Das leidige Thema Gehalt - Problem mit Schwester

    Hallo zusammen,


    ich selbst bin Mitte 20 und habe nun bald meinen Abschluss in der Tasche. Meine Schwester ist 10 Jahre älter als ich, hat das selbe studiert und hat vor zwei Jahren ein Kind bekommen.


    Nun ist es so, dass sie bei ihrem alten Arbeitgeber nicht mehr Teilzeit arbeiten durfte/konnte und daher das Unternehmen wechseln musste. In diesem Unternehmen sind die Gehälter aber auf einer komplett anderen "Stufe" angesiedelt - und das ist nun seit mehreren Monaten Gesprächsthema Nummer 1. Mir kommt es schon aus den Ohren heraus. Jedes! mal wenn ich sie sehe beschwert sie sich über ihr Gehalt. Sie wäre ja total unterbezahlt und überhaupt es würde sie so deprimieren mit welchem Gehalt sie sich abgeben muss. Jetzt ist es aber so, dass sie auf einem extrem hohen Niveau jammert. Um hier mal die Größen zu nennen von denen wir reden: sie hat vor ihrer Geburt etwa 110 000 Euro Brutto verdient. Jetzt sind es auf 100 % gerechnet "nur noch" 60 000 Euro Brutto. Ok, ich kann verstehen, dass es irgendie "blöd" ist wenn man auf einmal mit weniger Gehalt zurecht kommen muss. Aber sie verdient ja immernoch sehr gut. Meine andere Schwester und mein Vater verdienen aktuell so viel wie sie und mein Vater hat mit diesem Gehalt 3 Kinder + Frau + Haus finanziert. Selbst meinen Großeltern jammert sie vor sie wäre total unterbezahlt - und das obwohl die beiden eine sehr kleine Rente bekommen. Nun ist es so, dass alle in der Familie glauben die beiden würden jetzt am Hungertuch nagen. Mein Schwager verdient aktuell um die 100 000 Euro Brutto - also mehr als genug. Es gibt in unserer Familie niemand, die so viel Geld zu Verfügung hat wie die drei. Mein Oma spart jetzt ernsthaft um den beiden mehr zu Weihnachten zu schenken. Das ist total irrsinnig!!! Auch meine Mutter schenkt meiner Nichte andaunend teure Utensilien weil die beiden ja jetzt nicht mehr so viel Geld zu Verfügung haben :-o


    Am Anfang dachte ich: ok, sie ist jetzt halt etwas deprimiert aber das renkt sich alles schon wieder ein. Sie hat ja weiterhin einen sehr guten Job mit mehr Freiteit als vorher. Aber jetzt, seit fast 9 Monaten geht das nun so weiter. Ich weiß ehrlich gesagt nicht wie ich mich verhalten soll. Über Gehalt und Geld spreche ich nicht gerne, sie würde für mein zukünftiges Gehalt wahrscheinlich nicht einmal aufstehen. Aber mir ist Geld an sich eigentlich nicht so wichtig - solange ich gut davon leben kann und mit meinem Leben zufrieden bin. Meine Schwester sieht das wohl anders und mich regt es einfach auf, dass andere meinen ihr mickriges Gehalt zu verschenken zu müssen - obwohl die beiden so viel Geld zu Verfügung haben. Meine Eltern und Großeltern können sich gar nicht vorstellen von welchen Gehaltsummen geredet wird.


    Ich habe aktuell gar nicht mehr Lust meine Schwester zu sehen. Ich habe ihr schon einmal gesagt, dass ihr Gehalt ja durchaus sehr gut ist und zudem ihr neuer Arbeitgeber sehr familienfreundlich ist. Noch dazu ist ihr Job sehr sicher. Sie hat das gar nicht verstanden und meinte sie wäre trotzdem unter bezahlt.


    Wie würdet ihr reagieren? Ich finde einfach, dass sie langsam extrem übertreibt.

  • 22 Antworten
    Zitat

    Meine Eltern und Großeltern können sich gar nicht vorstellen von welchen Gehaltsummen geredet wird.

    Dann ändere daran doch mal was und sag es ihnen...

    Zitat

    Wie würdet ihr reagieren? Ich finde einfach, dass sie langsam extrem übertreibt.

    Ich würde ihr mitteilen, dass sie sich dann entweder einen anderen Job suchen oder das Gejammer bleiben lassen soll. Steht ihr ja frei, sich einen Job zu suchen, in dem sie nicht "unterbezahlt" ist. Wenn sie das nicht will, muss sie damit eben klar kommen.

    60 000 € im Jahr Brutto???? Das ist doch ein ganz schönes Gehalt ..... Für mich ist es jammern auf hohem Niveau .Mein Mann verdient um die 35 000€ und wir haben Haus und 3 Kinder.Uns geht es super.Von dem doppelten würde ich träumen.

    Ich würde ihr raten den Arbeitgeber zu wechseln.


    Dann hört das jammern mal auf. Sie hat es doch in der Hand....


    Den Eltern würde ich in einer ruhigen Minute mal sagen, dass du weißt, dass sie ein durchaus hohes Gehalt bekommt und nicht am Hungertuch nagt...


    Im Endeffekt kannst du deiner Schwester auch vorschlagen wieder Vollzeit arbeiten zu gehen und die Kleine geht in den Kindergarten.


    Vielleicht würde ich auch mal das so deiner Schwester sagen, wie du es siehst...manchmal verschließt man ja selbst die Augen davor, wie gut es einem eigentlich geht, oder die Unzufriedenheit liegt auf etwas andres begründet (blöde Kollegen, der Job ist doch nicht so toll oder so)

    Hallo SchönesWetterHeute

    In der Schweiz ist es so, dass ein Mann eher nackt über den Hauptplatz der Bundesstadt gehen täte, als dass Er jemandem sein Gehalt nennen würde.


    Ich kann somit dem Vorschlag von katharina-die-grosse aus vollem Herzen zustimmen.


    Damit es nicht allzu plump rüberkommt, erwähne es aus Deiner Sicht im Sinne von: WoW! Die xxxx bekommt fast xxxx Euro pro Monat, das ist ja fast xxx soviel wie ich verdienen werde!


    Erwähne laut und gut hörbar, dass Du stolz darauf bist, eine sooooooooooooooo erfolgreiche Schwester und Schwager zu haben und dass Du für deren Gehälter sehr viel länger pro Monat arbeiten müsstest!


    Mach das so oft wie notwendig, bis die Familie es hoffentlich verstanden hat.


    Einen grossen Nachteil könnte es aber haben dies zu tun: Deine Schwester wird über lange Zeit nicht mehr mit Dir reden wollen.


    Liebe Grüsse


    Evi

    Zitat

    Ich würde ihr mitteilen, dass sie sich dann entweder einen anderen Job suchen oder das Gejammer bleiben lassen soll. Steht ihr ja frei, sich einen Job zu suchen, in dem sie nicht "unterbezahlt" ist. Wenn sie das nicht will, muss sie damit eben klar kommen.

    Na so einfach ist das ja nicht. Sie arbeitet in einer Branche in der gerade stark abgebaut wird. Sie ist nur wegen ihrer bisherigen beruflichen Laufbahn in das andere Unternehmen gekommen - mit Kontakten. Sie kann sich also sehr glücklich schätzen überhaupt einen so guten Job zu haben, vor allem weil die Kollegen im Gegensatz zu ihrer alten Arbieitsstelle auch privat interessiert sind und sehr sozial eingestellt sind. Das ist ja eigentlich auch was wert!

    Zitat

    Den Eltern würde ich in einer ruhigen Minute mal sagen, dass du weißt, dass sie ein durchaus hohes Gehalt bekommt und nicht am Hungertuch nagt...


    Im Endeffekt kannst du deiner Schwester auch vorschlagen wieder Vollzeit arbeiten zu gehen und die Kleine geht in den Kindergarten.


    Vielleicht würde ich auch mal das so deiner Schwester sagen, wie du es siehst...manchmal verschließt man ja selbst die Augen davor, wie gut es einem eigentlich geht, oder die Unzufriedenheit liegt auf etwas andres begründet (blöde Kollegen, der Job ist doch nicht so toll oder so

    Naja es geht ihr ja nicht um Teilzeit oder nicht... Sie würde eben in Teilzeit bei ihrem alten Arbeitgeber so viel verdienen wie jetzt in 100%. Aber ihr alter Arbeitgeber wollte sie als Mutter ja nicht, von dem her gibt es diese Option gar nicht.

    Zitat

    In der Schweiz ist es so, dass ein Mann eher nackt über den Hauptplatz der Bundesstadt gehen täte, als dass Er jemandem sein Gehalt nennen würde.

    Ja so kenne ich das eigentlich auch. Sie sagt ja auch nicht konkret das Gehalt, nur das sie jetzt auf 100 % mehr als 40% weniger verdient. Dass der Startpunkt bei 110 000 Euro Brutto liegt sagt sie nicht. Ich weiß es nur weil ich sie direkt darauf angeprochen habe. Ich habe ihr dann gesagt, dass unser Vater gleich viel verdient wie sie. Dieser hat eine sehr verantwortungsvolle Tätigkeit und ist für sehr viele Menschen verantwortlich. Er hat unsere Familie mit diesem Gehalt durchgebracht - und uns gieng es gut. Auch mein Vater hat studiert und arbeitet sehr viel. Das weiß sie alles - und trotzdem jammert sie ihn zu. Erst Am Wochenende fieng sie damit an, dass sie ja im Vergleich zu früher so wenig verdient. Sie sieht da gute darin gar nicht.

    Zitat

    Damit es nicht allzu plump rüberkommt, erwähne es aus Deiner Sicht im Sinne von: WoW! Die xxxx bekommt fast xxxx Euro pro Monat, das ist ja fast xxx soviel wie ich verdienen werde!

    Ja ich habe das bei meiner Mutter schon so anklingen lassen. Als ich ihr von einem Jobangebot erzählt hatte meinte ich " die Bezahlung ist eigentlich auch gut XY würde für das Gehalt zwar erst gar nicht aufstehen, aber ich finds ok"


    Ich möchte nicht unsere Beziehung belasten...das bringt niemanden etwas.

    Zitat

    Naja es geht ihr ja nicht um Teilzeit oder nicht... Sie würde eben in Teilzeit bei ihrem alten Arbeitgeber so viel verdienen wie jetzt in 100%. Aber ihr alter Arbeitgeber wollte sie als Mutter ja nicht, von dem her gibt es diese Option gar nicht.

    ja aber sie geht nicht 100%, oder verstehe ich das falsch?


    Nicht jeder Arbeitgeber macht nunmal Teilzeit mit, wirklich Schade, aber nunmal Realität.


    Vielleicht war sie vorher auch einfach "überbezahlt". Wie hoch ist denn das Durchschnittsgehalt für den Beruf?


    Zumal es ja auch was zählt, wie lang man in einem Betrieb arbeitet...bei mir zumindest. Ich arbeite ab nächstem Jahr 6 Tarifjahre bei meinem Arbeitgeber und bekomme dadurch eine hübsche Erhöhung.


    Wir reden da von einem Unterschied Anfangssatz zu nach 6 TJ von 1000€ brutto im Monat. In meinem Job und meiner Entgeltgruppe in meinem betrieb. Das kann ich bei ihr halt nicht einschätzen, ob es das bei ihr auch gibt.. Der Unterschied zu "frisch eingestellt nach der Ausbildung" sind aber real 1500€ bei mir gewesen. Da ich mit der Zeit eben auch in Entgeltgruppen gestiegen bin.


    Würde ich mich entscheiden den Betrieb zu wechseln, dieser wäre an die Tarife der Gewerkschaft gebunden, würde ich also gute 1000€ brutto weniger im Monat haben.

    Zitat

    sie hat vor ihrer Geburt etwa 110 000 Euro Brutto verdient. Jetzt sind es auf 100 % gerechnet "nur noch" 60 000 Euro Brutto.

    Ich verdiene weitaus nicht so viel. Auch wenn es viele als "jammern auf hohem Niveau" abtun. Dieser Gehaltsunterschied würde mich auch ärgern. Es geht doch nicht darum, ob sie gut davon leben kann. Das ist ja nunmal auch Ansichtssache, da jeder einen anderen Lebensstil hat. Mir geht es hierbei einfach ums Prinzip. An ihrer Stelle würde ich versuchen, den Job zu wechseln. Sie scheint ja in Ihrem alten Job viel geleistet zu haben. Sie jammert, weil sie unterbezahlt wird und nicht, weil sie von dem Geld nicht leben kann. Das ist ein Unterschied.

    Zitat

    60 000 € im Jahr Brutto ??? ? Das ist doch ein ganz schönes Gehalt ..... Für mich ist es jammern auf hohem Niveau .Mein Mann verdient um die 35 000€ und wir haben Haus und 3 Kinder.Uns geht es super.Von dem doppelten würde ich träumen.

    Kann man das so sagen ohne die Ausgaben zu kennen und die Leistung bzw den Beruf oder die Position zu kennen?


    Ich hab auch ca. 36.000 Euro im Jahr, würd aber nie auf die Idee kommen, mir davon ein Haus und zusätzlich drei Kinder zu leisten.


    So hat jeder eben andere Ansprüche.

    Sie jammert einfach in jede Richtung. Anstatt sich zu freuen, dass sie so eine Chance bekommen hat, gibt es nur das Thema Gehalt. Nicht nur bei Gutverdienern, auch bei Leuten die eben weniger verdienen. Meine Tante z.b. mit ihrem Teilzeitjob an der Kassen, ihrer Freundin, die als Erzieherin arbeitet......sie weiß wie viel alle anderen ungefähr verdienen und trotzdem macht sie es.


    Als ich sie nach dem konkreten gehalt sagte sie " aber niemandem sagen"

    Zitat

    Vielleicht war sie vorher auch einfach "überbezahlt". Wie hoch ist denn das Durchschnittsgehalt für den Beruf?

    Ich weiß zBsp, dass ich verdammt gut verdiene für den Weg den ich gewählt habe (ohne Studium).


    Und ich schätze dies...


    Sie bereut vermutlich einfach den andren Arbeitgeber verlassen zu haben...vielleicht muss man sie auch mal auf den boden der tatsachen zurück holen indem man ihr das Durchschnittsgehalt ihres Jobs mal nennt...


    Anscheinend sind die 110k € ja nicht die Regel, sondern eher die Ausnahme?

    Zitat

    Wie würdet ihr reagieren? Ich finde einfach, dass sie langsam extrem übertreibt.

    Ich würde dir raten, dich mehr um dich zu kümmern. Und das Gejammer deiner Schwester, ob unbegründet oder begründet auszublenden, sowie ihr deutlich zu machen, dass dir das dauernde Sprechen über dieses Thema den Kontakt zu ihr verleidet.


    Für sie: keiner zwingt sie dazu, bei dem neuen schlechter bezahlenden AG zu arbeiten. Soll sie sich doch wieder drum kümmern, an einen Job mit höherem Gehalt zu kommen.

    Zitat

    sie hat vor ihrer Geburt etwa 110 000 Euro Brutto verdient.

    Das stell ich mir gerade lustig vor, wie die Geldbündel da monatlich in den Mutterbauch reinwandern. :-) Aber du meinst bestimmt die Geburt des gemeinsamen Kindes.


    Zum Betrag an sich: naja, da kann ich ohne drumrum nix sagen. Sie wird ihren Verdienst im Vergleich zu anderen Positionen sehen, vielleicht auch im Vergleich auch zu der Verantwortung, die sie trägt. Vielleicht auch im Vergleich zu den Ausgaben, die sie vorher "ganz natürlich" bei dem hohen Einkommen akzeptiert hat (Hauskredit, Auto, Wohnungsmiete, teure Lebensmittel, teure Kita, teure Hobbies). Ganz nebenbei hat sie ja nur auf die Vollzeitstelle bemessen 60.000 EUR Brutto (netto ca. 30.000, ca. 2500 im Monat netto). Macht bei Halbtag "nur noch" 30.000 EUR brutto, netto ca. 20.000 EUR, also 1700 EUR netto im Monat. Und parallel kommt "von unten" ja die Grundsicherung als Vergleich: gar nicht arbeiten, aber trotzdem gut leben. 409 EUR Regelsatz, dazu Wohngeld, Kindergeld, Riesterzuschuss kommt auch schnell in die Nähe von 800 bis 1000 EUR. Natürlich hebt das die Ansprüche aller Arbeitenden, zumal der Studierten.


    Und natürlich adaptiert sich die Schwelle des akzeptablen Lohnniveaus. Der Mensch gewöhnt sich dran. Jeder darf jammern, über was und soviel er will, aber ich muss das ja nicht ertragen. Und du auch nicht. :-)


    Ihr habt einfach eine unterschiedliche Einstellung zu Geld. Das könnt ihr weiter betonen und es wird euch den Kontakt verleiden, oder ihr könnt euch mehr über Themen unterhalten, die euch verbinden und wo ihr gemeinsame Ansichten habt. Deinen Ärger über ihr Gehaltsgejammer solltest du ihr einmal mitteilen, dann findet sie vielleicht einen anderen Weg.

    Zitat

    mich regt es einfach auf, dass andere meinen ihr mickriges Gehalt zu verschenken zu müssen - obwohl die beiden so viel Geld zu Verfügung haben

    Niemand muss was verschenken.


    In eurer Familie gibt's doch ein Kommunikationsproblem, denn ich denke, keiner legt da die Zahlen auf den Tisch. Und dann alle drei Seiten: Einnahmen (brutto und netto!), Ausgaben (erst im Einnahmen zu Ausgaben-Vergleich wird ja sichtbar, was im Monat übrig bleibt), Vermögen. Vielleicht lohnt sich so ein Gespräch mal unter allen Beteiligten. Bei den Großeltern steht eh irgendwann das Thema Erbe auf der Tagesordnung.


    Deine Eltern und Großeltern leben noch in der Vorstellung: "Wer jammert, dem wird in der Familie geholfen." Und Eltern (um die 60) und Großeltern (um die 80) - naja, die *wollen* doch geben und schenken. Die Großeltern selbst wollen schon was weitergeben. Und da brauchen sie jemanden, der es gern annimmt. Dazu zwingen tut sie keiner.


    Ich glaube, etwas mehr Gelassenheit täte dir echt gut. :-) Es gibt keine universelle Bewertung, was "nötig" oder "ausreichend" ist. Und so darf jeder ausgeben was er will oder jammern, wo er will. Nur du müsstest dich damit nicht belasten. Schneid ihr ein paar Zeitungsartikel von den letzten Pilotenstreiks und Gehaltsforderungen dort aus, vielleicht bekommt sie dann einen Eindruck, wie sehr es dich stört. :-)

    Man darf nicht vergessen, dass mit steigendem Einkommen auch die Lebenshaltungskosten steigen. Egal wie hoch das Einkommen ist, meist geben die Menschen dann monatlich einen bestimmten Betrag davon fest aus. Lass es mal 80 Prozent davon sein (wahrscheinlich meistens deutlich mehr). Verdienen sie plötzlich weniger, können auch Höchstverdiener Probleme bekommen. Denn: Ob ich nun 10.000 im Monat hatte und davon 8.000 ausgegeben habe und plötzlich nur noch 5.000 bekomme oder ob ich 2.500 verdient hab, davon 2.000 ausgegeben habe und nun nur noch 1.000 bekomme...nachher hat man mehr Fixkosten als Einnahmen.


    Vielleicht braucht sie das Geld einfach, weil sie es vorher eben auch ausgegeben hat? Wer feste Darlehen hat, kann eben nicht einfach sagen: "naja, andere verdienen noch weniger, macht also nichts"

    Zitat

    Vielleicht braucht sie das Geld einfach, weil sie es vorher eben auch ausgegeben hat? Wer feste Darlehen hat, kann eben nicht einfach sagen: "naja, andere verdienen noch weniger, macht also nichts"

    Das ist sicherlich ein Problem, aber dann muss sie eben was ändern, statt nur zu jammern. Also entweder Kosten reduzieren oder mehr Einkommen generieren. Vom Jammern wird sich an der Situation nichts ändern.


    Mit diesen Kommentaren wie "ich komm ja mit der Hälfte aus" kann ich auch nicht viel anfangen, die helfen niemanden weiter, außer dass der Absender mal mitgejammert hat...

    Zitat

    Vielleicht braucht sie das Geld einfach, weil sie es vorher eben auch ausgegeben hat? Wer feste Darlehen hat, kann eben nicht einfach sagen: "naja, andere verdienen noch weniger, macht also nichts"

    Die beiden wohnen in einer günstigen Mietswohnung, das meiste Geld geben die beide ihren eigenen Aussagen für Klamotten und Kosmetik aus. Selbst das Auto wird vom Unternehmen gestellt.

    Zitat

    Kann man das so sagen ohne die Ausgaben zu kennen und die Leistung bzw den Beruf oder die Position zu kennen?

    sie besitzzt jetzt weniger Verantwortung, kann pünktlich Feierabend machen und muss nicht mehr bis in die Nacht arbeiten. Ihr aktueller Arbeitgeber ist sozusagen der "Marktführer"....ihr aktuelles Gehalt halte ich durchaus für Marktfähig.

    Zitat

    Deine Eltern und Großeltern leben noch in der Vorstellung: "Wer jammert, dem wird in der Familie geholfen." Und Eltern (um die 60) und Großeltern (um die 80) - naja, die *wollen* doch geben und schenken. Die Großeltern selbst wollen schon was weitergeben. Und da brauchen sie jemanden, der es gern annimmt. Dazu zwingen tut sie keiner.

    Naja meine Eltern brauchen dringend ein neues Dach - meine Eltern hätten gerne mehr Geld, so ist das wirklich nicht. Die haben nur keine Vorstllung davon wie viele andere verdienen.

    kannst du für dich selber innerlich ein wenig trennen, zwischen


    - mich regt das gejammere so richtig auf


    - ich will meine familie "beschützen" (die geringer-verdiener)


    - ich bin eifersüchtig


    ???

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