "wir Frauen sind alle gleich" vertreten wird. D.h. Frauen sollen sich alle gleich verhalten, und Männer dazu passend ebenso.


    Solche Theorien machen mir persönlich das Leben schwer, weil die Befürworterinnen derartiger Theorien nicht verstehen, dass ich als Mann zunächst einmal herausfinden muss, wie eine Frau ist, um mich ihr angemessen gegenüber zu verhalten.

    Du bist ein Mann und hast einen weiblichen Avatar ???


    Ich versuche der Natur von Mann und Frau durch dieses Thema auf den Grund zu gehen. Ich möchte natürlich männlich sein und mich von gesellschaftlichen Prägungen, Korsetts und Dogmas lösen. Ich bin offensichtlich der Einzige hier, der der Natur von Mann und Frau auf die Spur kommen möchte so wie die Kommentare hier ausfallen. Versucht mal sinnerfassend zu lesen und nachuzufragen wie etwas gemeint ist anstatt gleich die Pistole zu ziehen. Aber das kapiert wohl wieder keiner was ich meine...

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    Natürlich sind Männer und Frauen körperlich unterschiedlich, was sich über die Hormone teilweise auch auf den Charakter oder Vorlieben etc. auswirkt.

    Ich denke nicht, dass sich das teilweise auswirkt, ich denke das ist ein immens großer Unterschied! Ich denke auch das ist der einzige! Welchen soll es denn sonst noch geben? Mann und Frau sind körperlich unterschiedlich und das beeinflusst unser Denken und unser ganzes Handeln und letztendlich unser ganzes Leben.

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    Was ich zu erklären versuche: es geht immer um Durchschnittswerte, die einen deutlichen Überlappungsbereichs in beide Richtungen haben

    Nichts anderes behauptet das Buch und so sehe ich es auch.

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    und dir im Zweifelsfall über dein konkretes Gegenüber wenig Hilfreiches sagen, wenn dieses nicht in diese Durchschnittswerte fällt, außerdem sind Menschen nicht so simpel, dass solche Gleichungen wie "mehr Testosteron, mehr aggressiv und kompetitiv" auch nur im Mittel aufgehen würden. Ich kenne beispielsweise einen Mann, der beispielsweise deutlich harmoniebedürftiger und ausgleichsbeflissener ist, als ich das bin, wie ich auch fürchterliche Cholerikerinnen kenne und schon mal von einer Frau mit Nasenbruch bedroht wurde, weil ich ihr im Weg herumstand.


    Es gibt statistisch viele Männer, die tiefere Stimmen als ich haben, aber auch einige gleich hohe oder höhere. Ich bin im Schnitt leichter und schwächer als der Durchschnittsmann, das heißt aber nicht, dass es nicht Männer gibt, die noch kleiner und schwächer sind. Und im Bereich der Psyche und Persönlichkeit sind diese Überlappungsbereiche noch deutlich ausgeprägter. Ich verstehe, dass einem das Sicherheit gibt, wenn einem die Welt, die fürchterlich kompliziert und verwirrend und ganz und gar uneindeutig sein kann, in ganz klaren und sauberen und eindeutig abgegrenzten Schwarz-Weiß-Tönen erklärt wird, weil man sich darauf einstellen kann und vorher Strategien entwickelt kann, anstatt im Moment überfordert zu sein - aber da entgeht einem halt auch vieles, was sich in den Grautönen abspielt.

    Das ist jetzt bla bla bla :=o ;-) Statistik ist Statistik. Dennoch lassen sich Schlüsse draus ziehen. Im Allgemeinen gibt es Unterschiede. Wie du das auswertest ist deine Sache. Das ist so wie wenn du eine Statistik über Autofahrer liest und wo herauskommt, dass im Allgemeinen jüngere Autofahrer häufiger Unfälle verursachen als Fahrer über 23. Es ist halt so, einfach Fakten. Im Einzelfall gibt es grobe Unterschiede. Aber im großen Ganzen ist es so. So wie es Nina Deißler behauptet.

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    Andere Männer machen sich vermutlich nicht so viele Gedanken, ob Frauen sich eventuell über ihr Verhalten aufregen könnten, weil ihnen ihr Verhalten nicht passt.

    Klingt so als ob du dich angepasst verhältst, damit du Erfolg bei Frauen (in welcher Form auch immer) hast. Damit wärst du aber nicht autenthisch.

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    Das ist allerdings selbstverständlich nur Spekulation. Vielleicht kommen viele Männer in Wahrheit auch gar nicht so "hervorragend" damit klar, wie Du meinst.

    Scheint mir meinen Eindruck zu bestätigen, dass du dich nicht so gibst wie du in Wahrheit bist nur damit du bei Frauen Erfolg hast.

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    Ja, das liegt daran, dass die Frage nach dem Rollenverständnis sehr komplex ist.


    Meine Meinung dazu lässt sich dementsprechend nicht in drei Wörtern zusammenfassen.

    Rollenverständnis = gesellschaftlich geprägt und nicht natürlich menschliches Verhalten

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    Wenn Personen sich ihres individuellen Charakters bewusst sind, ist das für mich kein Problem, weil dann nicht die Erwartung besteht, ich wüsste, wie sie ticken, selbst wenn ich sie nicht kenne.

    Meine Herren und Damen, das kann ich nachvollziehen.

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    Wenn eine Person sich jedoch einbildet, ich müsste wissen wie sie tickt, selbst wenn ich sie vorher noch nie gesehen habe, weil sie meint, alle Angehörigen ihres Geschlechts wären gleich oder noch schlimmer, alle Menschen insgesamt wären gleich, dann wird es für mich schwierig.

    Mir ist es doch tatsächlich mal passiert, dass ich eine Studienkollegin beim feierabendlichen Bier mal gefragt hab ob sie denn eigentlich verheiratet sei und sie meinte "eine wie sie fragt man sowas nicht" und war regelrecht empört! Auf ihrer Stirn stand aber nix von "Tame"... oder war es "Dame"??? ;-D

    Ja ich lese noch mit, und nein ich meine das nicht so.


    Ich habe mein Thema deshalb erstellt weil ich die Natur von Mann und Frau durchleuchten will, ich meine natürliches männliches (meist direkt, aktiv) und weibliches (meist passiv, indirekt) Verhalten und dieses zu trennen von gesellschaftlich geprägtem Verhalten (Ruf der Frau=Schlampe; Hengst bei Männern) :-)

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    Du bist ein Mann und hast einen weiblichen Avatar ???

    Rot: Weibchen (oder Männchen, das vorgibt, Weibchen zu sein). Blau: Männchen (oder Weibchen, das vorgibt, Männchen zu sein). Grün: keine Angabe.


    Bitteschön, ich helfe gern, besonders bei so faszinierend komplexen Verständnisproblemen. @:)

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    Der Übergang von Frauen und Männern ist fließend

    Manche Männer sind "mehr Mann", manche Männer sind näher zur Frau. Umgekehrtes gilt auch für Frauen, nicht nur unser Hirn sondern auch unser Hormonsystem ist daran beteiligt.

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    Mann und Frau sind körperlich unterschiedlich und das beeinflusst unser Denken und unser ganzes Handeln und letztendlich unser ganzes Leben.

    ganz so ist es nicht.

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    Frauen und Männer]] unterscheiden sich keineswegs nur körperlich, sondern vor allem auch geistig

    Sagte ich doch. Geistig deswegen weil der Körper anders ist. So auch in dem Video von dir.

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    ganz so ist es nicht.

    Sinnerfassend ist es schon so finde ich. Wie kann Frau schon wissen wie Mann denkt und umgekehrt? Man kann fragen und versuchen es nachzuvollziehen aber man wird es vermutlich nie ganz verstehen. Es gibt vieles wo das Geschlecht vllt. nicht ausschlaggebend ist und wo man auch dazulernen kann aber ich denke doch dass unsere Körper uns wesentlich mehr beeinflussen als man denkt. Dabei spielen eben Hormone ein besondere Rolle. Wer kennt es nicht wenn man unter Strom steht? :-D

    MIke

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    Aja, dann dachte er wohl bei dir kann er damit landen :=o

    Und das wäre schlimm weil? Also ich meine, wenn ich gerade Lust auf Sex hätte und keine Lust auf was Festes wäre das doch ganz in Ordnung gewesen, jedenfalls bei gegenseitigem Gefallen. Es soll ja Leute geben die nicht auf der Suche nach der großen Liebe oder der einen langen Beziehung sind. Entweder gerade nicht oder generell nicht.

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    Ich denke es ist schon sehr komisch im Sinne von unvorsichtig, naiv, einfach gestrickt wenn man sich gleich auf jemand einlässt... zumindest sollte man gewisse Sachen schon vorher checken wie: wie heißt er/sie, ist er/sie an mehr interessiert als nur an Sex, passt er/sie eigentlich zu mir?

    NUr wenn man mehr will als Sex oder? Denn wenn man nur vögeln will, dann reicht "gefällt der mir optisch, kann ich ihn riechen und klingt seine Stimme in Ordnung" völlig aaus würde ich sagen. Der ganze rest ist ja eher für was anderes interessant. Und einen Namen, ehrlich, den hat man mir bisher noch immer genannt, auch ohne Sex. Grundlegende Kinderstube und so.

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    Mann und Frau sind körperlich unterschiedlich und das beeinflusst unser Denken und unser ganzes Handeln und letztendlich unser ganzes Leben.

    Wenn männlichkeit und weiblichkeit so körperlich determiniert wären wie du hier behauptest, wie kommt es dann, deiner Meinung nach, zu transgendern? Diese Leute sind ja körperlich eindeutig Mann oder Frau und geistig also vom gefühlten Geschlecht her auch, nur passen eben da geistiges und körperliches nicht zusammen. Das wäre ja kaum möglich, wenn es allein so liefe, dass männliche Hormone halt männliche Denkweisen erzeugen.

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    Ich bin kein ONS Typ deshalb, Frauen die auf schnellen Sex aus sind filtert meine Wahrnehmun aus. Ein Freund von mir ist auf ONS aus, er wünscht sich keine Kinder oder Familie, kürzlich meinte er Männer haben erst mal Sex mit Frauen und wenn der Sex gut ist dann entwickelt sich mehr daraus... ;-D ungefähr so sehe ich dich auch, korrigiere mich wenn cih falsch liege ;-) jedoch denke ich wir haben definitiv andere Frauentypen.

    Ich mache mir für mich selbst zunächst klar was meine Motivation ist mit einer Frau Sex haben zu wollen, ob es nur eher reine Lust ist oder ob ich mehr von ihr will. Da diese Motivation keine Bimodale Verteilung ist muss ich da auch oft abwägen. Idealerweise kläre ich auch mit der Frau um was es geht, dadurch will ich vermeiden, dass entweder ich mehr in der Sache sehe als Sex und sie nicht oder umgekehrt. Das bedeutet dann aber auch, dass wenn ich eine Beziehung mit einer Frau anstrebe und sie nicht ich dann zum Selbstschutz auf Sex verzichte. Selbiges wenn ich weiß dass eine Frau mehr will und ich nicht.


    Der Typ für One Night Stands bin ich nicht, ich habe da aber auch eine recht kleine Statistik drüber.


    Daher ist bei mir auch nie eine Beziehung aus einem solchen hervorgegangen.


    Allerdings war es bislang so, dass in Beziehungen bei mir Sex relativ früh in der Beziehung stattfand. Das hat bislang hinreichend gut funktioniert.

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    Der Sex war für die Frau immer immens toll, für mich aber nicht so. Weil so Frauen die gleich mal auf schnellen Sex aus sind oft nicht sehr gefühlvolle Seelen sind. Und da ich selber eine sensible Seele bin brauch ich das bei einer Frau auch, alles andere wirkt wie eie Elefantin im Porzellanladen.

    Ich bin der Meinung, dass es nichts darüber aussagt ob eine Frau gefühlvoll und sensibel ist wenn sie sich auf unverbindlichen Sex einlässt.

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    Die Aussagekraft dieser "Studie" bezweifle ich jetzt mal stark.

    Du kannst ja mit der Autorin der Studie in den wissenschaftlich Diskurs treten


    https://news.osu.edu/news/2011/11/28/sexthoughts/

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    Die Aussage des Buches von Nina Deißler hat meiner Meinung nach sinnerfassend auch die Kernaussage, dass Männer wesentlich schneller bereit sind sexuell aktiv zu werden als Frauen. Wenn du das mal verneinst... dann bist du wohl selbst weder vom Mars noch von der Venus sondern guckst dir alles von irgendeinem fremden, weit weit entfernten Stern aus der Ferne an ;-D

    Ich glaube du hast das worauf die hier auf meinen Post Bezug nimmst nicht verstanden, dass Männer schneller bereit sind sexuell aktiv zu werden steht nicht im Widerspruch dazu dass Sex im Kopf beginnt und im Kopf die Erotik stattfindet.


    Wenn du tatsächlich davon ausgehst dass Frauen von der Venus sind, dann sind Frauen verdammt krasse Geschöpfe. Auf der Venus regnet es Schwefelsäure bei einem Luftdruck von etwa 900 bar und einer Temperatur von im Mittel 464°C ;-D

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    Attraktivität ist keine bewusste Entscheidung, es wirkt eine unbewusste Anziehung. Dann soll sich eine Frau solche Fragen stellen. Mänenr hingegen fragen sich ob sie gerne :p> und wie sie :p> und ob sie gern griechisch mag und wie griechisch mit ihr wäre und wie ihre Pfirsiche so sind, oder ob es Äpfel oder Birnen sind oder gar Melonen... usw. usv... oder stellst du dir auch die Frage hmmm die blonde da drüben, mit den dicken Möpsen, den langen Beinen, den langen Haaren, den High Heels und den schwarzen Strümpfen... halterlos... hm ob die einen Uni-Abschluss hat? Ob sie intelligent ist? Ob sie küssen kann? *schwelg* ;-D

    Ob eine Frau einen Mann attraktiv findet ist in der Tat keine bewusste Entscheidung, umgekehrt ist es das aber auch nicht.


    Ich denke übrigens eher weniger an Obst beim Anblick von attraktiven Frauen.


    Außerdem hat ein Mops eher kurze Beine, bei einem dicken Mops wirken die dann nochmal kürzer.

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    Ja, Attraktivität ist wphl sehr subjektiv. Das Problem liegt wo ist der Maßstab? Wenn mir eine Frau nicht gefällt und ich sie als nicht attraktiv einstufe, kann das bei dir und anderen ganz anders sein.

    In der Tat, de gustibo non est disputandum. :-)


    Es können lediglich statistische Aussagen über Attraktivität gemacht werden, dies sagt dann aber natürlich über den Einzelfall nichts aus.

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    na ich hab schon Sachen gehört von Frauen die sich gleich haben anschmusen lassen auf der Tanzfläche... da frag ich mich schon was mit solchen Frauen ist... einen unbekannten zungenzuküssen... *pfuiteifl*

    Dies kann ich aus eigener Beobachtung bestätigen, eigene Erfahrung bildet hier ein wesentlich kleinere Stichprobe. Jeder hat eben seine Grenzen wie viel Nähe er bei Fremden zulassen kann.


    Das hat sich bei mir auch im Laufe der zeit gewandelt. Früher hätte ich auch nie mit einer Frau geknutscht mit der ich nicht zusammen bin, jetzt, 20 Jahre später sehe ich das lockerer.