Zitat

    Es ist ja viel Zeit vergangen, aber dass ich mich sehr verändert habe kann er nicht wissen.

    Nach der Geschichte mit dir wird auch er sich verändert, und im besten Fall sein Beuteschema gewechselt haben.

    Dass du meinst, du hättest dich stark verändert und du jetzt die Freiheit zu schätzen weißt, glaube ich dir. Dennoch schlummert diese andere "Elizabeth Bennet" immer noch in dir und die Gefahr, dass dieser Mann (ohne es selbst zu wollen) wieder den Klammeraffen in dir zum Leben erwecken würde, wäre ohnehin sehr hoch.


    Meiner Erfahrung nach triggern unterschiedliche Menschen, unterschiedliche Verhaltensweisen in uns. Dass man mit dem selben Menschen nach relativ kurzer Zeit plötzlich ganz anders umgeht bzw. ganz anders auf diesen reagiert, daran glaube ich nicht.

    Hallo,


    aus meiner Sicht ist Dein Verhalten alles andere als normal. Eine Beziehung zerbricht: wie Du schreibst hast Du großen Mist gebaut und es ist eskaliert, so dass er sofort den Cut gezogen hat. Danach schreibst Du Ihm und er formuliert ganz klar, dass er keinen Kontakt mehr möchte, was man durchaus verstehen kann. Anstatt, dass Du seinen Wunsch respektierst, setzt Du immer noch einen drauf und stalkst ihn mit mails, die er nicht beantwortet und machst trotzdem weiter? Das zeigt mir, dass Du eher an Dich denkst und nicht an Ihn. Er konnte 2,50 Jahre sehr gut ohne Dich leben und wird täglich Gott danken, dass er Ruhe vor Dir hat-. Jetzt überlegst Du ihn auch noch anzurufen? Du gehst immer weiter, um Kontakt zu erzwingen? Wie kann man so egoistisch sein. Welche Reaktion erwartest Du? Du hast / hattest Depressionen gffs mit einem Hang zum Narzissmus / Borderline? Dann bist Du sicherlich noch in Behandlung und solltest dieses unbedingt mit Deinem Therapeuten klären. Der nächste Schritt würde sein, dass Dein Ex ein gerichtliches Kontaktverbot erzwingt. So etwas wäre für Deine Psyche garantiert nicht gut.

    @ Herzbube12

    Ich finde deinen Post sehr übertrieben. Ich habe ihn bestimmt nicht gestalkt. Es waren etwa 4 kurze Nachrichten in einem Jahr, also Weihnachstgrüße etc, danach über ein Jahr garnichts mehr. Ich finde sowas ist nach einer Trennung noch normal und im Ramen, auch wenn es vielleicht nicht die beste Idee war.


    Und jetzt, 2,5 Jahre später, überlege ich ob ich nochmal auf ihn zugehen sollte. Also echt, wenn sowas für dich Stalking ist, stimmt eher mit dir etwas nicht. Und wenn ich vor hätte zu stalken würde ich mir bestimmt keine Gedanken machen, wie eine einzige Nachricht bei ihm ankommt. Dann würde ich einfach ein paar Hundert Nachrichten schicken... Sowas wäre Kontakt erzwingen.


    Und mir wegen einer vorrübergehende Depression (die einen bestimmten Grund hatte!) gleich Narzissmus und Borderline zu unterstellen,ist auch echt daneben von dir. Mein Ex war bestimmt auch nicht einfach, die Borderlineerkrankung hatte nämlich er, aber das tut hier nicht so viel zur Sache. Ich hatte eigentlich gehofft, ein paar Vorschläge zu bekommen, was man schreiben könnte, vermutlich werde ich mich aber eh nicht trauen ihn nochmal zu kontaktieren.


    Danke an alle die mir hier sonst noch geantwortet haben.

    Wie viel deutlicher muss SEIN Nein ausfallen?


    Er möchte keinen Kontakt. Er hat es klar formuliert. Da gibt es KEINEN auch nur ansatzweise vernünftigen Weg, ihn anzuschreiben. Da ist eine Situation, wo zwischen Deinen Bedürfnissen und seinem Nein kein Kompromiss möglich ist. Dennoch würde ich Dir empfehlen, den aktuellen Status, sprich kein Kontakt, unangerührt zu lassen.


    Denn es steht die Frage im Raum: Was willst Du? Was erwartest Du? Du willst einen Kontaktversuch starten trotz seines Neins und trotz der Vorgeschichte mit Klammern und wenig Freiraum. Das mutet - aller Änderungsbeteuerungen Deinerseits - schon merkwürdig an.

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    Meiner Erfahrung nach triggern unterschiedliche Menschen, unterschiedliche Verhaltensweisen in uns.

    Das ist auch meine Erfahrung.

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    Dass man mit dem selben Menschen nach relativ kurzer Zeit plötzlich ganz anders umgeht bzw. ganz anders auf diesen reagiert, daran glaube ich nicht.

    Auch das ist wahrscheinlich so üblich, aber ich persönlich habe eine solche Veränderung zum Positiven von einer mir nahestehenden Person innerhalb eines Jahres erlebt und diese Veränderung ist von Dauer gewesen. Dazu gehört aber Reflektion, verstehen und dann gelingt auch die Veränderung, wenn einem der Sachverhalt selbst wichtig ist.

    Tja, Deine Reaktion zeigt mir, dass ich mit meiner Vermutung nahezu ins Schwarze getroffen habe. Du erhöhst den Druck, indem Du nicht mehr schreiben möchtest (er wird nicht reagieren), sondern anrufst. So erzwingst Du seinen Kontakt und drängst Dich auf. Wie wird er sich dabei fühlen? Wie fühlst Du Dich, wenn sich nur jemand mit Dir beschäftigt, wenn Du es erzwingst? Damit zeigst Du keine Reflektion oder Interesse/Respekt an Ihm. Es geht nur um Dich. Auch idealisiert Du: er war schwierig, hat angeblich Borderline, aber trotzdem gab es innige Momente? Die 2,5 Jahre über allem stehen? Er als Borderliner schafft den Cut, und Du als Gesunde klammerst? Machst immer weiter entgegen seines ausdrücklichen NEINS! [...]


    Good luck ;-)

    Wenn du ihm kontaktierst, überschreitest du eindeutig eine Grenze, die er dir gesetzt hat.


    Würde er etwas von dir wollen, würde er dir kontaktieren oder deine Grüsse antworten und eine Unterhaltung mit dir führen. Tut er aber nicht. Er hat wohl seine Gründe für seiner Entscheidung.

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    Du erhöhst den Druck, indem Du nicht mehr schreiben möchtest (er wird nicht reagieren), sondern anrufst.

    Ich habe doch nie geschrieben dass ich ihn anrufen werde %:| Ich habe lediglich mal darüber nachgedacht, aber habe auch geschrieben das ich das besser nicht machen würde. Ehrlich, ich habe den Eindruck, du projezierst hier irgendetwas von deinen eigenen Problemen herein. Und was das Alter angeht, ich bin weder genau 30 noch Ende 20, ich schreibe hier mein genaues Alter nicht, genausowenig wie ich meinen echten Namen hier benutze. Es ist lediglich, damit andere wissen, in was für einem Altersbereich ich mich etwa befinde. Ob jemand 18 ist oder bereits 50 macht schon einen Unterschied für die Antwort %-|

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    Meiner Erfahrung nach triggern unterschiedliche Menschen, unterschiedliche Verhaltensweisen in uns.

    Das stimmt wohl. Das klammern und die Verlustängste die ich hatte, mochte ich an mir selbst nicht. Ich denke ja dass man sich weiter entwickeln kann, ohne wieder in alte Muster zurück zu fallen, aber die Gelegenheit das herauszufinden hatte ich noch nicht^^

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    Denn es steht die Frage im Raum: Was willst Du? Was erwartest Du? Du willst einen Kontaktversuch starten trotz seines Neins und trotz der Vorgeschichte mit Klammern und wenig Freiraum. Das mutet - aller Änderungsbeteuerungen Deinerseits - schon merkwürdig an.

    Ich weis, ich hätte mich damals nach der Trennung vielleicht wirklich stillschweigend zurück ziehen sollen. Aber wer macht das schon, wenn der Partner nichtmal Schluss gemacht hat, sondern ohne ein Wort zu sagen den Kontakt abbricht? Wir hatten einen Streit, weil er mich ziemlich belogen hatte und ich es heraus fand. Am nächsten Tag hat er auf nichts mehr reagiert. Ich bin ihm nicht hinterher gerannt, hatte nur ein halbes Jahr später nochmal geschrieben, woraufhin er meinte, er will keinen Kontakt. Wenn ich jetzt nochmal schreibe, wirkt das aber wohl wirklich wie Klammerei...

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    Habt ihr eine Idee, was man schreiben könnte?

    Genau das gleiche, was du hier schreibst (nur als allen "er" wird ein "du" - logisch) - denn das kommt ja von dir. Ich finde das reflektiert. Ich finde es nicht anbiedernd. Ich finde es nur etwas in der Vergangenheit verhaftet. Aus meiner Sicht sollte etwas dazu kommen, was die Gegenwart und Zukunft betrifft. Da finde ich deine Idee schon komisch, nun gerade hier andere zu fragen, was du schreiben könntest.


    Meine Meinung: unter Menschen, die sich mal gestritten oder nicht mehr verstanden haben, kann es Kontaktunterbrechungen geben, aber Kontaktabbrüche sollten dem vorbehalten sein, dass sie auch von Zeit zu Zeit explizit erneuert werden, wenn wirklich strikt keine Kommunikationsbereitschaft da ist. Nur dieser Weg schafft Möglichkeiten des Entschuldigens, des Verzeihens, der Veränderung und Entwicklung beider Seiten. Kommunikation an sich braucht keine "Erlaubnis", wenn sie respektvoll bzgl. der Antworten des Gegenübers ist, vertretbar im Umfang, und so niedrigfrequent, dass eine Belästigung schon durch die geringe Frequenz ausgeschlossen werden kann.