Chef bevorzugt neuen Kollegen

    Wir haben seit einigen Wochen einen Kollegen, der von unserem Chef bereits geliebt und hoch gehandelt wird. Er erhält bei ihm viele Sondertermine, Sonderaufgaben, kann sich quasi die Rosinen herauspicken, während die bereits erfahrenen Business-Kollegen die Basisarbeit machen. Ich habe in letzter Zeit viele Außentermine aufgedrückt bekommen, wie sie normalerweise gar nicht mehr meiner Qualifikation entsprechen und die ebenso ein Assistent machen könnte.


    Er hat weniger Qualifikationen, als die anderen, eher eine "Schmalspur-Karriere", zum Teil auch einige Lücken im Lebenslauf in der Vergangenheit.


    Das einzige, was er den anderen voraus hat, ist, dass er extrem von sich überzeugt ist, ein starkes Karrierestreben an den Tag legt, obwohl er in der Vergangenheit eher dünne Bretter gebohrt hat ... und er kann extrem gut reden und unserem Chef um den Bart gehen.


    Ich habe mir das jetzt ein Weilchen angeschaut. Ist der Chef nicht dabei, fängt er mittlerweile an, sich mir gegenüber wie ein Vorgesetzter zu äußern, obwohl er eigentlich noch Probezeit hat und ich schon seit über 6 Jahren in der Firma bin! Meine Kollegen sind alle ziemlich angefressen, bisher hat allerdings keiner etwas gesagt. Nächste Woche hat er schon wieder ein Sonderfortbildung, die ich auch gern einmal gemacht hätte. Dafür ist eigentlich eine andere Fortbildung Voraussetzung, aber er wurde da einfach "eingeschleust" von unserem Chef, obwohl er noch gar nicht "dran" ist. Er bekommt in der Probezeit eine Fortbildung bezahlt, für die alle meine Kollegen und ich in der Vergangenheit aus eigener Tasche aufkommen und um deren Organisation wir uns selbst kümmern mussten.


    Er darf bereits abteilungsübergreifend arbeiten und schreibt sich die Ergebnisse der Zuarbeiter, etwa unseres Juristen, dann auf die eigene Fahne und schreibt Protokolle mit Hinweisen auf Paragraphen, wo jeder weiß, von wem die eigentliche Zuarbeit kam. In den Protokollen sieht es so aus, als ob er die Sachen herausgesucht und unserem Juristen zugearbeitet hat, nicht umgekehrt. So läuft das auch mit den Zuarbeiten aus dem Einkauf und dem Controlling.


    Mein Chef ist hochintelligent, zumindest dachte ich das bisher. Aber es lässt sich von dem neuen einwickeln und blenden. Er ist hellauf begeistert, scheint ihn nicht zu durchschauen. Übernächste Woche nimmt er ihn mit zu Sonderterminen, oder will es zumindest. Der Stellvertreter ist leider krank geworden.


    Niemand von uns hat eine derart intensive 1:1 Betreuung bei der Einarbeitung gehabt. Wir alle haben in unserer Probezeit mehr oder weniger im eigenen Saft geschmort.


    Ich habe keine Ahnung, was ich hier machen soll. Vorletzte Woche hat mich mein Chef vor dem Neuen kritisiert und ich habe mich richtig geschämt, obwohl ich einen viel fundierteren Ausbildungshintergrund habe und auch so viele Dinge für die Firma nebenbei und in meiner Freizeit mache.


    Der Neue macht alles irgendwie sehr geschickt, er redet dem Chef nach dem Mund, läuft ihm den ganzen Tag hinterher. So etwas wäre mir oder meinen Kollegen niemals in den Sinn gekommen. Wir alle haben extrem volle Terminkalender, Außentermine, machen die Basisarbeit und es hat sich auch ansonsten nie jemand erlaubt, dem Chef so auf die Pelle zu rücken. Ihm gefällt das aber vielleicht sogar.


    Ich frage mich, was da läuft und wo das noch hinführen soll ... unser Chef durchschaut ihn nicht.


    Kennt jemand so etwas?

  • 17 Antworten

    Eventuell haben sie sich ein einer Schwulen-Bar kennen gelernt? Oder in einem Swinger-Club. Und der Chef ist 'rein zufällig' in ihn reingestolpert? Wer kann schon hinter sie Kulissen blicken? Ich hatte auch so einen Fall in einer Firma. Die Frau wurde protegiert wo es nur ging. Sie hatte den Laden buchstäblich in den Keller gefahren. Alle Mitarbeiter haben dieses Viech gehasst. Nur der Chef hat sie geliebt. Klare Worte wurden geflissentlich verworfen. Und weiter gings bergab. Bis dann der Vorstand die Reißleine gezogen hat.


    Bye bye by Security....Eventuell gehts dem neuen Mitarbeiter ebenso.

    Von den Assistenten "hasst" ihn niemand. Er ist "schleimspur"-freundlich zu sämtlichen assistierenden Angestellten, es ist unerträglich. Die Arbeit zwischen ihnen scheint "reibungslos" zu laufen. Er hat aufmunternde und nette Sprüche für alle Praktikanten. Wenn man es sich "von außen" anschaut, ist es aber wirklich "too much" und nicht wirklich mehr authentisch.


    Sie sind beide "Heten", verheiratet. Er scheint ein recht intaktes Privatleben zu haben. 2 Kinder. Vorher kannten sie sich nicht. Er spaziert herein und sahnt ab. Es ist unglaublich. Mein Chef scheint blind dafür zu sein.


    Er hat zu allen Themen ein sicheres Auftreten, als hätte er sämtliche BWL-Spezialisierungen bereits durchlaufen und eine Arbeitserfahrung von gefühlten 200 Jahren. So tut er zumindest. Wenn man nachfragt, wird es dünn, aber der Chef scheint das nicht zu sehen. In seiner Vergangenheit hat er ein oder zwei Leute unter sich, einen Chef über sich gehabt und stellt sich daher als erfahrene Führungskraft dar. Er macht im wahrsten Sinne des Wortes aus "Sch***" Gold.

    Zitat

    Mein Chef ist hochintelligent, zumindest dachte ich das bisher. A

    Bist du ein Detektor für Hochintelligenz?


    Und sind alle Hochintelligenten perfekt und gleich


    Was willst du uns sagen?


    Dass du selber nicht hochintelligent


    bist? ;-)


    Suche dir einen neuen Job, wenn du so viel kompetenter bist (was ich dir auch glaube).


    Deinen Chef wird niemand ändern.


    Wenn dein Chef deine Kompetenz nicht nutzt oder die der anderen und du recht hast mit deiner Einschätzung, dann wird sein Betrieb auch nicht wirklich erfolgreich sein auf dauer. Ausser es geht um BWL. Da geht es 100% nicht um fachliche Kompetenz, sondern nur um dick aufschneiden.


    Beleidigt sein bringt dir da nichts. Niemand zwingt dich da zu arbeiten.


    Bist ein freier Mensch.


    Ich meine das alles auch nicht ironisch. Ich kenne sowas aus Erfahrung. So ist das Berufsleben und wenn man sich unwohl fühlt oder an der Karriere gefördert, dann muss man gehen.


    Dein Chef kann auch machen was er will. Kein Gesetz zwingt ihn dich anstelle des Kollegen zur Schulung zu schicken. Und selbst wenn.*willst du ihn verklagen ?


    Und dann da weiter arbeiten und alles ist gut?


    Willst du dich mit ihm streiten?


    Es ist seine Sache wen er fördern will und wen nicht am Ende des Tages.


    Vielleicht hast du einfach auch nicht sie sozialen Kompetenzen, die er sucht.


    Auch im Beruf geht es um Sympathie zwischen den Menschen.


    Such dir einen Arbeitgeber mit dem die Welle besser stimmt.


    Labern ist halt sehr wichtig als Mensch. Wer gut labern kamm, der birngt es weit. Das ist überall so.


    Dann lerne die sozialen Kompetenzen, arbeite an deiner Rethorik etc und du wirst es weit bringen mit oder ohne Kompetenz.


    ;-)

    Wir sind ein hochspezialisierter Bereich, haben intensive Prüfungen hinter uns, jahrelanges Training und Fortbildungen. Dort weggehen werde ich sicher nicht.


    Soziale Kompetenzen können oberflächlich oder tiefgründig sein. Bei ihm schätze ich das ganze eher oberflächlich und wenig fundiert ein. Wäre er wirklich sozial kompetent, würde er nicht anfangen, sich mich oder meine anderen Kollegen durch herablassendes Verhalten unter Abwesenheit des Chefs zum Feind zu machen.


    Wir alle mussten uns am Anfang selbst kümmern und hocharbeiten, das schien ein ungeschriebenes Gesetz. Wir mussten bestimmte Qualifikationen und Voraussetzungen mitbringen. Dem "neuen" fehlen übrigens auch zwei dieser Voraussetzungen, und trotzdem wird er protegiert, obwohl er mit seinem Halbwissen theoretisch großen Schaden anrichten könnte, falls man ihn mit einem entsprechenden Projekt betreut, was unser Chef aber sicher nicht tun wird.


    Mir ist es schleierhaft, warum alle durch eine bestimmte Schule gehen mussten und der Neue derart bevorzugt behandelt wird. Selbst wenn man das, was man bei ihm für soziale Kompetenz hält, tatsächlich soziale Kompetenz ist, fehlt es trotzdem an Arbeitserfahrung. Er überspielt Halbwissen geschickt mit Floskeln und das, was er weiß, hält er hoch, als hätte er den Stein der Weisen. Aber der Chef sieht das nicht.


    Dem "Rest" gegenüber ist er sonst extrem kritisch, hinterfragt alles, will Hintergründe wissen. Bei dem Neuen nimmt der die Äußerungen einfach hin. Ich verstehe es nicht.

    Wäre es vielleicht eine Option, wenn alle vom Problem Betroffene nur noch Dienst nach Vorschrift machen würden? Dann müsste das dem Chef doch spätestens bei den Bilanzen auffallen, dass etwas faul ist. Wie ich höre, wirst du so oder so nicht mehr aufsteigen.

    Funktioniert euer Abteilungsleiter. Der Chef über Deinem Chef? Oder deckt er in jedem Fall Deinen Chef. Wer in der Firma hat Einblick was Dein Chef macht. Also von Leuten die in höheren Positionen sind. Oder ist es so das Dein Chef machen kann was er will. Die Frage warum ich das schreibe ist zu überlegen an wen Du Dich wenden könntest der Einblick hat. Ohne eigenen Einblick wird Dir kaum jemand helfen wollen. Eine andere Frage ist, wer könnte Zeuge sein der Aktivitäten Deines Chefs. Ich kämpfe schon über 5 Jahre mit den Abteilungsverhältnissen. Man hat kaum Chancen außer man kann wirkungsvoll etwas gegen den Chef vorbringen. Dazu braucht er höherrangige Personen mit Einblick oder wirkungsvolle Zeugen. Das wären die Mindestvoraussetzungen wenn man überlegt etwas zu unternehmen. Das ist aber nur die Spitze des Eisberges was eventuell auf Dich zukommt.

    Ich sage mal so: Jeder der einige Jahre Berufserfahung hinter sich hat, hat so eine Situation schon erlebt.


    Vielleicht ist der neue ja auch über Vitamin-B- in die Firma gekommen. Im Endeffekt ist dein Chef auch nur ein Mensch und der neue scheint ihn überzeugt zu haben.


    Meine Erfahrung ist aber, dass früher oder später sollche Leute "auffliegen" werden. Das geht eine Zeit lang gut aber der große Knall wird kommen. Oder aber er hat doch was drauf und wird euch alle auf der Karierreleiter stehen abgängen.


    Allerdings muss ich auch sagen, das sdein Faden hier recht verbittert und neidisch rüber kommt. Vielleicht solltest du dir eine andere Stratigie entwieckeln, wenn du es mit dem neuen aufnehmen willst.


    Es wird aber wahrscheinlich sehr viel Kraft kosten..

    Alias 743989

    Zitat

    Kennt jemand so etwas?

    Dass andere Mitarbeiter anders sind, beliebter bei anderen sind, unbelibter, etc.? Ja, das ist in der Regel so. Dass Vorgesetzte Kollegen manchmal anders einschätzen als ich – ja, auch. Sofern ich keine Verantwortlichkeit habe, spielt es keine Rolle, wie ich wen einschätze. Deswegen ändert sich ja für mich nichts bzw. an meinen Fähigkeiten.

    Zitat

    Ich habe keine Ahnung, was ich hier machen soll. Vorletzte Woche hat mich mein Chef vor dem Neuen kritisiert und ich habe mich richtig geschämt, obwohl ich einen viel fundierteren Ausbildungshintergrund habe und auch so viele Dinge für die Firma nebenbei und in meiner Freizeit mache.

    Hast Du Deinen Chef darauf angesprochen? Das hat ja nichts mit dem Kollegen zu tun, sondern damit, dass sich Dein Vorgesetzter offensichtlich nicht professionell verhält, wenn er Dich kritisiert und nicht Deine Arbeit. Dass die Arbeit kritisiert wird, wenn sie hätte optimaler gemacht werden können, gehört doch mit zum Arbeitsalltag.

    Zitat

    Mir ist es schleierhaft, warum alle durch eine bestimmte Schule gehen mussten und der Neue derart bevorzugt behandelt wird. Selbst wenn man das, was man bei ihm für soziale Kompetenz hält, tatsächlich soziale Kompetenz ist, fehlt es trotzdem an Arbeitserfahrung. Er überspielt Halbwissen geschickt mit Floskeln und das, was er weiß, hält er hoch, als hätte er den Stein der Weisen. Aber der Chef sieht das nicht.

    Also eigentlich vieles, was man da vom neuen Kollegen lernen kann, oder man akzeptiert die Situation, wie sie ist, also Chef sieht im Kollegen etwas anderes als man selbst.

    Zitat

    Dem "Rest" gegenüber ist er sonst extrem kritisch, hinterfragt alles, will Hintergründe wissen. Bei dem Neuen nimmt der die Äußerungen einfach hin. Ich verstehe es nicht.

    Es sind einem nun einmal nicht alle gleich sympathisch, liegen einem menschlich nicht gleich. Sicheres und selbstbewusstes Auftreten ist nun einmal genauso wichtig, wie Ehrgeiz und offensichtlich kommt es Deinem Vorgesetzten auch sehr entgegen, dass sich der neue Kollege sehr auf ihn einlässt. Du schreibst ja selbst, was die Unterschiede in Deinem/Euren Verhalten zum Verhalten des neuen Kollegen sind.

    Ich möchte nicht gegen meinen Chef vorgehen. Wir hatten bisher ein gutes, professionelles Arbeitsverhältnis. Alle wurden in etwa gleich behandelt.


    Ich möchte es auch nicht mit dem neuen "aufnehmen".


    Wenn er wirklich so viel drauf hat, warum hat er dann vor Beginn seiner Tätigkeit so dünne Bretter gebohrt und verkauft sein bisschen Führungserfahrung auf derart groteske Weise? Warum schmückt er sich mit fremden Federn, denen unseres Juristen, der allerdings schon Ü60 ist und den es kaum interessiert, wer sich mit seiner Arbeit wichtig macht.


    Die Dynamik unserer Abteilung gerät ins Wanken, alle Kollegen, die mit mir etwa auf einer Stufe stehen, wissen nicht mehr, was gespielt wird und was in unseren Chef gefahren ist, auch nicht der Stellvertreter. Alle sind etwas angefressen, ja, vielleicht auch etwas verbittert. Der neue bekommt eine Plattform, sich hochzuarbeiten. Wenn ich mir Zeit für Sonderthemen genommen habe, wurde ich immer darauf aufmerksam gemacht, dass die Basisarbeit nicht liegenbleiben darf. Er bekommt sie einfach eingeräumt bzw. hält sie sich frei und keiner gebietet dem Einhalt.

    Zitat

    Du schreibst ja selbst, was die Unterschiede in Deinem/Euren Verhalten zum Verhalten des neuen Kollegen sind.

    Jeder mit gesundem Menschenverstand sieht, dass er nicht authentisch ist. Es ist ein "nach-oben-kriechen". Es ist eine Masche.


    Mein früherer Chef hat solche Leute in ihre Schranken verwiesen. Er hat sich nicht so blenden lassen, mochte es auch nicht, wenn Leute dick auftragen. Er hat die Leute nach ihrer tatsächlichen Leistung beurteilt, sich nach ihrer Fähigkeit, sich wichtig zu machen, darzustellen und ihm nach dem Mund zu reden.


    Mein aktueller Chef ist relativ autonom. Nur aus dem Abrechnungswesen kam letztens mal eine Stimme, dass man den Eindruck hat, dass an mancher Leute Stuhl kräftig gesägt wird (möglicherweise an dem des Stellvertreters) und andere das nicht zu bemerken scheinen.

    Zitat

    Die Dynamik unserer Abteilung gerät ins Wanken, alle Kollegen, die mit mir etwa auf einer Stufe stehen, wissen nicht mehr, was gespielt wird und was in unseren Chef gefahren ist, auch nicht der Stellvertreter.

    Das ist so, wenn jemand zu einer Gruppe hinzukommt. Die Rollen der Einzelnen ändern sich und natürlich auch die Dynamik. Ich kenne es nur so, dass wir uns immer freuen, wenn jemand neuer anfängt, weil dieser noch nicht betriebsblind ist und neue Impulse bringt.

    Zitat

    Ich möchte es auch nicht mit dem neuen "aufnehmen".

    Was ist denn konkret Dein Problem?

    Zitat

    Jeder mit gesundem Menschenverstand sieht, dass er nicht authentisch ist. Es ist ein "nach-oben-kriechen". Es ist eine Masche.

    Ja, wie Du über den neuen Kollegen denkst, hast Du ja schon geschrieben. Und?

    Zitat

    Mein aktueller Chef ist relativ autonom. Nur aus dem Abrechnungswesen kam letztens mal eine Stimme, dass man den Eindruck hat, dass an mancher Leute Stuhl kräftig gesägt wird (möglicherweise an dem des Stellvertreters) und andere das nicht zu bemerken scheinen.

    Manchen ist das auch nicht wichtig. Auch ist Getratsche nicht jedermanns Sache. Andere wirst Du auch nicht ändern können. Willst Du selbst etwas ändern oder willst Du hier nur Luft rauslassen?

    Zitat

    Kennt jemand so etwas?

    Ja, habe ich merhmals erlebt. In aller Regel geht das aber wirklich nur eine Zeit lang und irgendwann sind diese Leute wieder genau so schnell weg vom Fenster wie sie da waren.


    Es kann aber natürlich auch passieren, dass es langfristig so bleibt... wer kann schon in den Chef hineinschauen. Manchmal sind die Vorteile, die solche Personen bringen (vlt. Kontakte?) von Kollegen nicht so leicht zu durchschauen.

    Zitat

    Wir sind ein hochspezialisierter Bereich, haben intensive Prüfungen hinter uns, jahrelanges Training und Fortbildungen. Dort weggehen werde ich sicher nicht.

    Naja, dann musst du die Situation schon aushalten können und darfst dich dort nicht so hineinsteigern, denn ändern wirst du es nicht können. Ich halte es im Übrigen für sehr gefährlich in solchen Situationen selber aktiv zu werden und zum Beispiel zu versuchen, dem Chef die Augen zu öffnen - der Schuss kann nämlich gewaltig nach hinten losgehen.

    Zitat

    Wir haben seit einigen Wochen einen Kollegen, der von unserem Chef bereits geliebt und hoch gehandelt wird.

    Das ist übrigens noch keine lange Zeit. Ich würde es einfach erst mal so hinnehmen, meine Arbeit normal weitermachen und es nicht so an mich ran lassen, mehr kannst du nicht tun. Vielleicht erledigt es sich in ein paar Monaten (bei mir auf der Arbeit hat so etwas schonmal über 2 Jahre gedauert) von selbst, wenn nicht, dann bleibt dir auch nur die Option dir einen neuen Job zu suchen oder es auszuhalten.