Na das ist ja mal eine Ansage naddel. Vielleicht möchte Flower genau diese Ansage zum jetzigen Zeitpunkt nicht machen weil sie sich vor den Konsequenzen fürchtet die dieses Outing ihrer Gefühle nach sich ziehen könnte. Wenn die Angebetete nicht so fühlt dann wird das Verhältnis ( berufliches ) nicht mehr so sein wie es war. Man braucht sicher eine ganze Weile um die alte Lockerheit und Unbeschwertheit wieder zurück zu erlangen wenn es überhaupt möglich sein wird. Und vielleicht hat sie einfach Angst davor daß sie manches falsch interpretiert hat . Wer verliert schon gerne sein Gesicht ( etwas überspitzt formuliert) ? Ich denke wenn ihr zwei zusammen kommen solltet dann wird es auch passieren dann wirst du auch den Mut finden dich ihr zu erklären . Alles Gute für dich . :-)

    Zitat

    Die Sache ist eingeschlafen, weil du von Anfang an immer nie gewartet hast. Egal wie groß das Interesse beim anderen ist, wenn auf Dauer nichts zurück kommt, ist es logisch, dass es nach und nach erlischt. Also hab endlich den Arsch in der Hose und tu was!

    Teil 1 seh ich so wie du, aber diesen Tip würde ich nicht geben. Der Drops ist gelutscht, und es hat seine Gründe, warum keine von beiden die Initiative ergriffen hat. Daher: Bleibenlassen. Die Träumerei wird sich noch eine Zeitlang weiter im Kreis drehen und dann wars das.

    Normalerweise schreibe ich hier im Forum nichts sondern bin eher stille Leserin, aber hier möchte ich jetzt doch etwas sagen. :-)


    Ich finde, die TE handhabt die Situation sehr, sehr gut. Sie bleibt bei sich und ihren Bedürfnissen und ich glaube, viele hier verkennen oder wollen einfach nicht lesen, was sie jetzt schon mehrfach gesagt hat: Nämlich, dass das Abhängigkeitsverhältnis, in dem sie zur Therapeutin steht, wortwörtlich so zu verstehen ist. Die TE hat mehrfach ausgedrückt, dass sie schon viele Therapeuten probiert hat und dass sie diese Frau im Moment in ihrer Funktion braucht und das ein Wechsel zu jemand anderem eine deutliche Verschlechterung für die TE darstellt. Nicht nur, weil sie nunmal bisher niemand anderen gefunden hat, bei dem sie sich so wohlgefühlt hat sondern auch, weil dann eben ein für sie persönlich emotional wichtiger Mensch bei einem Korb "wegfallen" würde.


    In dieser Situation finde ich es daher falsch, wenn alle raten, dass die TE ihre Gefühle direkt aussprechen soll. Für die TE steht viel auf dem Spiel, die Therapeutin ist in einer Beziehung - da finde ich es absolut richtig, wie die TE handelt, also vorsichtige Andeutungen und schauen, was passiert. Im Gegenteil, für mich persönlich wäre das schon zuviel, wo die Therapeutin nicht Single ist.


    Ich sehe es so, dass die Gefahr, hier alles zu verlieren, viel größer ist als die Chance zu gewinnen, denn in der Tat glaube auch ich nicht, dass die Therapie nach einem Korb und der Offenbarung der Gefühle so wie jetzt, wenn überhaupt, weiterlaufen kann. Natürlich ist offensichtlich, dass es der TE in der "Warteposition" nicht gutgeht - sonst hätte sie hier nicht geschrieben - aber wenn sie (verständlicherweise, in meinen Augen) findet, dass die Warteposition für sie immer noch besser ist als die Folgen eines Korbes, dann ist die Herangehensweise im Moment doch korrekt. Sie passt sehr gut auf, was sie für Impulse und Gefühle hat, was für mich heißt, dass sie bei sich bleibt und schaut, wie erträglich die Situation ist.


    Wir alle sollten uns dran erinnern, dass hier für jemanden viel auf dem Spiel steht, denn eine Therapie egal welcher Art macht man nicht zum Spaß und ich selbst habe genug Therpeuten durch um zu wissen, wie schwer es ist, jemanden zu finden, bei dem es "passt". Das hier ist ja keine Seifenoper zu unserer Belustigung, wo wir auf die "Resultate" warten, damit die Handlung weitergeht. Klar sagt das Sprichwort, dass man im Nachhinein eher das bereut, was man nicht gemacht hat als das, was man gemacht hat. Aber bei der Situation hier finde ich persönlich, dass die TE das alles super händelt. Ich selbst würde ihr spontan raten, lieber nichts zu machen, solange die Therapie noch läuft, aber auch ich kenne weder die TE noch die Therapeutin, so dass der sinnvollste Rat aus meiner Sicht der ist, dass die TE weiterhin so gut auf sich und die Schwingungen von der Therapeutin hören soll. :)z

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    In dieser Situation finde ich es daher falsch, wenn alle raten, dass die TE ihre Gefühle direkt aussprechen soll.

    Das haben ihr durchaus nicht "alle" geraten. Ich zB habe kurz vor dir das Gegenteil geschrieben.

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    Das hier ist ja keine Seifenoper zu unserer Belustigung, wo wir auf die "Resultate" warten, damit die Handlung weitergeht.

    Aus welchen Beiträgen hast du herausgelesen dass sich jemand daran belustigen will?

    @ Morwena:

    danke. Manchmal gibt es Menschen, die schaffen es, einen mit ein paar Aussagen komplett zu "sortieren".


    Wenn ich Dein Posting durchlese, muss ich sagen: ja, genauso isses wohl. Obwohl mir das gar nicht so bewusst war. (konnte Dir leider keine PN senden, geht bei Dir nicht)

    @ CoteSauvage

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    Das haben ihr durchaus nicht "alle" geraten. Ich zB habe kurz vor dir das Gegenteil geschrieben.

    Stimmt, wobei dein Beitrag noch nicht da war, als ich meinen am tippen war. :-) Bin kein Schnelltipper und hab auch nicht alles am Stück geschrieben gehabt und dann nicht nach neuen Beiträgen geschaut, als ich abgeschickt habe. |-o Als ich angefangen habe zu tippen war der Beitrag von naddel86 der letzte hier und der hat mich dazu gebracht, schreiben zu wollen. Von daher nicht böse sein, bitte. @:)

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    Aus welchen Beiträgen hast du herausgelesen dass sich jemand daran belustigen will?

    Okay, das war doof formuliert. Mir fällt das nur hier im Forum oft auf, dass Leute Rat suchen und viele bei Beziehungsproblem z.B. sofort zur Trennung raten oder - in Fällen wie hier - dazu, irgendwas zu machen und sich "ranzuwerfen", egal was los ist. Wie oft wird hier Leuten im Forum geraten, die ein Fremdgehen in Aussicht haben, kein A...loch zu sein. Oder die, die schon Fremdgegangen sind, werden hier verurteilt. Aber hier wird einer Frau, die auf die Therapie einer vergebenen Therapeutin angewiesen ist, geraten, sich ranzuwerfen, egal wie verbrannt die Erde nachher sein mag und egal wie oft die TE schon gesagt hat, dass sie das nur indirekt machen möchte.


    Hier im Forum scheinen Leute generell recht schnell frustriert zu sein, wenn sie Ratschläge geben und die TEs nicht flott "in die Pötte" kommen und die Situation ändern. Also sich trennen, sich an das Objekt der Begierde ranwerfen, Konfrontationen suchen und generell das Problem lösen. Sich einfach hier mal auszukotzen und nichts Neues berichten zu können kommt bei vielen Leuten nicht gut an. Natürlich ist es schön, wenn es irgendwo einen Abschluss gibt, wenn man Zeit für Ratschläge investiert hat, aber oftmals kommt es mir vor, als würden Leute das Gefühl haben, die TEs seien verpflichtet zu "liefern". Ich finde , dass es eine ebenso legitime Entscheidung und ein mögliches Vorgehen ist, am Ende nichts zu ändern. Wenn man sich die Ratschläge aller Leute hier durchgelesen hat und für sich feststellt, dass es leichter/besser ist, in der Situation zu verharren als etwas zu ändern, dann ist das ebenso okay. Und dann trotzdem den Faden weiterführen ebenso.


    Das war jetzt übrigens auch nicht auf dich bezogen oder speziell auf den Faden hier, sondern eine generelle Sache, die mir im Forum oft aufgefallen ist. Nur gerade in diesem Faden hier hat sie mich gestört, weil ich das Gefühl hatte, dass irgendwie kaum einer liest, was die TE schreibt (nämlich, dass die Therapeutin vergeben ist und dass die TE seelisch absolut die Therapie bei genau dieser Frau gerade benötigt) oder diesen Tatsachen zu wenig Bedeutung beimisst, wenn es darum geht, etwas zu raten und eventuelle Chancen und Konsequenzen abzuschätzen.

    @ OneFlower:

    @:) Ich bin froh, wenn ich etwas helfen konnte und ich hoffe, dass du bei dir bleibst und die für dich am wenigsten belastende Lösung findest. Ich denke, sowohl eine neue Beziehung als auch eine erfolgreich abgeschlossene Therapie sind beides tolle Sachen und solange die Hilfe, die die Therapie dir vermittelt, so groß ist, wäre es zumindest für mich wichtig, daran festzuhalten. Was danach kommt, kann man ja noch immer sehen. :)z


    Sorry wegen der PN-Sache, ich habe hier öfters mal PNs von irgendwelchen mir unbekannten Herren bekommen und habe sie daher ausgeschaltet. :=o

    Ok jetzt mal ganz langsam...

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    Aber hier wird einer Frau, die auf die Therapie einer vergebenen Therapeutin angewiesen ist, geraten, sich ranzuwerfen, egal wie verbrannt die Erde nachher sein mag und egal wie oft die TE schon gesagt hat, dass sie das nur indirekt machen möchte.

    Ich habe Flower schon einige Male geschrieben. Und nicht einmal war darin enthalten, dass sie ihr eine Liebeserklärung machen oder sich an sie ran schmeißen soll! Im Gegenteil, ich habe absolut nichts dagegen, dass sie subtil vorgeht. Nur hat es in der ganzen Zeit noch nicht einmal dazu gereicht überhaupt mal nebenbei zu erwähnen, dass auch Frauen nicht uninteressant für sie sind.


    Mir ging es in meinen Beiträgen darum, dass Flower mal schafft über ihren Schatten zu springen und eben einfach mal Andeutungen zu machen und nicht weiterhin, wie schon seit Monaten, nie abzuwarten.


    Ich denke im übrigen, dass Flower meine Absichten auch genau richtig gedeutet hat

    Uff.... ich erkenne mich gerade ein Stück wieder. Meine vorige Thera, eine echte Perle, hat mir viel geholfen. Und ich vermisse sie immernoch. Und das, obwohl sie eine ganz junge ist. Ich habe überhaupt nicht verstanden, was mit mir los war. Und ich habe es nicht wahr haben wollen. Ganz einfach, ich hatte Verliebtheitsgefühle. Aber bei mir der mütterlichen Art. Gesagt hab ich ihr das nie. Ich habe mich in den letzten Stunden bei ihr bedankt, so dass sie wußte, dass ich ihr viel zu verdanken habe. Und weil sie ein wenig rot wurde, kam es auch so an, wie ich das wollte. Ich wußte aber immer noch nicht, was mit mir los war und hab dann ein wenig gelesen. Man nennt das Übertragungsliebe. Also, es passiert oft in Therapieen, dass der Klient sich in den oder die Therapeutin verliebt. Und die meisten Therapeuten können damit gut umgehen. Sie sind darauf geschult. Nicht wenige nutzen diese Übertragung dann für die Therapie. Es bringt den Klienten sogar voran und ist ein sehr großes Vertrauensgefühl. Ob Du ihr das nun erzählen magst, das ist ganz alleine Deine Sache. Da misch ich mich nicht ein. Vielleicht kannst Du das schöne Gefühl, was Du für sie hast, auch einfach genießen? Ich nehme diese schöne Liebe mit und werde immer an meine Thera denken. x:)

    Zitat

    Übertragungsliebe

    Darüber hab ich ganz viel gelesen. Ich kenne die gesamte Theorie der Sache. Aber es ist ein Coaching und sie arbeitet nicht mit Übertragung. Ihr ist das nicht recht, in keiner Form, sie hält nichts davon und "glaubt" auch nicht daran. Sie hat das mit mir mal besprochen. Nicht im Zusammenhang mit Liebe sondern in einem anderen ...


    Ob es nun trotzdem entstanden ist, kann ich natürlich nicht ausschließen. Was "es" ist, weiß ich auch nicht.


    Ich hab schon die eine oder andere Sache angedeutet, aber kam nix mehr.


    Vielleicht wär's gut, die Sache doch mal abzuhaken.

    @ naddel86

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    Mir** ging es in meinen Beiträgen darum, dass Flower mal schafft über ihren Schatten zu springen und eben einfach mal Andeutungen zu machen und nicht weiterhin, wie schon seit Monaten, nie abzuwarten.

    Und wenn sie lieber abwarten/gar nichts machen möchte, weil sie sich beim Äußern von Andeutungen noch unwohler fühlt als in der Warteposition? Zumindest ist das der Eindruck, den ich bekommen habe. In der Tat: Die reine Erwähnung der Bisexualität muss ja erstmal nichts auf der zwischenmenschlichen Ebene verändern. Aber im Grunde ist doch genau das der Punkt - Mut bringt man ja bekanntlich nur auf, wenn es sich auch "lohnt" oder es notwendig ist. Wenn sich aber ohnehin nichts ändert, dann wäre die Qual der Überwindung ja für nix. Und da OneFlower ja ohnehin nicht sicher ist, ob sie überhaupt eine Änderung will (da das Resultat mit größerer Wahrscheinlichkeit negativ ist) wäre auch ein Anfang ja ziemlich nutzlos.


    Ich bin übrigens kein Vertreter von "Man muss auch mal über seinen Schatten springen", wenn es um sowas geht. Klar muss man das manchmal im Leben, aber doch nicht, wenn es entweder gar nichts ändert oder zu größerer Wahrscheinlichkeit zum negativen. Am Ende der Therapie, wenn die beiden dann ohnehin auf professioneller Ebene getrennte Wege gehen, sieht das natürlich ganz anders aus.


    Meiner Meinung nach muss sich OneFlower erst einmal darüber klar werden, ob sie überhaupt während der Therapie eine Änderung möchte. Denn gehen wir mal vom absolut unwahrscheinlichen Traumfall aus und die Therapeutin hat sich auch in OneFlower verknallt, verlässt ihren Freund und möchte es mit ihr versuchen. Das bedeutet trotz allem, dass eine professionelle Therapie zumindest nicht mehr wie jetzt, wenn überhaupt, möglich ist, da eben das Verhältnis Therapeut-Patient/Kunde so nicht mehr existiert. Wenn OneFlower die Therapie so wichtig ist wie sie bis jetzt angedeutet hat, so würde ich persönlich keinerlei Andeutungen machen. Im Grunde kann ja selbst die Erwähnung von Bisexualität ja genügen, dass die Therapeutin 1+1 zusammenzählt und sich plötzlich aus irgendwelchen verliebten Blicken von OneFlower plötzlich einen Reim macht.

    @ OneFlower

    Ich habe mein PN-Postfach jetzt mal geöffnet. :-) Ich muss jetzt weg, werde aber dann später reinschauen, wenn du mir schreiben möchtest.

    Diesbezüglich gebe ich dir natürlich recht. Jedoch gebe ich zu bedenken, dass Flower mehrmals um Rat gebeten hat. Zudem fragte sie sich weshalb das Verhalten ihres Gegenübers sich verändert hat. Das habe ich versucht zu erklären.


    Wenn sie nicht möchte, dass sich alles nur noch auf der professionellen Ebene abspielt, müsste sie sich eben ein wenig aus ihrer Wohlfühlzone heraus bewegen. Wenn ihr das reicht, kann sie es selbstverständlich auch darauf beruhen lassen.


    Genau das habe ich ihr übrigens schon vor einigen Tagen hier geschrieben. Mein Post heute war nicht anders gemeint. Und das weiß Flower auch

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    1+1 zusammenzählt

    Da die Coachin ziemlich clever ist (sonst wäre sie nicht so erfolgreich), wird sie das checken. Das spüre ich. Und ich höre sie schon sagen: "Ja, Frau xy, ich glaube ich weiß, was Sie damit andeuten wollen, aber leider ...."


    Oder sie sagt gar nichts und denkt sich irgendwas und ich fühle mich exponiert bzw. bin genauso schlau wie vorher... Dann sag ich erstmal vor Scham ein paar Termine ab ....


    Deswegen meine Frage vom Ausgangspost: wie um Himmel's Willen subtil. Subtilissimo...


    Es scheint hier nicht zu gehen. Ich denke, das "subtile Andeuten" ist nicht der richtige Weg...


    Bin ratlos. {:(