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    Ja, für mich ist klar, ich will eine Beziehung. Etwas anderes mit ihm kommt für mich nicht infrage.

    Dann solltest du das vielleicht ihm sagen. Du wirst dann schon sehen, ob er schnell die Biege macht oder nicht. Jedenfalls kann er dir schlichtweg keine Geling-Garantie für diesen neuen Beziehungsversuch geben. Und wenn du Sex daran knüpfst, dass eine Beziehung klappen muss - Wie soll das aussehen?


    1. Ihr habt Sex und er ist dann verpflichtet, weiterhin eine Beziehung mit dir zu führen? Geht nicht.


    2. Ihr entscheided euch erst für eine Beziehung, habt aber vorerst keinen Sex, weil er erst beweisen muss, dass er nicht nur Sex will?

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    Denn ich habe Angst, ihn zu verlieren

    Solange du aus Angst keine elementaren Fragen mit IHM klären kannst, kann diese Beziehung imho gar nicht langfristig klappen.

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    es geht mir halt nur darum, ich hatte noch nie Sex ausserhalb einer Beziehung und werde das auch nie wollen und es würde mir einfach beschissen gehen, danach zu sehen, dass da nix mehr ist...

    Vielleicht lockerst du da mal deine Definitionen etwas auf?


    Selbst wenn da keine Beziehung mehr drauf wird, heißt das nicht, dass da "nix" ist und null Gefühle vorhanden. Im Gegenzug ist es doch irrsinnig, wenn ihr das jetzt "Beziehung" nennt, Sex habt, und in 2 Monaten ist eben wieder Schluss. Nichts, aber auch gar nichts an eurem Verhältnis zueinander und der Bedeutung des Sex zwischen euch ändert sich dadurch, wie man das, was ihr jetzt habt, jetzt nennt.

    Und worauf genau wartet er? Klingt so, als wäre ihm eigentlich längst klar, dass da was zwischen euch ist, aber eine feste Langzeitbeziehung einfach nicht passt. Heißt nicht, dass ich ihm hinhalten unterstellen will. Vielleicht macht er sich das selbst nicht klar.


    Womöglich ist dein (sorry:) Rumgeeier jetzt auch für ihn ein klares Zeichen, dass du dich eben doch nicht geändert hast und in einer Beziehung nach wie vor zu wenig Selbstbewusstsein und zu viel Forderung/Eifersucht an den Tag legen würdest.

    @ Zitronenkopf

    Schade, dass Du meine Frage nach den Gründen oder Problemen die zu Eurer damaligen Trennung geführt haben nicht beantwortest.


    Möchtet Ihr Euch nicht damit auseinandersetzen? Willst Du Dich nicht damit auseinandersetzen? Die sind doch nicht automatisch weg nur weil Ihr eine Zeit getrennt ward.

    @ mnef

    Ja, ich kann dir nicht widersprechen. Für mich sieht sein Verhalten ebenfalls so aus: er hat Gefühle, kann mich deswegen nicht loslassen, obwohl er spürt, dass meine Forderungen an ihn im grossen und ganzen immernoch gleich sind.


    Natürlich würde ich ihm mehr Freiraum geben und lockerer damit umgehen, wenn er mit Freunden unterwegs ist, aber: zu Ende unserer Beziehung war es so, dass er mich hängen liess für seine Freunde; sprich, er hat mir zb gesagt er kommt um 19 Uhr zu mir, hat dann aber um 18 Uhr gesagt, er macht was mit Freunden.


    Dass das mal vorkommen kann verstehe ich und würde es auch mal akzeptieren, aber nicht ständig!


    Oder übertreibe ich da?


    Ich glaube ein weiteres Problem ist, dass ich eigö ähnlich denke wie er: ich kann nicht loslassen weil da Gefühle sind, will aber jetzt auch nicht direkt sagen es muss sofort zur Beziehung kommen, da ich nicht weiss, ob er wirklich solche Dinge wie oben genannt nicht mehr machen würde.


    Ich denke, würde er sowas jetzt wieder machen, wäre für mich klar, so will ich keine Beziehung.


    Aber Garantie, dass das nicht mehr vorkommt, habe ich keine.


    Und ich glaube meine Einstellung zu alldem, macht alles überhaupt so kompliziert.


    Bevor ich überhaupt Forderungen stelle, muss ich für mich gut abschätzen, ob mich eine Beziehung mit ihm glücklich machen könnte.


    Denn auch wenn ich Sex mit ihm gehabt hätte, kann ICH immernoch entscheiden, ob es für mich passt oder nicht.


    Ich glaube, ich muss meine Einstellung soweit ändern, dass es auch in meiner Hand liegen kann, schluss zu machen. Verstehst du was ich meine? Macht das Sinn?


    So quasi, dass ich mich nicht zum Opfer mache, sondern stark genug werde, damit ich auch etwas beenden kann, was keinen sinn macht.

    @ ElGusto

    Wir haben uns getrennt weil es in den letzten Monaten so aussah bei uns:


    Er war arbeitslos. Liess sich komplett hängen und hatte eine richtige Null-Bock Stimmung, er hat sich total verändert.


    absagen häuften sich. Und zwar nicht auf die Anständige Art wie ich es erwartet habe sondern es ging soweit, dass er wirklich eine halbe Stunde vor unserem Treffen absagte.


    Manchmal hatte er dann mehr Lust auf seine Freunde oder er wollte einfach seine Ruhe. Mehrheitlich wollte er einfach alleine zu Hause sein. Ich wurde halt wütend irgendwann, denn ich habe gearbeitet, mich bereit gemacht und auf ihn gewartet und er sagte dann, er sei zu müde. Ich konnte ihn irgendwann nicht mehr verstehen, da er NICHTS tat den ganzen Tag und ich habe gearbeitet und mich trotzdem bereit gemacht.


    Diese unzuverlässigkeit war wirklich schlimm und wenn er dann noch mit Freunden raus ging verstand ich die Welt wirklich nicht mehr und flippte aus! Dies führte dazu, dass er mir vorwarf, ich gönnte ihm seine Zeit mit seinen Freunden nicht!


    Dabei war ich einfach wütend, dass er soo spontan etwas anderes plante oder so spontan keine Lust mehr hatte!


    Hätte er das frühzeitig mitgeteilt, wäre ich nicht so ausgerastet!


    Vor seiner Arbeitslosigkeit war das alles nie ein Problem...


    und er hat nie verstanden, was genau mich wütend machte... er dachte immer, es sei die Absage, aber es war mehr die Art und Weise, wie er mich behandelt hat und das er nicht verstanden hatte, dass ich dann nichts mehr anderes planen konnte und allein zu Hause bleiben musste..


    Deswegen war ich halt auch eifersüchtig auf ihn und seine Freunde.


    Denn er konnte den ganzen Tag abhängen und sah dann seine Freunde und ich hab gearbeitet und war dann alleine zuHause und konnte meinen Feierabend nicht mehr geniessen...

    @ Zitronenkopf

    Also eher Probleme weil sich die Lebensumstände geändert haben. Arbeitslosigkeit kann psychisch wirklich schwer zusetzen.


    Habt Ihr denn inzwischen darüber auf anderer Ebene als damals geredet (wie lange ist die Trennung überhaupt her?)? Konnte er Dich besser verstehen? Du ihn?


    Ich könnte mir vorstellen wenn Ihr dieses Thema aufarbeitet, könnte es eine neue Vertrauensbasis schaffen. Denn wenn dies allein zur Trennung geführt hat sehe ich gute Chancen.

    @ ElGusto

    ja, und es war auch schwer, weil ich mir ganz gut vorstellen konnte, was das mit ihm macht, aber er mir nie konkrekt sagte, wie es ihm ging! Und irgendwann konnte ich einfach kein Verständnis mehr aufbringen... es veränderte unsere Beziehung zu sehr... und ich fühlte mich fast dazu gezwungen auszurasten, da ich sehr verzweifelt war... und er kannte mich überhaupt nicht so zickig, so nahe am wasser gebaut und machte dann nur noch mehr zu, vorallem wenn ich ihm lam mit "es gibt leute die arbeiten" - das war für ihn schon ein harter Schlag ins Gesicht.


    Nun gut, das ist Vergangenheit.


    Wir haben uns mitte Mai getrennt.


    Wir haben über alles gesprochen, in einem ruhigen Caffee, in einer guten und lockeren Stimmung. Er hat mir auch gesagt, dass seine Freunde das gleiche Problem mit ihm hatten wie ich bezüglich Verabredungen. Das hätte ich halt nicht gedacht, dass er nicht nur mir gegenüber so war, aber es hat mich auch ein bisschen beruhigt.


    Wir haben uns unsere Erwartungen gesagt, wo genau unsere Probleme lagen und was wir uns von einem Partner wünschen.


    Zb haben wir auch schon einen Kompromiss gefunden, bezüglich seiner Unpünktlichkeit, der sehr gut funktioniert.


    Wenn wir uns um 19 Verabreden, komme ich einfach um 19:15 Uhr. Bis jetzt waren wir immer zeitgleich dann am Treffpunkt.


    Ich weiss zwar nicht, was Genau der Unterschied macht aber es hat geholfen ;-D


    Aber: er wird immer eher der spontane Typ sein und ich werde immer die sein, die schon gerne bereits Montags ihr Wochenende plant und war traurig, wenn er sich noch nicht festlegen wollte.


    Ich konnte ihn selbst nach einem ganzen WE zusammen kaum gehen lassen und wollte schon dann wissen, wann wir uns wieder sehen und er nahm das lockerer.


    Und, ich wollte schon damals unbedingt mit ihm zusammen wohnen, aufgrund seiner arbeitslosigkeit ging das nicht und ich verstand nicht, warum er sich nichts in meiner Umgebung suchte (es war immer klar, dass er in meine Gegend ziehen würde) theoretisch gesehen.


    Ich bin einfach ein kleines Klammeräffchen und ich frag mich, ob all diese Kleinigkeiten die sich geändert haben, wirklich NUR auf die Arbeitslosigkeit zurück zu führen waren oder ob wir einfach zu wenig zusammen passen.


    Allerdings lief vorher wirklich alles sehr gut, natürlich mit Höhen und Tiefen aber eine Trennung stand vorher eigl nie zur Debatte und wir fanden noch immer eine Lösung.


    Ich denke, das bewirkt eine grosse Verunsicherung. Zuerst lief alles gut und dann plötzlich lief alles scheisse! Überspitzt gesagt natürlich!

    Sagen wir mal so. Eine Frau die genau gegenteilig gehandelt hätte, von dem was du schreibst in Bezug aufs klammern und die Wochenenden, hätte zu ihm gepasst. Zumindest was das naehe Distanz Verhältnis an geht. Insofern hast du dir die Antwort gegeben, ihr passt nicht zusammen. Du hast andere Vorstellungen von einem Partner und Partnerschaft. Ist ja auch legitim, nur wirst du den anderen nicht verändern können. Frauen neigen gern dazu, zu versuchen den Mann so zu basteln wie man es sich wünscht und genau das scheitert kläglich, ist ja auch nicht Sinn einer Beziehung. Der andere soll von sich aus wollen und so sein wie man es sich vorstellt, mit wenigen Abstrichen. Dann ist es der richtige Partner für einen.

    -vietnamesin-

    Zitat

    Frauen neigen gern dazu, zu versuchen den Mann so zu basteln wie man es sich wünscht und genau das scheitert kläglich, ist ja auch nicht Sinn einer Beziehung.

    Eine sehr wahre Erkenntnis und Feststellung, und das von einer Frau ! :)z :)^

    "Frauen neigen gern dazu, zu versuchen den Mann so zu basteln wie man es sich wünscht und genau das scheitert kläglich, ist ja auch nicht Sinn einer Beziehung."


    Ich kenne genug Männer die ebenfalls gerne basteln und dabei kläglich auf dem Hintern landen.

    Vorfall von heute,


    Wir waren fürs Kino verabredet. Hab gerade mit ihm telefoniert und er meinte, da er von der Arbeit müde ist, würde er sich in einer Stunde melden, ob er noch mag oder nicht, aber dass ich kein Recht hätte, wütend zu sein, falls er absagt.


    Dann hab ich gesagt, dass es ja dann eh schon klar ist, dass er nicht mag, wenn er schon so spricht. Und dass es halt unfair ist, mich so warten zu lassen an einem Samstag! Und dass er mich ja nur hinhaltet... für diese Stunde, obwohl es eh schon klar ist, dass er nicht mehr mag.


    Seine Antwort: du bist nicht mal meine Freundin und wir streiten uns, darauf habe ich keine Lust, ich werde mich heute nicht mehr melden.


    Habe ich wirklich so überreagiert?

    Nein, da es diese Vorfälle bereits in eurer ersten Beziehung gab. Daraufhin stellen sich sofort die alten negativen Gefühle bei Dir. Du musst Dir rational klar machen, dass eine Zeit der Arbeitslosigkeit sicher einen Menschen in seiner Persönlichkeit einschränkt und labil machen kann. Aber sicher nicht seine komplette Mentalität und den Charakter/Lebenseinstellungen zu einem Partner stark verändert.


    Wer gerne lilalu im Leben unterwegs ist, komm ich heute nicht, dann vielleicht morgen, der änderst Du nicht mit einem Paukenschlag.


    Künftig hätte zumindest ich auf solche Spiele keine Lust mehr, wenn das sein ganzes Beziehungsrepertoire ist, sich so kindisch zu verhalten. Natürlich können sich Befindlichkeiten über Tag ändern, ebenso Pläne oder der Gesundheitszustand. Aber das passiert nicht fortlaufend. In Deinen anderen Beiträgen kam diese Art seines Verhaltens bereits früher zwischen euch vor. Sehr verlässlich stellt sich dieser Mann in seinem Benehmen nicht dar.


    Es liegt also an Dir, ob Du Dir das noch länger geben willst oder nicht. Da ihr derzeit in keiner Beziehung lebt, gibt es eigentlich nicht viel zu beenden, oder? Lass ihn hinter Dir und widme Dich Menschen die Dich respektieren wollen und können. Dieser Mann tut es mit Sicherheit nicht.

    Kann mir jemand sagen, wie man loslässt ":/


    Ich fühle mich so dumm. Trotz ca. 6 Monaten keinen Kontakt zu ihm, kam ich nicht los von ihm. Ich schäme mich langsam vor mir selber, dass ich nicht gehen kann...


    Ich schäme mich dafür, dass ich mir einrede, dass ich überreagiere, dass ich doch nur ein bisschen mehr Verständnis zeigen sollte und dass er dann auch mal nett absagt oder auf mich achtet... so wie früher halt :/


    Ich schäme mich dafür, dass ich allen beweisen will, wie gut wir doch zusammen passen würden, wäre da nicht diese EINE verflixte Sache!


    Jetzt bin ich wirklich den Tränen nah, denn ich vermisse ihn und hab mich so gefreut und er will wiedermal nur seine Ruhe...


    Und ich bin die Dumme, die hofft, wartet, verzeiht...

    Lieben und Leiden sitzen oft dicht beieinander. Deine Scham ist unangebracht. Du möchtest weiterhin mit diesem speziellen Mann eine Beziehung eingehen. Das Handikap, das euch dabei begleitet, dass Du derzeit in einer Phase der Unverbindlichkeit seine Verbindlichkeit prüfen und erleben willst. Während er sich, (vielleicht) auch aufgrund des fehlenden Sex zwischen euch, sich zu nichts weiter verpflichtet sieht.


    Sein Hinweis, selbst wenn er humorig als Witz verpackt war, spricht eine eindeutige Sprache. Ihr dreht euch aktuell beide im Kreis. Ihr versucht die Quadratur des Kreises. Er soll sich in Deinen Augen "bewähren" und er fragt sich, wofür er sich gerade richtig ins Zeug legen soll, wenn von Deiner Seite in seinen Augen zu wenig "rüber" kommt. Entweder ihr seid sicher, dass ihr beide euch weiter innig überzeugt wollt als Partner und geht das Risiko einer neuen Beziehung ein, auch mit dem Wissen, dass dieser neue Anlauf scheitern kann.


    Oder ihr erkennt, dass dieser zweite Anlauf bereits bevor er umgesetzt wurde, gescheitert ist, weil seine Macken und Eigenarten für Dich in keine Beziehung passen. Wäre es für ihn ein ernster Vorsatz, dass ihr beide wieder verlässlich glücklich werdet, sähe sein Engagement vermutlich anders aus.

    DDmdG :)^

    Zitat

    Wäre es für ihn ein ernster Vorsatz, dass ihr beide wieder verlässlich glücklich werdet, sähe sein Engagement vermutlich anders aus.

    Sehe ich auch so und das ist keine gute Basis. Da gibts wohl nur einen Ausweg für die TE : den vollständigen Cut durch kompletten Abbruch des Kontaktes, so schmerzlich das sein kann. Ansonsten ist die TE über einen unnötig langen Zeitraum in ihrem Gefühlsleben blockiert.