• Das dritte Date: Was nun?

    1. Date Blinddate mit ihr und ihrer Mutter am Stadtfest. War lustig, haben uns amüsiert und bis spät in die Nacht Bier getrunken. Begrüssung: Mündliches Hallo, winken. Verabschiedung: Bei der Mutter ein gewunkenes Tschüss und bei ihr die obligaten drei Küsschen. 2. Date Haben uns am Bahnhof getroffen, sind in meine Stammbar und haben da bis zur…
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    Boa, Männers...

    ... was seid ihr schnell! Wenn dir nach größeren Schritten ist, dann "darfst" du das natürlich auch, herr koch!;-D

    Ich weiss nicht ... aber ich hab mir auch schon überlegt, dass ihre Optik natürlich eine andere ist als meine. Ich bin drei Jahre älter und das Patriarchat ist noch nicht ganz überwunden. Ich seh mich absolut nicht als dominanten Typen. Auch nicht als unterwürfigen Teil. Ich bin der klassische Schweizer. Ein einig Volk von Brüdern (und Schwestern). Alle gleichberechtigt. Ich will nicht bestimmen, was wir machen. Ich will, dass wir beide Spass haben. Dass wir beide etwas schönes Erleben. Dies versuche ich bestmöglich zu erreichen und das ist mir glaub ich nicht schlecht gelungen, obschon ich ja keine Ahnung hab, was einer Frau gefällt. Ich hab nur ne schwache Erinnerung an erogene Zonen und meine eigene Erfahrung, wo ich kitzlig (oder besser gesagt, empfindsamer) bin. Diese Stellen hab ich "bearbeitet" und es schien richtig zu sein.


    Wir beide sollen Spass haben. Sie hat mir in der kurzen Zeit, in der wir uns kennen, schon so viel gegeben ... viele Erfahrungen, die ich durch sie machen durfte. Sie hat mir mehr Selbstvertrauen gegeben als alle Tschakka-Holländer der Welt zusammen. Und nun möcht ich ihr was zurückgeben. Dass ich dabei auch wieder zusätzlich auf meine Kosten kommen soll, indem sie mich berührt, widerspricht meinem Gerechtigkeitsgefühl.


    Mann ... das muss so blöd klingen. Ich find einfach, ich profitier die ganze Zeit. Ich darf so viel Neues, Schönes erleben durch sie. Ich darf sie berühren, sie entdecken. Alles für mich. Und dann soll ich nochmals profitieren, indem sie mich streichelt ... Ja. Das soll ich. Weil es ein gemeinsames Erlebnis ist. Ja. Weil ich nicht so viel denken sondern einfach machen soll. Das muss ich noch schaffen. Dann hab ich glaubs so ziemlich alles ausgeräumt, was mich bremst. Bin aber sehr zuversichtlich, dass das klappt. Hat ja bisher auch alles geklappt.


    Das mit der Haut ist dann noch ein Schritt weiter ... wir waren angezogen. Ich hab mich einfach drunter geschmuggelt. Und mit Ausnahme des Slips wars auch einfach ;-)

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    Hm.. herr koch und du bist dir sicher, was ihre Erfahrungen angeht? Also ich meine jetzt nicht, dass sie überhaupt welche hat. Vielleicht verwirrt es mich nur ein wenig, dass sie bis zu einer ganz bestimmten Grenze sehr initiativ war, aber im konkreten sexuellen Rahmen eher zurückhaltend ist.

    Das ist nicht verwirrend, das ist völlig normal. Auch für sie ist es das erste Mal, und zwar das erste Mal mit diesem Mann, mit Herrn Koch. Auch für sie ist es wichtig, dass es ihm gefällt, dass sie ihm gefällt. Deshalb ist es so,

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    dass sie vielleicht von dir da ganz deutliche Führung erwartet und dann gern dabei ist.

    Die Situation JM mit erfahrener Frau ist nicht so asymmetrisch, wie der JM glaubt, jedenfalls nicht in diesem Fall. Den Film kenne ich. Sie verhält sich einfach wie eine verliebte Frau. Es geht nicht nur um Spaß, es geht um mehr.

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    das ganze Programm durchzuziehen

    Ich würde empfehlen, damit vorsichtig zu sein. Sie würde es wahrscheinlich zulassen, aber es ist besser, wenn sie es aktiv will, wenn sie Dich einlädt. So eilig es war, Eindeutigkeit zu erreichen, so wenig Grund zur Eile besteht für das ganze Programm. Vorher reden, nicht akademischer Disput, neckisch vielleicht.

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    Vorher reden, nicht akademischer Disput, neckisch vielleicht.

    Hab ich mir auch gedacht ... Und dann zuerst mal in Richtung Petting gehn. Was ich heute früh ja schon am Rande angekratzt hab.

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    Ich bin drei Jahre älter und das Patriarchat ist noch nicht ganz überwunden.

    Herr Koch, Du bist der männliche Partner. Mit dem Patriarchat oder der Nationalität hat das nichts zu tun. Tu' einfach, wonach Dir ist.

    Mit dem Patriarchat mein ich genau das ... der männliche Part ist der dominante. Das widerstrebt mir, aber ich habs getan. Ich möchte aber nicht, dass das so fest"geschrieben" steht. Sie darf, soll auch.

    Sie darf auch, klar. Spätestens, wenn sie auf Dir reitet, wirst Du das merken.


    Aber jetzt hat sie den Anspruch, dass Du ihr zeigst, dass Du willst und was Du willst. Bisher hast Du alles richtig gemacht. Lass' das mit der Ideologie, es ist wirklich Quatsch in einer solchen Situation.


    Klar bekommst Du mehr, Du bist JM. Wenn sich später zeigt, dass Du ein beziehungsfähiger JM bist, bekommt sie es zurück. Dann kannst Du ihr geben, was sie als Frau braucht und bei vielen Männern vermisst. Symmetrie ist nicht Spiegelsymmetrie.

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    Ich will nicht bestimmen, was wir machen. Ich will, dass wir beide Spass haben. Dass wir beide etwas schönes Erleben.

    Auch wenn du "führst", so ist das gemeinsames Erleben und Genießen. Und manchmal erleichtert es ungemein, wenn jemand "vorangeht". :-)

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    Und nun möcht ich ihr was zurückgeben. Dass ich dabei auch wieder zusätzlich auf meine Kosten kommen soll, indem sie mich berührt, widerspricht meinem Gerechtigkeitsgefühl. ... Ich find einfach, ich profitier die ganze Zeit. Ich darf so viel Neues, Schönes erleben durch sie. Ich darf sie berühren, sie entdecken. Alles für mich. Und dann soll ich nochmals profitieren, indem sie mich streichelt.

    Das was sie dir gibt, bekommt sie doch auch. Einen wundervollen, einzigartigen, unglaublichen Menschen und seine Liebe. Mit allem, was dazugehört. Auch du bist Neuland für sie. Und so, wie es für dich schön ist, sie zu entdecken, zu fühlen, zu riechen und schmecken... so ist es das doch auch für sie!


    Bei meinem Freund hat mich das am Anfang arg verwirrt. Er ist einer der Männer, denen es unendlich wichtig ist, die Frau zu verwöhnen. Wesentlich wichtiger, als seine eigene Befriedigung. Er hat etwas gebraucht, um zu verstehen, dass sein Vergnügen auch ein Teil meines eigenen ist. So wie er seine Lust aus meiner ziehen kann, ist es eben auch umgekehrt.


    Mich hat es erstaunt, wie sehr man lernen muss, dass beides schön und wichtig ist: Geben und Nehmen können.

    Was ich will ist etwas, das ich noch herausfinden muss. Aber das tu ich, indem ich mache.


    Und jetzt geh ich träumen. Hoff ich. x:)


    *:)@:)

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    Er ist einer der Männer, denen es unendlich wichtig ist, die Frau zu verwöhnen. Wesentlich wichtiger, als seine eigene Befriedigung.

    Könnte bei mir auch so sein. Vielleicht auch aus einer falschen Scham heraus ... ich muss mich erst als sexuelles Wesen fühlen und sehen, bevor ich dementsprechend handle und mich traue, meine Wünsche zu äussern.


    Dabei hab ich ja erst grad erlebt, wie antörnend es ist, wenn die Atmung von einer Erregung verändert wird. Zum Beispiel.

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    Wesentlich wichtiger, als seine eigene Befriedigung.

    Vielleicht auch nicht. Es ist für ihn, wie für viele andere Männer, sehr befriedigend, wenn er bemerkt, dass Du Lust empfindest. Es ist eine positive Rückkopplung und steigert seine eigene Lust.


    Selbst ein Egoist könnte es also so empfinden und handhaben, wenn er nicht dumm ist.

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    Dabei hab ich ja erst grad erlebt, wie antörnend es ist, wenn die Atmung von einer Erregung verändert wird. Zum Beispiel.

    Herr Koch ist eine sicherlich völlig unverdächtige Probe auf's Exempel. Er reagiert genauso.


    Gute Nacht!

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    Aber ich weiss ja eigentlich, dass sie das nicht so eng sieht.

    Kochi: Brust raus, Schultern gerade!


    Was soll diese Buckelei? "Sie sieht das nicht so eng" ist völlig falsche Ausdruck. "Sie will es und sie sehnt sich danach" ist die korrekte Formulierung. Sicher, sie will Dir etwas geben, das ist keine Frage. Aber ise fühlt sich wohl kaum als Mutter theresa, und deshalb will sie sich auch etwas nehmen - nämlich Dich.


    Wenn sie jemand nach ihren EIndrücken von gestern Vormittag befragen würde, würde sie ganz sicher nicht sagen: "Och, ich seh das nicht so eng...", sondern sie würde es sicherlich nders formulieren. ;-D


    Stelle Dein Licht als nicht so unter den Scheffel. Sie gewährt Dir nicht etwas, sondern sie will was von Dir. :-D

    Poh habt ihr viel geschrieben, daws schaffe ich nicht nachzulesen.


    Kochi mach dir keinen Kopf, ich empfinde eine latte auch als Kompliment, wenn sie wegen mir entstanden ist |-o


    Du hast doch Urlaub'? Hast du den keine Lust mal Zugzufahren?