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    Für dich. Für den Großteil der Beschämten hat ihr gesellschaftlicher Status größere Bedeutung.

    Nun, dann könntest du doch hier einen Anfang machen und jenen "Beschämten" ihre Würde zurückgeben.


    Unsere Gesellschaft redet jenen ein, sie seien Versager. Insbesondere vielleicht jene, die stolz darauf sind, unverbindlich und nur zum Spaß mit vielen Frauen bereits sexuell verkehrt zu haben. Ich wüsste nicht, was daran ehrenwert sein könnte.


    Loben aber sollte man solche Männer, die eine verbindliche Partnerschaft leben in Treue und Verantwortung für ihre Familie.

    Geistluft, das ist bei mir vice versa auch nicht viel anders. Ich studiere auf Lehramt Grund- und Mittelstufe und da laufen fast keine Männer rum. Und ich habe auch noch zwei Fremdsprachen als Unterrichtsfächer, wo man erstrecht keine Männer sieht.


    In den Erziehungswissenschaftsseminaren geht es ja noch. Da ist der prozentuale Anteil meistens bei 30-50%; aber in Bezug auf die ganzen LVAs, die ich besuche, ist das schon nicht viel mit Erzwiss.


    Ich lerne über die Uni wirklich nicht viele Männer kennen. bzw. habe auch nicht viele kennen gelernt.


    Und jetzt bin ich halt in der Examensphase und lerne auch fast nur zu Hause. In dem Gewusel der Bib könnte ich nicht lernen.

    2cm dicke Brillengläser? Na, das kennt man ja. Bei uns war eine dabei, die sah so aus, wie Samson aus der Sesamstraße. ;-D Aber es gab auch 2 hübsche (unter 200 Männern).


    Ich bin immer der Meinung, man muß die Frauen erstmal kennenlernen. Nach einer Weile darf man sie dann i.d.R überall berühren, wo man will, ohne tabu. Davon sollte man dann auch Gebrauch machen. Man muß es sich schließlich hart genug erarbeiten. Die Konkurrenz schläft nicht, denn alls wollen das.

    Manni70 Naja nur weil die Gesellschaft was sagt, muss es noch lange nicht richtig sein. Ich vergleiche die sacher germ mit Mathematik. Dort ist auch nicht jeder ein Genie der spielend mit extrem schweren Gleichungen (Frauen) klar kommt. Die in Mathe weniger begabten Leute werden von der Gesellschaft auch nicht als Versager auf der ganzen Linie dargestellt. Warum das bei der Frauen Sache so anders ist verstehe ich nicht ganz. Warum wird man manchmal generell als Versager auf der ganzen Linie dargestellt obwohl man nur auf einem Gebiet nicht sonderlich bewandert ist.

    Niemand stellt ech als Versager dar. Das macht ihr nur selbst, niemand sonst. Wenn ihr was anderes drauf habt, dann solltet ihr stolz darauf sein.


    Und bei Frauen muss man rabiat sein. Wer vorsichtig ist, kommt nicht zum Zug. Bei den kleinsten Anzeichen der Zuneigung, gleich Körperkontakt suchen und immer soweit gehen, bis sie verweigert. Und wenn sie gar nicht verweigert, dann am besten gleich bis zum äußersten.


    Aber dazu muß man sie halt schon eine Weile kennen und ein Vertrauensverhältnis aufbauen.

    TireTech Nun pauschal der Gesellschaft das zu unterstellen ist sicher nicht richtig und kam auch nicht von mir. Habe das nur aufgetriffen. Ich persönlich habe mich auch nie als Versager gesehen. ich sehe mich eher nur als benachteiligt an, der für eine bestimmtes Fachgebiet (Frauen) nicht so taltentiert ist, und dafür eben härter arbeiten muss, als andere um überhaupt die Chance auf ein Erfolgserlebnis zu haben.

    Rein technisch müsstest du eigentlich genau das selbe tun, wie alle anderen. Allerdings kann ein individueller Stil nicht schaden. Und keiner, der etwas zwischen den Ohren hat würde solche Leute als Versager sehen. Besonders intelligente und demzufolge eher rationale Menschen tun sich da eher schwer. Und ich kenne da einige...

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    Und bei Frauen muss man rabiat sein. Wer vorsichtig ist, kommt nicht zum Zug. Bei den kleinsten Anzeichen der Zuneigung, gleich Körperkontakt suchen und immer soweit gehen, bis sie verweigert. Und wenn sie gar nicht verweigert, dann am besten gleich bis zum äußersten.

    So möchte ich persönlich aber nicht leben. Was wäre dadurch gewonnen? Der Sinn des Lebens kann für mich nicht darin bestehen, nach Möglichkeit mit dieser oder jener Frau im Bett zu landen. Ein solches Lebensmodell bildet für mich kein erstrebenswertes Ziel.


    Da bleibe ich lieber ein Single, der ohne sexuellen Verkehr lebt, wenn ich schon keine Partnerschaft eingehen kann. Ich darf dies so entscheiden. Und ich muss mich dafür nicht schämen.

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    Niemand stellt ech als Versager dar. Das macht ihr nur selbst, niemand sonst. Wenn ihr was anderes drauf habt, dann solltet ihr stolz darauf sein.


    Und bei Frauen muss man rabiat sein. Wer vorsichtig ist, kommt nicht zum Zug. Bei den kleinsten Anzeichen der Zuneigung, gleich Körperkontakt suchen und immer soweit gehen, bis sie verweigert. Und wenn sie gar nicht verweigert, dann am besten gleich bis zum äußersten.


    Aber dazu muß man sie halt schon eine Weile kennen und ein Vertrauensverhältnis aufbauen.

    Sagen wir mal so, ich stamme aus jener doch etwas strukturschwacheren Region, in welcher die eingangs erwähnte Studie angeblich durchgeführt wurde. Wenn man anderen Studien Glauben schenken darf, was ich nicht pauschal tue, herrscht hier latenter Männer-Überschuss, weil offenbar mehr Frauen in die alten Bundesländer auswandern. Überspitzt ausgedrückt kümmern sich unsere Langzeitarbeitslosen, die von deinen und meinen Steuergeldern ernährt werden, selbstloserweise und dank ihrer unendlichen Freizeit um nochmal einen gewissen Anteil der verbleibenden Frauen. Mit 24 Stunden Zeit am Tag lässt sich diesbezüglich wahrscheinlich einiges mehr anstellen als vielleicht an einem Samstag. Wie dem auch sei, es ist unbestrittenermaßen das Recht der letztgenannten Frauen, sich mit solchen Männern abzugeben, aber man sollte vielleicht auch mal die andere Seite betrachten. Zumindest ich hab keinen Bock auf irgendwelches albernes und aufwändiges Rumgebalze, sondern möchte mich mit meinem Gegenüber offen und ehrlich unterhalten und nach Möglichkeit gemeinsame Nenner entdecken, gehe aber schon allein aufgrund der oben beschriebenen demografischen Situation mit schlechteren Karten an die Sache heran und darf mir dann noch anhören, wie scheiße ich doch bin, weil eine andere, möglicherweise ausgeruhtere Person, konsequenter war und du und ich, so zynisch das klingen mag, ihr erst die existenziellen Voraussetzungen dafür geliefert haben – wie gesagt, nur ein überspitztes Beispiel. Sorry, ich bin überhaupt nicht an sexuellen Erfahrungen, sondern lediglich an Beziehung interessiert, aber sowas ist mir dann doch etwas zu sehr ein Schlag ins Gesicht.

    Manni70

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    Aber ich habe mich dagegen entschieden, da ich sexuellen Verkehr nur innerhalb einer festen Partnerschaft leben möchte.

    Manchmal ist der "sexuelle Verkehr" auch der Ausgangspunkt für eine feste Partnerschaft.

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    Manchmal ist der "sexuelle Verkehr" auch der Ausgangspunkt für eine feste Partnerschaft.

    das mag sein, aber bei einer gänzlich unerfahrenen person halte ich das für eher unwahrscheinlich. und zwar nicht wegen dem lahmen "hat sexuell nichts zu bieten, muss erst noch angelernt werden etc"-gedöns, sondern weil ich denke, dass die klare mehrheit der menschen, die in diesem alter noch ohne sexerfahrung sind, erst die emotionale sicherheit haben wollen, die mit einer (sich zumindest anbahnenden) beziehung einhergeht. aber vielleicht irre ich da auch. ":/

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    Manchmal ist der "sexuelle Verkehr" auch der Ausgangspunkt für eine feste Partnerschaft.

    Verstehst du "Ausgangspunkt" im Sinne einer notwendigen Bedingung?


    Eine feste Partnerschaft kann ohne vorherigen sexuellen Verkehr zustande kommen.


    Es wäre mein Ding nicht, zunächst mit einem halben Dutzend Frauen zu schlafen, um dann möglicherweise mit der 7. Frau eine feste Beziehung eingehen zu können.


    Es kommt hier auf die Reihenfolge an. Der Geschlechtsverkehr ist Ausdruck einer festen Gemeinschaft. Er setzt die feste Partnerschaft in Treue und gegenseitiger Verantwortung voraus.


    Einen sexuellen Verkehr mit einer Frau, mit der ich nicht fest verbunden bin, könnte ich mit meinem Denken und meinen Gefühlen nicht vereinbaren.