"Bin doch nur ein Kind. Verstehe gar nicht, was ihr von mir wollt."


    Den Thread hast du ja aufgemacht, also was wolltest du denn?


    Ich kann dir nach wie vor die Bestätigung geben, dass Beziehungen ganz schön anstrengend sind, und wenn schlecht ausgeführt oder bei schlechten Voraussetzungen, ist es besser alleine zu bleiben.


    Trotzdem braucht der Mensch unbedingt irgendwelche menschlichen Beziehungen, sonst wären wir auch nicht im Forum.


    Und wenn eine große Zahle ein Liebes-/Paarbeziehung anstrebt, dann spricht das einfach für sich und ist unwiderlegbar.

    Kann oft passieren, wenn man einfach nur eine Minderheitsmeinung vertritt.


    Bei dir ist es undurchsichtig, was zu eigentlich kommunizierst.


    Aber du hast ja von Leuten die selber nicht perfekt sind (wie mir) auch Kritik zu hören gekriegt, und bist selber ziemlich phlegmatisch geblieben.

    Habe zugegeben nicht alles gelesen.


    Mein Beitrag zur Ausgangsfrage:


    Ich vermisse keine Beziehung.


    Meine letzte langjährige ging unschön zuende, ich verbinde Partnerschaft seitdem irgendwie nur noch mit Stress.


    Ich habe mich seither mehr um den Ausbau meines Bekannten-und Freundeskreises gekümmert.


    Mir fehlt an sich nichts.


    Ich war nie lange Single bisher, habe aber ein paar Singlefreunde, die das schon Jahre sind.


    Ich hab sie früher bemitleidet und ihnen nicht abgenommen, dass ihnen nichts fehlt.


    Jetzt geht mir langsam auf, dass wohl eher sie mich bemitleidet haben, wenn ich wieder mit einem Beziehungsstreit um die Ecke kam.


    Ich hab Leute, die ich anrufen kann, die mich in den Arm nehmen, was unternehmen, außer Sex gibt es nichts, was Freunde mir nicht geben könnten.


    Und letzteres vermisse ich nicht die Bohne.

    Glück und Zufriedenheit kann für den einen durch die Geborgenheit einer Beziehung kommen, der andere sucht es im materiellen Reichtum, der nächste im Gutestun oder der Arbeit, ein anderer im Abenteuer, ein anderer in der Suche nach anerkennung der Menschen, ein anderer sucht die Anerkennung Gottes.


    Die Leute sind ja auch unterschiedlich.


    Ich glaube schon das der Sexualtrieb relativ mittig im Wesen angelegt ist, der Mann fühlt sich zur Frau hingezogen und umgekehrt, die Frau oder auch der Mann hat einen Kinderwunsch...


    Man kann versuchen glücklich zu werden, indem man sich diesem Wunsch/Impuls hingibt, aber ich finde es auf jeden Fall legitim, diesen natürlichen Impuls auch vom Kopf her zu hinterfragen, oder sogar zu relativieren, und eine andere Strategie zu wählen, um "Glück oder Zufriedenheit" anzustreben.

    Zitat

    Glück und Zufriedenheit? Dann werde ich mit höchster Sicherheit wieder gesperrt.

    Ach, sieh einer an. Noch ein Nutzer, der nicht danach fragen darf, wie er Glück und Zufriedenheit erreichen könnte. Da hat sich ein gewisser Moderator ja wirklich auf einen Opfertypus eingeschossen.