Darf man als verheiratete Frau "verknallt" sein?

    Hallo,ihr?


    Ich bin 37 Jahre alt, seit 14 Jahren verheiratet,2 Kinder...alles in Ordnung soweit.


    Zusammen sind wir 16 Jahre,mein Mann war mein erster,"richtiger" Partner...


    Unsere Ehe ist in Ordnung,es läuft. Natürlich hat sich in diesen vielen Jahren Routine u Alltag bereitgemacht. An sich nichts unnormales oder schlimmes. Ich denke weder an Trennung oder Scheidung,denn es sind natürlich Gefühle,gemeinsame Erlebnisse da, beruflich sind wir beide gerade angekommen,alles im Lot.


    Aber....


    ...ich war kürzlich in einem Geschäft und der beratende Angestellte war so...hot...genau mein Typ! Da zu meinem Produkt noch ergänzende Artikel gehören musste ich schon mehrfach hin bzw auch noch einmal hin.... ;-D


    Ich habe ihn sogar gegoogelt....ich weiß wie er heißt, wo er wohnt,ein Foto war drin...


    Oh je,wie ein verknallter Teenie... :-o


    Aber er hat mich sympathisch bedient,sieht so gut aus und hat das gewisse Etwas. * miauuuu*


    Ich finde ihn sympathisch, attraktiv,heiß und interessant. :-q Ich stelle mir wilde Dinge vor... ]:D


    Morgen muss ich wieder hin und überlege was ich anziehe....ist das nicht albern?


    Darf sowas als erwachsene,verheiratet Frau?


    Was meint ihr?


    Oder kennt ihr sowas vlt auch?


    Was tun?


    Danke!


    Fara im Körper einer 37jährigen,im Bauchgefühl 17.... :=o

  • 380 Antworten

    Klar , darf man das . Ich weiss wie das ist. Man entdeckt wieder Gefühle , die lange im verborgenen waren. Wichtig ist was man daraus macht. Nutze deine Gefühle , unternehme was mit deinen Mann .


    Bei mir hat es eine Lawine ins rollen gebracht , mein Leben zu überdenken.

    Klar darfste ein bissel "Schmetterlinge im Bauch" haben. Wie heißt der schöne Spruch ? - Appetit darf man sich außerhalb holen, gegessen wird zuhause...

    Klar, dem Mann würde sowas NIEMALS passieren ]:D .


    Unabhängig davon, ob mans "darf".. kann mans denn überhaupt verhindern?


    Das Konzept, jahrzehntelang nur eine einzige Person zu begehren, finde ich völlig unrealistisch (wobei die Frage ist, ob es nicht trotzdem besser ist, wenn das praktische Umsetzen entfällt).

    Also ich kenne so etwas nicht. :-|


    Ich "sehe" andere Männer nicht einmal bwz. EINMAL war in 20 Jahren einer dabei (ich bin Anfang 40), den ich toll fand, aber erst nach ein paar Jahren und da eben auch wegen seiner Persönlichkeit, nicht wegen seinem Äußeren.


    Ich war während meiner vorigen Beziehung mal super-verknallt - und der ist dann tatsächlich auch mein Mann geworden...

    Zitat

    Natürlich hat sich in diesen vielen Jahren Routine u Alltag bereitgemacht. An sich nichts unnormales oder schlimmes.

    Über diese Schiene wirkt ein Stück Abwechslung ganz wesentlich. Und wenn schon ein einfacher Angestellter nah ein paar Wortwechseln so eine starke Wirkung hat ...


    Ein Alltag der abenteuerlich und abwechslungsreich genug ist, dürfte die Wahrscheinlichkeit für deine Schwärmereien enorm verringern.

    Zitat

    alles im Lot

    ... das würde ich bezweifeln.

    Zitat

    Das Konzept, jahrzehntelang nur eine einzige Person zu begehren, finde ich völlig unrealistisch

    Das ist nicht unbedingt ein Konzept. Dennoch halte ich es keineswegs für so unwahrscheinlich, jahrzehntelang ein und dieselbe Person zu begehren. Meistens scheitert das meiner Meinung nach an zuviel gleichförmigem Alltag und gleichförmiger Routine. Wenn man Abenteuer und Leidenschaft nicht mehr in der Beziehung findet, dann sucht man sich das häufig außerhalb der Beziehung.

    @ cricharlie und die anderen

    Hm....also es ist ja nicht so,dass mir dauernd Männer zum Anschmachten begegnen.


    Ich gebe aber zu,dass es in all den Jahren das dritte Mal ist...die anderen zwei Mal waren vor den Kindern und somit locker 10Jahre her. Ich habe meinen Mann nicht betrogen. Nur flirten, sich mal auf nen Kaffee treffen,sich mal wieder Komplimente machen lassen, viel quatschen, einfach mal wieder für jm interessant sein,ja ich gebe es zu, auch ein bisschen was fürs weibliche Ego tun.:-X


    Es ist einfach so, nach so vielen Jahren liegt man sich nicht mehr zu Füßen. Ich weiß auch,dass mit jedem Mann irgendwann Alltag und Routine nach Jahren angesagt ist...einfach dieses aufregende,anfängliche,dass gegenseitig alles Gesagte wie ein Schwamm aufsaugen,...


    Versteht ihr,was ich meine?


    LG

    Ich glaube, das ist einfach Typsache.


    Ich kam mit ihm zusammen, da war ich 22 und nun bin ich schon über 40...


    und nein, mein Mann ist mir nicht langweilig. Man verändert sich doch im Laufe der Zeit, er und ich sind heute andre Leute als vor 20 Jahren.


    Andererseits aber so vertraut, dass es wirklich "die andere Hälfte" ist.


    Den Schwammeffekt kenne ich und klar ist es spannend,


    aber dieses Phase des Lebens ist halt einfach vorbei. Alles zu seiner Zeit. Ist übrigens über neue Freunde auch zumindest teilweise kompensierbar.

    @ sensibelmann

    Hallo!


    Danke für deine Antwort!


    Aber nach 16 Jahren, zwei noch eher kleinen Kindern,beide voll berufstätig....da ist einfach wenig Räum für "Abenteuerliche Abwechslung."


    Das kennen sicher viele. Abends muss oft noch am Schreibtisch gearbeitet werden und wenn nicht, dann schläft Minimum einer vorm TV vor Erschöpfung ein. Zwei Berufe,zwei Kinder,Aufgaben des Alltags,all das muss gewuppt werden,da ist abends einfach die Luft raus.


    Und einmal im Jahr machen wir meist ein WE alleine einen Kurztrip. Das ist ruhiger und entspannter,da Jobs und Alltag,Kinderbetreuung entfallen...aber nach 16 Jahren kennt man sich trotzdem in und auswendig,so dass man erstens nichts spektakulär neues zu berichten hat und man zweitens auch nicht animalisch übereinander herfällt.


    Wenn die meisten ehrlich sind,dann kennen sie das auch und es ist normal.


    LG

    Zitat

    ber nach 16 Jahren kennt man sich trotzdem in und auswendig,so dass man erstens nichts spektakulär neues zu berichten hat und man zweitens auch nicht animalisch übereinander herfällt.

    wie gesagt, kann ich nicht nachvollziehen.


    Die Jobs ändern sich, die Kollege,die Herausforserungen, Freundeskreis...


    auch die sexuellen Präferenzen....


    treten immer so in Wellen auf....


    ich bin mir halt nicht sicher, dass wenn der Alltag Routine geworden ist, ob man ausgerechnet bei der Partnerschaft, die ja das Fundament des Lebens ist, ansetzen sollte..... oder ob es nicht andere Möglichkeien für Herausforderungen gibt.

    @ cricharlie

    Ich war 21 als wir zusammen kamen .


    Vertrautheit ist auch schön.


    Aber dieses fremde,neue prickeln eben auch...


    Einige brechen ja aus Beziehungen aus,wenn der Alltag da ist und das Prickeln weicht...das ist natürlich ein Trugschluss. Irgendwann weiß man von jedem Partner wie er tickt,was er mag,macht usw...irgendwann ist mit jedem "Ade rosarote Anfangsphase und hallo Alltag."


    LG

    Wie gesatgt, sehe ich aufgrund der Wandel im Lebensfluss einfach anders.


    Und dann:


    braucht man denn unbedingt das Prickeln, warum?