• Das dritte Date: Was nun?

    1. Date Blinddate mit ihr und ihrer Mutter am Stadtfest. War lustig, haben uns amüsiert und bis spät in die Nacht Bier getrunken. Begrüssung: Mündliches Hallo, winken. Verabschiedung: Bei der Mutter ein gewunkenes Tschüss und bei ihr die obligaten drei Küsschen. 2. Date Haben uns am Bahnhof getroffen, sind in meine Stammbar und haben da bis zur…
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    Zitat

    "Der da" hat sein Eigenleben. Und wenn er will, dann kann man noch so stark an Brot oder Lindenblütentee denken, die Signale, die sie aussendet, sind stärker ...

    "Der da" will gar nichts. Was sich da rührt, kommt aus Dir, aus Deinem Begehren. Das ist zulässig, erlaubt, und ein Kompliment für Deine Freundin. Abgesehen davon, das ehrlichste Kompliment, das Du überhaupt machen kannst.


    Sie hat doch schon Erfahrung damit, und es sicher längst bemerkt. Mach' Dir keinen Kopf.

    Hast du auch deswegen in den anderen Nächten lieber Abstand gehalten? Weil du Bedenken hattest, sie könnte es bemerken und sich unwohl fühlen?


    Also, ich kann ja nur von mir was sagen (die Meinung anderer Frauen kannst du hier problemfrei nachlesen): Ich finde es einfach toll, sowas zu merken. In einigen Nächten habe ich mich extra eng angekuschelt, um zu spüren, wie es um ihn steht.;-D Mein eigenes Gefühl dabei ist eine Mischung aus Erregung, Wohlfühlen und.. ja, auch Selbstbestätigung.

    Klar ists von mir. Aber ich kanns nicht kontrollieren.


    Und dass ich damit ein Problem hab, lässt sich wohl einfach mit meinem inexistenten Liebesleben in der Vergangenheit erklären.


    Natürlich ists mir so lieber als wenn keine Reaktion da wäre.


    Naja ... ich versuch mal, mir keinen Kopf zu machen unds zu akzeptieren.

    Zitat

    Hast du auch deswegen in den anderen Nächten lieber Abstand gehalten? Weil du Bedenken hattest, sie könnte es bemerken und sich unwohl fühlen?

    Genau :-/


    Meine, klar, damals hatte ich die Gewissheit noch nicht, wies um uns steht ... Jetzt, nachdem ich alles berühren durfte, merk sogar ich, dass der nächste Schritt sein wird, das Runde ins Eckige ... oder so ähnlich ... zu führen.


    Dass sie sich nicht daran stört, zeigt auch, dass sie im Mail explizit das ihr nun fehlende "Löffeln" erwähnt.

    Zitat

    Aber ich kanns nicht kontrollieren.

    Das könntest Du auch nicht, wenn Du auf ein ausgedehntes Liebesleben zurückblicken würdest.


    Deshalb ist es ein ehrliches Kompliment. Weil Du hier nicht lügen kannst.


    Sei weder eingebildet oder stolz deshalb, noch verschämt. Sieh' einfach darüber hinweg, wie ein Kavalier über eine Selbstverständlichkeit hinwegsieht.

    Eben, wie gesagt, ich machs zum Problem. Ich weiss. Muss mich daran gewöhnen, dass da noch ne zweite Aufgabe auf "ihn" wartet.

    Setze Dich nicht unter Druck. Sonst wird "er" vielleicht nicht mehr wollen.


    Aber das ist mit Deiner Freundin kein Problem, denke ich. Bisher jedenfalls hast Du alles richtig gemacht. Im Flow. Ohne Debatten.

    Der will schon. Könnte jetzt den Vergleich mit dem Hund bringen, der den Knochen sieht und nervös rumhüpft und mit dem Schwanz wedelt ... aber das wär dann doch etwas albern.


    Naja. Ich glaub, das Erste Mal wird vieles ändern. Oder besser, die ersten Male. Jedenfalls in Bezug auf die Wahrnehmungen und Vorstellungen.

    Ja, das mit dem Abstand halten aus diesem Grund dachte ich mir schon, als ich deine Beiträge damals las, wollte aber nicht so indiskret fragen. Dir hat es doch gefallen, sie zu streicheln und zu verwöhnen? Ihre Reaktionen auf dich, deine Berührungen; ihre Erregung zu spüren? Zu wissen, dass du ihr gut tust, es ihr gefällt. Warum sollte es umgekehrt anders sein? :-) Mich hat es immer extrem verunsichert (und tut es leider auch heute noch öfter), wenn ich keine deutliche Reaktion (in welcher Art auch immer) bekomme.


    Und wegen dem nächsten Schritt. Dafür gibt es doch keine Regeln! Es muss wirklich nicht gleich das volle Programm sein. Ihr könnt ja auch die ganze Nacht und den anschließenden Morgen mit beidseitigem Hardcorekuscheln verbringen und den Körper des anderen, was und welche Berührungen er wann wie am liebsten mag, auf diese Weise intensiv kennen lernen.

    Man kann damit "wedeln", im Ernst, jedenfalls in einer Ebene.


    Aber warte es ab. Irgendwann musst Du ein Kondom darüberziehen, und Du wirst sehr aufgeregt sein.

    Singularity

    Zitat

    Irgendwann musst Du ein Kondom darüberziehen, und Du wirst sehr aufgeregt sein.

    Auch darin und den möglichen Komplikationen sehe ich kein Problem, so lange man auch im Bett (und nicht nur außerhalb) reden und gemeinsam lachen kann.

    Natürlich war es eine wunderschöne Erfahrung ... Die Reaktionen auf meine Aktionen. Die veränderte Atmung ... das Suchen von Küssen. Das Streicheln, das Näherrücken. Grad wenn man diesbezüglich nicht so selbstbewusst und selbstsicher ist, ists eine speziell positive Erfahrung. Ich mach was und ich mach es richtig. Es gefällt ihr. Sie fühlt sich wohl.


    Blöderweise hab ich Berührungsängste, was meinen Körper anbelangt. Ich berühr sie gerne und bin beinahe erschrocken, wie selbstverständlich ich in gewisse Regionen vorpreschte. Beim ersten Mal Vordringen in die Brustregion war ich zögerlich ... auch, weil sie geschlafen hat und ich mich dann als elenden Grabscher gesehen hab, wenn ich einer Schlafenden unters Shirt fass. Aber das war noch zu Zeiten der Unsicherheit. Am Morgen dann war ich wieder da ... und sie war wach. Und hat es genossen. Meine Hand fuhr wie selbstverständlich überall hin.


    Sie hat meinen Arm gestreichelt, den Kopf. Die Hände. Den Rücken ... das war oke. Aber ich fürchte mich fast ein wenig vor Berührungen an "Problem-" oder "Intimzonen". Aber ich weiss ja eigentlich, dass sie das nicht so eng sieht.

    Zitat

    Auch darin und den möglichen Komplikationen sehe ich kein Problem

    Ich auch nicht. Nicht in diesem Fall. Aber es ist gut, wenn ein JM weiss, dass es Komplikationen möglich sind.

    Zitat

    Die veränderte Atmung...

    Du hast 100 Punkte. Die Atmung gibt es immer, und viele ignorieren sie. Du nimmst das bewusst wahr. Sehr gut!

    Zitat

    Ich mach was und ich mach es richtig.


    Meine Hand fuhr wie selbstverständlich überall hin.

    Das ist eine wichtige Erfahrung. Deine Rolle als Mann passt Dir wie ein Maßanzug. Das gilt auch für später. Wenn sie Dir diese Rolle anbietet, schlüpf' einfach hinein. Genauso habe ich es auch erlebt.

    Wir lagen immer sehr nah beieinander. Die Atmung war nicht nur hör- sondern auch spürbar. Und sie hat auch einen Anteil daran, dass ich zwei-, dreimal überlegt hab, das ganze Programm durchzuziehen (oder es wenigstens zu versuchen).

    Hm.. herr koch und du bist dir sicher, was ihre Erfahrungen angeht? Also ich meine jetzt nicht, dass sie überhaupt welche hat. Vielleicht verwirrt es mich nur ein wenig, dass sie bis zu einer ganz bestimmten Grenze sehr initiativ war, aber im konkreten sexuellen Rahmen eher zurückhaltend ist. Also nicht, dass es ihr nicht gefiele - um Gottes willen - sondern dass sie vielleicht von dir da ganz deutliche Führung erwartet und dann gern dabei ist.


    Wenn es dir - wie bisher - möglich ist, das auch zu tun, also mit dem zu beginnen, was du möchtest, dann mach das auch weiter. Du hattest Angst, sie durch Eindeutigkeit zu verlieren und bist trotzdem eindeutig geworden. Du hattest Angst, sie zu umarmen und zu küssen und hast es trotzdem getan. Und es gefiel ihr!


    Ich bin sicher, du schaffst es auch, deine intimen Berührungsängste zu überwinden. Vielleicht nimmst du beim nächsten Mal ihre Hand und legst sie auf deine Brust. Hältst sie dort mit deiner. Spürst ihre Wärme auf deiner Haut.


    Kleine Schritte. Die haben dich bisher weit gebracht und werden dich bzw. euch auch weitertragen.:-)