Was genau ist eigentlich dieses "Brauchbar" ?


    Gibt's da irgendwelche Dinge die man erfüllen MUSS und was kennzeichnet einen Singel denn als "unbrauchbar"


    Und gibt es "unbrauchbar-Punkte" die durch bestimmte "brauchbar-Punkte" wieder aufgewogen werden?


    Weil irgendwie kommts mir eher so vor, als gäbe es die Menschen, für die jeder als "brauchbar" eingestuft wird, also so gar keine Ansprüche haben. und dann noch die Menschen, für die nur Superlativpartner in Frage kommen, der Rest ist "unbrauchbar" also die total überzogene Ansprüche haben.


    Also: Wie muss ein Mann sein, dass er brauchbar ist? Wie muss eine Frau sein, dass sie brauchbar ist? Was macht Unbrauchbarkeit aus?

    Wie gesagt, ist für mich sehr individuell. Ich brauche und will von meinem Partner (wohnen nicht zusammen) keine guten Morgen/gute Nacht bla bla bla Nachrichten. Für manche wäre das unbrauchbar. Ich finde es großartig.

    Ich habe das Gefühl einige halten sich viel zu sehr für ganz besondere Schneeflocken. Sorry, aber dem ist nicht so, es gibt gewisse Punkte die einen Menschen für die breite Masse attraktiv / unattraktiv machen und das wird auch hier bei den Leuten der Fall sein. Das man sich da so sehr an dem Begriff "(un-)brauchbar" reibt ist ehrlich gesagt albern.

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    Wie gesagt, ist für mich sehr individuell. Ich brauche und will von meinem Partner (wohnen nicht zusammen) keine guten Morgen/gute Nacht bla bla bla Nachrichten. Für manche wäre das unbrauchbar. Ich finde es großartig.

    Jups, hier wurde ja auch gesagt, der Partner schränkt die Spontaneität ein. Meine Sorge ist aber eher, dass mein Partner spontan ist und dann das auch von mir erwartet.

    Altlasten für Ex-Partner finde ich ist ein unschöner und abwertender ausdruck, nicht immer ist der Expartner oder die Expartnerin eine Last.


    Gut, Ablehnung geschiedener als Partner könnte auch religiöse Gründe haben.


    Ich bin jetzt 41 und nun seit so 5 Jahren Single. Es ist aber so, dass ich nicht aktiv nach einer Partnerin suche weil ich mich so mit meinem Leben wohl fühle. Ab und zu lerne ich mal jemanden kennen aber das passte bislang nicht.


    Ob ich nun nach Maßstäben der TE nicht arm bin weiß ich nicht, da aber die TE die Tafel erwähnte denke ich das schon. Ich muss aber zugeben wenn dann ein Gutverdiener gewünscht wird hat das für mich ein Geschmäckle. Hiermit möchte ich der TE aber nichts unterstellen, das ist nur meine Wahrnehmung.

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    Also: Wie muss ein Mann sein, dass er brauchbar ist? Wie muss eine Frau sein, dass sie brauchbar ist? Was macht Unbrauchbarkeit aus?

    Ich denke mal nicht, dass es irgendwohin führt, sich an dem Begriff festzubeißen. Es geht nicht um die Brauchbarkeit eines Menschen ansich, sondern um die Beziehungsqualitäten. Und da gibts eben "Problemfälle" (oder ist das jetzt auch wieder zu gemein und muss begrifflich seitenlang ausklamüsert werden?), die mit der Anzahl der schlechten Erfahrungen meist nicht gerade besser werden. Um nichts anderes geht es.

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    Mit "brauchbar" würde ich vor allem auch "beziehungsfähig" meinen.


    Wenn man zu lange single ist, gewöhnt man sich sehr daran, an die Freiheit, die Spontanität. Zweifelsohne muss man in einer Beziehung ein Stück davon abgeben, noch vielmehr wenn man eine Familie gründet. Und ich denke, wenn ein Mensch bis Mitte-Ende 30 noch nie mit einem Partner zusammen gewohnt hat, sondern immer nur eher kurze, lockere Verbindungen hatte, ist es schon sehr schwierig sich in diesem Alter erstmals auf Beziehung umzustellen (und oft hat das ja auch noch andere Gründe, warum es bis dahin noch nie was festeres gab). Die wirklich "Guten" und Beziehungstauglichen, haben sich bis zu diesem Alter einfach fest gebunden, kaufen oder bauen Häuser und gründen Familien. Und einige von denen müssen dann nach ein paar Jahren leider feststellen, dass sie den falschen Partner geheiratet haben. Die sind zwar nicht mehr "neu", aber beziehungstechnisch oft "brauchbar". ;-D

    Es hat aber doch schon etwas Irres, wenn diejenigen, die mit Mitte-Ende 30 selbst nicht unter der Haube sind, sämtliche potentielle Partner als beziehungsunfähig oder unbrauchbar deklarieren. Und das sind ja die Gleichen, wo solche Aussagen herkommen, denn jemand in einer langjährigen Beziehung hat ja schlichtweg keinen Grund sich darüber aufzuregen und normalerweise auch keine eigenen Erfahrungen mit der Partnersuche in dem Segment (woher auch?).


    Übrigens ist eine frühe Hochzeit mitnichten ein Qualitätssiegel was Partnerschaften angeht - da steckt auch oft die pure Biederkeit dahiner und die Angst vor dem Alleinesein hält dann zusammen, was zusammen gehört, bis dass der Tod sie scheide :=o

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    Daher mein Tipp: Eher nach den Männern schauen, die relativ frisch getrennt/geschieden sind, denn die sind wohl eher beziehungstauglich als die ewigen Ü30-Singles. ;-) :_D

    Hmm also hatte ich jetzt zweimal hintereinander. Beide sind zur Ex zurückgekrochen oder hingen sonstwie noch dran und ich wurd mit der verglichen. Nee sorry, "frisch" Getrennte will ich nicht mehr. Bitte mindestens so lange getrennt, dass der Mann auch ernsthaft bereit ist und ich nicht die Frau bin, mit der Mann sich erstmal wieder frei macht und ins Leben zurückfindet, bevor er dann bereit ist... für ne andere als mich natürlich.

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    Es hat aber doch schon etwas Irres, wenn diejenigen, die mit Mitte-Ende 30 selbst nicht unter der Haube sind, sämtliche potentielle Partner als beziehungsunfähig oder unbrauchbar deklarieren.

    "Sämtliche" klammere ich mal aus. Aber sonst: Wieso? Ich kenne z.B. einige Männer, die ich für ziemlich gut beziehungsfähig halte; die Fähigkeit zu besitzen sagt aber nicht aus, dass man auch schon das Glück hatte die richtige Partnerin für eine Langzeitbeziehung ??damit meine ich nicht 2,3 Jährchen rosarote Wolken und dann Schluss?? zu finden. Teil dieser Beziehungsfähigkeit ist eine gewissen Eigenständigkeit; Teil dieser Eigenständigkeit wiederum ist, auch Single sein zu können, solange "die Richtige" eben noch nicht aufgekreuzt ist, statt unbedingt meinen zu müssen eine Beziehung der Beziehung willen führen zu müssen.


    Und das sind ja die Gleichen, wo solche Aussagen herkommen, denn jemand in einer langjährigen Beziehung hat ja schlichtweg keinen Grund sich darüber aufzuregen und normalerweise auch keine eigenen Erfahrungen mit der Partnersuche in dem Segment (woher auch?).

    Vieles wurde bereits gesagt und zum Glück gibt es noch einige vernünftige Leute hier im Forum. Ich bin zwar unter 30, aber zwei Mythen sollten sich die Leute echt aus dem Kopf ausschlagen.


    Mythos Nr. 1: Mit zunehmendem Alter wird die Anzahl an potenziellen Partnern immer kleiner.


    Mythos Nr. 2: Jeder Mensch in einer Beziehung ist glücklich.